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Pré-Saint-Didier (Pré-Saint-Didier-les-Bains bis 1861 im Königreich Sardinien; San Desiderio Terme von 1939 bis 1946) ist eine italienische Gemeinde mit 1025 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2017) im Aostatal. Die Gemeinde liegt auf einer mittleren Höhe von ca. 1004 m s.l.m. und ist etwa 33 km² groß.

Pré-Saint-Didier
Wappen
Pré-Saint-Didier (Italien)
Pré-Saint-Didier
Staat Italien
Region Aostatal
Koordinaten 45° 46′ N, 6° 59′ OKoordinaten: 45° 46′ 0″ N, 6° 59′ 0″ O
Höhe 1004 m s.l.m.
Fläche 34 km²
Einwohner 1.025 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte 30 Einw./km²
Postleitzahl 11010
Vorwahl 0165
ISTAT-Nummer 007053
Volksbezeichnung Présaindidierins (französisch)
Schutzpatron Laurentius von Rom
Website Pré-Saint-Didier

GeographieBearbeiten

Die Nachbargemeinden sind Courmayeur, La Thuile sowie Morgex. Pré-Saint-Didier besteht aus den Ortsteilen Champex, Élévaz, La Balme, Palleusieux, Torrent und Verrand.

GeschichteBearbeiten

Zur Römerzeit existierte hier vermutlich eine Villa namens Prata ad Sanctum Desiderum.[2]

Der Glockenturm der Pfarrkirche aus dem 11. Jahrhundert ist einer der ältesten des Aostatals. Um 1860 lebten hier etwa 200 Personen. Schon im 19. Jahrhundert besuchten Kurgäste, zumeist Briten, das Dorf.[3]

WirtschaftBearbeiten

 
Therme

Der Kurort wird durch seine Thermalquelle geprägt.

VerkehrBearbeiten

Pré-Saint-Didier liegt am geschichtlich wichtigen Kleinen Sankt-Bernhard-Pass zwischen dem Mont-Blanc-Massiv und der französischen Vanoise-Massiv.

Der Ort ist ein Endpunkt der Bahnstrecke Aosta-Pré-Saint-Didier.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Pré-Saint-Didier – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2017.
  2. Auguste Argentier: Courmayeur et Pré-St-Didier (val d'Aoste) : leurs bains, leurs eaux & leurs environs. Damien Lyboz, Aosta 1864, S. 19f.
  3. Auguste Argentier: Courmayeur et Pré-St-Didier (val d'Aoste) : leurs bains, leurs eaux & leurs environs. Damien Lyboz, Aosta 1864, S. 19, 22.