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Präsidentenwahl in der Republik China 2016

Die Wahlsiegerin Tsai Ing-wen (DPP)

Die Präsidentenwahl in der Republik China (auf Taiwan) 2016 fand am 16. Januar 2016 statt. Es handelte sich um die 6. Direktwahl des Präsidenten in der Republik China auf Taiwan. Am selben Tag fand auch die Wahl zum Legislativ-Yuan statt. Die Wahl wurde von der Kandidatin der Demokratischen Fortschrittspartei Tsai Ing-wen mit 56,2 % der Stimmen gewonnen.[1]

Inhaltsverzeichnis

VorgeschichteBearbeiten

Bei der Wahl handelt es sich um eine turnusmäßige Wahl. Die letzte Präsidentenwahl fand am 14. Januar 2012, vor fast genau 4 Jahren statt und wurde vom bisherigen Amtsinhaber Ma Ying-jeou (Kuomintang, KMT) mit 51,6 % Stimmenmehrheit gewonnen. Seine Haupt-Gegenkandidatin Tsai Ing-wen (Demokratische Fortschrittspartei, DPP) kam auf 45,6 % der Stimmen.

Traditionell ist das politische Lager in Taiwan vor allem über die Frage des Verhältnisses zur Volksrepublik China, die Anspruch auf Taiwan als „abtrünnige Provinz“ (Taiwan-Konflikt) erhebt, gespalten. Das sogenannte pan-blaue Lager unter Führung der KMT befürwortet eine insbesondere wirtschaftliche Zusammenarbeit mit der Volksrepublik und lehnt eine einseitige Unabhängigkeitserklärung Taiwans ab. Das pan-grüne Lager unter Führung der DPP betont dagegen das Recht Taiwans, als unabhängiger demokratischer Staat zu existieren, und sieht eine enge Zusammenarbeit mit der Volksrepublik China mit Misstrauen.

Kandidatenauswahl bei der KuomintangBearbeiten

Initiale AuswahlBearbeiten

 
Hung Hsiu-chu, die zunächst gewählte Spitzenkandidatin der KMT

Verfassungsgemäß konnte Präsident Ma nicht für eine dritte Amtsperiode kandidieren, weswegen sich die Kuomintang im Jahr 2015 daran machte, einen neuen Kandidaten für die kommende Wahl zu küren. Ursprünglich waren mehrere Kandidaten im Gespräch. Zwei der aussichtsreichsten Kandidaten, Parlamentssprecher Wang Jin-pying und Eric Chu, der KMT-Parteivorsitzende und Bürgermeister von Neu-Taipeh, sagten jedoch frühzeitig ab, so dass nur noch zwei Bewerber übrig blieben, die Parlamentsvizepräsidentin Hung Hsiu-chu und der frühere Gesundheitsminister Yang Chih-liang.[2] Von diesen beiden Kandidaten qualifizierte sich nur Hung für die weitere Auswahl. Der Mitbewerber Yang schaffte es nicht, die geforderten 15.000 Unterstützerstimmen in der parteiinternen Vorauswahl aufzubringen. Nach den Statuten der KMT erfolgte danach eine Meinungsumfrage in der Bevölkerung über die eventuelle Kandidatur Hung Hsiu-chus. Vorbedingung für die endgültige Nominierung waren mindestens 30 % Zustimmung bei dieser Umfrage.[3] Im Vorfeld der Meinungsumfrage kam es zu Irritationen, da Gerüchte aufkamen, dass die Kandidatur von Hung von der KMT-Spitze nicht gut geheißen werde und andere Personen eventuell doch noch kandidieren wollten.[4] Die Umfrage, die von drei Unternehmen durchgeführt wurde, ergab 46,2 % Zustimmung zur Kandidatur Hung Hsiu-chus. Die KMT-Parteiobereren sicherten daraufhin Hung ihre Unterstützung zu.[5] Auf dem KMT-Parteitag am 19. Juli 2015 wurde Hung Hsiu-chu offiziell zur KMT-Kandidatin für die kommende Präsidentenwahl nominiert.[6]

Da mit Tsai Ing-wen ebenfalls eine Frau als Spitzenkandidatin der DPP nominiert worden war, sah es danach so aus, als ob das Präsidentenamt ab 2016 mit hoher Wahrscheinlichkeit erstmals durch eine Frau besetzt werden würde, ein Umstand, der auch in der internationalen Presse weite Beachtung fand.[7][8][9]

Kandidatenwechsel bei der KMTBearbeiten

Am 10. August 2015 veröffentlichte der Verband für Politik über die Taiwanstraße (Cross-Strait Policy Association) eine Meinungsumfrage, nach der Tsai Ing-wen (DPP) auf eine Zustimmungsrate von 42,9 % kam. James Soong (Qinmindang) kam auf 23,3 % und Hung Hsiu-chu (KMT) erreichte abgeschlagen nur 16,8 %.[10] Weitere Meinungsumfragen mit ähnlichen Ergebnissen folgten in den folgenden Wochen. Am 5. Oktober 2015 bestätigte schließlich ein KMT-Sprecher, dass es parteiinterne Diskussionen um die Kandidatur von Hung Hsiu-chu gäbe.[11] Es kam zur Einberufung eines außerordentlichen Sonderparteitages der KMT am 17. Oktober 2015, auf dem Hung die Präsidentschaftskandidatur entzogen wurde. An ihrer Stelle wurde der KMT-Vorsitzende Eric Chu als Kandidat nominiert.[12] Als Kandidatin für den Vizepräsidentenposten wurde am 16. November 2015 die frühere Arbeitsministerin Wang Ju-hsuan („Jennifer“ Wang) ausgewählt.[13]

Eine Meinungsumfrage am 28. November 2015 zeigte weiterhin Tsai Ing-wen mit 46 % weiter deutlich in Führung vor Eric Chu (KMT) mit 19 % und James Soong mit 9 %.[14]

Kandidatenauswahl bei der DPPBearbeiten

 
Tsai Ing-Wen (2009), DPP-Vorsitzende und -Spitzenkandidatin

Nach der verlorenen Präsidentenwahl 2012 war Tsai Ing-wen zunächst als Parteivorsitzende zurückgetreten. Jedoch schaffte sie nach der sogenannten Sonnenblumen-Bewegung, einer wesentlich von Studenten getragenen Oppositionsbewegung gegen die KMT-Regierung, im Frühjahr 2014 ein politisches Comeback und wurde anschließend wieder zur DPP-Vorsitzenden gewählt. Am 15. April 2015 nominierte die DPP Tsai Ing-wen zur offiziellen Präsidentschaftskandidatin.[15] Am 16. November 2015 stellte die DPP ihren Kandidaten für das Vizepräsidentenamt vor. Es handelte sich um den Vizepräsidenten der Academia Sinica Chen Chien-jen.[16]

Weitere KandidatenBearbeiten

 
James Soong, Kandidat der Qinmindang

Am 6. August 2015 kündigte auch James Soong, der Parteivorsitzende der kleinen Qinmindang (englisch People First Party, PFP) seine Kandidatur an.[17] Soong hatte 2000 und 2012 kandidiert (sowie 2004 als Vizepräsidentenkandidat im Bündnis mit der KMT), war aber bei jeder Wahl bisher unterlegen. Seine Ankündigung stieß insbesondere bei der KMT auf eher kritische Reaktionen, da eine Spaltung und Schwächung des pan-blauen Lagers befürchtet wurde.[18] Als Kandidatin für den Vizepräsidentenposten wählte Soong Hsu Hsin-ying, die bis 2015 der KMT angehört hatte und sich dann der neu gegründeten Minkuotang („Republikanische Partei“) angeschlossen hatte.[19]

WahlkampfthemenBearbeiten

Während der 8 Jahre KMT-Regierung seit 2008 haben sich viele Unzufriedenheiten angesammelt. Ein Ausdruck dieser Unzufriedenheit war die oben erwähnte Sonnenblumen-Bewegung. Bei den Regionalwahlen am 29. November 2014 erlitt die KMT massive Verluste und verlor zahlreiche Bürgermeisterposten, unter anderem den der Hauptstadt Taipeh.[20] Die Politik der KMT insbesondere in den Verhandlungen mit der Volksrepublik China über Wirtschafts- und Dienstleistungsabkommen wurde nicht nur von DPP-Anhängern als intransparent und gefährlich für die Unabhängigkeit Taiwans wahrgenommen. Die starren politischen Lager – das pan-blaue der KMT und das pan-grüne der DPP – beginnen sich nach Eindrücken politischer Beobachter zunehmend aufzuweichen. Früher war es fast regelhaft so, dass Personen, bzw. deren Nachkommen, die vom chinesischen Festland stammten, ganz überwiegend der Kuomintang anhingen, während die Insel-„Ureinwohner“ eher die DPP wählten. Dies sei heute nicht mehr so und es gäbe viel mehr Wechselwähler und Wählerfluktuation, was Ausdruck einer demokratischen Entwicklung sei.[21] Unter jungen Taiwanern besteht auch Unzufriedenheit mit der ungleichen Einkommens- und Vermögensverteilung, die durch die KMT-Politik weiter stabilisiert worden sei.[21] Das Wirtschaftswachstum in Taiwan, das traditionell zu den „Tigerstaaten“ zählte, hat auch merklich nachgelassen und erreichte im Jahr 2015 voraussichtlich kaum 1 %.[22] Das durchschnittliche Haushaltseinkommen in Taiwan ist trotz hoher Unternehmensgewinne deutlich niedriger als in anderen entwickelten asiatischen Staaten, wie Südkorea, Japan oder Singapur. Insbesondere bei jüngeren Taiwanern ist daher vielfach der Eindruck entstanden, dass die vertieften Wirtschaftsbeziehungen mit der Volksrepublik China ganz überwiegend nur einer kleinen Klasse von Geschäftsleuten zugutegekommen sind.[23] In ihrem Wahlkampfprogramm versprach die DPP eine wirtschaftliche Besserstellung der jüngeren Generation, eine bessere Chancengerechtigkeit, mehr Transparenz und eine Reform der Regierungsinstitutionen. Ziel sei es, die zerrissene taiwanische Gesellschaft wieder zu einen.[24]

FernsehdebattenBearbeiten

Am 19. Dezember 2015 gab die zentrale Wahlkommission die Termine für die Fernsehdebatten der Spitzenkandidaten bekannt.[25] Ursprünglich waren drei Debatten am 25. und 30. Dezember 2015 sowie am 8. Januar 2016 zwischen den drei Hauptkandidaten (Tsai, Chu und Soong) vorgesehen, letztlich gab es dann aber nur zwei am 27. Dezember 2015 und am 2. Januar 2016.[26][27] Eine weitere Debatte fand am 28. Dezember 2015 zwischen den Haupt-Kandidaten für das Vizepräsidentenamt (Chen, Wang, Hsu) statt.[28]

Haltung des AuslandsBearbeiten

Die Präferenz der Volksrepublik China für die beiden Kandidaten aus dem pan-blauen Lager war nicht überraschend. Die Volksrepublik vermied jedoch eine allzu direkte Einmischung in den Wahlkampf, da sich in der Vergangenheit gezeigt hatte, dass derartige Einmischungen oder gar militärische Drohgebärden (vor der Präsidentenwahl 1996 auf Taiwan hatte die Volksrepublik ballistische Mittelstreckenraketen in der Formosastraße getestet, die nur wenige Seemeilen vor der Küste Taiwans niedergingen) eher einen gegenteiligen Effekt auf die Wählerschaft hatten und diese in das anti-festlandchinesische Lager trieben.

Bemerkenswert war vor allem die Haltung der Vereinigten Staaten. Vor der letzten Präsidentenwahl 2012 hatten die Vereinigten Staaten zwar offiziell ihren Respekt für die freie demokratische Entscheidung der Wähler Taiwans erklärt, aber ziemlich deutlich ihre Präferenz für den Kuomintang-Kandidaten Ma durchblicken lassen.[29][30][31] Der Grund hierfür war die Sorge, dass unter einem DPP-Präsidenten die Spannungen mit der Volksrepublik China zunehmen würden. Diese Präferenz zeigten US-amerikanische Politiker bei der jetzigen Wahl nicht mehr. Für diesen Sinneswandel verantwortlich war vor allem die merkliche Verschlechterung des bilateralen Verhältnisses zwischen den Vereinigten Staaten und der Volksrepublik China, der die USA ein völkerrechtswidriges Verhalten bei den Territorialkonflikten im Südchinesischen Meer vorwerfen.

MeinungsumfragenBearbeiten

Bei allen Meinungsumfragen seit August 2015 lag Tsai Ing-wen mehr oder weniger deutlich in Führung.

Landesweit
Umfrageinstitut Datum der Umfrage(n) Eric Chu
KMT
Tsai Ing-wen
DPP
James Soong
Qinmindang
Unentschieden
Decision Making Research 24. Aug. 2015 25,5 % 41,2 % 15,0 % 18,3 %
Kuomintang 14. Sep. 2015 33 % 43 % 13 % 11 %
Apple Daily 6. Okt. 2015 29,28 % 40,92 % 15,07 % 14,73 %
Television Broadcasts Satellite 7. Okt. 2015 29 % 48 % 10 % 13 %
Decision Making Research 7. Okt. 2015 19,0 % 42,1 % 14,1 % 24,8 %
Taiwan Indicators Survey Research 13. Okt. 2015 21,0 % 44,6 % 12,0 % 22,4 %
Apple Daily 16. Okt. 2015 26,23 % 45,47 % 12,63 % 15,67 %
Fades Survey Research 16. Okt. 2015 17,17 % 40,18 % 22,39 % 17,72 %
Liberty Times 17. Okt. 2015 18,91 % 47,04 % 7,86 % 26,19 %
Decision Making Research 17. Okt. 2015 21,9 % 45,2 % 13,8 % 19,1 %
Trend Survey Research 17. Okt. 2015 20,7 % 41,6 % 10,1 % 27,6 %
TVBS 19. Okt. 2015 29 % 46 % 10 % 15 %
China Times 22. Okt. 2015 21,8 % 38,9 % 8,8 % 30,5 %
People First Party 24. Okt. 2015 17 % 40 % 23 % 20 %
Taiwan Indicators Survey Research 12. Nov. 2015 20,4 % 46,2 % 10,4 % 13 %
Shih Hsin University Research 27. Nov. 2015 18,4 % 44,5 % 6,8 % 30,3 %
SET News 6. Dez. 2015 15,7 % 44,9 % 13,7 % 25,7 %
TVBS 13. Dez. 2015 22 % 45 % 10 % 23 %
Thinktank 28. Dez. 2015 20,4 % 44,4 % 14,2 % 21,0 %
Neu-Taipeh
Television Broadcasts Satellite 15. Okt. 2015 31 % 47 % 14 % 7 %
Neu-Taipeh 6. Wahlkreis
Next Television 21. Okt. 2015 20,9 % 49,8 % 8,1 % 21,2 %
Hsinchu
Focus Survey Research 20. Okt. 2015 21,0 % 46,7 % 12,9 % 19,4 %
Taichung
Kuomintang 15. Okt. 2015 12,8 % 41,4 % 8,4 % 37,4 %
 
Entwicklung der Umfragewerte für Tsai, Chu und Soong seit August 2015

ErgebnisseBearbeiten

Landesweite ErgebnisseBearbeiten

Die Wahlbeteiligung betrug 66,27 %. Von den 18.782.991 Wahlberechtigten gaben 12.448.302 ihre Stimme ab. 12,284,970 Stimmen waren gültig und 163.332 ungültig.[1]

Die Auszählung der Stimmen aus den 15.582 Wahllokalen war gegen 22:30 Uhr Ortszeit (= 15:30 Uhr Mitteleuropäischer Zeit) abgeschlossen.[1]

Kandidaten (Präsident und Vize) Partei Stimmen Prozent
Tsai Ing-wen (蔡英文),
Chen Chien-jen (陳建仁)
DPP 6.894.744 56,12 %
Eric Chu (朱立倫),
Jennifer Wang (王如玄)
Kuomintang 3.813.365 31,04 %
James Soong (宋楚瑜),
Hsu Hsin-ying (徐欣瑩)
Qinmindang 1.576.861 12,84 %
Gesamt 12.284.970 100,0 %

Ergebnisse nach Land- und StadtkreisenBearbeiten

Die folgende Tabelle zeigt die Ergebnisse nach Land- und Stadtkreisen.[1]

Wahlbezirk Registrierte
Wähler
Chu • Wang Tsai • Chen Soong • Hsu Wahl-
beteiligung
Stimmen % Stimmen % Stimmen %
Taipei Stadt (臺北市) 2.175.986 546.491 37,49 % 757.383 51,95 % 153.804 10,55 % 68,03 %
Neu-Taipeh Stadt (新北市) 3.204.367 709.374 33,33 % 1.165.888 54,79 % 252.486 11,86 % 67,23 %
Keelung Stadt (基隆市) 306.548 68.357 35,28 % 93.402 48,21 % 31.955 16,49 % 63,99 %
Landkreis Yilan (宜蘭縣) 369.211 59.216 25,38 % 144.798 62,06 % 29.288 12,55 % 64,05 %
Taoyuan Stadt (桃園市) 1.627.598 369.013 34,38 % 547.573 51,02 % 156.518 14,58 % 66,66 %
Landkreis Hsinchu (新竹縣) 412.731 94.603 35,28 % 114.023 42,52 % 59.510 22,19 % 65,89 %
Hsinchu Stadt (新竹市) 328.580 71.771 32,42 % 113.386 51,22 % 36.198 16,35 % 68,32 %
Landkreis Miaoli (苗栗縣) 448.520 107.779 37,55 % 130.461 45,45 % 48.788 16,99 % 64,81 %
Taichung Stadt (台中市) 2.138.519 430.005 29,81 % 793.281 55,00 % 218.810 15,17 % 68,36 %
Landkreis Changhua (彰化縣) 1.022.962 193.117 28,79 % 378.736 56,47 % 98.807 14,73 % 66,63 %
Landkreis Nantou (南投縣) 415.122 83.604 32,08 % 136.104 52,23 % 40.868 15,68 % 63,65 %
Landkreis Yunlin (雲林縣) 566.207 86.047 24,93 % 218.842 63,40 % 40.236 11,65 % 61,84 %
Landkreis Chiayi (嘉義縣) 430.885 65.425 23,38 % 182.913 65,37 % 31.469 11,24 % 65,93 %
Chiayi Stadt (嘉義市) 210.758 38.822 27,95 % 83.143 59,86 % 16.926 12,18 % 66,61 %
Tainan Stadt (台南市) 1.528.246 219.196 22,06 % 670.608 67,51 % 103.432 10,41 % 65,81 %
Kaohsiung Stadt (高雄市) 2.254.324 391.823 26,00 % 955.168 63,39 % 159.765 10,60 % 67,64 %
Landkreis Pingtung (屏東縣) 689.170 121.291 26,99 % 285.297 63,49 % 42.768 9,51 % 66,01 %
Landkreis Taitung (台東縣) 179.547 43.581 44,62 % 37.517 38,41 % 16.565 16,96 % 55,07 %
Landkreis Hualien (花蓮縣) 267.862 73.894 47,72 % 57.198 36,93 % 23.751 15,33 % 58,68 %
Landkreis Penghu (澎湖縣) 84.222 12.564 29,47 % 21.658 50,81 % 8.401 19,71 % 51,37 %
Kinmen (金門縣) 111.386 24.327 66,09 % 6.626 18,00 % 5.852 15,90 % 33,58 %
Matsu-Inseln (連江縣) 10.240 3.065 68,59 % 739 16,53 % 664 14,86 % 44,46 %

WahlkartenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c d Presidential and Vice Presidential Election: Ballots cast of Candidates. Zentrale Wahlkommission, 16. Januar 2016, abgerufen am 16. Januar 2016 (englisch).
  2. Nominierung des Präsidentschaftskandidaten nach offiziellem Verfahren. Radio Taiwan International (deutscher Dienst), 19. Mai 2015, abgerufen am 11. Dezember 2015.
  3. Vorbereitungen auf Präsidentschaftswahl bei KMT und DPP. Radio Taiwan International (deutscher Dienst), 25. Mai 2015, abgerufen am 11. Dezember 2015.
  4. Mögliches Kandidatengerangel bei der KMT. Radio Taiwan International (deutscher Dienst), 9. Juni 2015, abgerufen am 11. Dezember 2015.
  5. KMT-Chef verspricht Unterstützung für Kandidatenanwärterin. Radio Taiwan International (deutscher Dienst), 17. Juni 2015, abgerufen am 11. Dezember 2015.
  6. Hung Hsiu-chu offiziell KMT-Präsidentenkandidatin. Radio Taiwan International (deutscher Dienst), 19. Juli 2015, abgerufen am 11. Dezember 2015.
  7. Cindy Sui: The women who could lead Taiwan. BBC News, 20. Juli 2015, abgerufen am 11. Dezember 2015 (englisch).
  8. Ralph Jennings: Taiwan seems sure to elect its first female president. But which one? Los Angeles Times, 19. Juli 2015, abgerufen am 11. Dezember 2015 (englisch).
  9. Jack Crone: Taiwan to elect first female leader as two women go head-to-head in presidential battle. Daily Mail, 19. Juli 2015, abgerufen am 11. Dezember 2015 (englisch).
  10. Umfrage: 42,9% Zustimmung für DPP-Präsidentenkandidatin Tsai Ing-wen. Radio Taiwan International (deutscher Dienst), 10. August 2015, abgerufen am 11. Dezember 2015.
  11. KMT bestätigt Forderungen nach Kandidaten-Wechsel. Radio Taiwan International (deutscher Dienst), 5. Oktober 2015, abgerufen am 11. Dezember 2015.
  12. Regierungspartei KMT tauscht Präsidentenkandidaten aus. 17. Oktober 2015, abgerufen am 11. Dezember 2015 (englisch).
  13. Eric Chu nominiert frühere Arbeitsministerin als Vizepräsidentschaftskandidatin. Radio Taiwan International (deutscher Dienst), 16. November 2015, abgerufen am 11. Dezember 2015.
  14. Meinungsumfrage zur Wahl: Tsai weiter deutlich vor Chu. Radio Taiwan International (deutscher Dienst), 5. Oktober 2015, abgerufen am 11. Dezember 2015.
  15. Tsai Ing-wen wird Mittwoch offiziell zur Präsidentschaftskandidatin der DPP ernannt. Radio Taiwan International (deutscher Dienst), 14. April 2015, abgerufen am 11. Dezember 2015.
  16. Opposition stellt Vizepräsidentenkandidaten vor. Radio Taiwan International (deutscher Dienst), 16. November 2015, abgerufen am 11. Dezember 2015.
  17. PDF-Vorsitzender James Soong kündigt Kandidatur für Präsidentschaftswahl an. Radio Taiwan International (deutscher Dienst), 6. August 2015, abgerufen am 11. Dezember 2015.
  18. Verhaltene Reaktionen aus dem KMT-Lager auf die Kandidatur von James Soong. Radio Taiwan International (deutscher Dienst), 6. August 2015, abgerufen am 11. Dezember 2015.
  19. PFP-Kandidat James Soong nominiert Vizepräsidentschaftskandidatin. Radio Taiwan International (deutscher Dienst), 18. November 2015, abgerufen am 11. Dezember 2015.
  20. Ricky Yeh: Why the KMT Failed in Taiwan’s Local Elections. The Diplomat, 9. Dezember 2014, abgerufen am 11. Dezember 2015 (englisch).
  21. a b Cindy Sui: Taiwan’s ruling KMT faces tough challenges after big defeat. BBC News, 1. Dezember 2014, abgerufen am 11. Dezember 2015 (englisch).
  22. Statistikamt: 1% BIP-Wachstum schwer zu erreichen. Radio Taiwan International (deutscher Dienst), 1. Oktober 2015, abgerufen am 11. Dezember 2015.
  23. An election battle for the identity of Taiwan. BBC News, 1. Januar 2016, abgerufen am 3. Januar 2016 (englisch).
  24. Tsai Ing-wen: VOTE 2016: Tsai Ing-wen’s Five Major Reforms: The DPP presidential candidate describes the five pillars of her future administration. thinking-taiwan.com, 17. September 2015, abgerufen am 11. Dezember 2015 (englisch).
  25. Termine für Fernsehdebatten des Präsidentschaftswahlkampfes. Radio Taiwan International (deutscher Dienst), 1. Oktober 2015, abgerufen am 20. Dezember 2015.
  26. CHEN Yi-hsuan: Erste Fernsehdebatte der Präsidentschaftskandidaten. Taiwan heute, 29. Dezember 2015, abgerufen am 10. Januar 2016.
  27. CHEN Yi-hsuan: Chu, Tsai und Soong in zweiter Fernsehdebatte. Taiwan heute, 5. Januar 2015, abgerufen am 10. Januar 2016.
  28. CHEN Yi-hsuan: Vizepräsidentschaftskandidaten erläutern Standpunkte. Taiwan heute, 1. Januar 2016, abgerufen am 10. Januar 2016.
  29. Shih Hsiu-chuan: 2012 ELECTIONS: US has ‘clear preference’ for Ma win: US academic. Taipei Times, 25. Dezember 2011, abgerufen am 16. Januar 2016 (englisch).
  30. Neal Donnelly, Fulton Armstrong: Taiwan elections: US must show respect for self-determination. The Christian Science Monitor, 5. Januar 2012, abgerufen am 16. Januar 2016 (englisch).
  31. Shih Hsiu-chuan: 2012 ELECTIONS: US shows Ma preference: experts. 8. Januar 2012, abgerufen am 16. Januar 2016 (englisch).