Polnische Mannschaftsmeisterschaft im Schach 1947

Schachwettbewerb

Die polnische Mannschaftsmeisterschaft im Schach 1947 war die vierte Austragung dieses Wettbewerbs. Erstmals am Start waren die Stadtauswahl aus Szczecin und Białystok, außerdem nahmen die Mannschaft der Pòmòrsczé wòjewództwò sowie die Stadtauswahlen aus Warszawa, Łódź, Kraków, Poznań, Katowice, Cieszyn und Wrocław teil. Polnischer Mannschaftsmeister wurde der Titelverteidiger Łódź.

Zu den Mannschaftskadern siehe Mannschaftskader der polnischen Mannschaftsmeisterschaft im Schach 1947.

ModusBearbeiten

Die zehn teilnehmenden Mannschaften bestritten ein einfaches Rundenturnier, gespielt wurde an sechs Brettern. Über die Platzierung entschied zunächst die Anzahl der Brettpunkte (ein Punkt für einen Sieg, ein halber Punkt für ein Remis, kein Punkt für eine Niederlage), anschließend die Anzahl der Mannschaftspunkte (zwei Punkte für einen Sieg, ein Punkt für ein Unentschieden, kein Punkt für eine Niederlage).

Termine und SpielortBearbeiten

Das Turnier wurde vom 3. bis 10. November in Łódź ausgetragen.

AbschlusstabelleBearbeiten

Pl. Verein Sp G U V Brett-P. MP
01. Łódź (M) 9 8 1 0 43,0:11,0 17:1
02. Pomorze 9 7 1 1 38,5:15,5 15:3
03. Kraków 9 6 1 2 35,0:19,0 13:5
04. Katowice 9 6 1 2 34,5:19,5 13:5
05. Warszawa 9 5 0 4 28,5:25,5 10:8
06. Cieszyn 9 4 0 5 24,0:30,0 8:10
07. Poznań 9 3 0 6 23,0:31,0 6:12
08. Wrocław 9 3 0 6 22,0:32,0 6:12
09. Szczecin 9 1 0 8 14,0:40,0 2:16
10. Białystok 9 0 0 9 7,5:46,5 0:18

EntscheidungenBearbeiten

Polnischer Meister: Łódź
(M) Meister der letzten Saison

KreuztabelleBearbeiten

Ergebnisse 01. 02. 03. 04. 05. 06. 07. 08. 09. 10.
01. Łódź 4 3 6 6 5 4 6
02. Pomorze 2 3 5 6
03. Kraków 3 4 4 6 6
04. Katowice 3 4 5 4
05. Warszawa 0 ½ 4 2 5 5 6
06. Cieszyn 0 1 2 2 2 4 5
07. Poznań 1 ½ 2 4
08. Wrocław 2 1 1
09. Szczecin 0 0 2 1 2
10. Białystok 0 ½ 0 0 1 ½

Die MeistermannschaftBearbeiten

1. Łódź
 

Andrzej Pytlakowski, Izaak Grynfeld, Kazimierz Makarczyk, Jan Gadaliński, Wiktor Matkowski, Jan Piechota, Stanisław Kwapisz, Konstanty Wróblewski, Władysław Leszczyński, Piotr Katajew.

WeblinksBearbeiten