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Der Regierungsbezirk Gießen mit Verwaltungssitz in Gießen ist ein historischer deutscher Regierungsbezirk, der vom 1. August 1848 bis zum 12. Mai 1852 bestand.

GeschichteBearbeiten

Infolge der Verabschiedung der Paulskirchenverfassung durch die Frankfurter Nationalversammlung kam es zum 31. Juli 1848 zu einer territorialen Neuordnung des Großherzogtums Hessen, d. h. die bislang aus Provinzen und Kreisen bestehende Verwaltungsgliederung wurde in zehn Regierungsbezirke umstrukturiert. Durch die Teilung des Regierungsbezirks Mainz in zwei Regierungsbezirke (Mainz und Worms) erhöhte sich diese im Jahr 1850 auf elf.

Friedrich Küchler wurde 1848 Dirigent der Regierungs-Kommission des Regierungsbezirks Gießen.

 
Die Provinz Oberhessen innerhalb des Großherzogtums Hessen

FlächeBearbeiten

Der Regierungsbezirk Gießen mit einer Größe von 732 km² war auf dem Territorium des heutigen Bundeslandes Hessen gelegen. Er umfasste den Stadt- und Landgerichtsbezirk Gießen, den Landgerichtsbezirk Grünberg, sowie den Großteil der Gemeinden der Landgerichtsbezirke Lich und Laubach sowie die westlichsten Gemeinden des Amtes Ulrichstein, sämtlichst aus der Provinz Oberhessen.

WeblinksBearbeiten