Rüdigheim (Amöneburg)

Stadtteil von Amöneburg

Rüdigheim ist ein Stadtteil von Amöneburg im mittelhessischen Landkreis Marburg-Biedenkopf.

Rüdigheim
Koordinaten: 50° 46′ 52″ N, 8° 57′ 8″ O
Höhe: 201 (197–224) m ü. NHN
Fläche: 3,15 km²[1]
Einwohner: 549 (30. Jun. 2020)
Bevölkerungsdichte: 174 Einwohner/km²
Eingemeindung: 31. Dezember 1971
Postleitzahl: 35287
Vorwahl: 06429
Die katholische Kirche
Die katholische Kirche

GeographieBearbeiten

LageBearbeiten

Der Ort liegt im Amöneburger Becken im Vorderen Vogelsberg an der Ohm. Im Westen verläuft die Landesstraße 3073. Rüdigheim liegt am Hessischen Radfernweg R6. Rüdigheim liegt am Fuße des Kreuzwarthügels, dem Hausberg der Ortschaft.

NachbargemeindenBearbeiten

Amöneburg, Kirchhain Rauschenberg, Wohratal Niederklein, Stadtallendorf, Neustadt (Hessen)
Marburg (Lahn), Cappel   Schweinsberg, Kirtorf, Alsfeld
Ebsdorfergrund, Fronhausen (Lahn) Mücke, Grünberg Homberg (Ohm), Gemünden (Felda)

GeschichteBearbeiten

 
Historisches Fachwerkhaus Rüdigheim (Amöneburg)

Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort in der erzbischöflich-mainzischen Heberolle des Jahres 1248 unter dem Namen Rudencheim.[1][2] Dabei handelt es sich um ein Verzeichnis Mainzer Besitzes im Umland von Amöneburg. Einkünfte, Pflichten und Rechte sind darin umfassend dokumentiert.

Im Jahr 1355 versetzte Mainz den Hof und das Dorf Rüdigheim an den Amöneburger Burgmann Gilbrecht von Nordeck. 1383 gelangten Teile dieser Pfandschaft an Walprecht von Seelheim, welcher damals Keller in Amöneburg war. Später übernahmen die Schencken zu Schweinsberg die Besitztümer.[3]

1394 erlaubte der Mainzer Erzbischof Konrad seinem Burgmannen Adolf Rau von Holzhausen das Dorf von den Erben Gilbrecht von Nordecks aufzulösen. 1411 übertrug Adolf Rau von Holzhausen alle seine Rechte an Rüdigheim an Eberhard Schenck zu Schweinsberg.[3] Die Schweinsberger Schencken behielten das Mainzer Dorf Rüdigheim, dessen Gemarkung direkt an Schweinsberg angrenzt, bis 1586 im Pfandbesitz. Ebenso im Pfandbesitz befanden sich die benachbarten Mainzer Dörfer Niederklein (1349–1525) und Erfurtshausen (1416–1586) und die der Stadt Amöneburg vorgelagerte Wenigenburg (1349 bis ca. 1463/1525). Damit weiteten die Schwencken zu Schweinsberg ihren Einflussbereich um die Stadt und Burg Schweinsberg erheblich aus. Sie übernahmen, wenn auch nur zeitlich begrenzt, alle Rechte und Pflichten in den Dörfern, übten Schutz und die Gerichtsgewalt aus.[4]

Frühe schriftliche Aufzeichnungen belegen, dass Rüdigheim wie andere Orte der Umgebung der katholischen Kirche in Amöneburg zugeordnet war. Während der Missionierung der Gegend durch Bonifatius im Jahr 721 wurde sie zum zentralen Mittelpunkt der Katholiken in Oberhessen. Das Umland von Rüdigheim ist eine reizvolle, vom christlichen Brauchtum geprägte Region. Über Jahrhunderte entstanden von Ort zu Ort eine erhebliche Reihe baulicher Zeugen christlicher Tradition, wozu Flurkreuze, Bildstöcke, Kapellen, Grotten und Kirchenbauten zählen, so auch in Rüdigheim. Natürlich kam es wie überall im Laufe der Zeit zu Veränderungen. In den Jahren 1802/1803 endete neben der territorialen auch eine über eintausendjährige Zugehörigkeit zum kirchlichen Mainzer Einflussbereich. Anzumerken gilt, dass geographisch das Kurfürstentum Mainz und das Erzbistum Mainz nicht übereinstimmten. Der jeweilige Mainzer Erzbischof war im Kurfürstentum auch weltlicher Herrscher, hingegen im Erzbistum nur dessen geistliches Oberhaupt. Während nachfolgend die Territorialgeschichte noch hinreichend erläutert wird, muss darauf hingewiesen werden, dass 1821 auch eine einschneidende kirchliche Umstrukturierung erfolgte. Rüdigheim und weitere katholische Nachbargemeinden wechselten vom Bistum Mainz in das seit 1752 bestehende Bistum Fulda, dem sie bis heute angehören. Das älteste katholische Kirchenbuch in Rüdigheim beginnt mit Aufzeichnungen in der nachreformatorischen Zeit des Jahres 1678, während ältester steinerner Nachweis katholischen Glaubens der Taufstein von 1681 ist. Selbst älteste schriftliche Aufzeichnungen liefern keinen Hinweis auf Mitbürger jüdischen Glaubens. Hingegen lebten einst wenige evangelische Christen im Ort, wie die nachfolgende Statistik ausweist. Ihr Anteil ist heute gestiegen. Organisatorisch sind sie der Evangelischen Kirchengemeinde Schweinsberg zugehörig.[5][6][7]

Gemäß dem Gerichts-Organisationsgesetz vom 31. Oktober 1848, fiel Rüdigheim in den Zuständigkeitsbereich des Obergerichts zu Cassel, dem das Justizamt Amöneburg im Kreis Kirchhain unterstellt war. Dort wurden für Rüdigheim, als damals kleinstes Dorf, 50 Häuser mit 354 Einwohnern aufgezeichnet.[8]

Ab 1851 waren die ev.-luth. Einwohner von Rüdigheim dem Schweinsberger Pfarrer Conrad Hesse zugeordnet.[9] Die reformierten Einwohner von Rüdigheim wiederum wurden der Stadt Kirchhain zugeordnet und dem dortigen Pfarrer Friedrich August Klemme.[10]

Unmittelbar an der Gemarkungsgrenze zwischen Rüdigheim und Niederklein wurde schon lange Zeit eine Burg vermutet. Erstmals im Sommer 1958 erfolgten im dortigen "Flurbereich Husgeweid", schließlich Grabungen, die im Winter 1960/61 mit Unterstützung des Amtes für Bodenaltertümer intensiviert wurden. Freigelegt wurde ein Gebäudegrundriss von 5,00 Meter × 5,70 Meter. Weiter Grabungen wurden 1961 durchgeführt. Aus den Untersuchungsergebnissen geht hervor, dass im Mittelalter an besagter Stelle eine kleine Befestigungsanlage stand. Es handelte sich um einen aufgeschütteten Hügel mit darauf stehendem burgähnlichen Turmhaus, dessen unterer Teil aus festem Steinmauerwerk, der darüberliegende Teil wahrscheinlich aus Fachwerk bestand. Der Hügel war von einem Wassergraben umgeben, was heute noch ansatzweise erkennbar ist. Eine ganze Reihe ähnlicher Befestigungsanlagen gelten in der näheren Umgebung als nachgewiesen. Neben dem Turmhaus wird an gleicher Stelle eine dazugehörige Hofstelle vermutet, die ebenfalls durch einen Graben geschützt wurde. Alte Amöneburger Kellereirechnungen weisen Einnahmen von Äckern vom Hunskeweyde aus, woraus Hunskeweide wurde, während heute das Gebiet als Husgeweid bezeichnet wird.

GebietsreformBearbeiten

Die ehemals eigenständige Gemeinde wurde im Rahmen der Gebietsreform des Landes Hessen am 31. Dezember 1971 in die Stadt Amöneburg eingegliedert.[11]

Territorialgeschichte und VerwaltungBearbeiten

Die folgende Liste zeigt im Überblick die Territorien, in denen Rüdigheim lag, bzw. die Verwaltungseinheiten, denen es unterstand:[1][12]

Gemeindeschultheiße, BürgermeisterBearbeiten

  • Martin Paul (1650 als Bürgermeister)
  • Valentin Bieker, Hs. Nr. 1 (mehrere Jahre zwischen 1780/1790 Schultheiß/Bürgermeister)
  • Georg Adam Schmitt (1758 als Gemeindeschultheiß) und zeitgleich Nikolaus Gnau (1758 als Bürgermeister)
  • Heinrich Gnau (1793/1794 als Bürgermeister)
  • Johannes Heinrich Schüler (1827 als Schultheiß)
  • Ludwig Biecker (1828 als Gemeindeschultheiß)
  • Andreas Biecker (1895 als Bürgermeister)
  • ? Riehl (1896 als Bürgermeister)
  • Karl Adam Schmitt (1916 als Bürgermeister)
  • Heinrich Josef Herz (1937 als Bürgermeister)
  • Alois Wachtel (1952 als Bürgermeister)
  • Theodor Biecker (Bürgermeister in den 50er Jahren)
  • Wilhelm Herz (1959 als Bürgermeister)
  • Winfried Dörr (1967 als Bürgermeister)

Im Amt Amöneburg bekleidete der Schultheiß das höchste Verwaltungsamt. Unterstützt wurde er meist von zwei Gerichtsschöffen. Die hessische Gemeindeordnung vom 30. Juni 1821 sah dieses Amt nicht mehr vor. Künftig regelte ein Ortsvorstand bestehend aus einem Bürgermeister, Beigeordneten und Gemeinderat die Belange einer Gemeinde. In bevölkerungsstarken Dörfern gab es zeitgleich auch zwei Bürgermeister, wovon einer der Unterbürgermeister war. Unterschieden wurden aber auch der Bürgermeister für die Ackerleute und der für die Kleinbauern in einem Dorf.

BevölkerungBearbeiten

EinwohnerentwicklungBearbeiten

 Quelle: Historisches Ortslexikon[1]

• 1585: 26 Hausgesessene
• 1652: bis auf 3 Häuser abgebrannt[20]
• 1657: bis auf 2 Häuser abgebrannt[21]
• 1659: 21 Haushalte; erstmals liegen Einwohnerlisten vor von den Ortschaften im Amt Amöneburg. Aufgeführt sind Haushaltsvorstände oder Mannschaften (Lehns-/Gefolgsleute)[22]
• 1664: 17 Hausgesessene[23]
• 1831: 323 Einwohner[24]
• 1838: Familien: 31 nutzungsberechtigte, 13 nicht nutzungsberechtigte Ortsbürger, 24 Beisassen
Reduktion der Einwohner: Von Mitte bis zum Ende des 19. Jahrhunderts verließen etwa 150 Einwohner die Ortschaft und wanderten überwiegend nach Amerika aus[25].
Reduktion der Einwohner: Im Ersten Weltkrieg fielen 16 Rüdigheimer Männer[26]
Reduktion der Einwohner: Im Zweiten Weltkrieg fielen oder gelten seither als vermisst 25 Männer; die nach Ende des Krieges gekommenen Flüchtlingsfamilien beklagten weitere 9 Männer[26]
• 1947: Anstieg der Einwohner: Im April lebten 77 Flüchtlinge oder Evakuierte unter den Einwohnern; im September erhöhte sich die Anzahl auf 97; im Mai 1951 waren es noch 65 Personen. In den Folgejahren reduzierten sich die Einwohnerzahlen durch Wegzug.[27]
Rüdigheim: Einwohnerzahlen von 1747 bis 2010
Jahr  Einwohner
1747
  
109
1800
  
?
1831
  
323
1834
  
315
1840
  
346
1846
  
356
1852
  
367
1858
  
338
1864
  
338
1871
  
306
1875
  
304
1885
  
295
1895
  
296
1905
  
318
1910
  
306
1925
  
339
1939
  
341
1946
  
434
1950
  
407
1956
  
367
1961
  
398
1967
  
445
1970
  
474
1985
  
516
2010
  
643
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: [1][28]

ReligionszugehörigkeitBearbeiten

 Quelle: Historisches Ortslexikon[1]

• 1861: 16 evangelisch-lutherische, 338 römisch-katholisch Einwohner
• 1885: 09 evangelische (= 3,05 %), 286 katholische (= 96,95 %) Einwohner
• 1961: 05 evangelische (= 1,26 %), 393 römisch-katholisch (= 98,74 %) Einwohner

ErwerbstätigkeitBearbeiten

 Quelle: Historisches Ortslexikon[1]

• 1838: Familien: 21 Ackerbau, 20 Gewerbe, 37 Tagelöhner.
• 1961: Erwerbspersonen: 120 Land- und Forstwirtschaft, 316 Produzierendes Gewerbe, 191 Handel und Verkehr, 396 Dienstleistungen und Sonstiges.

ReligionBearbeiten

Katholische Kirche St. Antonius der EinsiedlerBearbeiten

 
Katholische Kirche Rüdigheim (Amöneburg)
 
Weltkriegs-Denkmal Rüdigheim (Amöneburg)

Die katholische Kirche St. Antonius der Einsiedler wurde zwischen 1748 und 1752 erbaut und am 8. Oktober 1754 durch den Mainzer Weihbischof Christoph Nebel geweiht. Verantwortlicher Architekt, Maurermeister und Stuckateur war der aus Tirol stammende Johann Christian Singer. Die katholische Kirchengemeinde Rüdigheim gehört seit Jahrhunderten zur Pfarrei Amöneburg, zwischenzeitlich von 1681 bis 1711 war sie der Pfarrei Niederklein zugeordnet. 1821 erfolgte eine wesentliche Umstrukturierung. Rüdigheim wechselte vom Bistum Mainz in das seit 1752 bestehende Bistum Fulda. Leider finden sich keine gesicherten Angaben über das Jahr einer Kirchengründung. Urkunden der Amöneburger Pfarrkirche weisen jedoch 1332 in Rüdigheim einen Kirchhof aus, so dass bereits um diese Zeit auch eine Kirche vermutet werden darf. Der alte Taufstein im Inneren der Kirche ist älter als die heutige Kirche. Er trägt die Jahreszahl 1681.

Rüdigheims Barockkirche ist die kleinste und wohl schlichteste unter den Barockkirchen im katholischen Amöneburger Umland. Es handelt sich um einen Saalbau mit einem von drei Seiten geschlossenen Chor. Anders als viele katholische und evangelische Kirchen der näheren Umgebung handelt es sich nicht um eine Wehrkirche, auch wenn das Kirchengebäude von einer großflächigen Außenmauer umschlossen ist. Noch immer umringt der Friedhof, wie seit jeher die Kirche und wurde nicht wie andernorts nach außerhalb verlagert. Der Kirchturm, eigentlich ein Haubendachreiter, beherbergt drei Glocken, die das ganze Jahr über die Bewohner zu den Gottesdiensten einladen aber auch zu zahlreichen weiteren Anlässen läuten. Im Jahr 1995 erhielt die Kirche eine Turmuhr bestehend aus zwei Ziffernblättern, die seither in Verbindung mit den Glocken als Zeitzeichen dient.

 
Innenansicht der Katholischen Kirche

Wer durch die tagsüber geöffnete Kirchentür die Rüdigheimer Kirche betritt, wird überrascht sein von der Helligkeit und Farbenfülle des Raumes, der ihm dort begegnet. Barocke Lebensfreude und Begeisterung wird in den Gemälden und dem aufwändigen Stuck an der Decke deutlich. Die Blicke auf sich aber zieht der barocke Hochaltar und in seiner Mitte ein großes Kreuz.[29]

Zwei farbige Chorfenster beschreiben, wie unter dem römischen Kaiser Konstantin im 4. Jahrhundert das Kreuz allmählich ein Siegeszeichen wird und wie seine Mutter, die heilige Helena, in Jerusalem das Kreuz Jesu findet.

Von der Empore herab blickt die Statue von Antonius dem Einsiedler auf die Gläubigen herab. Antonius hatte sich als junger Mann in die Wüste zurückgezogen, um in der Einsamkeit Gott zu suchen. Es bestehen drei große Deckengemälde und zehn kleine Fresken an den Deckenschrägen (in der Voute).

Die Kirchengemeinde ist im Besitz eines Kreuzpartikels und begeht am 14. September oder dem folgenden Sonntag das Kreuzfest. Das Kreuz ist Zeichen für Hoffnung und Leben. Die Kreuzbalken im Hochaltar münden in Kleeblätter – das Marterwerkzeug wird so zu einem Baum. Und Christus am Kreuz ist hier nicht als Sterbender dargestellt, sondern als lebender Hoffnungsträger.[29]

Auf dem Kirchvorplatz befindet sich das Kriegerehrenmal (Denkmal für die Gefallenen beider Weltkriege). Es wurde 1928 im Gedenken an die Opfer des Ersten Weltkrieges errichtet und 1952 ergänzt um die Gefallenen und Vermissten des Zweiten Weltkrieges.

Umfeld der KircheBearbeiten

 
Das Friedhofskreuz in Rüdigheim

Im direkten Anschluss zur katholischen Pfarrkirche befindet sich der örtliche Friedhof mit dem Friedhofskreuz, der von einer Friedhofsmauer aus meist roten Buntsandsteinen umschlossen wird.

EhrengräberBearbeiten

Neben dem Friedhofskreuz befinden sich Ehrengräber von katholischen Geistlichen. Das Grab des in Rüdigheim geborenen Fuldaer Prälaten Josef Mönninger wurde 2017 als Ehrengrab auch neben dem Friedhofskreuz errichtet.

KriegerdenkmalBearbeiten

Auf dem Friedhof befindet sich ein Denkmal für die Opfer der Weltkriege.

VerkehrBearbeiten

PersönlichkeitenBearbeiten

Söhne und Töchter der Gemeinde

  • Josef Mönninger (* 2. Dezember 1919 in Rüdigheim; † 3. Januar 2017 in Fulda), katholischer Theologe im Bistum Fulda,

LiteraturBearbeiten

  • Annekathrin Sitte-Köster: Bildstöcke in den katholischen Exklaven in Oberhessen. Geschichte und Funktion einer memorialen Bildgattung von der frühen Neuzeit bis zum Ende des Ersten Weltkriegs. Diss. Universität Mainz, 2009.
  • Günter Slany: Rerrekim. ... ein Dorf in Oberhessen. Geschichte – Brauchtum – Alltag. Buch zum Fest: 250 Jahre Barockkirche und 750 Jahre urkundliche Erstnennung Rüdigheims. (1. Aufl.). Rüdigheim: Kirchengemeinde St. Antonius d. E. (Hrsg.), 2002.
  • Anita Bagus: komm mit ins museum. Auf Entdeckungsreise durch hessische Museen. (1. Aufl.). S. 4–5. Gudensberg-Gleichen: Wartberg Verlag GmbH & Co. KG. Hessischer Museumsverband e. V., Kassel, Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen & SV Sparkassen Versicherung Hessen-Nassau-Thüringen (Hrsg.), 2001.
  • Paul Lang: Die Barockkirche St. Antonius d. E. zu Rüdigheim. "Wo der Himmel die Erde berührt ...". Schritte zum Verstehen eines Sakralraumes. Rüdigheim: Borromäusverein (Hrsg.), 1997.
  • Karl Weitzel: Ihr Christen erhebet euch zum Herrn und betet den Engel des Herrn. Religiöser Brauch in Oberhessen: Rasseln ersetzen Glocken in der Karwoche. S. 51–53. Selbstverlag Karl Weitzel (Hrsg.), 1997.
  • Karl Weitzel: Gott zu Ehre haben errichten lassen..... Bildstöcke und Wegekreuze in Oberhessen. S. 8; S. 11; S. 85–91; S. 164–168; S. 171, S. 174. Selbstverlag Karl Weitzel (Hrsg.), 1993.
  • Paul Lang: Festschrift zum 100-jährigen Jubiläum des Männergesangverein "Concordia" 1889 e.V. Rüdigheim. Festtage vom 23.–26. Juni 1989.
  • Alfred Schneider: Rüdigheim. Chronik eines oberhessischen Dorfes. Museum Amöneburg (Hrsg.), 1989.
  • Alfred Schneider: Festschrift. 50 Jahre Freiwillige Feuerwehr Rüdigheim. Zur Geschichte des Feuerlöschwesens in Rüdigheim. Festtage vom 22.–24. Juni 1984. Freiwillige Feuerwehr Rüdigheim (Hrsg.), 1984.
  • Wolfgang Kurzschenkel, Alfred Schneider: Die Orgel in der Kirche St. Antonius d. E. zu Rüdigheim. Selbstverlag Pfarrei Amöneburg (Hrsg.), 1981.
  • Alfred Schneider: Festschrift. 225 Jahre Barock-Kirche St. Antonius d. E. Rüdigheim. A. Schneider (Hrsg.), 1977.
  • Kurfürstlich-Hessisches Hof- und Staats-Handbuch, Verlag des reformierten Waisenhauses, Cassel 1863
  • Literatur über Rüdigheim In: Hessische Bibliographie

WeblinksBearbeiten

Commons: Rüdigheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c d e f g Rüdigheim, Landkreis Marburg-Biedenkopf. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 23. März 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  2. Alfred Schneider: Die erzbischöflich-mainzische Heberolle des Jahres 1248. Amöneburger Blätter. Staatsarchiv, Darmstadt 1987, S. 47 (orsprod.rz.uni-frankfurt.de – Eintrag bei HeBIS).
  3. a b Alfred Schneider: Rüdigheim. Chronik eines oberhessischen Dorfes, Hitzeroth Verlag, S. 430, Marburg 1989.
  4. Günter Slany: Rerrekim ... ein Dorf in Oberhessen. Hrsg.: Kirchengemeinde St. Antonius d. E. Rüdigheim. Amöneburg-Rüdigheim 2002.
  5. Paul Lang: Die Barockkirche St. Antonius d. E. zu Rüdigheim.
  6. Günter Slany: Rerrekim … ein Dorf in Oberhessen.
  7. Alfred Schneider: Rüdigheim Chronik eines oberhessischen Dorfes.
  8. Ohne Autorenangabe: Kurfürstlich-Hessisches Hof- und Staats-Handbuch. Verlag des reformierten Waisenhauses, S. 142, Cassel 1863.
  9. Ohne Autorenangabe: Kurfürstlich-Hessisches Hof- und Staats-Handbuch. Verlag des reformierten Waisenhauses, S. 295, Cassel 1863.
  10. Ohne Autorenangabe: Kurfürstlich-Hessisches Hof- und Staats-Handbuch. Verlag des reformierten Waisenhauses, S. 298, Cassel 1863.
  11. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 403.
  12. Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990. Land Hessen. (Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006).
  13. Ingrossaturbuch Staatsarchiv Würzburg, 3/103.
  14. Ingrossaturbuch Staatsarchiv Würzburg, 10/152.
  15. Ingrossaturbuch Staatsarchiv Würzburg, 12/238.
  16. Ingrossaturbuch Staatsarchiv Würzburg, 15/217.
  17. Kur-Hessischer Staats- und Adress-Kalender: 1818. Verlag d. Waisenhauses, Kassel 1818, S. 128 (online bei Google Books).
  18. Johann Samuel Ersch: Handbuch über das Königreich Westphalen. VI. Dep. d. Werra (I) Distr. v. Marburg, S. 285. Band 1. Hemmerde und Schwetschke, Halle 1808.
  19. Verfassung des Landes Hessen vom 1. Dezember 1946. DNB 1041229917.
  20. J. A. Ruhl: Die Stausebacher Chronik des Kaspar Preiß. In: Fuldaer Geschichtsblätter. Nr. 8, 1902, S. 148 f.
  21. J. A. Ruhl: Die Stausebacher Chronik des Kaspar Preiß. In: Fuldaer Geschichtsblätter. Nr. 8, 1902, S. 163.
  22. Amöneburger Kellerei-Rechnungen. 1659.
  23. Statistiken der Gemeindeverwaltung Rüdigheim.
  24. Staatsarchiv Marburg, Kataster Rüdigheim, Band 1–3 (Hrsg.): Special-Vorbeschreibung zum Steuer-Cataster der Gemeinde Rüdigheim, Amt Amoeneburg. 1831.
  25. Pfarrarchiv Amöneburg (Hrsg.): Familienstammbuch Rüdigheim ab dem Jahr 1800.
  26. a b Pfarrarchiv Amöneburg (Hrsg.): Totenbuch Rüdigheim 1830-1945.
  27. Statistiken der Gemeinde Rüdigheim.
  28. Die Zahl entstammt myheimat.de und ist kompatibel mit dem auf diesen Zeitpunkt referenzierten Wert für den Ortsteil Erfurtshausen aus: Dorferneuerungsplan Erfurtshausen, August 2011 (PDF; 4,2 MB)
  29. a b Filialkirche Rüdigheim In: Website des Pastoralverbunds Amöneburg.