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Rainer Rother

deutscher Medienwissenschaftler

Rainer Rother (* 17. Juni 1956) ist ein deutscher Medienwissenschaftler.

Rother studiertean der Universität Hannover Germanistik und Geschichte bis zur Promotion 1988. Anschließend war er als Dozent an der Universität Hannover tätig. Von 1991 bis 2006 war er Leiter der Kinemathek des Deutschen Historischen Museums (Berlin) und Ausstellungskurator. Er betreute verschiedene Ausstellungen, darunter Das deutsche Bilderimperium. Die Ufa 1917–1945 sowie Die letzten Tage der Menschheit. Bilder des Ersten Weltkrieges.

In Rothers Veröffentlichungen geht es vor allem um Themen der Filmgeschichte. Er schreibt u. a. für den Merkur, den Freibeuter und für verschiedene Zeitungen. Seit 2001 ist er Mitglied der Auswahlkommission der Internationalen Filmfestspiele Berlin; von 2004 bis 2006 war er Mitkurator der Filmreihe Selling Democracy. Seit 2006 ist er künstlerischer Direktor der Deutschen Kinemathek und Leiter der Retrospektive der Berlinale.

Veröffentlichungen (Auswahl)Bearbeiten

  • Aktualität des Vergangenen - die Präsenz der Geschichte als Darstellungsproblem in geschichtstheoretischer und ästhetisch geformter Reflexion; Hannover 1987
  • Bilder schreiben Geschichte. Der Historiker im Kino. Wagenbach, Berlin 1991, ISBN 978-3-8031-2193-6.
  • Der Kalte Krieg und der deutsche Film. Artikel auf der Website des Deutschen Historischen Museums
  • Die Gegenwart des Geschichte. Ein Versuch über Film und zeitgenössische Literatur. Metzler, Stuttgart 1990, ISBN 978-3-476-00695-0.
  • Die Ufa 1917–1945. Das deutsche Bildimperium. Deutsches Historisches Museum, Berlin 1992.
  • Leni Riefenstahl. Die Verführung des Talents. Henschel, Berlin 2000, ISBN 978-3-89487-360-8.
  • Nina Hoss – Ich muss mir jeden Satz glauben. Ein Porträt. Henschel, Leipzig 2009, ISBN 978-3-89487-602-9.
  • mit Annika Schaefer (Hrsg.): future Imperfect. science - fiction - film, Bertz und Fischer, Berlin 2017, ISBN 978-3-86505-249-0
  • mit Vera Thomas (Hrsg.): Linientreu und populär: Das Ufa-Imperium 1933 bis 1945. Bertz und Fischer, Berlin 2017, ISBN 978-3865052551.

WeblinksBearbeiten