Hauptmenü öffnen
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Rangendingen
Rangendingen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Rangendingen hervorgehoben
Koordinaten: 48° 23′ N, 8° 53′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Tübingen
Landkreis: Zollernalbkreis
Höhe: 421 m ü. NHN
Fläche: 21,67 km2
Einwohner: 5255 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 243 Einwohner je km2
Postleitzahl: 72414
Vorwahl: 07471
Kfz-Kennzeichen: BL, HCH
Gemeindeschlüssel: 08 4 17 051
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schulstraße 8
72414 Rangendingen
Website: www.rangendingen.de
Bürgermeister: Johann Widmaier
Lage der Gemeinde Rangendingen im Zollernalbkreis
Landkreis SigmaringenLandkreis TuttlingenLandkreis RottweilLandkreis FreudenstadtLandkreis TübingenLandkreis ReutlingenAlbstadtBalingenBisingenBitzBurladingenDautmergenDormettingenDotternhausenGeislingen (Zollernalbkreis)GrosselfingenHaigerlochHausen am TannHechingenJungingenMeßstettenNusplingenObernheimRangendingenRatshausenRosenfeldSchömberg (Zollernalbkreis)Straßberg (Zollernalbkreis)Weilen unter den RinnenWinterlingenZimmern unter der BurgKarte
Über dieses Bild

Rangendingen ist eine Gemeinde im Zollernalbkreis in Baden-Württemberg.

Inhaltsverzeichnis

GeographieBearbeiten

Geographische LageBearbeiten

Rangendingen liegt zwischen Hechingen und Haigerloch im Tal der Starzel. Anteile der Naturschutzgebiete Espenloch-Hintere Halde und Kapfhalde liegen jeweils auf der Gemarkung Rangendingen und Hirrlingen.

GemeindegliederungBearbeiten

Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Rangendingen (4083 Einwohner am 31. Dezember 2012[2]), Bietenhausen (501 Einwohner) und Höfendorf (536 Einwohner). Bietenhausen und Rangendingen bestehen jeweils nur aus den gleichnamigen Dörfern. Zum Ortsteil Höfendorf gehören das Dorf Höfendorf und das Gehöft Vogelherdhof.[3]

 
Rangendingen

GeschichteBearbeiten

  Rangendingen wurde schon 795 urkundlich erwähnt. Das Schriftstück ist eine Schenkungsurkunde, verfasst vom Priester Audacar für einen gewissen Heriker, der zu seinem Seelenheil der Peterskirche zu „Rangodinga“ alles schenkte, was er hier besaß. Diese Urkunde mit der Ersterwähnung Rangendingens ist im Kloster St. Gallen erhalten geblieben. Auf der Anhöhe "Hochburg" finden sich noch geringe Reste der Burg Hohenrangendingen aus dem 13. Jahrhundert.
  Der Ortsteil Höfendorf wird erstmals 1095 in einer Schenkungsurkunde des Klosters Alpirsbach erwähnt.
  Der Ortsteil Bietenhausen wird erst 1275 mit Sicherheit nachgewiesen.

Bietenhausen und Höfendorf wurden am 1. April 1972 nach Rangendingen eingemeindet.[4]

PolitikBearbeiten

RaumplanungBearbeiten

Rangendingen gehört zusammen mit Hechingen, Burladingen, Bisingen, Haigerloch, Grosselfingen und Jungingen als Teil der Raumordnungs- und Planungsregion Neckar-Alb zum Mittelbereich Hechingen und ist zusammen mit Jungingen Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Hechingen.

GemeinderatBearbeiten

Der Gemeinderat in Rammingen hat 18 Mitglieder. Der Gemeinderat besteht aus den gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt. Die Kommunalwahl am 29. Mai 2019 führte zu folgendem vorläufigen Endergebnis. Die Wahlbeteiligung lag bei 59,4 %.

Partei Stimmen Sitze
Rangendinger Bürger 54,03 % 10
Freie Wähler Rangendingen 45,97 % 8

BürgermeisterBearbeiten

Im Februar 2016 wurde Johann Widmaier für eine dritte Amtszeit wiedergewählt.[5]

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

VerkehrBearbeiten

Der Öffentliche Nahverkehr wird durch den Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau (NALDO) gewährleistet. Die Gemeinde befindet sich auf der Wabengrenze 329/332.

StromversorgungBearbeiten

Das Stromnetz in der Gemeinde wird von der EnBW Regional AG betrieben.[6]

GasversorgungBearbeiten

Das Erdgasnetz wird von der FairEnergie GmbH betrieben, einem Tochterunternehmen der Stadtwerke Reutlingen GmbH und der EnBW Kommunale Beteiligungen GmbH.[7]

WasserversorgungBearbeiten

Der Bezug des Trinkwassers erfolgt über den Zweckverband Starzel-Eyach-Wasserversorgungsgruppe mit Sitz in Haigerloch. Das Trinkwasser wird aus dem Wasserwerk Hirrlinger Mühlen in Bietenhausen geliefert.

PersönlichkeitenBearbeiten

Söhne und Töchter der GemeindeBearbeiten

  • Jakob Hermann (1872–1952), Politiker (Zentrum, CDU), Landtagsabgeordneter

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Bevölkerung nach Nationalität und Geschlecht am 31. Dezember 2018 (CSV-Datei) (Hilfe dazu).
  2. Allgemeine Gemeindedaten
  3. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VII: Regierungsbezirk Tübingen. Kohlhammer, Stuttgart 1978, ISBN 3-17-004807-4. S. 229–231
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 528.
  5. http://www.swp.de/hechingen/lokales/hechingen/98-prozent-fuer-widmaier-11884526.html
  6. BDEW (Hrsg.): Karte der Stromnetzbetreiber 2012. Frankfurt 2012.
  7. BDEW (Hrsg.): Karte der Gasnetzbetreiber 2012. Frankfurt 2012.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Rangendingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien