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Podturn pri Dolenjskih Toplicah

Ortsteil von Dolenjske Toplice, Slowenien

Podturn pri Dolenjskih Toplicah – ausgesprochen [pɔˈtuːɾn pɾi dɔˈleːnskix tɔˈpliːtsax] – (Deutsch Unterthurn ) ist ein Ortsteil der slowenischen Gemeinde Dolenjske Toplice (deutscher Name: Töplitz in der Unterkrain) im Südosten des Landes. Die Gegend ist Teil der historischen Region Unterkrain und gehört heute zur Region Jugovzhodna Slovenija (Südost-Slowenien).

Podturn pri Dolenjskih Toplicah
Unterthurn
Wappen fehlt
Hilfe zu Wappen
Karte von Slowenien, Position von Podturn pri Dolenjskih Toplicah hervorgehoben
Basisdaten
Staat Slowenien
Historische Region Unterkrain / Dolenjska
Statistische Region Jugovzhodna Slovenija (Südostslowenien)
Koordinaten 45° 44′ N, 15° 2′ OKoordinaten: 45° 44′ 30″ N, 15° 2′ 28″ O
Höhe 182 m. i. J.
Fläche 4,7 km²
Einwohner 323 (2017)
Bevölkerungsdichte 69 Einwohner je km²
Postleitzahl 8350
Kfz-Kennzeichen NM
Struktur und Verwaltung
Website

Inhaltsverzeichnis

NameBearbeiten

Der Name leitet sich ab von der Lage des Orts unterhalb des Turms des Schlosses Roseck / Roßegg (Roscheck / Rožek).[1]

Im 17. Jahrhundert wurde die Ortschaft Unter den Thurn bzw. Podturnam genannt.[2] Der Ortsname wurde 1953 von Podturn in Podturn pri Dolenjskih Toplicah geändert.[3]

SehenswürdigkeitenBearbeiten

Podturn liegt unterhalb des über 800 m hohen Karst-Höhenzuges Kočevski Rog (deutsch Hornwald) an der Karstquelle das Flüsschen Radeščica (deutscher Name: Radoschitz[4]). Dieser rechte Nebenarm der Krka ist ein beliebtes Gebiet zum Fliegenfischen.[5]

Die Ortskirche ist dem hl. Nikolaus gewidmet und stammt aus dem 17. Jahrhundert.[6] Oberhalb von Podturn liegen im Wald die Ruinen des Schlosses Roseck.[4][7][8]

Von Podturn aus gelangt man über die Straße 917 Richtung Željne nach etwa 10 km zu der Gedenk- und Ausstellungsstätte zum slowenischen Befreiungskampf im 2. Weltkrieg Baza 20 (Partisanencamp 20)[9], einer Abteilung des Unterkrainer Museums Novo Mesto (Dolenjski muzej Novo mesto).

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. H. Freyer: Alphabetisches Verzeichniß aller Ortschafts- und Schlösser-Namen des Herzogthums Krain, in Deutsch und krainischer Sprache (Deutsch) Blasnik, Laibach 1846. Abgerufen am 1. Mai 2018.
  2. Johann Weichard Freyherr Valvasor: Die Ehre deß Hertzogthums Crain: das ist ... Gelegenheit und Beschaffenheit dieses ... Römisch-Keyserlichen herrlichen Erblandes ... und historisch-topographische Beschreibung, in funffzehen ... Büchern ... ausgebreitet, von Johann Weichard Valvasor ... In reines Teutsch gebracht ... erweitert durch Erasmum Francisci ... (Deutsch) Endter, Nürnberg 1689. Abgerufen am 1. Mai 2018.
  3. Spremembe naselij 1948–95. 1996. Database. Ljubljana: Geografski inštitut ZRC SAZU, DZS.
  4. a b Johann Weichard Freyherr Valvasor: Schloss Roseck (Deutsch) In: Deß Hochlöblichen Hertzogthums Crain Topographisch-Historischer Beschreibung 11. Buch: Von den Städten, Märckten, Schlössern und Klostern in Crain, S. 471–472. Wolfgang Moritz Endter, Nürnberg ca. 1680. Abgerufen am 2. Mai 2018.
  5. Fischen in den Gewässern des Fischervereins Novo mesto, Slowenien (Deutsch) Fischereiverein Novo mesto. Abgerufen am 1. Mai 2018.
  6. St. Nikolaus (Slowenisch) In: Registry of Immovable Cultural Heritage. Ministry of Culture of the Republic of Slovenia. Abgerufen am 1. Mai 2018.
  7. Ruine des Schlosses Rožek (Slowenisch) In: Registry of Immovable Cultural Heritage. Ministry of Culture of the Republic of Slovenia. Abgerufen am 1. Mai 2018.
  8. Zoran Bizjak: Grad Rožek (Slowenisch) In: Gradovi v Sloveniji. Z. Bizjak s.p. 2008. Abgerufen am 2. Mai 2018.
  9. Kočevski rog - Baza 20 (Englisch) Dolenjski muzej Novo mesto. Abgerufen am 2. Mai 2018.