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Regine Günther

deutsche Politikerin (Bündnis 90/Die Grünen)
Regine Günther (2010)

Regine Günther (* 26. Dezember 1962 in Kaiserslautern)[1][2] ist eine deutsche Politikerin (Bündnis 90/Die Grünen) und Politikwissenschaftlerin. Seit dem 8. Dezember 2016 ist Günther Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz im Berliner Senat. Zuvor leitete sie 16 Jahre lang das Klima- und Energiereferat des WWF Deutschland. Danach war sie Generaldirektorin Politik und Klima der Organisation.[3][4]

LebenBearbeiten

Günther machte 1982 Abitur und studierte Geschichte in Heidelberg, Madrid und Berlin sowie von 1986 bis 1990 Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin.[5] Von 1995 bis 1998 war sie bei der Berliner Energieagentur beschäftigt, seit 1999 ist sie für den WWF Deutschland tätig.[3] Eines ihrer zentralen Themen ist die Umsetzung der Energiewende.[6] Günther gilt als ausgewiesene Expertin für nationale und internationale Klimaschutzpolitik.[7] Im Juni 2019 trat sie der Partei Bündnis 90/Die Grünen bei.

Günther lebt seit 1986 in Berlin. Sie ist verheiratet und hat eine erwachsene Tochter.[8]

KritikBearbeiten

Im Dezember 2018 wurde Regine Günther vielfach kritisiert, weil sie ihren Staatssekretär Jens-Holger Kirchner wegen dessen Krebserkrankung in den einstweiligen Ruhestand versetzte.[9][10] Im Juni 2019 geriet sie in die Kritik, weil sie zum 70. Jahrestag der Berliner Luftbrücke eine Landung von 20 „Rosinenbombern“ auf dem Rollfeld des ehemaligen Flughafen Berlin-Tempelhof ablehnte.[11]

VeröffentlichungenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Regine Günther – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. ZEIT Konferenz: Green Cities – Städte der Zukunft. (PDF; 2,3 MB) Von Megatrends zu realen Lösungen. 5. und 6. Mai 2011. Hamburg. (Nicht mehr online verfügbar.) In: baumev.de. Bundesdeutscher Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management, 21. Februar 2011, S. 6, archiviert vom Original am 24. November 2016; abgerufen am 9. Oktober 2018.
  2. Die Autoren. In: Konrad-Adenauer-Stiftung (Hrsg.): Klima im Wandel (= Konrad-Adenauer-Stiftung [Hrsg.]: Die Politische Meinung. Nr. 451). Juni 2007, S. 80 (kas.de [PDF; 211 kB; abgerufen am 13. November 2018] Memento im Internet Archive).
  3. a b Berufliche Stationen von Regine Günther. (Nicht mehr online verfügbar.) LinkedIn, archiviert vom Original am 23. November 2016; abgerufen am 23. November 2016.
  4. Daniel Wetzel: Tempo drosseln für den Klimaschutz. In: Die Welt. 19. März 2016, abgerufen am 24. November 2016.
  5. Regine Günther soll Verkehrs- und Umweltsenatorin werden. Rundfunk Berlin-Brandenburg, 16. November 2016, abgerufen am 23. November 2016: „Mit Informationen von Ute Schuhmacher“.
  6. Regine Günther: Der Energiewende eine Richtung geben. Heinrich-Böll-Stiftung, 24. Januar 2014, abgerufen am 24. November 2016.
  7. Thomas Rogalla: Das ist Berlins neue Umwelt- und Verkehrssenatorin. In: Berliner Zeitung. 23. November 2016, abgerufen am 24. November 2016.
  8. Hildburg Bruns: Regine Günther wird Berlins neue, grüne Verkehrssenatorin. In: B.Z. 23. November 2016, abgerufen am 24. November 2016.
  9. BZ-Berlin.de: Wegen Krebs in Ruhestand geschickt: Empörung über die Herzlos-Entlassung von Staatssekretär Kirchner abgerufen am 8. Dezember 2018; Bild.de: Weil er Krebs hat! Berliner Senatorin entlässt ihren Vize abgerufen am 8. Dezember 2018; Morgenpost.de: Verkehrssenatorin Günther entlässt kranken Staatssekretär, 5. Dezember 2018 abgerufen am 8. Dezember 2018.
  10. Kranker Staatssekretär entlassen: Grüne ernten Kritik. Berliner Morgenpost, 6. Dezember 2018, abgerufen am 16. Juni 2019.
  11. Luftbrücken-Show in Wiesbaden blamiert den Senat von Berlin. BZ, 11. Juni 2019, abgerufen am 16. Juni 2019.