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Pro League (Belgien) 2011/12
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Meister RSC Anderlecht
Champions League RSC Anderlecht
FC Brügge
Europa League Sporting Lokeren
KRC Genk
KAA Gent
Pokalsieger Sporting Lokeren
Relegation ↓ KVC Westerlo
Absteiger VV St. Truiden
Mannschaften 16
Spiele 240
Tore 892  (ø 3,72 pro Spiel)
Torschützenkönig Jérémy Perbet
(RAEC Mons)
Pro League 2010/11

Die Pro League 2011/12 war die 109. Spielzeit der höchsten belgischen Spielklasse im Männerfußball. Sie begann am 29. Juli 2011 und endete am 20. Mai 2012.

Der RSC Anderlecht gewann seine 31. Meisterschaft vor dem FC Brügge und Titelverteidiger KRC Genk.

ModusBearbeiten

Reguläre SaisonBearbeiten

In der Saison 2011/12 nahmen 16 Mannschaften teil. Diese spielten zunächst in einer Doppelrunde die reguläre Saison aus. Die Abschlusstabelle diente als Grundlage für die Qualifikation zu verschiedenen Platzierungsrunden.

Meisterschafts-FinalrundeBearbeiten

Die ersten sechs Teams qualifizierten sich für die Meisterrunde und ermittelten den belgischen Meister. Dabei bekamen die teilnehmenden Mannschaften jeweils die Hälfte der in der regulären Saison erreichten Punkte gutgeschrieben. Bei halben Punkten wurde auf die nächsthöhere Punktzahl aufgerundet. Bei Punktgleichheit wurde der halbe Punkt bei den betroffenen Mannschaften wieder abgezogen. Die Finalrunde wurde mit Hin- und Rückspiel ausgetragen. Der Tabellenerste und der -zweite qualifizierten sich für die Playoff-Runde der UEFA Champions League 2012/13. Der Tabellendritte qualifizierte sich für die Qualifikationsrunde 3 der UEFA Europa League 2012/13. Der Tabellenvierte bestritt in Hin- und Rückspiel eine Playoff-Begegnung gegen den Gewinner des Playoff-Finalspiels zwischen den beiden Gruppenersten der Europa-League-Playoff Gruppen. Der Tabellenfünfte und -sechste waren nicht international qualifiziert.

Play-OffsBearbeiten

Die Mannschaften, die in der regulären Saison die Plätze 7 bis 14 erreicht hatten, qualifizierten sich für die Play-Offs. Die acht teilnehmenden Vereine wurden gemäß ihren Platzierungen nach folgendem Schlüssel in zwei Gruppen mit je vier Teams aufgeteilt:

Gruppe A 7 9 12 14
Gruppe B 8 10 11 13

Die Gruppenspiele der Play-Offs wurden mit Hin- und Rückspiel ausgetragen, eine Punktegutschrift wie in der Meisterschafts-Finalrunde gab es nicht. Die Gewinner der beiden Staffeln qualifizierten sich für das Finale. Dort wurde in Hin- und Rückspiel der Sieger der Play-Offs ermittelt, der in einem weiteren Playoff-Spiel gegen den Tabellenvierten der Meisterschafts-Finalrunde einen Startplatz in der 2. Qualifikationsrunde der UEFA Europe League ermittelte.

RelegationBearbeiten

Der letzt- und vorletztplatzierte der regulären Saison bestreiten die Relegation. Es werden fünf Spiele zwischen den beiden Mannschaften ausgetragen. Dabei erhält der Vorletzte der regulären Saison einen Bonus von drei Punkten und darf zusätzlich ein Heimspiel mehr austragen als der Letzte. Der Verlierer der Relegation steigt direkt in die zweite Liga ab, der Gewinner bestreitet eine zusätzliche Relegationsrunde mit drei Teams aus der 2. Division.

TeilnehmerBearbeiten

Vereine im ÜberblickBearbeiten

In der Saison 2011/12 spielten 16 Mannschaften in der Jupiler Pro League. 13 Vereine kamen aus Flandern, zwei Vereine aus Wallonie und ein Verein aus der Brüsseler Region.

13 aus Flandern FC Brügge   Cercle Brügge   VV St. Truiden   SV Zulte-Waregem
  KAA Gent   Lierse SK SC Lokeren   Beerschot AC
    KV Mechelen   KVC Westerlo   KRC Genk   KV Kortrijk
    Oud-Heverlee Löwen
2 aus Wallonien RAEC Mons   Standard Lüttich
1 aus der Brüsseler Region RSC Anderlecht      

Stadien der Saison 2011/12Bearbeiten

Verein Stadt Stadion Stadionkapazität
KAA Gent Gent Jules Ottenstadion 12.919
RSC Anderlecht Anderlecht Constant-Vanden-Stock-Stadion 26.361
  Cercle Brügge Brügge Jan-Breydel-Stadion 29.042
  Oud-Heverlee Löwen Löwen Stadion Den Dreef 09.016
FC Brügge Brügge Jan-Breydel-Stadion 29.042
RAEC Mons Mons Stade Charles Tondreau 12.662
  Beerschot AC Antwerpen Olympiastadion 13.500
  KV Kortrijk Kortrijk Guldensporenstadion 09.399
  KV Mechelen Mechelen Argosstadion Achter De Kazerne 14.145
  Lierse SK Lier Herman Vanderpoortenstadion 14.538
SC Lokeren Lokeren Daknamstadion 09.560
  KRC Genk Genk Cristal Arena 24.604
  Standard Lüttich Lüttich Stade Maurice Dufrasne 30.023
  VV St. Truiden Sint-Truiden Staaienveld 11.337
  KVC Westerlo Westerlo Het Kuipje 07.982
  SV Zulte Waregem Waregem Regenboogstadion 08.500

ErgebnisseBearbeiten

Reguläre SaisonBearbeiten

AbschlusstabelleBearbeiten

Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. RSC Anderlecht  30  20  7  3 061:260 +35 67
 2. FC Brügge  30  19  4  7 051:320 +19 61
 3. KAA Gent  30  17  5  8 063:350 +28 56
 4. Standard Lüttich (P)  30  14  9  7 043:330 +10 51
 5. KRC Genk (M)  30  13  7  10 060:440 +16 46
 6. KV Kortrijk  30  13  7  10 039:360  +3 46
 7. Cercle Brügge  30  13  7  10 036:370  −1 46
 8. SC Lokeren  30  11  11  8 048:400  +8 44
 9. KV Mechelen  30  10  7  13 040:500 −10 37
10. RAEC Mons (N)  30  9  9  12 050:550  −5 36
11. Germinal Beerschot  30  9  9  12 045:510  −6 36
12. Lierse SK  30  6  13  11 024:360 −12 31
13. SV Zulte Waregem  30  6  12  12 033:370  −4 30
14. Oud-Heverlee Löwen (N)  30  7  8  15 038:580 −20 29
15. KVC Westerlo  30  5  5  20 029:590 −30 20
16. VV St. Truiden  30  3  10  17 032:610 −29 19
  • Teilnahme an der Meisterschafts-Finalrunde
  • Teilnahme an den Play-Offs
  • Teilnahme an der Relegation (mit Bonus)
  • Teilnahme an der Relegation (ohne Bonus)
  • (M) amtierender belgischer Meister
    (P) amtierender belgischer Pokalsieger
    (N) Neuaufsteiger der letzten Saison aus der 2. Division

    Die Meistermannschaft des RSC AnderlechtBearbeiten

    (in Klammern sind die Spiele und Tore angegeben, inklusive Meisterschafts-Play-Offs)

    1. RSC Anderlecht