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Ranisav Jovanović

serbischer Fußballspieler

Ranisav Jovanović (* 5. November 1980 in Berlin) ist ein deutsch-serbischer Fußballspieler.

Ranisav Jovanović
Ranisavjovanovic2006.jpg
Personalia
Geburtstag 5. November 1980
Geburtsort BerlinDeutschland
Größe 191 cm
Position Sturm
Junioren
Jahre Station
1987–1998 Spandauer SV
1998–2000 Tasmania Gropiusstadt
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2000–2002 Tennis Borussia Berlin 21 (13)
2000–2002 Tennis Borussia Berlin II 15 0(1)
2002–2004 Dynamo Dresden 61 (14)
2004–2008 1. FSV Mainz 05 57 0(2)
2004–2005 1. FSV Mainz 05 II 5 0(2)
2006 → LR Ahlen (Leihe) 17 0(3)
2008–2012 Fortuna Düsseldorf 86 (19)
2012–2013 MSV Duisburg 26 0(4)
2013–2016 SV Sandhausen 58 (13)
2016–2017 FSV Frankfurt 20 0(0)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: Saisonende 2016/17

Inhaltsverzeichnis

KarriereBearbeiten

Seine Karriere begann Jovanović 1987 beim Spandauer SV, für den er bis Dezember 1998 spielte. Die nächsten Stationen waren Tasmania Gropiusstadt (1998–2000) und Tennis Borussia Berlin (2000–2002). Danach verließ er Berlin und unterschrieb einen Vertrag bei Dynamo Dresden, wo er bis 2004 blieb und Dynamo in der Saison 2003/04 mit seinem Tor zum 1:0 gegen Neumünster zum Aufstieg in die 2. Bundesliga schoss. Danach wechselte er nach Mainz.

Der Stürmer bestritt in der Saison 2004/05 für den 1. FSV Mainz 05 insgesamt 16 Bundesliga-Spiele und ein Spiel im DFB-Pokal. Nachdem Jovanović in der Hinrunde der Saison 2005/06 kaum noch zum Einsatz kam, wechselte er auf Leihbasis bis Ende der Saison zum Zweitligisten LR Ahlen. Nach dem Abstieg des LR Ahlen aus der 2. Bundesliga und seiner Rückkehr nach Mainz galt Jovanović zunächst als Streichkandidat, der nur aufgrund des Stürmermangels beim FSV bleiben durfte. Im Verlauf der Hinrunde 2006/07 erzielte der Angreifer seine ersten beiden Bundesligatore und kam in 26 der 34 Saisonspiele zum Einsatz, musste sich jedoch fast immer mit der Jokerrolle zufriedengeben. Nach dem Abstieg der Mainzer stand Jovanović ebenfalls nur selten in der Anfangsformation. Trotz einer starken Vorbereitung auf die Zweitligasaison 2007/08, in der Jovanović in Testspielen eine gute Leistung zeigte, schaffte er es nicht, diese auch in Punktspielen zu wiederholen. Bei seinen 13 Teileinsätzen gelang ihm kein Tor.

Zur Saison 2008/09 wechselte Jovanović zum damaligen Drittligisten Fortuna Düsseldorf; er unterschrieb einen Zweijahresvertrag. Bei der Fortuna avancierte Jovanović sofort zum Stammspieler und war mit acht Toren in seiner ersten Saison maßgeblich am Aufstieg seines Teams in die 2. Bundesliga beteiligt. Da er auch nach dem Aufstieg weiterhin eine feste Größe war, verlängerte Jovanović Ende Januar 2010 seinen am Ende der Saison auslaufenden Vertrag vorzeitig bis 2012. In der Folgezeit geriet Jovanović jedoch in eine von Verletzungen geprägte Schwächephase, in der er knapp zwei Jahre lang kein Pflichtspieltor erzielte. Diese Serie beendete er im November 2011 mit dem 2:1-Siegtreffer gegen seinen Ex-Club Dynamo Dresden. In der Bundesliga-Relegation im Mai 2012 erzielte Jovanović im Rückspiel den entscheidenden Führungstreffer zum 2:1 für Fortuna Düsseldorf. Das Spiel endete 2:2, womit der Aufstieg perfekt war.

Zur Saison 2012/13 wechselte Jovanović ablösefrei zum damaligen Zweitligisten MSV Duisburg.[1] Durch den Zwangsabstieg des MSV wurde sein Vertrag ungültig, sodass er zur Saison 2013/14 zum SV Sandhausen wechselte. Er unterschrieb einen Vertrag bis zum 30. Juni 2015 mit Option auf ein weiteres Jahr,[2] die auch gezogen wurde. Im Sommer 2016 verpflichtete ihn der FSV Frankfurt für zwei Jahre.[3] Nach einem Jahr verließ er den Verein.[4]

ErfolgeBearbeiten

  • 2004 Aufstieg in die 2. Bundesliga mit Dynamo Dresden
  • 2009 Aufstieg in die 2. Bundesliga mit Fortuna Düsseldorf
  • 2012 Aufstieg in die 1. Bundesliga mit Fortuna Düsseldorf

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Zebras verpflichten Ranisav Jovanovic msv-duisburg.de, abgerufen am 26. Juli 2012
  2. Kaderplanung abgeschlossen / Jovanovic und Knoll kommen svs1916.de, abgerufen am 11. Juli 2013
  3. Frankfurt: Vier für Vrabec Kicker.de, 27. Juni 2016, abgerufen am Tage darauf
  4. Abgänge 2017/18 auf der Website des FSV Frankfurt, abgerufen am 12. Oktober 2017