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Ralf Akesson Rilton Cup 2009.jpg
Ralf Åkesson beim Rilton Cup 2009/10 in Stockholm
Verband SchwedenSchweden Schweden
Geboren 8. Februar 1961
Oxelösund, Schweden
Titel Internationaler Meister (1981)
Großmeister (1995)
Aktuelle Elo‑Zahl 2362 (Januar 2019)
Beste Elo‑Zahl 2535 (Juli 1999)
Karteikarte bei der FIDE (englisch)

Ralf Åkesson (* 8. Februar 1961 in Oxelösund) ist ein schwedischer Schachspieler. 1981 erhielt er den Titel Internationaler Meister und 1995 den Großmeister-Titel.[1] Im Fernschach trägt er den Titel Verdienter Internationaler Meister.

1980 wurde er mit dem Schackgideon ausgezeichnet, einem einmal im Jahr vergebenen Preis des Schwedischen Schachbundes, der nach Gideon Ståhlberg benannt ist.[2]

1980/1981 wurde Ralf Åkesson in Groningen U20-Jugendeuropameister. Im 1982/83 siegte er beim Rilton Cup in Stockholm. Beim Berliner Sommer 1983 belegte er hinter Vlastimil Hort den geteilten 2. bis 4. Platz. 1985 in Uppsala und 1999 in Lidköping konnte er die schwedische Einzelmeisterschaft gewinnen. 1997 gewann er den Ostsee Grand Prix. Im April 2001 gewann er in Gausdal die GM-Gruppe der Gausdal Classics. Zum Jahreswechsel 2003/04 konnte er seinen Sieg beim Rilton Cup in Stockholm nach 21 Jahren wiederholen. Im April 2005 gewann er beim Gausdal Classics-Turnier die GM-B-Gruppe, im Juni 2005 das Marx György Memorial Open in Paks.

Mit der schwedischen Nationalmannschaft nahm er an drei Schacholympiaden teil (1996, 1998 und 2000) mit einem individuellen Gesamtergebnis von 15 Punkten aus 28 Partien (+9 =12 −7)[3] sowie an zwei Mannschaftseuropameisterschaften (1997 und 1999) mit einem individuellen Gesamtergebnis von 9 Punkten aus 16 Partien (+5 =8 −3)[4]. Vereinsschach spielte er in Schweden viele Jahre, bis zur Saison 2005/06, für SK SASS, später unter dem Namen Södra SASS. Nach einem Jahr Pause spielt er seit der Saison 2007/08 für den Västerås SK. In der belgischen Interclubs-Liga spielt er für den LV Löwen.

Im Januar 1997 lag er hinter Ulf Andersson auf dem zweiten Platz der schwedischen Elo-Rangliste.

Elo-Entwicklung[5]

WeblinksBearbeiten

  Commons: Ralf Åkesson – Sammlung von Bildern

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Willy Iclicki: FIDE Golden book 1924-2002. Euroadria, Slovenia, 2002, S. 83
  2. Regel- und Meisterschaftsveröffentlichung des Schwedischen Schachbundes, S. 5 (PDF, schwedisch; 276 kB)
  3. Ralf Åkessons Ergebnisse bei Schacholympiaden auf olimpbase.org (englisch)
  4. Ralf Åkessons Ergebnisse bei Mannschaftseuropameisterschaften auf olimpbase.org (englisch)
  5. Zahlen gemäß Elo-Listen der FIDE. Datenquellen: fide.com (Zeitraum seit 2001), olimpbase.org (Zeitraum 1971 bis 2001)