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Logo der Raspberry-Pi-Stiftung
Raspberry Pi 4 Modell B
Raspberry Pi 2 Modell B
Raspberry Pi Modell A+
Raspberry Pi Zero

Der Raspberry Pi (Aussprache in Britischem Englisch: ˈrɑːzb(ə)rɪ ˈpaɪ) ist ein Einplatinencomputer, der von der britischen Raspberry Pi Foundation entwickelt wurde. Der Rechner enthält ein Ein-Chip-System (SoC) von Broadcom mit einer ARM-CPU. Die Platine hat das Format einer Kreditkarte. Der Raspberry Pi kam Anfang 2012 auf den Markt; sein großer Markterfolg wird teils als Revival des bis dahin weitgehend bedeutungslos gewordenen Heimcomputers zum Programmieren und Experimentieren angesehen.[1] Der im Vergleich zu üblichen Personal Computern sehr einfach aufgebaute Rechner wurde von der Stiftung mit dem Ziel entwickelt, jungen Menschen den Erwerb von Programmier- und Hardware-Kenntnissen zu erleichtern. Entsprechend niedrig wurde der Verkaufspreis angesetzt, der je nach Modell etwa 5 bis 60 Euro beträgt.

Bis Ende 2018 wurden mehr als 22 Millionen Geräte verkauft.[2] Die Entwicklung des Raspberry Pi wurde mit mehreren Auszeichnungen bzw. Ehrungen bedacht. Es existiert ein großes Zubehör- und Softwareangebot für zahlreiche Anwendungsbereiche. Verbreitet ist beispielsweise die Verwendung als Mediacenter, da der Rechner Videodaten mit voller HD-Auflösung (1080p) dekodieren und über die HDMI-Schnittstelle ausgeben kann. Als Betriebssystem kommen vor allem angepasste Linux-Distributionen mit grafischer Benutzeroberfläche zum Einsatz; für das neueste Modell existiert auch Windows 10 in einer speziellen Internet-of-Things-Version ohne grafische Benutzeroberfläche. Das Booten erfolgt gewöhnlich von einer wechselbaren SD-Karte. Bei der neueren Generation mit dem BCM2837 oder BCM2711 ist der Start auch von einem USB-Massenspeicher[3] oder Netzwerk[4] möglich. Eine native Schnittstelle für Festplattenlaufwerke ist nicht vorhanden.

HintergrundBearbeiten

IdeeBearbeiten

Das Motiv hinter der Entwicklung eines preisgünstigen Rechners war die sinkende Anzahl an Informatikstudenten an der Universität Cambridge sowie die jedes Jahr geringeren Programmierkenntnisse der Studienanfänger. Für einen der Gründe hielt man, dass Computer heute in der Regel teuer und komplex sind und Eltern ihren Kindern deswegen häufig verbieten, mit dem Familien-PC zu experimentieren.[5] Man wollte daher Jugendlichen einen günstigen Computer zum Experimentieren und Erlernen des Programmierens an die Hand geben. Dabei hoffte man, dass sie wie in der Anfangszeit der Heimcomputer (z. B. IMSAI 8080, Apple I, Sinclair ZX80) die Computergrundlagen und -programmierung spielerisch erlernen würden.[6]

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Der Name wird wie raspberry pie ausgesprochen, das englische Wort für Himbeerkuchen. „Himbeere“ knüpft an die Tradition an, Computer nach Früchten zu benennen, wie etwa Apple oder Acorn.[7] Das „Pi“ steht für „Python interpreter“, ursprünglich sollte der Rechner mit fest eingebautem Interpreter für die Programmiersprache Python geliefert werden, ähnlich wie bei den Heimcomputern der 1980er Jahre fast durchweg ein BASIC-Interpreter eingebaut war.[8]

Das Logo des Projekts wurde im Rahmen eines öffentlich ausgeschriebenen Wettbewerbs ausgewählt. Es zeigt eine stilisierte Himbeere.[9]

OrganisationBearbeiten

 
Eben Upton (2014)

Hinter dem Raspberry Pi stehen zwei Organisationen: Die Raspberry Pi Foundation ist eine Stiftung und in Großbritannien als Wohltätigkeitsorganisation eingetragen.[10] Die Herstellung und der Vertrieb der Hardware geschieht durch die Raspberry Pi Trading, die der Raspberry Pi Foundation gehört und alle Gewinne an diese ableitet.[11]

Die Raspberry Pi Foundation hat sich zum Ziel gesetzt, das Studium der Informatik und verwandter Themen zu fördern, besonders an Schulen. Sie wurde am 5. Mai 2009 in Caldecote, South Cambridgeshire gegründet.[12] Die Treuhänder der Stiftung sind:[13]

  • David Braben – Gründer des Computerspieleherstellers Frontier Developments und Mitautor des Computerspiels Elite
  • Jack Lang – früherer Acorn-Mitarbeiter, Business Angel und Gründer einiger Start-Ups im Umfeld der Universität Cambridge
  • Pete Lomas – Mitbegründer und Entwicklungsleiter der Norcott Technologies[14]
  • Robert Mullins – University of Cambridge Computer Laboratory am St. John’s College in Cambridge
  • Alan Mycroft – Professor im Bereich „Computing in University“ am Cambridge Computer Laboratory
  • Eben Upton – Ingenieur bei Broadcom Europe, Gründer einiger Software-Start-Ups und früherer Direktor im Bereich Informatik am St. John’s College in Cambridge; CEO der Raspberry Pi trading company[15]

EntwicklungBearbeiten

Ein Prototyp mit einem Atmel-ATmega644-Mikrocontroller wurde im Jahr 2006 produziert.[16] Die Schaltpläne der Platine wurden veröffentlicht.[17][16]

 
Revision 2 des Raspberry Pi
Model B

Die Leistungen des Gerätes überzeugten die Entwickler nicht. Wegen des damals beginnenden Booms von Smartphones kamen jedoch geeignete ARM-Prozessoren auf den Markt. Man fand mit dem BCM2835 einen günstigen Prozessor mit verhältnismäßig hoher Leistung und entwarf für diese CPU eine neue Mehrlagenplatine. Für den Atmel war man noch mit einer Lochrasterplatine ausgekommen.

50 Alpha-Boards wurden im August 2011 geliefert. Diese Platinen waren funktional gleich mit dem späteren Modell B des Raspberry Pi,[18] aber größer, weil sie Messpunkte zur Fehlersuche aufwiesen. Die Verkaufsversion hat die Grundfläche einer Kreditkarte. Auf diesen Versuchsplatinen wurde bereits gezeigt, dass die Desktop-Umgebung LXDE unter Debian sowie Quake III Arena[19] und H.264-Videos[20] mit einer Auflösung von 1080p via HDMI funktionieren. Seit Herbst 2012 wird eine leicht veränderte Revision 2 verkauft. Sie hat zwei Befestigungslöcher, es wurden kleinere Fehler behoben[21] und einige Pins sind anders belegt.[22][23]

Etwa gleichzeitig konnte wegen der unerwartet großen Verkaufszahlen auch die Produktion von China nach Wales, in eine Fabrik des Unternehmens Sony[24] verlegt werden und der Arbeitsspeicher (RAM) des Modells B auf 512 MB verdoppelt werden.[25][26][27][28]

Am 14. Mai 2013 kam ein Kameramodul für den Raspberry Pi in den Handel.[29] Eine Variante ohne Infrarotfilter ist unter der Bezeichnung Pi NoIR erhältlich (November 2013).[30]

 
Raspberry Pi Compute Module

Am 7. April 2014 angekündigt[31] und seit dem 9. Juni 2014 lieferbar[32] ist das Raspberry Pi Compute Module, ein Raspberry Pi in der Größe und mit dem Aussehen eines DDR2-SODIMM-Speichermoduls. Das Modell entspricht etwa den technischen Spezifikationen des Modells A,[33] verfügt jedoch zusätzlich über 4 GB eMMC-Flashspeicher. Da dem Modul die üblichen I/O-Anschlüsse fehlen, lassen sich diese bei Bedarf über ein optionales I/O-Board nachrüsten.

Am 14. Juli 2014 wurde das Modell B+ vorgestellt. Bei diesem wurde die Anzahl der GPIO- und der USB-Ports erhöht, die Leistungsaufnahme verringert und die Audioausgabe verbessert. Der SD-Karten-Steckplatz wurde durch einen kompakteren für Micro-SD-Karten ersetzt.[34][35] Das Modell B+ ersetzt das gleich viel kostende Modell B. Modell B wird auch weiterhin angeboten und ist für Kunden gedacht, deren Anwendungen auf die Form der Platine und Pinbelegung hin konstruiert sind. Erstmals mit dem Modell B+ wurde eine offizielle Spezifikation für Erweiterungsplatinen vorgestellt.[36]

Am 10. November 2014 wurde das Modell A+ vorgestellt. Während das Modell A als eine teilbestückte Version des Modells B angesehen werden kann, handelt es sich bei Modell A+ um eine Neuentwicklung, die günstiger und kompakter ist. Es verfügt wie das Modell B+ über einen 40-poligen Anschluss für Erweiterungsplatinen und einen Micro-SD-Karten-Steckplatz, ist aber etwa ein Viertel kürzer als Modell A, B und B+.[37][38]

 
Raspberry Pi 2 Model B im transparenten Gehäuse

Am 2. Februar 2015 wurde der Raspberry Pi 2 Model B vorgestellt,[39] obwohl Eben Upton noch im Juli 2014 bekannt gegeben hatte, dieses würde nicht vor 2017 erscheinen.[40] Dessen Ausstattung ist dem Modell B+ sehr ähnlich, besitzt nun jedoch 1 GB RAM und einen Vierkernprozessor vom Typ Broadcom BCM2836 auf ARM-Cortex-A7-Basis mit einer Taktfrequenz von bis zu 900 MHz. Das neue Modell soll bei Multithreading-Anwendungen bis zu sechsmal schneller als seine Vorgänger sein und sowohl Ubuntu Core Snappy als auch Windows 10 unterstützen.[41][42] Auf der Microsoft Entwicklerkonferenz „Build 2015“ wurde Windows 10 IoT Core offiziell angekündigt.[43]

Am 26. November 2015 wurde der Raspberry Pi Zero vorgestellt. Die Ausstattung ähnelt der des Model A+, jedoch taktet der Prozessor nicht mehr mit 700 MHz, sondern mit 1 GHz und die Platinenbreite wurde von 56 mm auf 35 mm verringert. Der HDMI-Steckverbinder wurde durch den kleineren Mini-HDMI ersetzt und die USB-A-Buchse durch die kleinere Micro-USB-Buchse (B). Die 40-polige Stiftleiste für die GPIO-Pins ist ebenso wie der FBAS-Videoausgang nicht bestückt.[44]

 
Raspberry Pi 3 Model B

Am 29. Februar 2016 wurde der Raspberry Pi 3 Model B vorgestellt. Er erweitert das Vorgängermodell um integriertes WLAN und Bluetooth Low Energy (BLE) und hat eine schnellere CPU mit 64-bit-ARMv8-Architektur.[45]

Ende 2016 wurde die Version 1.2 des Raspberry-Pi-2-Modell B mit der neuen CPU des Modell 3 vorgestellt. Abgesehen von dieser ist die Ausstattung identisch mit der des ursprünglichen Modell 2; auch die CPU ist weiterhin nur mit 900 MHz getaktet, anstatt der 1200 MHz des Modell 3.[46]

Am 16. Januar 2017 wurde das Compute Module 3 (CM3) vorgestellt. Es hat das SoC des Raspberry Pi 3 und 1 GB RAM (vorher: 512 MB). Die CPU-Leistung soll sich im Vergleich zum CM1 etwa verzehnfacht haben. Das CM3 ist in zwei Varianten verfügbar: eine Standardvariante und eine Lite (CM3L), wobei letztere nicht über den aufgelöteten 4-GB-Flashspeicher verfügt. Das CM3 ist mit dem CM1 kompatibel, einziger sichtbarer Unterschied ist die um 1 mm gewachsene Breite.[47]

Am 28. Februar 2017 wurde der Raspberry Pi Zero W vorgestellt. Die Ausstattung des Modells ist nahezu identisch zum Raspberry Pi Zero, wurde jedoch durch den schon beim Raspberry-Pi-3-Modell B eingesetzten zusätzlichen Chip um die Funktionalität von integriertem WLAN und BLE erweitert.[48] Seit dem 12. Januar 2018 ist der Raspberry Pi Zero WH erhältlich,[49] der technisch dem Raspberry Pi Zero W entspricht, aber dessen 40-poliger Anschluss bereits werkseitig mit entsprechenden Pfostensteckern versehen ist.

Am 14. März 2018 (Pi-Tag) wurde das Raspberry-Pi-3-Modell B+ vorgestellt. Der Prozessortakt wurde um 200 MHz auf 1400 MHz erhöht und ein neues Funkmodul kommt zum Einsatz. Dieses beherrscht nun auch 5-GHz-WLAN nach dem IEEE-802.11ac-Standard und Bluetooth 4.2. Außerdem verfügt es jetzt auch über Gigabit-Ethernet, das jedoch weiterhin über den einzigen USB-Port angebunden ist und damit die maximale Übertragungsrate auf ca. 300 MBit/s limitiert. Das neue Modell ist vorbereitet für Power over Ethernet.[50]

Im Januar 2019 erschien die auf dem Raspberry-Pi-3-Modell B+ basierenden Compute Module 3+ (CM3+). Es verwendet wie dieses den Processor BCM2837B0, taktet diesen jedoch nur mit 1200 MHz und ist im Unterschied zu den Vorgänger-Versionen des Compute Modules neben der Lite-Version ohne eMMC-Speicher auch mit 8 GB, 16 GB oder 32 GB Speicher verfügbar. Bisher war Compute Module nur mit max. 4 GB eMMC verfügbar.[51]

 
Raspberry Pi 4 Model B

Im Juni 2019 wurde das Raspberry-Pi-4-Modell B vorgestellt, welches umfangreiche Änderungen erfuhr. Zum ersten kommt LPDDR4- statt LPDDR2-DDR-SDRAM als Arbeitsspeicher zum Einsatz und erstmals stehen unterschiedliche Größen zur Auswahl (1, 2 oder 4 GB). Die CPU verfügt über die leistungsfähigeren Cortex-A72-Kerne, der Takt wurde um 100 MHz auf 1500 MHz erhöht. Das Funk-Modul wurde aktualisiert und unterstützt jetzt Bluetooth 5 BLE. Die vier USB-Anschlüsse sind nun direkt über PCIe 2.0 an den SoC angebunden; zwei der USB-Anschlüsse unterstützen USB-3.0. Die Stromversorgung erfolgt über USB-C, welcher nun wie schon die Raspberry-Pi-Zero-Modelle USB-OTG-fähig ist. Der USB-C-Anschluss entspricht jedoch nicht der Spezifikation und funktioniert nur mit „passiven“ Kabeln. (Siehe #Probleme mit USB-C-Kabeln) Der Netzwerkanschluss ist jetzt ebenfalls direkt an den SoC angebunden und liefert nun „echtes“ Gigabit-Ethernet; es entfällt die Limitierung auf ca. 300 MBit/s wie beim Modell B3+. Der Grafikkern der vorherigen Modelle VideoCore IV wurde durch den VideoCore VI ersetzt und unterstützt unter anderem OpenGL-ES 3.0 und 4K-Auflösung, welche über zwei micro-HDMI-Anschlüsse ausgegeben werden.[52][53][54]

HardwareBearbeiten

EigenschaftenBearbeiten

Die unterschiedlichen Produkte unter dem Namen Raspberry Pi besitzen folgende Eigenschaften:[55][37][56][45][57]

Raspberry PiBearbeiten

Zero Zero W / WH 1 Mod. A 1 Mod. A+ 1 Mod. B 1 Mod. B+ 2 Mod. B 2 Mod. B v1.2 3 Mod. A+ 3 Mod. B 3 Mod. B+ 4 Mod. B
Veröffentlichung Nov. ’15 Feb. ’17 /
Jan. ’18 
Feb. ’13 Nov. ’14 /
Aug. ’16 
Apr.–Jun.
’12
Jul. ’14 Feb. ’15 Sep. ’16 Nov. ’18 Feb. ’16 Mär. ’18 Jun. '19
Preisempfehlunga in US$ 5[44] 10[48] 25 20 35 35 25 35 35 / 45 / 55
Platinen-
maße
in mm
Länge 65,0 85,6 65,0 85,6 85,6 65,0 85,6 85,6
Breite 30,0 56,0 56,0 56,0 56,0 56,0 56,0 56,0
Gesamt-
größe

in mm
Länge 65,0 93,0 70,4 93,0 93,0 k.  A. 93,0 93,0
Breite 31,2 63,5 57,2 63,5 63,5 k.  A. 63,5 63,5
Höhe 5,0 17,0 2,0 20,0 20,0 k.  A. 20,0 20,0
Gewicht in g 9[58] 9[59] 31 23 40 45 40 k. A. 40[60] 49 46[61]
SoC BCM2835 BCM2836 BCM2837 BCM2837B0 BCM2837 BCM2837B0 BCM2711[62]
CPU Familie ARM11 ARM Cortex-A
Type ARM1176JZF-S Cortex-A7 Cortex-A53 Cortex-A72
Kerne 1 4
Takt in MHz 1000 700 900 1400 1200 1400 1500
Architektur ARMv6 (32 Bit) ARMv7 (32 Bit) ARMv8 (64 Bit)
GPU
Typ Broadcom Dual Core VideoCore (VC)
VC IV, OpenGL-ES 1.1/2.0, Full HD 1080p30 VC VI, OpenGL-ES 3.0, 4K
Takt in MHz 400[63] 250 300/400i 500
Arbeitsspeicher
(LP-SDRAM) in MB
512 256 512
(256)k
512
(256)g
512 1024 512 1024 1024 / 2048 / 4096
(LPDDR4-SDRAM)[64]
Speicherkarten­steckplatz microSDb SDb microSDb SDb microSD
Video-
ausgabe
digital Mini‑HDMI (Typ C) HDMI (Typ A) 2× Micro-HDMI (Typ D)
analog Composite Video (FBAS)c
Audio-
ausgabe
digital HDMI (digital)
analogc 3-polig 4-polig 3-polig 4-polig
USB-2.0-Anschlüsse 1 (OTG) 1 2 (über Hub)e 4 (über Hub)f 1 4 (über Hub)l 2 + 1 (OTG)
USB-3.0-Anschlüsse n. v. 2
Netzwerk Ethernet n. v. 10/100
MBit/sef
n. v. 10/100
MBit/sf
10/100/1000
MBit/sl[50]
10/100/1000
MBit/s
Broadcom
BCM54213PE[54]
WLAN n. v. Broadcom
BCM43143
2,4 GHz, b/g/n
n. v. Broadcom
BCM43455
2,4/5 GHz, ac
Broadcom
BCM43143
2,4 GHz, b/g/n
Broadcom
BCM43455
2,4/5 GHz, ac
Broadcom/Cypress[65]
CYW43455[54]
2,4/5 GHz, b/g/n/ac
Bluetooth n. v. 4.1 LE n. v. 4.2 LS LE 4.1 LE 4.2 LS LE 5.0 LE
Pins 40h 26 40 26 40
GPIO-Pinsd 26 17 26 17 26
weitere Schnittstellen CSIj, I²C CSI, DSI, I²C
Leistung (Stromaufnahme)
in W (mA)
0,5–0,7
(100–140)[58]
2,5
(500)
0,5–1,2
(100–230)[66]
3,5
(700)[67]
2,5–3,0
(500–600)
max. 4[68]
(800)[69]
max. 4,24[70]
(810)
max. 4[68]
(800)[69]
max. 7[71]
(1400)
3,0–7,5[72]

(600–1500)

Betriebsspannung[67] in V 5,0 (Micro-USB-Standard, Micro-USB-B) 5,0 (USB-C)
Betriebssysteme GNU/Linux, BSD, Plan 9,[73] RISC OS[74] …, Windows 10 IoT Core[75] …, Android, webOS OSE[76]
Zero Zero W / WH 1 Mod. A 1 Mod. A+ 1 Mod. B 1 Mod. B+ 2 Mod. B 2 Mod. B v1.2 3 Mod. A+ 3 Mod. B 3 Mod. B+ 4 Mod. B
b unterstützt SDHC, SDXC, MMC und SDIO
c bei den Modellen mit 4-poligen Klinkenstecker ist dort das analoge Videosignal integriert. Bei Modell Zero ist dieses nur über Pads auf der Platine verfügbar; bei den anderen Modellen ist es über Cinch-Buchse verfügbar
d nutzbar als SPI, I²C, UART
e integriert im Controller-Chip LAN9512 des Herstellers Microchip[77]
f integriert im Controller-Chip LAN9514 des Herstellers Microchip
g 256 MB bis Oktober 2012
h Stiftleiste nur beim Modell Zero WH bestückt
i 300 MHz (3D core) / 400 MHz (VideoCore IV subsystem)[45]
j ab Mai 2016[78]
k 256 MB bis August 2016[79]
l max. 310 MBit; integriert im Controller-Chip LAN7515 des Herstellers Microchip

Compute Modules (CM)Bearbeiten

CM1 CM3 CM3 Lite CM3+ CM3+ Lite
Veröffentlichungsdatum April/Juni 2014 Januar 2017 Januar 2019
Preisempfehlunga in US$ 30[80] 30 25 30 / 35 / 40 25
Platinenmaße
in mm
Länge 67,6
Breite 30,0 31,0
Gesamtgröße
in mm
Länge 67,6
Breite 30,0 31,0
Höhe 3,7 4,7
Gewicht in g 7[81] k.  A. k.  A. 9 9
SoC: BCM2835 BCM2837 BCM2837B0
CPU Type ARM1176JZF-S ARM Cortex-A53
Kerne 1 4
Takt in MHz 700 1200
Architektur ARMv6 (32-bit) ARMv8-A (64-bit)
Familie ARM11 ARM Cortex-A
GPU Typ Broadcom Dual Core VideoCore IV, OpenGL-ES 1.1/2.0, Full HD 1080p30
Takt in MHz 250 400
Videoausgabe Composite Video (FBAS); HDMI 1.3ab
Audioausgabe HDMI (digital)
Arbeitsspeicher
(LPDDR2-SDRAM) in MB
512 1024
Nicht-flüchtiger Speicher
(eMMC, in GB)
4 n.  v. 8 / 16 / 32 n.  v.
USB-2.0-Anschlüsse 1b
Netzwerk
Pins 60
GPIO-Pinsc 48
weitere Schnittstellen I²C; zweimal DSI; zweimal CSI
Leistungsaufnahme in W min. 3,505[82] min. 5,005[82]
Betriebsspannung[67] in V 2,3–5,0; 3,3; 1,8
Betriebssysteme GNU/Linux, BSD, Plan 9,[73] RISC OS[74]
CM1 CM3 CM3 Lite CM3+ CM3+ Lite
a exkl. Mehrwertsteuer
b Signale liegen auf einer 200-poligen Kontaktleiste und sind nicht direkt über Steckverbinder erreichbar (zu SO-DIMM mechanisch kompatibel)
c nutzbar als SPI, I²C, UART
 
SDHC-Karte anstatt einer Festplatte

ProzessorBearbeiten

Der Prozessor der ersten Generation nutzt den ARMv6-Instruktionssatz mit den Erweiterungen Thumb und Java-Bytecode (Jazelle).[83][84] Das RAM ist über einen 64 Bit breiten Bus angebunden und wird direkt als Package-on-Package auf den Prozessor gelötet.

Da die Raspberry Pi Foundation eine Verringerung der Lebensdauer bei Übertaktung befürchtete, wurde der Prozessor zunächst mit einem „Sticky (engl. wörtlich „klebenden“, das bedeutet: nicht rücksetzbaren) Bit“ ausgestattet, das unwiderruflich gesetzt wird, sobald der Prozessor übertaktet wird, und somit ein Erlöschen der Garantie signalisiert.[85] Nachdem ausführliche Tests gezeigt hatten, dass sich ein Übertakten auf bis zu 1 GHz kaum auf die Lebensdauer auswirkt, wurde am 19. September 2012 mit einem neuen Treiber die Möglichkeit geschaffen, sowohl Prozessor als auch GPU und Speicher ohne Garantieverlust zu übertakten. Die Frequenz und Spannung werden dabei im Betrieb nur dann erhöht, wenn die Leistung benötigt wird und die Temperatur des Chips nicht über 85 °C liegt.[86] Das Sticky-Bit wird nur noch gesetzt, wenn stärker als empfohlen übertaktet wird.

Ein deutliches Untertakten auf bis zu 50 MHz und Verringern der Spannung ist ebenfalls möglich, was vor allem beim Modell A zu einer deutlich reduzierten Leistungsaufnahme führt.

In der zweiten Generation kommt ein SoC mit der Bezeichnung BCM2836 zum Einsatz. Der dort in einer Quadcore-Konfiguration eingesetzte ARM Cortex-A7 mit 900 MHz Taktfrequenz nutzt den ARMv7-Befehlssatz und erreicht eine Gesamtrechenleistung von 6.840 DMIPS.[87] Dazu ist der Prozessor um Faktor 3 energieeffizienter als sein Vorgänger.[87]

In der dritten Generation wird ein BCM2837 eingesetzt. Der verwendete ARM Cortex-A53 mit 1,2 GHz Taktfrequenz hat 50–60 % mehr Leistung als die zweite Generation bzw. fast die zehnfache Leistung gegenüber der ersten Generation.[45] Mit dem Raspberry Pi 3 Model B+ wurde der BCM2837B0, eine überarbeitete Version der dritten Generation, eingeführt und der Takt um 200 MHz erhöht. Diese Version hat Verbesserungen bei der Takt- und Spannungsregelung und einen Heatspreader aus Metall. Damit sollen höhere Taktraten und ein längerer Betrieb unter hoher Last ohne Drosselung der CPU-Leistung möglich sein.

Bei der vierten Generation kommt ein ARM Cortex-A72 mit 1500 MHz zum Einsatz.

GrafikBearbeiten

Der ARM11-Prozessor ist mit Broadcoms „VideoCore“-Grafikkoprozessor (VC IV) kombiniert. OpenGL ES 2.0 wird unterstützt, und Filme in Full-HD-Auflösung (1080p30 H.264 high-profile) können dekodiert und über die HDMI-Buchse und FBAS-Cinchbuchse ausgegeben werden.

Am 24. August 2012 wurde bekanntgegeben, dass Lizenzen für das hardwarebeschleunigte Dekodieren von VC1- und MPEG-2-kodierten Videos zusätzlich erworben werden können. Die Lizenz beschränkt sich dabei auf den bei der Bestellung mit der Seriennummer spezifizierten Raspberry Pi, so dass für jeden dieser Mikrorechner eine eigene Lizenz erforderlich ist. Die vorhandene Lizenz zum Dekodieren von H.264-kodierten Videos erlaubt nach Angaben der Raspberry Pi Foundation auch das Kodieren solcher Videos.[88]

Im März 2014 legte Broadcom Dokumentation und Treibercode für den SoC BCM21553 unter einer BSD-Lizenz offen, mit dem auch ein freier Grafiktreiber für den verwendeten BCM2835 erstellt werden kann.[89][90]

Ein entsprechender Treiber wurde nach einem von der Raspberry Pi Foundation ausgerufenen und mit 10.000 USD dotierten Programmierwettbewerb im März 2014 von einem einzelnen Programmierer veröffentlicht.[90]

Mit Modell 4 wurde die Grafikeinheit durch den VideoCore VI ersetzt und unterstützt nun OpenGL-ES 3.0 sowie 4K. Die beiden Micro-HDMI-Buchsen des Modell M4 liefern Signale für Displays mit Auflösungen bis zu 4K (UHD), also mit 3840 × 2160 Pixeln. Es kann ein Bildschirm mit 60 Hz angesteuert werden, zwei gleichzeitig nur mit jeweils 30 Hz.

AudioBearbeiten

Das Audiosignal erzeugt das SoC BCM 2835 durch eine einfache Pulsweitenmodulation (PWM) und gibt es über den Audioausgang der 3,5-mm-Klinkenbuchse aus. Auf einen echten Digital-Analog-Umsetzer (DAC) wurde aus Kostengründen verzichtet. Diese Lösung gilt jedoch als schwach, weil DAC und Tiefpassfilter fehlen, da ohne diese störende Nebengeräusche, die als Vielfaches der Modulationsfrequenz entstehen, nicht beseitigt werden. Elektrisch ist dieser Ausgang besser zum Anschluss von Aktivboxen oder am Verstärker einer herkömmlichen Stereoanlage geeignet als für verstärkerlose Kopfhörer.[91] Des Weiteren wird ein Audiosignal in digitaler Form über den HDMI-Ausgang ausgegeben.[92]

Seit Raspbian Stretch wird ein neuer Audio-Treiber verwendet, dessen Analog-Signal-Rausch-Verhältnis CD-Qualität erreichen soll.[93] Dabei wird die Technik der Delta-Sigma-Wandlung verwendet.[94]

Verschiedene Dritthersteller bieten außerdem dedizierte Audiolösungen in Form von USB-Audio-Karten oder als Aufsteckkarten an, die eine simulierte I²S-Schnittstelle nutzen. Ferner existieren Lösungen, die das Audiosignal aus der HDMI-Schnittstelle extrahieren.

EchtzeituhrBearbeiten

Der Raspberry Pi enthält keine Echtzeituhr (RTC). Das Gerät kennt daher nach dem Anschalten weder Datum noch Uhrzeit. Sofern es mit dem Netzwerk verbunden ist und es nicht selbst kritische Teile der Netzwerkinfrastruktur (etwa den Namensdienst) anbietet, kann die Zeit meist via NTP beschafft werden. Ansonsten muss eine separate Echtzeituhr angeschlossen werden, wenn eine verwendete Software die korrekte Uhrzeit benötigt.

Allzweckeingabe/-ausgabe (GPIO)Bearbeiten

Demonstration von an den Raspberry Pi via Breadboard angesteckten LEDs und Taster

Der Raspberry Pi stellt eine frei programmierbare Schnittstelle für Ein- und Ausgaben bereit (GPIO, „General Purpose Input/Output“). Über diese Schnittstelle können LEDs, Sensoren, Displays und andere Geräte angesteuert werden.[95] Es gibt fünf Gruppen (Ports) von GPIO-Pins, wobei im Allgemeinen nur Port P1 gebraucht wird. P1 hat bei Modell A und Modell B 26 Pins und bei Modell A+ und Modell B+ 40 Pins, jeweils als doppelreihige Stiftleiste herausgeführt, wovon

  • 2 Pins eine Spannung von 5 Volt bereitstellen, aber auch genutzt werden können, um den Raspberry Pi mit Strom zu versorgen,
  • 2 Pins eine Spannung von 3,3 Volt bereitstellen,
  • 2 Pins zur Identifikation des #HAT über I²C,
  • 8 Pin als Masse dient,
  • 17 Pins (Modell A und B) bzw. 26 Pins (Modell A+ und B+, sowie Raspberry Pi 2 Modell B), die frei programmierbar sind. Sie sind für eine Spannung von 3,3 Volt ausgelegt.[96][97] Einige von ihnen können Sonderfunktionen übernehmen:
    • 5 Pins können als SPI-Schnittstelle verwendet werden,
    • 2 Pins haben einen 1,8-kΩ-Pull-up-Widerstand (auf 3,3 V) und können als I²C-Schnittstelle verwendet werden,
    • 2 Pins können als UART-Schnittstelle verwendet werden
    • mit dem Model 4B wurden zwei weitere I²C- und vier weitere UART-Schnittstellen ergänzt[54]

Die in der Revision 2 hinzugekommene GPIO-Schnittstelle P6 erlaubt es, den Raspberry Pi zurückzusetzen bzw. zu starten, nachdem er heruntergefahren wurde.[98]

Zur Steuerung der GPIOs existieren Bibliotheken für zahlreiche Programmiersprachen. Auch eine Steuerung durch ein Terminal oder Webinterfaces ist möglich.[99][100]

Erweiterungsplatinen (HAT)Bearbeiten

Mit dem Modell B+ wurde eine offizielle Spezifikation für Erweiterungsplatinen, sogenannte „Hardware attached on top“ (HAT), vorgestellt. Jeder HAT muss über einen EEPROM-Chip verfügen; Darin finden sich Herstellerinformationen, die Zuordnung der GPIO-Pins sowie eine Beschreibung der angeschlossenen Hardware in Form eines „device tree“-Abschnitts. Dadurch können die nötigen Treiber für den HAT automatisch geladen werden. Auch die genaue Größe und Geometrie des HAT sowie die Position der Steckverbinder werden dadurch festgelegt. Modell A+ und Raspberry Pi 2 Modell B sind mit diesen ebenfalls kompatibel.

Kamera-SchnittstelleBearbeiten

Zur direkten Anbindung einer Kamera ist ein Camera Serial Interface (CSI) vorhanden.

Die seit Mai 2013 erhältliche Kamera mit fünf Megapixeln wird per CSI angesteuert.[101] Der Fokus ist nicht veränderbar und das Kameramodul verfügt über kein Mikrofon. Die Kamera nimmt Fotos mit einer maximalen Auflösung von 2592 × 1944 Pixeln auf, Videos können unter anderem mit 640 × 480, 1280 × 720 und 1920 × 1080 Pixeln aufgenommen werden. Die Bildfrequenz beträgt je nach Auflösung und Einstellung 1 bis 90 Bilder pro Sekunde, der Sensor stammt von Omnivision (OV 5647).[102] Bei schlechtem Licht entsteht schnell Bildrauschen.[103]

Seit Oktober 2013 ist auch die Variante „PI NoIR“ ohne eingebauten Infrarotfilter verfügbar, die unter Zuhilfenahme eines Infrarotscheinwerfers Nachtsichtaufnahmen ermöglicht.[104]

Ende April 2016 wurde ein neues Kameramodul vorgestellt. Es verfügt über einen acht Megapixel auflösenden Bildsensor vom Typ IMX219 von Sony. Er nimmt Fotos mit einer maximalen Auflösung von 3280 × 2464 Pixeln auf.[105]

Bildschirm-SchnittstelleBearbeiten

Zur direkten Anbindung von Bildschirmen ist ein DSI (Display Serial Interface) vorhanden.

Seit September 2015 ist offiziell ein Bildschirm erhältlich, der direkt über die DSI-Schnittstelle angeschlossen werden kann. Seine Bildschirmdiagonale misst 7 Zoll (178 mm) und es besitzt eine Auflösung von 800 × 480 Pixeln. Die Bildschirmfläche misst 155 × 86 mm² (screen size); aufgrund des breiten Bildschirmrands misst das gesamte Anzeigegerät jedoch 194 × 110 mm² (display size), ist 20 mm dick und wiegt 277 g. Es verfügt außerdem über einen kapazitiven Multi-Touchscreen (bis zu zehn Finger) mit integriertem Controller und Befestigungsbolzen für den Raspberry Pi (außer Modell A und B). Dieser wird über I²C angeschlossen. Die Leistungsaufnahme des Displays beträgt 2,25 W.[106]

BetriebssystemeBearbeiten

Für den Raspberry Pi sind mehrere Open-Source-Betriebssysteme verfügbar. Installiert werden sie entweder durch das Schreiben eines Speicherabbilds auf die SD-Karte oder seit dem 3. Juni 2013 auch mit der einfacher zu verwendenden Eigenentwicklung NOOBS-Installer (engl. Abk. für new out of box software), deren Dateien nur auf die SD-Karte kopiert werden müssen.[107] Mit BerryBoot gibt es einen ebenso einfach zu installierenden Bootloader, der es ermöglicht, mehrere Betriebssysteme auf einer Karte parallel zu installieren und wahlweise zu verwenden.[108] Seit Version 1.3 ist dies auch mit NOOBS möglich.[109]

Linux-SystemeBearbeiten

RaspbianBearbeiten

 
Raspbian-Desktop mit geöffneten Programmen

Die empfohlene Linux-Distribution ist das auf Debian basierende Raspbian.[110] Dieses Betriebssystem basiert auf einer Vorabversion des Debian-10-Systems[111] (Debian Buster) der ARM-hard-float-Architektur (armhf) mit Anpassungen an den Befehlssatz für den ARMv7-Prozessor. Als grafische Oberfläche wird LXDE vorkonfiguriert. Das etwa 3 GB große Image kann auf SD-Karten mit 4 GB oder mehr übertragen werden. Nach dem Bootvorgang kann die Größe der Raspbian-Partition auf die gesamte SD-Karte erweitert werden. Die Raspberry Pi Foundation erstellt auf Basis der Raspbian-Distribution ein eigenes Raspbian-Image mit passender Firmware für die Raspberry-Pi-Modelle, es wird daher empfohlen, die Distribution immer von der Raspberry Pi Foundation zu beziehen.

Weitere Linux-DistributionenBearbeiten

Neben Raspbian wird auch eine für ARM-Prozessoren kompilierte Version von Arch Linux,[112] CentOS sowie einige Versionen (Remixe) von Fedora – u.  a. unter den Namen Pidora[113] und FedBerry[114] – angeboten. Gentoo Linux und Manjaro Linux können auf dem Raspberry Pi installiert und betrieben werden. Ebenso gibt es Kali Linux, die Neuauflage der Security-Distribution BackTrack[115] und Bodhi Linux[116] für den Raspberry Pi. OpenSUSE bietet ebenfalls lauffähige Images[117] und mit dem openSUSE Build Service zudem die Möglichkeit, eigene Programmpakete zu erstellen und damit eigene openSUSE-basierte Distributionen zu erstellen.[118] Zudem gibt es den Slackware-Ableger Slackarm, der auf allen Modellen lauffähig ist.

Ubuntu kann auf dem Raspberry Pi 2 und Raspberry Pi 3 betrieben werden, nicht auf dem Raspberry Pi der ersten Generation, mit ARMv6-Architektur.[119][120]

SolydX bietet ebenfalls ein Image zum Herunterladen an. SolydX RPI basiert auf Debian und bringt Xfce als Desktop mit.[121]

Mit den entsprechenden Distributionen (OpenELEC, LibreELEC, OSMC oder XBian) lässt sich der Raspberry Pi als Mediacenter nutzen. Kodi lässt sich auch mit der Fernbedienung des Fernsehers nutzen, wenn dieser per HDMI angeschlossen wird und CEC unterstützt.[122] Kodi ist auch in Recalbox enthalten und kann bei RetroPie optional ausgewählt werden. Beide stellen aber eigentlich einen Emulator für alte Spielekonsolen dar.[123][124]

Außerdem wird das Android-System auf den Raspberry Pi portiert.[125] Eine Variante eines Android-basierenden Betriebssystems ist emteria.OS, das für Raspberry Pi 3 B und 3 B+ erhältlich ist.

Ab der Modellreihe Pi 3 B kann die webOS Open Source Edition[76] von LG eingesetzt werden.

Andere SystemeBearbeiten

Des Weiteren sind die BSD-Varianten FreeBSD und NetBSD,[126] aber auch Plan 9[127] und das damit verwandte Inferno[128] auf dem Raspberry Pi einsatzbereit.

OpenBSD bietet mit der arm64-Plattform sogar 64-Bit-Unterstützung für den Raspberry Pi 3 an.

Eine Entwicklerversion von RISC OS 5 steht ebenfalls zu Verfügung.[129]

Obwohl Windows RT auf ARM-Prozessoren lauffähig ist, erschien es zunächst nicht möglich, dieses Betriebssystem auf den Raspberry Pi zu übertragen, da Windows 8 mindestens 1 GB Arbeitsspeicher benötigt, den der Raspberry Pi nicht hatte. Mit dem Erscheinen des Raspberry Pi 2 im Februar 2015 gab Microsoft jedoch bekannt, dass Windows 10 auf diesem lauffähig und für Teilnehmer des Windows-Entwicklerprogramms für das Internet der Dinge kostenlos sein werde. Dabei ist zu beachten, dass diese Version von Windows 10 als Small-Devices-Variante bezeichnet wird, nicht mit klassischen Desktop-Anwendungen kompatibel ist und für den Betrieb mindestens 256 MB RAM und 2 GB Speicher benötigt.[130]

SoftwareBearbeiten

Einige Programme wurden für den Raspberry Pi angepasst, um von der hardwarebeschleunigten Grafik durch die GPU zu profitieren. Dazu zählt insbesondere die Mediacenter-Software Kodi.[131] Im Rahmen der Anpassung von Kodi an den Raspberry Pi wurde auch ein eigenständiger Videoplayer mit GPU-Unterstützung unter dem Namen OMXPlayer entwickelt.[132] Auch das Spiel Minecraft gibt es in einer speziellen kostenfreien Version mit integrierter Programmierschnittstelle.[133] Die Bibliotheken Qt und NGL wurden auf den Raspberry Pi unter dem Namen „QtonPi“ portiert.[134][135]

Seit November 2013 erhält jeder private Benutzer des Raspberry Pi ein kostenloses Exemplar der Software Mathematica.[136]

EmulationBearbeiten

Mit QEMU lässt sich ein Raspberry Pi 2 mit Einschränkungen emulieren, also Originalsoftware für Raspberry Pi 2 auf einem normalen PC ausprobieren.[137]

Astro-PiBearbeiten

Seit Dezember 2015 befinden sich zwei 'Ed' und 'Izzy' genannte Raspberry Pi auf der Internationalen Raumstation (ISS). In Zusammenarbeit zwischen der Raspberry Pi Foundation und der UK Space Agency wurden diese für den Raumflug von Timothy Peake entwickelt. Mit sogenannten Sense Hats ausgestattet, haben diese verschiedene Messgeräte wie z. B. Magnetometer, Gyroskope, Barometer und Kameras.

Programme für diese Computer können im Rahmen der sogenannten 'Astro-Pi-Challenge' durch Kinder und Jugendliche eingereicht werden. Zunächst wurde diese für Bewohner des Vereinigten Königreichs 2016 durchgeführt. Anschließend übernahm die Europäische Weltraumorganisation (ESA) die Federführung über das Projekt und führt dieses seit dem Schuljahr 2016/17 Europaweit durch. Die mittlerweile 4. Ausgabe dieses Wettbewerbs teilt sich in 2 Gruppen. 'Mission Zero' wendet sich an unter 14-jährige. Diese sollen für den Einstieg in Programmierung begeistert werden. Die eingereichten Codes dürfen jeweils 30 Sekunden auf einen der Rechner laufen. 'Mission Space Lab' für unter 20-jährige zielt auf wissenschaftliche Untersuchungen mit Hilfe der Astro-Pies. Hierzu werden in einem mehrstufigen ca. 1 Jahr dauernden Verfahren einzelne Experimente ausgewählt, die anschließend auf der ISS durch Astronauten ausgeführt werden.[138]

ReaktionenBearbeiten

Wegen des günstigen Preises und der geringen Leistungsaufnahme eignet sich der Raspberry Pi abseits der vorgesehenen Nutzung als Schulrechner insbesondere als Steuereinheit für Robotik- und Embedded-Projekte, Media Center, Thin Client oder Server.

Seit dem Verkauf des Raspberry Pi berichten vor allem technisch ausgerichtete Medien regelmäßig über neue Projekte mit dem Raspberry Pi. Raspberry Pi wurde als Innovation des Jahres beim T3 Gadget Awards 2012 ausgezeichnet.[139] Eben Upton, einer der Entwickler des Raspberry Pi, wurde 2013 mit der Silbermedaille der Royal Academy of Engineering ausgezeichnet.[140]

Der Raspberry Pi taucht in zahlreichen Filmen und TV-Serien auf, darunter in Point Break[141] CSI: Cyber[141] und Marvel’s Agents of S.H.I.E.L.D., in den Serien Revolution und Mr. Robot spielt der Raspberry Pi sogar eine zentrale Rolle in der Handlung.

Im Mai 2012 wurde die erste Ausgabe der kostenlosen Community-Zeitschrift MagPi online veröffentlicht.[142] Das Magazin greift alle Themen rund um den Raspberry Pi auf. Seit dem Erscheinen der Ausgabe 36 im Juli 2015 erscheint MagPi auch gedruckt.[143] Seit Juni 2013 gibt es eine englische und seit August 2013 die deutschsprachige Zeitschrift „Raspberry Pi Geek“ vom Medialinx Verlag.[144]

Nach dem großen Erfolg des Raspberry Pi kamen eine Reihe ähnlicher Einplatinencomputer auf den Markt. Zu nennen sind hier insbesondere das Cubieboard, das BeagleBone Black, das Banana Pi oder das HummingBoard. Einige davon ahmen das Raspberry Pi in Aussehen, Größe und Lage der Steckverbinder nach und versuchen dadurch eine weitgehende Kompatibilität zum Raspberry Pi zu erreichen. Für die alternativen Systeme gibt es derzeit keine vergleichbar großen Kern-Communitys wie im Fall des Raspberry Pi.

KritikBearbeiten

Absturz durch Xenon-BlitzBearbeiten

Im Februar 2015 wurde bekannt, dass der Raspberry Pi 2 Model B abstürzt, wenn er mit einem Xenon-Blitz fotografiert wird.[145] Die Raspberry Pi Foundation bestätigte dieses Verhalten. Verursacht wird es durch ein Bauteil („U16“), das für die interne Spannungsversorgung zuständig ist. Dieses erzeugt aus den 5 V des Micro-USB-Anschlusses die intern benötigten Spannungen. Dazu wurde ein Chip ohne Gehäuse gewählt und direkt auf die Platine gelötet. Wird der Chip angeblitzt, bringt der im freiliegenden Silizium auftretende photoelektrische Effekt die Spannungsregelung aus dem Takt. Die Folge ist eine Spannungsschwankung, die zum Absturz des Raspberry führt. Problematisch ist dabei die durch einen Xenon-Blitz oder auch einen Laserpointer hervorgerufene rapide Helligkeitsänderung und der enorme Lichtstrom. Andere helle Lichtquellen bereiten keine Probleme. Es werden verschiedene Lösungen diskutiert, wie künftige Revisionen unempfindlich gegenüber derartigen Lichtquellen gemacht werden können. Als einfache Lösung empfiehlt der Hersteller, das Bauteil mit einem Tropfen elektrisch nicht leitenden und lichtundurchlässigen Klebers abzudecken.[146]

Empfindlichkeit gegen KurzschlüsseBearbeiten

Die Raspberry-Pi-Modelle 3B+ und 3A+ reagieren empfindlich auf einen versehentlichen Kurzschluss zwischen der 3,3-Volt- und der 5-Volt-Schiene. Dabei wird der Power-Management-IC (PMIC) von MaxLinear (MXL7704) zerstört. Da dieser mit einer kundenspezifischen Firmware versehen ist, lässt er sich nicht einfach tauschen. Die vorherigen Modelle ohne diesen erwiesen sich als robuster. Es wird an einer Lösung gearbeitet; es existieren auch Berichte, nach denen der Fehler auch ohne vorherigen Kurzschluss auftreten könne. Dies sei bisher nicht reproduzierbar.[147] Der PMIC kommt auch beim Model 4B zum Einsatz.[148]

Probleme mit USB-C-KabelnBearbeiten

Im Juli 2019 wurde bekannt, dass die USB-C-Buchse auf dem Modell 4 nicht der USB-Spezifikation entspricht; daher verweigern USB-C-Kabel mit einem sogenannten E-Marker-Chip den Dienst. Diese finden sich vorwiegend bei stärkeren Netzteilen – zum Beispiel von Notebooks – wieder; Apple legt seinen Macbooks seit 2016 entsprechende Kabel bei. „Passive“ USB-C-Kabel ohne den Chip, wie sie zum Beispiel Smartphones beiliegen, funktionieren am Modell 4 tadellos. Die Raspberry Pi Foundation gab den Fehler zu und kündigte eine Neuauflage innerhalb der kommenden Monate an.[149]

Ähnliche GeräteBearbeiten

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Raspberry Pi – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  Wikiversity: Kurs: Wie funktioniert eigentlich ein Computer – anhand eines Raspberry Pi – Kursmaterialien, Forschungsprojekte und wissenschaftlicher Austausch

EinzelnachweiseBearbeiten

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  2. David Cleevely: Raspberry Pi Foundation, Annual Review 2018. In: raspberrypi.org. Abgerufen am 11. August 2019.
  3. How to boot from a USB mass storage device on a Raspberry Pi 3. In: raspberrypi.org. Abgerufen am 31. Januar 2018 (englisch).
  4. Pi 3 Booting Part 3: Ethernet. In: raspberrypi.org. Abgerufen am 31. Januar 2018 (englisch).
  5. Raspberrypi.org: About
  6. Raspberry Pi Foundation. Raspberry Pi Foundation, abgerufen am 2. Juli 2011 (englisch).
  7. Jose Vilches: Interview with Raspberry's Founder Eben Upton. In: TechSpot. 22. Mai 2012, abgerufen am 6. März 2017 (englisch).
  8. Karin Zühlke: Farnell zeigt den Raspberry-Pi-Nachwuchs. elektroniknet.de, 18. Februar 2013, abgerufen am 1. Oktober 2013.
  9. Matthew Humphries: Raspberry Pi selects a very clever logo. geek.com, abgerufen am 11. Oktober 2011: „[…] Raspberry Pi needed a logo, and decided to turn to the community to come up with ideas. […] 6 designs made the shortlist, and it took several days for the judges to finally decide on the winner. […] It was created by Paul Beech […] the raspberry is a 3D buckyball […]“
  10. RASPBERRY PI FOUNDATION. (Nicht mehr online verfügbar.) OpenCharities, archiviert vom Original am 5. Oktober 2013; abgerufen am 1. Oktober 2013 (englisch).   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/opencharities.org
  11. Raspberrypi.org: Welcoming our new CEO, 17. Juli 2015
  12. 1129409 – Raspberry Pi Foundation. Charity Commission for England and Wales, 6. Juni 2011, abgerufen am 20. November 2011: „The object of the charity is to further the advancement of education of adults and children, particularly in the field of computers, computer science and related subjects.
  13. Steve Bush: Electronics Weekly News – Embedded Systems – In depth: Raspberry Pi, the computer on a stick. electronicsweekly.com, 26. Mai 2011, abgerufen am 1. Oktober 2013 (englisch).
  14. Management Team. Norcott Technologies Ltd, abgerufen am 7. November 2014 (englisch).
  15. Alasdair Allan: RPi Founder Eben Upton Talks About the New Raspberry Pi 2. makezine.com, 2. Februar 2015, abgerufen am 5. Februar 2015 (englisch).
  16. a b George Wong: Build your own prototype Raspberry Pi minicomputer. ubergizmo, 24. Oktober 2011, abgerufen am 2. November 2011 (englisch): „From an Atmel ATmega644 microcontroller that ran at 22.1MHz with 512K of SRAM that’s now been replaced by a 700 MHz ARM11 processor and 128/256 MB of SDRAM […] they’ve also decided to share the schematics and PCB layout of the 2006 Raspberry Pi computer.“
  17. Eben Upton: Model B schematics. raspberrypi.org, 19. April 2012, abgerufen am 1. Oktober 2013 (englisch).
  18. Matthew Humphries: Raspberry Pi $25 PC goes into alpha production. geek.com, 28. Juli 2011, abgerufen am 1. Oktober 2013 (englisch).
  19. Liz Upton: Raspberry Pi – Quake 3 demo. youtube.com, 27. August 2011, abgerufen am 1. Oktober 2013 (englisch).
  20. Andy Piper: Raspberry Pi video capabilities. youtube.com, 7. September 2011, abgerufen am 1. Oktober 2013 (englisch).
  21. Made in the UK! The Raspberry Pi Foundation, 6. September 2012, abgerufen am 15. Oktober 2012 (englisch).
  22. Eben Upton: Upcoming board revision – Raspberry Pi. raspberrypi.org, 5. September 2012, abgerufen am 1. Oktober 2013 (englisch).
  23. Jörg Thoma: Revision 2 behebt kleine Fehler. In: golem.de. 6. September 2012, abgerufen am 15. Oktober 2012.
  24. Philip Steffan: Raspberry Pi: Revision 2.0 kommt von Sony. In: heise online. Heise Zeitschriften Verlag, 7. September 2012, abgerufen am 21. September 2014.
  25. Eben Upton: Model B now ships with 512 MB of RAM – Raspberry Pi. raspberrypi.org, 15. Oktober 2012, abgerufen am 1. Oktober 2013 (englisch).
  26. Liz Upton: Made in the UK! – Raspberry Pi. raspberrypi.org, 6. September 2012, abgerufen am 1. Oktober 2013 (englisch).
  27. Alexander Langer: Raspberry Pi Modell B ab sofort mit 512 MB RAM. 15. Oktober 2012, archiviert vom Original am 11. November 2014; abgerufen am 28. Februar 2017.
  28. Andreas Floemer: Raspberry Pi: Doppelter Arbeitsspeicher bei gleichem Preis. t3n.de, 15. Oktober 2012, abgerufen am 1. Oktober 2013.
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  30. Vgl. Pi NoIR – the first photo; Eben at GigaOM sowie Infrared camera – you asked us, so we’re making them! (Memento des Originals vom 1. April 2014 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.raspberrypi.org
  31. Alexander Merz: Kleinrechner weiter geschrumpft. In: golem.de. 7. April 2014, abgerufen am 23. August 2015.
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  34. Eben Upton: Introducing Raspberry Pi Model B+. In: raspberrypi.org. 14. Juli 2014, abgerufen am 23. Juli 2014 (englisch).
  35. Modell B+ getestet und im Detail erklärt – was ist neu, was ist besser? (Nicht mehr online verfügbar.) pi3g, 23. Juli 2014, archiviert vom Original am 29. Juli 2014; abgerufen am 28. Juli 2014.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/blog.pi3g.com
  36. Jörg Thoma: Der Raspberry Pi bekommt Hüte. In: golem.de. 2. August 2014, abgerufen am 10. November 2014.
  37. a b Russell Barnes: Raspberry Pi Model A+ out now. 20 % cheaper, 24 % shorter and 42 % thinner! (Nicht mehr online verfügbar.) In: raspi.today. 10. November 2014, archiviert vom Original am 27. Juli 2015; abgerufen am 16. August 2015 (englisch).   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.raspi.today
  38. Philip Steffan: Raspberry Pi standardisiert Zusatzplatinen. In: heise online. Heise Zeitschriften Verlag, 2. August 2014, abgerufen am 5. August 2014.
  39. Jörg Thoma: Das Raspberry Pi 2 hat viermal mehr Wumms. In: Golem.de. 2. Februar 2015, abgerufen am 2. Februar 2015.
  40. Russell Barnes: Raspberry Pi 2 expected in 2017, Foundation focussed on software for now. (Nicht mehr online verfügbar.) In: RasPi.Today. 14. Juli 2014, archiviert vom Original am 7. Februar 2015; abgerufen am 2. Februar 2015 (englisch).   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.raspi.today
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