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Römersberg (Neuental)

Ortsteil der Gemeinde Neuental

Römersberg ist der nördlichste Ortsteil der Gemeinde Neuental im nordhessischen Schwalm-Eder-Kreis.c

Römersberg
Gemeinde Neuental
Koordinaten: 51° 1′ 51″ N, 9° 13′ 18″ O
Höhe: 287 m ü. NHN
Fläche: 3,65 km²[1]
Einwohner: 243 (18. Dez. 2012)[2]
Bevölkerungsdichte: 67 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1974
Postleitzahl: 34599
Vorwahl: 06693
Blick auf Römersberg. Rechts der 433 m hohe Berg „“Altenburg.
Blick auf Römersberg. Rechts der 433 m hohe Berg „“Altenburg.

Inhaltsverzeichnis

Geographische LageBearbeiten

Römersberg liegt am Südhang des 433 m hohen Berges Altenburg, auf dem sich eine als Altenburg bekannte eisenzeitliche Ringwallanlage befindet. Der Ort liegt an der Kreisstraße 68 von Zimmersrode nach Trockenerfurth, die Autobahn 49 führt etwa einen halben Kilometer östlich am Dorf vorbei.

GeschichteBearbeiten

Römersberg wurde 1231 als Reinbracteshusen erstmals urkundlich erwähnt. Bis ins 19. Jahrhundert trug der Ort den Namen Römershausen bzw. Rommershausen.

Im Zuge der Gebietsreform in Hessen wurde die vorher eigenständige Gemeinde kraft Landesgesetz am dem 1. Januar 1974 ein Ortsteil von Neuental.[3][4]

Die evangelische Kirche wurde 1872/73 durch Bauinspektor Hofmann als neogotischer Saalbau mit rechteckigem Chor im Osten und Turm mit Spitzhelm im Westen erbaut. Das zugleich entstandene, mehrteilige Chorfenster wurde von dem Marburger Glaser und Glasmaler K.J. Schultz angefertigt.[5]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. „Gemarkungsflächen“ (Memento vom 19. Februar 2016 im Internet Archive) im Internetauftritt der Gemeinde Neuental, abgerufen im Februar 2016
  2. „Einwohner mit Hauptwohnsitz“ (Memento vom 19. Februar 2016 im Internet Archive) im Internetauftritt der Gemeinde Neuental, abgerufen im Februar 2016
  3. Der Hessische Minister des Innern: Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Fritzlar-Homberg, Melsungen und Ziegenhain (GVBl. II 330-22) vom 28. September 1973. In: Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen. 1973 Nr. 25, S. 356, § 10 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 2,3 MB]).
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 392.
  5. Götz J. Pfeiffer: „an die letzten Ausläufer der alten Tradition angeknüpft“. Die Marburger Glasmalerei-Werkstatt K.J. Schultz seit 1850. In: Hessische Heimat. 68. Jg., Heft 1, S. 10–16.