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Railjet 2
Anzahl: 8 neunteilige Einheiten für Tageseinsatz als Railjet, 13 siebenteilige Einheiten für Nachteinsatz als Nightjet
Hersteller: Siemens Mobility
Gattung: Wendezug
Spurweite: 1435 mm
Länge: ca. 26 Meter pro Wagen
Höchstgeschwindigkeit: 200 km/h
Stromsystem: mit 1116
15 kV, 16,7 Hz ~
25 kV, 50 Hz ~

mit 1216 oder 1293
15 kV, 16,7 Hz ~
25 kV, 50 Hz ~
3 kV =
1,5 kV =

Railjet 2 ist der inoffizielle Name für einen in Konstruktion befindlichen Fernzug für den Tages- und Nachtverkehr der Österreichischen Bundesbahnen.

Die Fahrzeuge sollen langfristig alle verbliebenen Eurofima- und Modularwagen ersetzen und den Fernverkehr der ÖBB modernisieren.

Inhaltsverzeichnis

ZugkonfigurationBearbeiten

Beim Railjet 2 handelt es sich um ein von Siemens Mobility entwickeltes Konzept bestehend aus neunteiligen Tageszügen und siebenteiligen Nachtzügen. In einem ersten Schritt wurden 8 Tages- und 13 Nachtzüge, in Niederflurbauweise, bestellt.[1] Der Railjet 2 wird gleich wie die erste Railjet-Generation Teil der Produktplattform Viaggio von Siemens sein und mit Lokomotiven der Baureihen 1116, 1216 und 1293 bespannt werden. Anders als bei der ersten Generation wird der Railjet 2 nicht aus Wagen des Typs Viaggio Comfort, sondern Viaggio Low Floor zusammengestellt.[2]

NachtzugeinsatzBearbeiten

Die Nachtzugwagen des Railjet 2 werden ein neues Konzept, mit einzeln verschließbaren Betten (Mini-Suiten), 4-Bett-Liegeabteilen, die bei Bedarf mit Kinderliege ausgestattet werden können (Family-Abteile) und 2-Bett-Schlafabteilen mit Dusche und WC im Abteil (First-Class-Abteile), aufweisen.[3][4][5]

InnenausstattungBearbeiten

Das Innendesign wurde von PriestmanGoode entwickelt. Vorgesehen sind dabei Großraumwagen in der 1. und 2. Klasse sowie Wagen mit Abteilen ("Pod Areas") ebenfalls sowohl in der 1. als auch 2. Klasse. Die (durch die Niederflurbauweise in der Mitte der Wagen angeordneten) Türen werden durch Trennwände vom restlichen Fahrgastraum abgetrennt. Die Sitze wurden für beide Klassen neu entwickelt und verfügen unter anderem über (USB-)Steckdosen.[6][7]

Die Bereiche für Personen mit eingeschränkter Mobilität wurden gemeinsam mit Behindertenverbänden neu gestaltet.[8]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten