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Regent-Fahrrad-Werke

ehemaliger Automobilhersteller

UnternehmensgeschichteBearbeiten

Die Maschinenfabrik W. Stutznäcker aus Dortmund wurde 1872 gegründet.[1]

Es wurden dort seit 1886 Fahrräder hergestellt. 1889 war das Unternehmen auf der Leipziger Fahrradausstellung vertreten. 1890 "Hersteller der berühmten Vehmlinde Fahrräder" später wurde dann der Markenname Regent verwand. Ab 1901 wurde der Automobilbau aufgenommen. 1906 letzte bekannte Erwähnung als Dortmunder Nähmaschinen-,Fahrrad-, und Motorwagenfabrik Wilhelm Stutznäcker.[2]

Das Unternehmen wurde 1902 als Tochterunternehmen der Maschinenfabrik W. Stutznäcker gegründet. Ziel war zunächst die Produktion von Fahrrädern. Im gleichen Jahr[3] oder 1903[1][4] folgten Automobile. 1904 endete die Produktion.[1][3] Die Zahl der hergestellten Autos blieb gering.[4]

AutomobileBearbeiten

Das Fahrzeug hatte einen Benzinmotor, der direkt über einen Stirnradtrieb mit der Hinterachse verbunden war.[3] Ketten oder Riemen besaß das Fahrzeug nicht.[3] Für den Antrieb standen ein Einzylindermotor mit 6 PS Leistung und ein Zweizylindermotor mit 14 PS Leistung zur Verfügung.[1]

LiteraturBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c d Harald H. Linz, Halwart Schrader: Die Internationale Automobil-Enzyklopädie. United Soft Media Verlag, München 2008, ISBN 978-3-8032-9876-8.
  2. Frank Papperitz: Handbuch deutscher Fahrradmarken 1917 bis 1965. MAXIME - Verlag Maxi Kutschera, Liebefeld 2016, ISBN 978-3-906887-00-5.
  3. a b c d Schrader: Deutsche Autos 1886–1920.
  4. a b Georgano: The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile.