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Rüppershausen ist ein Ortsteil von Bad Laasphe im Kreis Siegen-Wittgenstein und hat 250 Einwohner. Das Dorf liegt im oberen Lahntal und hat eine Fläche von 2,68 km².

Rüppershausen
Koordinaten: 50° 57′ 35″ N, 8° 18′ 35″ O
Höhe: ca. 430 m
Fläche: 2,68 km²
Einwohner: 250
Bevölkerungsdichte: 93 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1975
Postleitzahl: 57334
Vorwahl: 02754
Karte
Stadtgliederung der einzelnen Ortsteile von Bad Laasphe

Inhaltsverzeichnis

Geographische LageBearbeiten

Rüppershausen liegt im Bereich „Auf den Höfen“, einem von landwirtschaftlichen Flächen geprägten Teil der Stadt Bad Laasphe, die ansonsten überwiegend bewaldet ist. Wanderwege führen von hier aus beispielsweise zum Hohen Haupt oder auf die Leimstruth. Felder und Wiesen werden nach wie vor landwirtschaftlich genutzt. Eine besondere Attraktion ist die „Alte Braache“ mit einer schönen Festhalle, die von den Einwohnern selbst errichtet wurde. Rüppershausen liegt 3 km entfernt von Feudingen und 6 km von Erndtebrück.

GeschichteBearbeiten

Im Jahr 1365 wurde der Ort als Ruprachtishusen erstmals urkundlich genannt. 1538 gehört Rüppershausen zum Haus Wittgenstein. Im Jahr 1692 wird die Schneide- und Mahlmühle erbaut. Das Dorf besteht jetzt aus 5 Häusern. Im 18. Jahrhundert gehört der Ort zum Amt Erndtebrück. Heute hat der Ort etwa 250 Einwohner.

Am 1. Januar 1975 wurde die Gemeinde Rüppershausen in die Stadt (Bad) Laasphe eingegliedert.[1]

EinwohnerentwicklungBearbeiten

  • 1692: 005 Häuser
  • 1819: 117 Einwohner in 14 Häusern
  • 1961: 254 Einwohner[1]
  • 1970: 298 Einwohner[1]
  • 1974: 276 Einwohner[2]
  • 2007: 250 Einwohner

DialektBearbeiten

Im Rüppershäuser Platt, einer Form des Wittgensteiner Platts im Ort, wird der Ort „Rebberschhause“ genannt.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 337 f.
  2. Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X, S. 140 f.

WeblinksBearbeiten