Rave Un2 the Joy Fantastic (Album)

Album von Prince

Rave Un2 the Joy Fantastic (englisch für Schwärmen zu der fantastischen Freude) ist das 23. Studioalbum des US-amerikanischen Musikers Prince. Es erschien am 9. November 1999 bei NPG Records und dem Major-Label Arista Records und ist das sechste und letzte Album, das Prince unter seinem Pseudonym des unaussprechbaren Symbols veröffentlichte. Aufgrund von Differenzen mit Warner Bros. Records hatte er 1993 seinen Künstlernamen abgelegt und nahm ihn erst im Mai 2000 wieder an. Zum ersten Mal seit 1996 arbeitete Prince wieder mit einem Major-Label zusammen, seine vorherigen Alben vertrieb er über sein eigenes Label NPG Records.

Rave Un2 the Joy Fantastic
Studioalbum von Prince

Veröffent-
lichung(en)

9. November 1999

Aufnahme

Juni 1998 – 15. September 1999

Label(s) NPG Records / Arista Records

Format(e)

CD, Doppel-LP, Kompaktkassette, Download

Genre(s)

Contemporary R&B, Funk, Pop, Rock

Titel (Anzahl)

18

Länge

70:00

Besetzung Alle Songs wurden von Prince produziert, arrangiert, komponiert und vorgetragen. Folgende Personen ergänzten die Aufnahmen:[1]
  • Adele C. – “Queen” in Undisputed
  • Chuck D – „rhyme animal“ in Undisputed
  • DJ Brother Jules († 2021)[2]Scratchen in Hot Wit U, Prettyman, Undisputed
  • Eve – „rhyme“ in Hot Wit U
  • Kip Blackshire – Vocoder Vox in Undisputed
  • Larry Graham, Kip Blackshire, DuJuan Blackshire und Johnnie Blackshire – Background-Gesang in Everyday is a Winding Road
  • Michael Bland – Schlagzeug in Baby Knows
  • Mike Scott – Gitarre in The Greatest Romance Ever Sold
  • Morris Hayes – Chanting „NPG“ in Undisputed
  • Prince und Michael B. Nelson – Arrangements der Blechblasinstrumente

Produktion

Prince

Studio(s)

Electric Lady Studios (New York City)
O’Henry Sound Studios (Burbank)
Olympic Studios (London)
Paisley Park Studio (Chanhassen)

Chronologie
The Vault … Old Friends 4 Sale
(1999)
Rave Un2 the Joy Fantastic The Rainbow Children
(2001)
Singleauskopplung
5. Oktober 1999 The Greatest Romance Ever Sold

Die Musik zählt zu den Genres Contemporary R&B, Funk, Pop und Rock. Einige der Liedtexte können als Anspielung auf Prince’ damalige Ehefrau Mayte Garcia interpretiert werden, mit der er im Jahr 1999 eine Krise hatte und von der er sich im Mai 2000 scheiden ließ. Ansonsten greift Prince Themen auf, die er bereits in seinen Songs der 1990er behandelt: Affären, Liebe, sexuelle Anzüglichkeiten, zwischenmenschliche Beziehungen sowie Vorwürfe gegen die Musikindustrie.

Als musikalischen Gäste wirken Ani DiFranco, Chuck D, Clare Fischer, Eve, Gwen Stefani, Larry Graham, Maceo Parker und Sheryl Crow mit, von der Prince auf dem Album eine Coverversion eines Songs veröffentlichte; Coverversionen brachte er in seiner Karriere sehr selten auf einer seiner Studioalben heraus. Verglichen mit anderen Prince-Alben erhielt Rave Un2 the Joy Fantastic überwiegend zurückhaltendes Lob von Musikkritikern.

In kommerzieller Hinsicht erreichte Rave Un2 the Joy Fantastic zwar Goldstatus in den USA, in den Top 20 internationaler Charts war das Album aber kaum zu finden. Eine Tournee zum Album absolvierte Prince nicht, trat aber im Rahmen einer Werbekampagne für zwei Wochen in Europa auf. Dabei hatte er auch drei Fernsehauftritte in Deutschland, was weder vorher noch danach wieder vorkam. Über die Zusammenarbeit mit Arista Records war Prince sehr enttäuscht und machte vor allem Clive Davis dafür verantwortlich.

Im April 2001 veröffentlichte Prince das Album Rave In2 the Joy Fantastic, auf dem Remixversionen von den Songs auf Rave Un2 the Joy Fantastic zu hören sind.

EntstehungBearbeiten

Zusammenarbeit mit Arista RecordsBearbeiten

 
Clive Davis, 2007

Anfang April 1999 traf sich Prince in New York City zum ersten Mal mit Clive Davis,[3] der 1974 Arista Records gegründet hatte. Die beiden sprachen über eine mögliche Zusammenarbeit für ein neues Studioalbum und trafen sich Ende Mai 1999 erneut. Prince spielte ihm erste Songs des Albums Rave Un2 the Joy Fantastic vor, woraufhin sich Davis begeistert zeigte. Doch Davis präsentierte die Songs keinen anderen Führungskräften von Arista und holte sich somit keine weiteren Meinungen ein. Gemeinsam mit Prince’ damaligem Rechtsanwalt L. Londell McMillan (* 1966) arbeitete er die Modalitäten für eine Zusammenarbeit aus. Prince erhielt von Davis einen Vorschuss von 11 Millionen US-Dollar (damals umgerechnet ungefähr 10,4 Millionen Euro),[4] was eine Million US-Dollar mehr als bei seinen Verträgen mit Warner Bros. Records war.[5][6][7]

Im Juni 1999 veröffentlichte Arista Records das Album Supernatural von Carlos Santana, den Davis bei Arista unter Vertrag genommen hatte.[8] Auf Supernatural sind eine Reihe bekannter Gastmusiker vertreten und das Album verkaufte sich bis November 1999 allein in den USA fünf Millionen Mal;[9] Santana wurde für Supernatural im Jahr 2000 mit acht Grammys ausgezeichnet.

Am 24. August 1999 veröffentlichte Warner Bros. Records das Prince-Album The Vault … Old Friends 4 Sale; einen Tag später kündigten Arista Records und NPG Records per Pressemitteilung das Album Rave Un2 the Joy Fantastic an. Das Album wurde innerhalb der USA von NPG Records über Arista Records lizenziert, außerhalb der USA über BMG – damals ein Tochterunternehmen des Bertelsmann-Konzerns, zu dem auch Arista Records gehörte.[7] Die Zusammenarbeit galt nur für ein Album und Prince erhielt sämtliche Urheberrechte der Master Tapes.[10][11] Er wies in mehreren Interviews darauf hin, er habe bei Arista „keinen Vertrag, sondern nur eine Vereinbarung“ getroffen.[12][13] Als Produzent des Albums wurde der Name „Prince“ genannt, obwohl der Musiker zum damaligen Zeitpunkt ein unaussprechbares Symbol als Pseudonym hatte. Er selbst sprach in der damaligen Zeit gelegentlich von sich in der dritten Person und erklärte, „Prince“ wisse, wie Hits geschrieben werden und sei „ein guter Entscheidungsträger“.[14][15] Davis äußerte sich sehr lobend über Prince und sagte, dieser sei der Künstler, mit dem er „am liebsten“ zusammenarbeiten möchte. Prince’ Entscheidung, nach drei Jahren wieder mit einem Major-Label zu kooperieren, begründete der Musiker folgendermaßen: „Ich glaube, ich musste eine Weile aus der Plattenindustrie aussteigen, damit ich meine Kunstfertigkeit zurückgewinnen und wieder ermächtigt werden konnte. Die Probleme, die ich mit so genannten Majors [Major-Labels] hatte, betrafen Eigentum und langfristige Verträge. Beide Probleme sind in meiner Vereinbarung mit Arista nicht existent.“[16] Außerdem meinte er, Komplikationen mit Musiklabels hätten ihn in der Vergangenheit daran gehindert, Gastmusiker auf seinen Alben mitwirken zu lassen.[17]

Als Prince von Musikjournalist Anthony DeCurtis (* 1951) für die The New York Times gefragt wurde, ob Rave Un2 the Joy Fantastic so etwas wie ein Comebackversuch sei, antwortete er: „Ich war doch nie weg.“[18]

AlbumaufnahmenBearbeiten

Das Titelstück Rave Un2 the Joy Fantastic nahm Prince ursprünglich bereits am 24. Juli 1988 in den Olympic Studios in London auf,[1][19] als er mit seiner Lovesexy-Tour im Vereinigten Königreich unterwegs war. Er war aber der Meinung, der Song ähnele zu sehr seinem Hit Kiss aus dem Jahr 1986, weswegen er ihn damals noch nicht veröffentlichen wollte.[20][21] Alle anderen Songs des Albums, inklusive einer überarbeiteten Version von Rave Un2 the Joy Fantastic, spielte er ab Juni 1998[22] bis Mitte 1999 in seinem Paisley Park Studio in Chanhassen ein. Gemäß Toningenieur Hans-Martin Buff (* 18. Juni 1969 in Garmisch-Partenkirchen),[23] der von 1995 bis 1999 für Prince arbeitete, war The Greatest Romance Ever Sold der letzte Song, den Prince für das Album aufnahm.[24]

 
Gwen Stefani, 2002

Seit 1984 arbeitete Prince immer wieder mit dem Arrangeur Clare Fischer zusammen und ließ ihn Saiteninstrumente in seine Songs einfügen. In den vorangegangenen Jahren hatte Prince ihm die Songs auf Tapes zukommen lassen, ab 1999 machte er dies mit Pro Tools.[24] Auf Rave Un2 the Joy Fantastic arrangierte Fischer in Zusammenarbeit mit The NPG Orchestra entsprechende Parts bei den vier Stücken Man ‘O’ War, segue, Silly Game und The Sun, the Moon and Stars; die Aufnahmen fanden in den O’Henry Sound Studios in Burbank in Kalifornien statt.[1]

The Hornheadz, oder auch The NPG Hornz, ist eine im Jahr 1991 gegründete Brassband, die mit Prince erstmals am 3. Mai 1991 bei einem Livekonzert auftrat.[25] Auf Rave Un2 the Joy Fantastic spielte die Band am 17. Mai 1999 im Paisley Park Studio Overdubs bei den beiden Songs Hot Wit U und Man ‘O’ War ein.[26]

Nach dem Ani DiFranco mit Gastmusiker Maceo Parker am 3. Juni 1999 im Midway Stadium in Saint Paul in Minnesota ein Konzert gegeben hatte, lud Prince die beiden ebenfalls in sein Paisley Park Studio ein; DiFranco spielte bei Eye Love U, But Eye Don’t Trust U Anymore akustische Gitarren ein und Parker fügte beim Song Prettyman Saxophon-Parts hinzu. Am 1. Juli 1999 nahm Prince mit Sheryl Crow im Paisley Park Studio den Song Baby Knows auf. Als Prince am 10. Juli 1999 ein Konzert im Paisley Park Studio gab, war unter anderem Gwen Stefani von No Doubt unter den Zuschauern. Stefani blieb anschließend noch in Chanhassen und nahm den Gesangspart in So Far, So Please auf.[27] Die beiden Songs Baby Knows und So Far, So Pleased mischte Prince Ende Juli 1999 in den Electric Lady Studios in New York City ab.[1] Mitte August fügte Chuck D von Public Enemy einige Rap-Passagen im Song Undisputed ein.[10]

Vom 10. September bis zum 15. September 1999 arbeitete Prince erneut in den Electric Lady Studios; in dieser Zeit nahm Rapperin Eve ihre Gesangsparts in Hot Wit U und in dem Adam & Eve Remix von The Greatest Romance Ever Sold auf. Anschließend stellte Prince das Album Rave Un2 the Joy Fantastic fertig.[14] Als Führungskräfte von Arista Records das Album hörten, waren sie deutlich weniger beeindruckt als Clive Davis es anfangs gewesen war.[6]

Nach Prince’ Tod im Jahr 2016 sagte Toningenieur Hans-Martin Buff, Clive Davis habe mehrmals bei Prince im Paisley Park Studio angerufen und um Änderungen am Album Rave Un2 the Joy Fantastic gebeten. Doch im Laufe der Zeit habe Prince diese Anrufe absichtlich nicht mehr entgegengenommen und Buff ans Telefon geschickt, damit dieser Prince’ Anwesenheit verleugne.[28]

PromotionBearbeiten

Anlässlich der bevorstehenden Veröffentlichung von Rave Un2 the Joy Fantastic gab Prince so viele Interviews wie nie zuvor in seiner Karriere.[21] Außerdem spielte er vereinzelt Konzerte, um das Album zu promoten. Auftakt der Werbekampagne war am 16. September 1999 in Manhattan (New York City), wo Clive Davis eine „Listening Party“ für 500 geladene Gäste im Auditorium des Equitable Building organisierte. Er spielte den Gästen die meisten Songs von Rave Un2 the Joy Fantastic vor und erzählte dazu eine Anekdote, bevor Prince ein 50-minütiges Konzert absolvierte, aber keinen einzigen Song des neuen Albums vortrug. Nur wenige der anwesenden Musikjournalisten berichteten anschließend über die Veranstaltung.[14][29] Am 9. Oktober 1999 gab Prince abermals ein Konzert im Rahmen einer „Listening Party“, diesmal im Hotel Fontainebleau Miami Beach.[30] Anschließend wollte er ein Musikvideo zu dem Song The Greatest Romance Ever Sold produzieren und in den USA auf Tournee gehen, was ihm BMG aber verweigerte. Das Musiklabel wollte das Album zunächst in Europa bewerben.[31]

Am 15. November 1999 begann Prince eine 15-tägige Werbekampagne für Rave Un2 the Joy Fantastic durch Europa. Er gab Interviews und Liveauftritte im Vereinigten Königreich, Frankreich, Spanien, Deutschland und in den Niederlanden. Weitere geplante Auftritte in Schweden sagte er ohne Angaben von Gründen ab und flog am 29. November 1999 zurück in die USA.[32]

Als Prince am 18. November 1999 in London bei Top of the Pops den Song Baby Knows spielte, sorgte er nach dem Auftritt für einen Eklat; er beantragte, den gesamten Backstage-Bereich von allen Mitarbeitern außer seiner Crew zu räumen, damit er genügend Privatsphäre für ein Interview mit einem BBC-Reporter hatte. Unter anderem musste auch Robbie Williams den Backstage-Bereich verlassen, worauf dieser auf der Bühne folgendes sagte: „Can you fucking believe that? I’d like to give him a kicking like it’s 1999 [Anspielung auf Songtext von 1999], only he’s got too many minders.“ (deutsch: „Könnt ihr das verdammt nochmal glauben? Ich würde ihm gerne einen Tritt verpassen, als wäre es 1999, aber hat er zu viele Aufpasser“)[33]

 
Carlos Santana, 2000

Am 25. November 1999 trat Prince das erste Mal im deutschen Fernsehen auf und war als musikalischer Gast in Die Harald Schmidt Show zu sehen. Anschließend war er noch bei der Glücksspirale und bei VIVA, wo ihn Charlotte Roche in ihrer damaligen Sendung Fast Forward interviewte.[32] Letztendlich waren diese drei Auftritte Prince’ einzige im deutschen Fernsehen in seiner Karriere.

Ab Januar 2000 war Rave Un2 the Joy Fantastic kaum noch in den Top 100 der internationalen Hitparaden vertreten. Prince warf Arista vor, schlechte Musikpromotion für sein Album betrieben zu haben. Das Label war hingegen der Meinung, er kooperiere nicht mehr und ziehe sich zurück.[34] Prince kritisierte Clive Davis öffentlich und wollte das Album nur noch dann weiter bewerben, wenn Arista eine zweite Single auskoppeln würde, was ihm Davis aber nicht zusichern wollte und sagte: „Ich hatte gedacht, dass Sie anders sein würden, als Sie in der Presse beschrieben wurden. Jeder hatte mich gewarnt.“[17][35][36] Prince wollte nach The Greatest Romance Ever Sold als zweite Single So Far, So Pleased, das Duett mit Gwen Stefani, auskoppeln, doch dazu brauchte er die Zustimmung des Labels Interscope Records, bei dem Stefani damals unter Vertrag stand. Aber das Label verweigerte ihm eine Zusage.[37]

Anfang März 2000 beschuldigte Prince über seine damalige Website Clive Davis und Arista Records, das Album in den Charts scheitern gelassen zu haben.[34] Einige Tage später gab er die Verschiebung seines geplanten Remixalbums Rave In2 the Joy Fantastic bekannt und fügte sarkastisch hinzu: „Mister Davis“ werde dadurch „Zeit bekommen, um sein Versprechen zu erfüllen und ein paar echte Hitsingles zu produzieren, die nach ‚ganz oben in die Charts‘ schießen.“[36] In einem Interview mit dem Stadtmagazin City Pages der Metropolregion Minneapolis–Saint Paul meinte Prince zynisch: „Aber ich bin nicht sauer auf diese Jungs. Was soll Clive Davis sonst noch tun? Er kann nicht singen.“[34] Davis äußerte sich nicht öffentlich zu Prince’ Aussagen, stellte aber die Promotion für Rave Un2 the Joy Fantastic komplett ein. Monate später wurde er von einem Journalisten gefragt, warum sich das Album wesentlich schlechter als Supernatural von Carlos Santana verkauft hatte. Davis antwortete, Prince habe zwar „ein tolles Album abgeliefert“, aber „die Zielgruppe der Dreizehn- bis Neunzehnjährigen“ nicht erreicht, was für einen kommerziellen Erfolg sehr wichtig gewesen wäre.[38]

Gestaltung des CoversBearbeiten

Artdirector und Fotograf Steve Parke (* 1963) war für das Albumdesign zuständig. Parke arbeitete von 1988 bis 2001 mit Prince zusammen und war unter anderem auch für die Covergestaltung der Alben Graffiti Bridge (1990), The Gold Experience (1995) und One Nite Alone … (2002) zuständig.[39]

Auf dem Frontcover ist Prince auf der rechten Bildseite von seiner Hüfte aufwärts zu sehen. Er trägt einen Spitzbart und als Frisur kleine Rastazöpfchen mit eingebundenen blauen Bändchen, seine Augen schauen nach schräg links. Als Outfit hat Prince einen Bodysuit in hell königsblau an,[40] um seinen Hals hängt eine Kette mit einem Anhänger seines unaussprechbaren Symbols. Auf der linken Bildseite ist in hell königsblauer Farbe sowohl der Albumname „Rave Un2 the Joy Fantastic“ als auch sein Symbol abgedruckt. Der Hintergrund ist komplett weiß. Auf dem Rückcover trägt Prince das gleiche Outfit und ist ebenfalls auf der rechten Bildseite zu sehen, diesmal aber stehend und eine lilafarbene Gitarre in Form seines Symbols spielend. Auf der linken Bildseite ist die Tracklist abgedruckt.

Das Booklet ist als Faltcover gestaltet, das zu einem Poster mit den Maßen 356 × 237 mm ausgebreitet werden kann. Auf der Vorderseite ist ein Foto von Prince, das von Steve Parke stammt. Die Aufnahme machte er in Marbella auf einem Anwesen, das Prince 1998 seiner damaligen Ehefrau Mayte Garcia geschenkt hatte. Prince steht im Swimming Pool, wobei nur sein Kopf zu sehen ist. Parke habe mit Prince gern außerhalb eines Studios gearbeitet. Bei der Covergestaltung ließ sich Parke von dem Albumcover „mit den Modellköpfen“ Electric Café der deutschen Band Kraftwerk aus dem Jahr 1986 inspirieren, weil Prince im Jahr 1999 „alles ins Internet stellen und die Dinge virtualisieren wollte“. Prince’ Hände bearbeitete Parke nachträglich digital mit einem Computer, um „ein Symbol der Verbindung, das Organische mit dem Digitalen“ zu erzeugen.[41]

Auf der Rückseite des Posters sind alle Liedtexte abgedruckt und in den Liner Notes bedankt sich Prince sowohl bei Mayte Garcia als auch bei Manuela Testolini,[1] die er 2001 heiratete. Außerdem beklagt er in den Liner Notes den Tod von Lämmern für den Wunsch der Menschen nach weicher Wollkleidung.[42]

MusikBearbeiten

Die Musik zählt zu den Genres Contemporary R&B, Funk, Pop und Rock.[43] Für die Aufnahmen benutzte Prince erstmals seit den 1980er Jahren wieder einen Linn LM-1-Drumcomputer.[44] Eigentlich wollte er diesen mit MIDI nachgerüstet haben, was technisch aber nicht möglich war.[45] Zudem benutzte Prince für die Aufnahmen einen Oberheim-Synthesizer.[43]

 
Ani DiFranco, 2005

Der Titelsong Rave Un2 the Joy Fantastic ist ein sparsam produziertes und zuweilen Demo-ähnlich klingendes Stück aus dem Genre Funk und Rock. Die Rhythmus-Phrase wird durch den Linn-LM-1-Drumcomputer erzeugt und das Hybrid-Piano-Spiel erinnert zuweilen an Kiss von 1986. Zudem fügte Prince orientalisch angehauchtes Gitarrenspiel hinzu, das er aus dem Song The Max (1992) seines Albums Love Symbol entnahm. Er verziert den Titelsong mit einigen Gitarrenriffs und Improvisationen, ohne aber in ein Solo überzugehen. Der rhythmische Groove unterscheidet sich von den anderen Albumsongs.[43]

Undisputed ist aus dem Genre Funk und Dance-Pop. Den Linn-LM-1-Drumcomputer spielt Prince abgehackt und der Song endet mit einem von ihm funky gespielten Gitarrenriff.[43] Undisputed enthält ein Sample des Songs Bring the Noise (1988) vom Album It Takes a Nation of Millions to Hold Us Back von Public Enemy.[46]

Die R&B-Ballade The Greatest Romance Ever Sold ist eine Mid-Tempo-Nummer mit einer melancholischen Melodie. Die Verse enden, indem die Melodie Schritt für Schritt einen Halbton heruntergeht, bevor ein schnelles orientalisches Motiv in eine Passage vor dem Refrain mündet, die dekorative Kaskaden von Synthesizer-Spiel zeigt. Musikalisch wurde Prince von Mayte Garcia inspiriert, als die beiden Urlaub in Marokko machten.[47]

Gemäß Toningenieur Hans-Martin Buff enthielt der Übergang segue (Miles Davis 199?) ursprünglich die von Miles Davis gesprochene Worte „Prince, Prince, Prince, Prince“, entnommen aus einem früheren Interview, in dem Davis sagte: „Prince ist genauso gut wie jeder Jazzmusiker“. Doch Davis’ Nachlassverwalter gaben den Ausschnitt nicht frei, weswegen auf Rave Un2 the Joy Fantastic vier Sekunden Miles Davis gewidmete Stille vorhanden sind.[28]

Hot Wit U ist aus dem Genre Funk und Dance. Im Vordergrund dominieren der Linn-LM-1-Drumcomputer und der munter gespielte Oberheim-Synthesizer, die zuweilen an Prince-Songs aus den 1980er Jahren erinnern. Der Rap von Eve klingt zwar professionell, aber uninspiriert; man konnte den Eindruck gewinnen, als wolle Prince unbedingt eine jüngere Zielgruppe ansprechen.[47]

Das Jazz-angehauchte Tangerine ist ein gefühlvolles Stück und dient als Interlude; der Song ist nur 1:31 Minuten lang und kann fast als unplugged bezeichnet werden, weil Prince hauptsächlich akustische Gitarre spielt. Das Stück zeigt Einflüsse von Joni Mitchell.[47]

So Far, So Pleased ist der erste gitarrenlastige Song aus dem Bereich Rockmusik. Prince legt eine Pause zu zwei Dritteln ein, wobei er ein neues Gitarrenmotiv einführt, bevor er ein Gitarrensolo spielt.[43]

The Sun, the Moon and Stars ist eine entspannte Nummer aus dem Bereich Soul-Pop. Der Rhythmus ist Jazz-angehaucht und von Reggae beeinflusst. Im Kontrast stehen seichte Synthesizer und ein tiefer E-Bass zueinander. Clare Fischer fügte Saiteninstrumente hinzu.[47]

Die schwungvolle von Disco inspirierte Coverversion Everyday Is a Winding Road wurde 1996 von Sheryl Crow geschrieben. Aus der Originalversion, die aus dem Genre Rock stammt, kreierte Prince eine völlig andere Version.[47]

 
Maceo Parker, 2002

Der zehnte Track mit Namen segue ist lediglich 19 Sekunden lang. Das Instrumental spielt The NPG Orchestra und wurde unter der Leitung von Clare Fischer arrangiert. Das Stück dient als Bridge zum folgenden Song Man ‘O’ War.[48]

Man ‘O’ War ist eine melodramatische Soul-Ballade. Arrangierte Streicher von Clare Fischer und subtile Hornschattierungen sorgen für Raffinesse, während ein zurückhaltendes Gitarrensolo etwas Energie spendet.[47]

Baby Knows beginnt mit Mundharmonika-Spiel von Sheryl Crow und ist nach So Far, So Pleased ein weiterer gitarrenlastiger Song aus dem Genre Rockmusik sowie Bluesrock. Das druckvolle Schlagzeugspiel stammt von Michael Bland, der auch Mitglied in Prince’ Begleitband The New Power Generation war.[43]

Die schlichte und feinfühlige Klavierballade Eye Love U, but Eye Don’t Trust U Anymore wird von dezentem Gitarrenspiel von Ani DiFranco begleitet. Das spärlich arrangierte Stück weist Ähnlichkeiten mit Sometimes It Snows in April (1986) vom Album Parade auf. Zudem besitzt die Melodie Elemente von Condition of the Heart (1985) aus dem Album Around the Word in a Day und von dem bis heute (2022) unveröffentlichten Prince-Song I Can’t Love U Anymore aus dem Jahr 1992.[49]

Silly Game ist eine ruhige, von Saiteninstrumenten getragene Soul-Pop-Nummer, die Prince in seiner traditionellsten und zugänglichsten Form zeigt. Er recycelt einen klarinettenartigen Sound, dessen windspielartigen Klang er bereits in früheren Songs genutzt hatte. Der Rhythmus besteht hauptsächlich aus einem plastisch klingenden Synthesizer-Bass.[47]

Der minimalistische Song Strange but True aus dem Genre Funk erinnert in seiner Basslinie zuweilen an Erotic City aus dem Jahr 1984. Prince nahm den Song mit dem Linn-LM-1-Drumcomputer auf und kreierte ein Soundscape bestehend aus verzerrten und verfremdeten Stimmen, denen verschiedene Motive beigefügt sind.[43] Gemäß Toningenieur Hans-Martin Buff platzierte Prince den Song nur auf seine Bitte hin auf dem Album. Buff hielt den Song für „fantastisch“, aber dann „musste er [Prince] noch diese Swatches drüberlegen“. Davor sei es „der echte Prince“ aus den 1980er Jahren gewesen, wie Buff „ihn liebte“.[50] Den Linn-LM-1-Drumcomputer habe Prince nicht benutzt, wie es üblicherweise gedacht ist; er schaltete Gitarren-Effektgeräte hinter die Tomtoms, wodurch die Fills im Song entstanden. Die Originalversion war laut Buff ursprünglich acht Minuten lang.[28]

Wherever U Go, Whatever U Do ist ein wehmütiger und melodisch gitarrenlastiger Mid-Tempo-Song, der dem Genre Easy Listening zugeordnet werden kann. Das Arrangement ist einfach komponiert, bestehend aus Gitarre, E-Bass und Linn-LM-1-Drumcomputer. Es fehlt ein klarer Chorus, stattdessen wechseln sich zwei Abschnitte ab, von denen einer Instrumentalmusik ist und sich auf dekorative Gitarrenlinien konzentriert. Der Song wird gegen Ende auf eine höhere Tonart moduliert, bevor die vorherige Tonart wieder zurückkehrt. Das Schlagzeug-Pattern erinnert an Forever in My Life (1987) vom Album Sign "☮" the Times, während die Melodie zuweilen Every Breath You Take (1983) von The Police ähnelt.[43]

Der Hidden Track und letzte Song des Albums, Prettyman, ist aus dem Genre Funk. Prince kreierte einen rhythmischen Groove, indem er sich wiederholende Keyboardphrasen mit statischer Bassstimme einbindet, das von live eingespieltem Schlagzeugspiel und Oberheim-Synthesizer begleitet wird. Von allen Prince-Songs ist er einer derjenigen, die am meisten an James Brown erinnern, zumal dessen ehemaliger Saxophonist Maceo Parker bei dem Stück mitwirkt;[51] Prettyman war der erste Song, bei dem Prince und Parker zusammenarbeiteten.

Text und GesangBearbeiten

In den Liedtexten greift Prince ähnliche Themen auf wie in seinen Songs aus den 1990er Jahren. Sie handeln wiederum von Liebe, Affären, zwischenmenschlichen Beziehungen sowie Vorwürfen gegen die Musikindustrie. Die meisten Songs singt Prince melodisch vertont, nur Undisputed trägt er im Sprechgesang vor. Neben seinem charakteristischen Falsettgesang benutzt Prince auch tiefere Stimmlagen.[43]

Der Song Rave Un2 the Joy Fantastic zelebriert das Leben und das Genießen des Lebens durch einen neuen Blickwinkel, der Waffen und Drogen ablehnt. Prince’ Version einer schönen neuen Welt besteht aus einem Planeten der Liebenden und Städten voller guter Zeiten. Der Refrain besteht aus einem feierlichen Vortrag des Songnamens, wobei Prince seine Stimme mehrspurig aufnahm, um eine kräftige Textur zu kreieren.[43] Auch im Song Everyday Is a Winding Road geht es um die Aussage, man solle das Leben an sich genießen.[47]

 
Chuck D, 2006

Das Album enthält mehr Songs über gescheiterte Beziehungen als romantische Liebeslieder, was viele Musikkritiker als Hinweis auf eine Trennung zwischen Prince und seiner damaligen Ehefrau Mayte Garcia interpretierten. Prince bestritt aber, dass einige der Liedtexte auf eine mögliche Trennung von Garcia anspielten.[47]

Eye Love U, but Eye Don’t Trust U Anymore ist die Wehklage eines betrogenen Liebhabers. Diesbezüglich schrieb Garcia nach Prince’ Tod in ihrem Buch (2017), im wahren Leben sei es genau umgekehrt gewesen; der Songtext beziehe sich auf Vorwürfe, die sie Prince gegenüber gemacht habe und basiere auf einem Ehestreit im September 1999 in Marbella. Garcia bezeichnete Prince’ Darstellung als „Seitenhieb“ ihr gegenüber.[52] Prince sagte aber, ein Streit zwischen seinen Eltern habe ihn beim Schreiben des Liedtextes inspiriert; sein Vater habe seiner Mutter einen Seitensprung unterstellt, nachdem sie ihr neu gekauftes Kleid bei der Rückkehr vom Einkaufen falsch herum getragen hatte.[47] In Man ‘O’ War schildert Prince eine wütende Frau, die ihren Geliebten verlassen hat, weil dieser angeblich mit einer anderen Frau geschlafen hat. Doch ihre Anschuldigungen sind unwahr. Prince singt das Stück sowohl im Falsett als auch in tieferen Stimmlagen, wobei er seinen Gesang mit 14 Tonbandspuren aufnahm. Die Gesangsdarbietung wirkt aber überlastet und vermittelt nicht die mürrische Stimmung des Liedtextes.[47] Silly Game beschäftigt sich ebenfalls mit einer gescheiterten Affäre. Ähnlich wie bei Man ‘O’ War und Eye Love U, but Eye Don’t Trust U Anymore fühlt sich der Mann von seiner Frau ungerecht behandelt, obwohl er sie liebt und deshalb eine solche Behandlung nicht zu verdienen meint.[47] Das ausschließlich von Prince im Falsett gesungene Tangerine handelt von einem Mann, der seine Ex-Freundin vermisst und ihr mandarinfarbenes Negligé vergessen möchte.[50] Das Stück Wherever U Go, Whatever U Do ist ein Bejahungssong, wie einige auf dem Album Diamonds and Pearls aus dem Jahr 1991 zu hören sind.[50]

 
Eve, 2003

Der Titelname The Greatest Romance Ever Sold ist eine offensichtliche Variation von The Greatest Story Ever Told (1949), einem Buch von Fulton Oursler (1893–1952) über das Leben Jesu Christi, das als klassisches und ehrfürchtiges Werk gilt. Der Song beginnt mit dem eindringlichem Refrain, der mehrschichtige Stimmlagen von Prince enthält: im Refrain singt er ausschließlich „The Greatest Romance That’s Ever Been Sold“, aber niemals den eigentlichen Songtitel. Der Songtext handelt von der Kraft der Liebe und der Art von Romantik, die die Seele berührt. Außerdem beschäftigt sich Prince mit der Frage, warum Adam Eva nicht verlassen hat.[47] So Far, So Pleased handelt von einer sich entwickelnden Romanze, wobei Prince mit der Entwicklung dieser Affäre „so weit, so zufrieden“ ist.[47] Den Liedtext singt er zusammen mit Gwen Stefani. The Sun, the Moon and Stars handelt im Wesentlichen von einer sanften Verführung einer Frau durch ihren Liebhaber. Die Begeisterung, die sie aus ihrer Liebe empfinden, lässt „die Sonne, den Mond und die Sterne“ näher erscheinen als je zuvor. Den Song schrieb Prince in Marbella nach einem gemeinsamen Abendessen mit Mayte Garcia, Larry Graham und dessen Ehefrau Tina.[53] Toningenieur Hans-Martin Buff wollte den Song kürzen, weil er ihn „ein bißchen kitschig“ fand. Prince habe darüber gelacht und Buff scherzhaft gefragt: „Hans, wie steht es um dein Liebesleben?“[28]

Sexuelle Themen und Hedonismus lassen sich in Hot Wit U und Baby Knows finden. Hot Wit U ist im Wesentlichen eine Erklärung von Prince, wie er mit seiner Freundin die gemeinsame Körperwärme aufheizen möchte. Baby Knows handelt von einer attraktiven Frau, die die angesagtesten Orte der Stadt kennt und weiß, wie man ihren Mann behandelt. Beim Songtext wurde Prince von der damaligen MTV-Moderatorin Ananda Lewis (* 1973) inspiriert, mit der er Mitte 1999 in New York City in der Diskothek Club Life oftmals Abende verbrachte.[54][55] Baby Knows erinnert zuweilen an den Songtext von Peach (1993) von The Hits/The B-Sides, weil Prince sich vorwiegend mit der Optik einer attraktiven Frau beschäftigt, insbesondere mit ihrem Gesäß.[51] Den Liedtext singt Prince ähnlich einem von ihm „Camille“ genannten Stimmeffekt; dabei wirkt seine Stimme mittels Pitch-Shifting etwas höher und schneller.[43]

Thematisch hebt sich Prettyman von den zuvor beschriebenen Songs ab und handelt augenzwinkernd von einem eingebildeten hübschen Mann, der eine Frau finden will. Der Mann hält sich für einen unwiderstehlich coolen Typen, ist in Wirklichkeit aber ein oberflächlicher Versager ohne Plan.[54] Prince habe beim Schreiben des Liedtext an Morris Day and The Time gedacht, sagte er.[47]

Zwei Songs kommentieren das Musikgeschäft und die künstlerische Integrität. Obwohl Undisputed kein klassischer Rap-Song ist, besitzt der Liedtext einen Hang zur Tapferkeit und der Protagonist prahlt mit seinen Fähigkeiten als Entertainer, was in vielen Songs dieses Genres üblich ist. Chuck D wirkt als Rapper mit und der Refrain lautet „NPG, get rowdy now“. Ferner enthält der Song einen kurzen humorvollen, von Prince absichtlich schlecht gesungenen opernähnlichen Gesang.[43] Der Songtitel bezieht sich auf Prince’ „unbestrittene Wahrheit“, innovativ und endlich „frei zu sein“, was Menschen mit ausreichend Zeit erkennen würden. Strange but True besitzt einen zuweilen kryptischen und spirituellen Liedtext, den Prince ausschließlich spricht und nicht singt. Zu Anfang handelt der Text von einer Liebesbeziehung zwischen einem Mann und einer Frau. Dann wechselt Prince das Thema und erwähnt die „unbekannten Gesichter“, die er bereits vergessen hat. Er singt von „kleinen Lügen und Alibis“, die wie „Goldgräber“ hinter ihm her sind und ihn somit an einige der negativen Seiten seines Bekanntheitsgrads erinnern. Nachdem er aber von dieser „Kette von Ereignissen befreit“ wurde, erinnert ihn dieses an seine Herkunft. Der Liedtext kann als Anspielung auf das Musiklabel Warner Bros. Records interpretiert werden, mit dem Prince sich zur damaligen Zeit im Streit befand.[54]

Im Track 17 segue (1 800 New Funk Advertisement) ist Prince mit verzerrter Stimme zu hören, wie er Werbung für seine damaligen Websites macht, sowie für den damaligen US-Telefondienst 1-800-New-Funk, über den Prince’ Tonträger bestellt werden konnten.

Titelliste und VeröffentlichungenBearbeiten

# Titel Dauer
1 Rave Un2 the Joy Fantastic 4:19
2 Undisputed (featuring Chuck D) A 4:20
3 The Greatest Romance Ever Sold 5:29
4 segue (Miles Davis 199?) 0:04
5 Hot Wit U (featuring Eve) 5:11
6 Tangerine 1:31
7 So Far, So Pleased (featuring Gwen Stefani) 3:24
8 The Sun, the Moon and Stars 5:15
9 Everyday Is a Winding Road B 6:12
10 segue 0:19
11 Man ‘O’ War 5:14
12 Baby Knows (featuring Sheryl Crow) 3:18
13 Eye Love U, but Eye Don’t Trust U Anymore (feat. Ani DiFranco) 3:36
14 Silly Game 3:30
15 Strange but True 4:12
16 Wherever U Go, Whatever U Do 3:17
17 segue (1 800 New Funk Advertisement) 0:43
18 Prettyman (featuring Maceo Parker) (Hidden Track) 4:24
Spieldauer: 70:00 min.
Autor aller Songs ist Prince
A Autor: Prince und Chuck D
B Autor: Brian McLeod, Jeff Trott, Sheryl Crow
  • Die Verwendung des englischen Pronomens „I“ (deutsch: „Ich“) stilisierte Prince seit 1988 in fast allen Songs als „Augen-Symbol“.

Am 9. November 1999 wurde Rave Un2 the Joy Fantastic veröffentlicht.[56] Das Album ist auf CD, Download, Kompaktkassette und als Doppel-LP auf Schallplatte erhältlich, wobei die beiden Stücke segue (1 800 New Funk Advertisement) und Prettyman auf der Doppel-LP nicht vorhanden sind. Der Song Wherever U Go, Whatever U Do ist auf der CD mit einer Länge von 8:50 Minuten angegeben, wobei aber nach 3:17 Minuten nur noch eine Pause vorhanden ist; innerhalb dieser Pause wird zu Track 17 segue (1 800 New Funk Advertisement) gewechselt.

Die japanische CD-Ausgabe enthält diese Pause nicht, besitzt aber als 17. Song den Bonustrack The Greatest Romance Ever Sold im Adam & Eve Remix mit Rapperin Eve. Die Version ist 4:29 Minuten lang. Track 18 beginnt mit einer Pause von 1:02 Minuten, bevor dann segue (1 800 New Funk Advertisement) anfängt. 19. und letzter Track ist Prettyman.[57] Am Erscheinungstag des Albums kündigte Prince auch das Remixalbum Rave In2 the Joy Fantastic an.[17]

Prince arbeitete zum ersten Mal seit seinem Album Emancipation aus dem Jahr 1996 wieder mit einem Major-Label – Arista Records – zusammen. Seine Alben in der Zeit von 1997 bis 1998 hatte er über sein eigenes Label NPG Records vertrieben; doch diese Alben waren von den Massenmedien wenig beachtet worden. Prince bestritt aber, zu einem Major-Label zurückgekehrt zu sein, weil die Verkaufszahlen seiner Alben über NPG Records enttäuscht hätten. Diese Veröffentlichungen seien für ihn finanziell sehr lukrativ gewesen; nach eigenen Angaben bekam er bei Warner Bros. Records maximal 1,40 US-Dollar pro verkaufter CD, bei seinem Label NPG Records hingegen sieben Dollar.[12] Mittlerweile sei er lieber „Nummer 1 bei der Bank“ als an der Spitze der Musikcharts, sagte Prince damals.[17]

Am 18. Dezember 1999 spielte Prince ein Livekonzert in seinem Paisley Park Studio, das Silvester 1999 in den USA für eine einmalige Gebühr von 19,95 US-Dollar (umgerechnet damals 19,86 Euro)[4] bei einem Pay-TV-Sender angeschaut werden konnte.[35] Am 5. Juni 2000 veröffentlichte er Filmaufnahmen dieses Konzerts unter dem Titel Rave Un2 the Year 2000 auf DVD und VHS.[58] Als Gastmusiker wirken Lenny Kravitz, Maceo Parker, Rosie Gaines und The Time mit.

Am 26. April 2019 veröffentlichte The Prince Estate (deutsch: Der Prince-Nachlass) das Boxset Ultimate Rave, das sowohl Rave Un2 the Joy Fantastic als auch Rave In2 the Joy Fantastic als Doppelalbum in lilafarbenem Vinyl beinhaltet. Außerdem ist die Live-DVD Rave Un2 the Year 2000 enthalten.[59] Postum verwaltet offiziell The Prince Estate sämtliche Tonträger-Veröffentlichungen von Prince.

SinglesBearbeiten

Von dem Album wurde nur eine Single ausgekoppelt: The Greatest Romance Ever Sold erschien am 5. Oktober 1999 in einer Radio-Edit-Version, die 4:31 Minuten lang ist. Als B-Seite ist der Song im Adam & Eve Remix zu hören, bei dem Eve mitwirkt.[60] Eine Maxi-Single von The Greatest Romance Ever Sold wurde am 23. November 1999 veröffentlicht.[61]

Ferner sind mit Baby Knows und Man ‘O’ War zwei Promo-Singles veröffentlicht worden. Baby Knows erschien Ende 1999 als 1-Track-CD, wurde aber nur in den Niederlanden herausgebracht.[62] Anfang 2000 wurde eine Promo-Single von Man ‘O’ War mit den drei Versionen Radio Edit Without Guitar Solo (3:56), Radio Edit With Guitar Solo (3:59) und Call Out Research Hook (0:15) ausschließlich in den USA veröffentlicht.[63]

MusikvideosBearbeiten

Prince produzierte mit The Greatest Romance Ever Sold nur ein Musikvideo zu Songs von Rave Un2 the Joy Fantastic. Regisseur war der US-amerikaner Malik Hassan Sayeed (* 1969), der vom 6. November bis zum 8. November 1999 Footage in Prince’ Paisley Park Studio drehte.[17] Premiere des Musikvideos war aber erst im Dezember 1999, also zwei Monate nach der Single-Veröffentlichung.

Im Video vollziehen Prince und die in Kapstadt geborene Tänzerin Desray Junca unter anderem pantomimisch den Geschlechtsakt und bei Minute 4:14 wird bei ihr mittels Computeranimation eine Schwangerschaft simuliert. Prince hatte Junca 1999 in Paris im Crazy Horse kennen gelernt, wo sie als Stripperin arbeitete. Nach Aussage von seiner damaliger Ehefrau Mayte Garcia habe er damals „nach seinen eigenen Maßstäben eine Grenze überschritten“. Als Garcias Mutter das Musikvideo gesehen hatte, war sie sehr verärgert: „Welcher Mann kommt auf die Idee, seine Frau vor der Öffentlichkeit derart zu blamieren! Was für ein schlechter Kerl. Das ist nicht mein Schwiegersohn!“[64] Fünf Tage nach Prince’ Tod sagte Junca am 26. April 2016 in einem Interview, sie sei mit Prince von 1999 bis 2001 in einer Beziehung gewesen. Er habe sogar mit ihr zusammen wohnen und sie als Angestellte beruflich integrieren wollen, was sie aber beides abgelehnt habe. Das letzte Mal habe sie Prince kurz nach dem Tod seines Vaters (25. August 2001) gesehen.[65] Die Originaltextzeile „I hitched a Ride with a Vending Machine Repair Man“ des Songs Everyday is a Winding Road von Sheryl Crow änderte Prince in seiner Coverversion in „I hitched a Ride with a Crazy Horse Showgirl“.

Ende 1999 produzierte Prince in seinem Paisley Park Studio mit Hot Wit U ein zweites Musikvideo, allerdings ist der Song im Nasty Girl Remix zu hören. Regisseur war er selbst und erneut wirkt Desray Junca mit.[65][66] Premiere des Videos war am 24. Mai 2000 – acht Tage nachdem Prince wieder seinen ursprünglichen Künstlernamen angenommen hatte.

CoverversionenBearbeiten

Coverversionen von Songs des Albums Rave Un2 the Joy Fantastic existieren nur von Maceo Parker und von dem norwegischen Saxophonisten Håkon Kornstad; beide nahmen Instrumentalversionen von The Greatest Romance Ever Sold auf. Parker brachte seine Interpretation im Jahr 2000 auf seinem Album Dial: M-A-C-E-O heraus, auf dem er auch Baby Knows coverte.[67] Kornstad veröffentlichte seine Version auf der 5-CD-Box Shockadelica: 50th Anniversary Tribute to the Artist Known as Prince, anlässlich Prince’ 50. Geburtstag im Juni 2008.[68]

RezeptionBearbeiten

PresseBearbeiten

Verglichen mit anderen Prince-Alben erhielt Rave Un2 the Joy Fantastic eher zurückhaltendes Lob von Musikkritikern. Einige vertraten zwar auch die Meinung, es sei eines seiner besten Alben in den 1990er Jahren, doch überwiegend wurde es verhalten oder negativ bewertet.[17][31] Die Balladen wurden im Gegensatz zu den anderen Songs meist lobend hervorgehoben.

Die Tageszeitung USA Today zeigte sich von Rave Un2 the Joy Fantastic begeistert und gab dreieinhalb von vier Sternen. Es sei das beste Album, das Prince seit Langem aufgenommen habe.[51] Die 15 Tracks reichten von langsamen Jams und schmerzenden Balladen bis hin zu schweißtreibenden Funk-Workouts und Pop-Rock-Explosionen, die alle durch die gemeinsamen Fäden aus verführerischem Gesang, organischer Instrumentierung und knackigen Arrangements verbunden seien. Insgesamt sei Rave [sic] „sexy, berauschend und feierlich.“[69]

Musikjournalist Jim Walsh von der Zeitung St. Paul Pioneer Press gab drei von vier Sternen. Auf dem Album befinde sich „alles, was wir über den Künstler, der früher unter dem Namen Prince bekannt war, kennen und lieben gelernt haben“, sowohl „im Guten und im Schlechten“. Zwar enthalte es „weder das bahnbrechende Zeug seiner Meisterwerke“ aus den 1980er Jahren, noch „viel von seiner besten experimentellen Arbeit“ aus den 1990er Jahren. Aber Rave Un2 the Joy Fantastic sei „voll von den gleichen funkelnden Schreien, Melodien und Produktionskompetenz, die seine über 20-jährige Karriere geprägt haben“. Die besten der 15 Songs seien die Balladen, vor allem Eye Love U, but Eye Don’t Trust U Anymore.[70]

Touré vom US-Musikmagazin Rolling Stone verteilte dreieinhalb von fünf Sternen. Zwar kennzeichneten die Songs Undisputed und Hot Wit U „die schlimmsten Arbeiten seiner 90er [sic] Jahre“, doch gebe es auch „eine Handvoll großartiger Songs“ – die besten Prince-Momente seit seinem Album Love Symbol aus dem Jahr 1992. Als Beispiele nannte Touré die fünf Songs The Greatest Romance Ever Sold, Tangerine, The Sun, the Moon and Stars, Eye Love U, but Eye Don’t Trust U Anymore und Prettyman. Letztendlich überwiege „die Qualität dieser wenigen erhabenen Momente das schwache Album um sie herum.“[71]

Stephen Thomas Erlewine von Allmusic war enttäuscht und verteilte zweieinhalb von fünf Sternen. Er kritisierte die kommerziellen Aspekte, die bei dem Album eine Rolle gespielt hätten und meinte, es sei „schockierend“, wie „seelenlos“ die meisten Songs eingespielt worden seinen. Doch „noch seltsamer“ sei, „wie offensichtlich Prince es auf die Pop-Charts anlegt“.[51] Es gäbe auf dem Album zwar „ein paar coole Momente“, aber „seltsamerweise sind die meisten davon Tracks mit Superstars“. Vor allem bei den drei Songs Undisputed, Baby Knows und So Far, So Pleased klinge Prince „engagiert und abenteuerlustig“. Diese Songs seien, zusammen mit den „passablen Funk-Pop-Titeln“ und den Balladen, „ziemlich unterhaltsam“. Aber ihre Präsenz unterstreiche, wie „langweilig der Rest von Rave [sic]“ sei.[72]

Die Musikkritiker David Wilson und John Alroy gaben ebenfalls zweieinhalb von fünf Sternen. Das Album sei zwar „vollgepackt mit instrumentaler, vokaler und kompositorischer Brillanz“, doch Prince habe „nicht viel zu sagen“. Auf dem Album wechselten „unmelodische Experimente“ wie Undisputed und Strange but True zu „wunderschönen Liebesliedern“ wie The Sun, the Moon and Stars und Man ‘O’ War. Wenn der Ansatz wie bei Tangerine funktioniere, klinge Prince „wie ein Genie“. Wenn dieser aber wie bei „dem langweiligen“ Hot Wit U nicht der Fall sei, wirke er wie ein „Genre-angepasster Angeber“. Insgesamt sei Rave Un2 the Joy Fantastic Prince’ radiotauglichstes Album seit langer Zeit, obwohl es ihn nicht zurück an die Spitze der Charts gebracht habe.[73]

Die britische Musikzeitschrift New Musical Express war sehr enttäuscht und gab nur einen von fünf Sternen. Sie schrieb unter anderem: „Es ist, als ob Prince um die Jahrhundertwende getötet wurde, und seine Plattenfirma hat den Vorfall geheim gehalten und Ausschnitte aus seinen vorherigen Sessions als neues Alben veröffentlicht“.[60][74] Natalie Nichols von der überregional erscheinenden US-Tageszeitung Los Angeles Times meinte, das Album rufe „die Erinnerung daran wach, wie innovativ Prince einmal war.“[51]

Nach Prince’ Tod rezensierten im Mai 2016 die Musikjournalisten Albert Koch und Thomas Weiland von der deutschen Musikzeitschrift Musikexpress das Album Rave Un2 the Joy Fantastic und gaben vier von sechs Sternen. Prince feiere mit Sheryl Crow „so fanatisch wie früher mit Sheila E.“ und habe insgesamt eine erfolgreiche „Mischung aus jazzigen Breakbeats und Streichern“ miteinander kombiniert. Das Album werde „gerne verkannt“, meinten die Musikjournalisten.[75]

Clive Davis sagte nach Prince’ Tod im Jahr 2016 folgendes: „Prince war als Musiker, Performer und Songwriter einzigartig. Er war eindeutig eine der größten Persönlichkeiten aller Zeiten, immer faszinierend, magisch und auf dem neuesten Stand. Er war in jeder Hinsicht einzigartig. Prince persönlich zu kennen, bedeutete, jemanden zu kennen, der freundlich und sanftmütig, phänomenal brillant und intellektuell neugierig war, und der die Musik mit allen Sinnen liebte. Die Musikwelt hat auf tragische Weise eines ihrer größten prägenden Mitglieder verloren“.[76]

Charts und AuszeichnungenBearbeiten

ChartsChart­plat­zie­rungen Höchst­plat­zie­rung Wo­chen
  Deutschland (GfK)[77] 39 (5 Wo.) 5
  Österreich (Ö3)[78] 44 (2 Wo.) 2
  Schweiz (IFPI)[79] 19 (12 Wo.) 12
  Vereinigtes Königreich (OCC)[80] 145 (1 Wo.) 1
  Vereinigte Staaten (Billboard)[81] 18 (15 Wo.) 15

In der ersten Woche verkaufte sich Rave Un2 the Joy Fantastic in den USA 84.000 Mal,[31] was für die damalige Zeit kein besonders gutes Ergebnis war. Zwar erhielt das Album am 10. Dezember 1999 Goldstatus für 500.000 Exemplare, verkauft wurden tatsächlich aber nur zwischen 350.000 und 425.000 Alben; Arista Records hatte zwar 500.000 Exemplare ausgeliefert, aber nicht alle wurden abgesetzt.[82][83] Weltweit wurde Rave Un2 the Joy Fantastic ungefähr 820.000 Mal verkauft.

Im Vereinigten Königreich wurde Rave Un2 the Joy Fantastic für die Charts nicht zugelassen, weil Arista bei der Werbekampagne in London einen Fehler machte; das Unternehmen verteilte bei einer Veranstaltung kostenlos Exemplare vom Album, was aber für das damalige Reglement der British Phonographic Industry verboten war.[84] Die Höchstplatzierung in Deutschland erreichte Rave Un2 the Joy Fantastic im Mai 2019 durch die Wiederveröffentlichung als Boxset Ultimate Rave, im Jahr 1999 erzielte das Album Platz 53.

  • 18. März 2000: Prince erhielt bei den 14. Genesis Awards in Beverly Hills den „Dolly Green Special Achievement Award“ für die Liner Notes des Albums, worin er die Gewinnung von Wollkleidern durch Lämmer kritisiert. Den Preis übergab ihm Schauspielerin María Conchita Alonso. Auf dem Weg zur Bühne erlaubte sich Prince einen Spaß und sagte: „Wow, als mir klar wurde, wo ich war, zog ich meinen Pelzmantel aus.“[42]
  • 24. April 2000: Prince wurde bei den Minnesota Music Awards als „Künstler des Jahres“ geehrt. Außerdem gewann er den Preis in der Kategorie „Major Label Record of the Year“ für Rave Un2 the Joy Fantastic.[67]
Jahr Titel
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[85]
(Jahr, Titel, , Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
  DE   AT   CH   UK   US
1999 The Greatest Romance Ever Sold DE79
(7 Wo.)DE
UK65
(2 Wo.)UK
US63
(13 Wo.)US
Keine Top-50-Platzierungen weltweit bekannt

Clive Davis wählte The Greatest Romance Ever Sold als Single vom Album aus und prognostizierte, der Song werde „in der ganzen Welt Nummer 1“.[21] Auch Prince war von einem kommerziellen Erfolg überzeugt und meinte zu einem Reporter der The New York Times ironisch: „Sag mir, das ist kein Hit.“[60]

LiteraturBearbeiten

  • Alex Hahn: Besessen – Das turbulente Leben von Prince. Hannibal Verlag, Höfen 2016, ISBN 978-3-85445-610-0.
  • Jason Draper: Prince – Life & Times (Revised & Updated Edition). Chartwell Books, New York 2016, ISBN 978-0-7858-3497-7.
  • Jess Earley & Chris Stone: What They Said About Prince Rogers Nelson. BJH Publications 2016, ISBN 978-1540302793
  • Matt Thorne: Prince – Die Biografie. Edel Germany GmbH, Hamburg, 2017, ISBN 978-3-8419-0523-9.
  • Mayte Garcia: The Most Beautiful Girl: Mein Leben mit Prince. mvg Verlag, München 2018, ISBN 978-3-86882-897-9.
  • Mobeen Azhar: Prince 1958–2016: Sein Leben in Bild und Text. Edition Olms, Oetwil am See/Zürich 2016, ISBN 978-3-283-01265-6.
  • Ronin Ro: Prince – Inside the Music and the Masks. St. Martin’s Press, New York 2011, ISBN 978-0-312-38300-8.
  • Steve Parke: Picturing Prince. Cassell Octopus Publishing Group Ltd, London 2017, ISBN 978-1-84403-959-3.
  • Uptown: The Vault – The Definitive Guide to the Musical World of Prince. Nilsen Publishing, Linköping 2004, ISBN 91-631-5482-X.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c d e Begleitheft der CD Rave Un2 the Joy Fantastic von Prince, Arista Records / NPG Records, 1999
  2. Brother Jules, who spun records for Prince and KMOJ, has died. In: startribune.com. 8. Dezember 2021, abgerufen am 11. Dezember 2021 (englisch).
  3. Uptown (2004), S. 235.
  4. a b Währungsrechner. In: oanda.com. 2019, abgerufen am 12. März 2019.
  5. Uptown (2004), S. 237.
  6. a b Ro (2011), S. 300.
  7. a b Draper (2016), S. 147.
  8. Hahn (2016), S. 310.
  9. Gold & Platinum Supernatural. In: riaa.com. 2019, abgerufen am 12. März 2019.
  10. a b Uptown (2004), S. 240.
  11. Hahn (2016), S. 312.
  12. a b Wie würde Prince entscheiden? In: focus.de. 25. Oktober 1999, abgerufen am 12. März 2019.
  13. Prince: „Niemand weiß, wer ich bin“. In: welt.de. 30. November 1999, abgerufen am 12. März 2019.
  14. a b c Uptown (2004), S. 242.
  15. Hahn (2016), S. 318.
  16. Uptown (2004), S. 241.
  17. a b c d e f Uptown (2004), S. 244.
  18. Hahn (2016), S. 315–316.
  19. Uptown (2004), S. 443.
  20. Thorne (2017), S. 351.
  21. a b c Hahn (2016), S. 315.
  22. Ro (2011), S. 297.
  23. Hans-Martin Buff. In: dicogs.com. 2019, abgerufen am 12. März 2019 (englisch).
  24. a b Thorne (2017), S. 352.
  25. Hornheads. In: princevault.com. 9. Mai 2018, abgerufen am 12. März 2019 (englisch).
  26. Uptown (2004), S. 236.
  27. Uptown (2004), S. 239.
  28. a b c d Azhar (2016), S. 103.
  29. Hahn (2016), S. 317.
  30. Uptown (2004), S. 243.
  31. a b c Ro (2011), S. 302.
  32. a b Uptown (2004), S. 247.
  33. Uptown (2004), S. 245–246.
  34. a b c Ro (2011), S. 303.
  35. a b Hahn (2016), S. 320.
  36. a b Hahn (2016), S. 321.
  37. Ro (2011), S. 304.
  38. Hahn (2016), S. 322.
  39. Parke (2017), S. 219.
  40. Ro (2011), S. 301.
  41. Thorne (2017), S. 355.
  42. a b Uptown (2004), S. 248.
  43. a b c d e f g h i j k l Uptown (2004), S. 414.
  44. Hahn (2016), S. 314.
  45. Thorne (2017), S. 353.
  46. Hahn (2016), S. 313.
  47. a b c d e f g h i j k l m n o Uptown (2004), S. 415.
  48. Rave Un2 the Joy Fantastic segues. In: princevault.com. 26. Februar 2019, abgerufen am 12. März 2019 (englisch).
  49. Uptown (2004), S. 414–415.
  50. a b c Thorne (2017), S. 354.
  51. a b c d e Hahn (2016), S. 319.
  52. Garcia (2018), S. 349–350.
  53. Uptown (2004), S. 415–416.
  54. a b c Uptown (2004), S. 416.
  55. Hahn (2016), S. 309.
  56. Parke (2017), S. 214.
  57. CD Rave Un2 the Joy Fantastic, NPG Records, BMG, Arista, BVCA-21060, 1999
  58. Uptown (2004), S. 251.
  59. Prince: Neues Deluxe-Box-Set „Ultimate Rave“. In: rollingstone.de. 10. April 2019, abgerufen am 26. April 2019.
  60. a b c Draper (2016), S. 148.
  61. Uptown (2004), S. 246.
  62. Baby Knows. In: princevault.com. 24. November 2017, abgerufen am 12. März 2019 (englisch).
  63. Man ‘O’ War. In: princevault.com. 24. November 2017, abgerufen am 12. März 2019 (englisch).
  64. Garcia (2018), S. 349
  65. a b Qama Qukula: Meet Desray Junca, the charming Cape dancer that captured Prince with her moves. In: capetalk.co.za. 26. April 2016, abgerufen am 12. März 2019 (englisch).
  66. Uptown (2004), S. 250.
  67. a b Uptown (2004), S. 249.
  68. Various –– Shockadelica: 50th Anniversary Tribute to The Artist Known As Prince. In: discogs.com. 2019, abgerufen am 17. März 2019.
  69. USA Today – A Princely blend of ballads, blasts, surprises. In: princetext.tripod.com. 1999, abgerufen am 12. März 2019 (englisch).
  70. Jim Walsh: St. Paul Pioneer Press – Artists’ ‘Rave’ less than fantastic, but it ain’t all bad. In: princetext.tripod.com. 1999, abgerufen am 12. März 2019 (englisch).
  71. Touré: Rave Un2 the Joy Fantastic. In: rollingstone.com. 20. Januar 2000, abgerufen am 12. März 2019 (englisch).
  72. Stephen Thomas Erlewine: Prince – Rave Un2 the Joy Fantastic. In: allmusic.com. 2. November 1999, abgerufen am 12. März 2019 (englisch).
  73. David Wilson und John Alroy: Wilson & Alroy’s Record Reviews – Rave Un2 the Joy Fantastic. In: warr.org. 1999, abgerufen am 12. März 2019 (englisch).
  74. Rave Un2 the Joy Fantastic. In: nme.com. 12. September 2005, abgerufen am 12. März 2019 (englisch).
  75. Thomas Weiland und Albert Koch: 1999: Rave Un2 the Joy Fantastic (BMG). In: musikexpress.de. 22. Mai 2016, abgerufen am 12. März 2019.
  76. Earley (2016), Chapter 6 – The Industry Insiders
  77. Prince. offiziellecharts.de, abgerufen am 12. März 2019.
  78. Prince. austriancharts.at, abgerufen am 12. März 2019.
  79. Prince. hitparade.ch, abgerufen am 12. März 2019.
  80. Prince. officialcharts.com, abgerufen am 12. März 2019 (englisch).
  81. Prince – Chart History. billboard.com, abgerufen am 12. März 2019 (englisch).
  82. Ro (2011), S. 302–303.
  83. Gold & Platinum Prince Rave Un2 the Joy Fantastic. In: riaa.com. 2019, abgerufen am 12. März 2019.
  84. Hahn (2016), S. 318–319.
  85. Chartquellen: DE AT CH UK US