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Prosselsheim

Gemeinde in Bayern, Deutschland
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Prosselsheim
Prosselsheim
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Prosselsheim hervorgehoben
Koordinaten: 49° 52′ N, 10° 8′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Würzburg
Verwaltungs­gemeinschaft: Estenfeld
Höhe: 269 m ü. NHN
Fläche: 20,04 km2
Einwohner: 1180 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 59 Einwohner je km2
Postleitzahl: 97279
Vorwahl: 09386
Kfz-Kennzeichen: , OCH
Gemeindeschlüssel: 09 6 79 174
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Amtskellerei 6
97279 Prosselsheim
Website: www.prosselsheim.de
Bürgermeisterin: Birgit Börger (CSU)
Lage der Gemeinde Prosselsheim im Landkreis Würzburg
Landkreis Main-SpessartLandkreis SchweinfurtLandkreis KitzingenLandkreis Neustadt an der Aisch-Bad WindsheimBaden-WürttembergIrtenberger WaldIrtenberger WaldGuttenberger WaldGuttenberger WaldGramschatzer WaldWürzburgWinterhausenUettingenSommerhausenRemlingen (Unterfranken)Reichenberg (Unterfranken)AltertheimZell am MainWaldbüttelbrunnWaldbrunn (Unterfranken)VeitshöchheimUnterpleichfeldLeinachThüngersheimTheilheimTauberrettersheimSonderhofenRottendorfRöttingenRiedenheimRandersackerProsselsheimOchsenfurtOberpleichfeldEisenheimNeubrunn (Unterfranken)MargetshöchheimKürnachKleinrinderfeldKistKirchheim (Unterfranken)Holzkirchen (Unterfranken)HöchbergHettstadtHelmstadtHausen bei WürzburgGünterslebenGreußenheimGiebelstadtGeroldshausenGerbrunnGelchsheimGaukönigshofenFrickenhausen am MainEstenfeldErlabrunnEisingen (Bayern)EibelstadtBütthardBieberehrenBergtheimAubLandkreis AnsbachRimparKarte
Über dieses Bild

Prosselsheim ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Würzburg und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Estenfeld.

Inhaltsverzeichnis

GeographieBearbeiten

Geographische LageBearbeiten

Prosselsheim liegt in der Region Würzburg östlich des Mains auf der fruchtbaren Gäuhochfläche des Maindreiecks und rund 16 Kilometer nordöstlich von Würzburg.

GemeindegliederungBearbeiten

Die Gemeinde gliedert sich in vier Ortsteile:[2]

Es gibt die Gemarkungen Prosselsheim, Püssensheim und Seligenstadt.

GeschichteBearbeiten

Bis zur GemeindegründungBearbeiten

Siedlungsspuren gibt es schon von den Linearbandkeramikern (4500 v. Chr.) aus der Jungsteinzeit. Prosselsheim wurde im Jahr 742 erstmals urkundlich erwähnt. Das ehemalige Oberamt des Hochstiftes Würzburg, zu dem es seit 903 gehörte, war ab 1500 Teil des Fränkischen Reichskreises. Es wurde nach der Säkularisation 1803 zugunsten Bayerns 1805 Erzherzog Ferdinand III. von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überlassen und fiel mit diesem 1814 endgültig an Bayern. Im Jahr 1818 entstand die politische Gemeinde.

EingemeindungenBearbeiten

Prosselsheim gehörte zum Landkreis Kitzingen[3]. Am 1. Juli 1971 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Püssensheim eingegliedert[4]. Im Zuge der Kreisgebietsreform kam die Gemeinde am 1. Juli 1972 zum Landkreis Würzburg.

EinwohnerentwicklungBearbeiten

  • 1961: 1193 Einwohner
  • 1970: 1130 Einwohner
  • 1987: 0989 Einwohner
  • 1991: 1068 Einwohner
  • 1995: 1122 Einwohner
  • 2000: 1189 Einwohner
  • 2005: 1193 Einwohner
  • 2010: 1188 Einwohner
  • 2015: 1182 Einwohner

Im Jahre 2006 gab es bei 1218 Einwohnern 21 Geburten. Damit war die Geburtenrate mit über 17,2 Geburten pro 1000 Einwohner (nach Lohkirchen) die zweithöchste in Bayern.

PolitikBearbeiten

Bürgermeisterin ist Birgit Börger (CSU).

SehenswürdigkeitenBearbeiten

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

Wirtschaft einschließlich Land- und ForstwirtschaftBearbeiten

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 484.000 Euro, davon waren umgerechnet 142.000 Euro (netto) Gewerbesteuereinnahmen.

1998 gab es nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft acht, im produzierenden Gewerbe zwölf und im Bereich Handel und Verkehr neun sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 13 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 408. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe zwei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 37 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 2128 Hektar, davon waren 2102 Ackerfläche und 24 Dauergrünfläche. In Seligenstadt existiert das vom Juliusspital Würzburg betriebene größte Gut Bayerns mit ca. 600 Hektar Fläche. Eine Zweigstelle der Raiffeisenbank Volkacher Mainschleife - Wiesentheid besteht im Ort.

VerkehrBearbeiten

Prosselsheim liegt am Schnittpunkt der Staatsstraßen 2260 und 2270. Der Haltepunkt Seligenstadt (bei Würzburg) liegt an der Bahnstrecke Würzburg–Bamberg, der Bahnhof Prosselsheim an einer Nebenbahn, der Mainschleifenbahn.

Freizeit und SportBearbeiten

Wichtigster Verein ist der Turn- und Sportverein Prosselsheim e. V mit über 500 Mitgliedern und vielfältigen sportlichen (Fußball, Tischtennis, Gymnastik, Breitensport) und gesellschaftlichen Angeboten.

BildungBearbeiten

2018 gab es folgende Einrichtungen:

  • 1 Kindertageseinrichtung mit 47 Plätzen und 42 Kindern

WeblinksBearbeiten

  Commons: Prosselsheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. https://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?val=1811&attr=590&modus=automat&tempus=20111110/201027
  3. Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950, München, 1952
  4. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 498.