Der Powiat Gryfiński ist ein Powiat (Kreis) im Südwesten der polnischen Woiwodschaft Westpommern, der flächenmäßig der größte der Woiwodschaft ist. Der nördliche Teil mit vier Gemeinden umfasst den einstigen Kreis Greifenhagen und gehört auch historisch zu Pommern. Im Süden umfasst er den größten Teil des einstigen Kreises Königsberg in der ehemaligen Neumark.

Powiat Gryfiński
Wappen des Powiat Gryfiński Lage des Powiats
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Westpommern
Kreisstadt: Gryfino
Fläche: 1870 km²
Einwohner: 82.258 (30. Juni 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 44 Einwohner/km2
Verstädterungsgrad: 45,51 %
Telefonvorwahl: (+48) 91
Kfz-Kennzeichen: ZGR
Kreisgliederung
Stadtgemeinden:
Stadt-und-Land-Gemeinden: 6
Landgemeinden: 3
Starostei (Stand: 2009)
Starost: Wojciech Konarski
Adresse: ul. Sprzymierzonych 4
74-100 Gryfino
Webpräsenz: www.gryfino.powiat.pl/

GemeindenBearbeiten

Der Powiat Gryfiński umfasst insgesamt neun Gemeinden: sechs Stadt-und-Land-Gemeinden (SL) und drei Landgemeinden (L):

– historisch zu Pommern: –

– ehemals zur Neumark: –

 
Verwaltungseinteilung des Powiat Gryfiński

NachbarlandkreiseBearbeiten

Powiat Policki
Pölitz
Stettin Powiat Stargardzki
Stargard
Brandenburg   Powiat Pyrzycki
Pyritz
Powiat Myśliborski
Soldin

Metropolregion StettinBearbeiten

Der Powiat wird seit 2012 aktiv durch Kooperationen innerhalb des Ballungsraumes der Metropole Stettin als Teil einer europäischen Metropolregion entwickelt,[2] das gemeinsame Entwicklungskonzept wurde im Juni 2015 vorgestellt.[3]

WeblinksBearbeiten

Commons: Powiat gryfiński – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Population. Size and Structure by Territorial Division. As of June 30, 2019. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF-Dateien; 0,99 MiB), abgerufen am 24. Dezember 2019.
  2. Modellvorhaben der Raumordnung: Deutsch-Polnisches Entwicklungskonzept für die grenzüberschreitende Metropolregion Stettin, kooperation-ohne-grenzen.de, abgerufen am 25. November 2016
  3. Entwicklungskonzept der grenzüberschreitenden Metropolregion Stettin vom 08.Juni 2015 (PDF; 2,7 MB)