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Pirro Marconi

italienischer Klassischer Archäologe

Pirro Marconi (* 1897 in Verona; † 1938) war ein italienischer Klassischer Archäologe.

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

Pirro Marconi studierte an der Universität Rom. Er war maßgeblich an den Ausgrabungen beteiligt, die ab 1925 zunächst unter der Leitung von Paolo Orsi in Agrigent durchgeführt wurden. Er ließ auch die acht Säulen an der Südfront des Herkulestempels wieder aufrichten.

Marconi lernte an der Scuola Archeologica Italiana di Atene und bei Grabungen auf Rhodos und in Konstantinopel seine spätere Ehefrau Jole Bovio Marconi kennen. Die beiden Archäologen kehrten 1926 nach Italien zurück.

1927 gingen sie gemeinsam nach Palermo, wobei Marconi auf Veranlassung Paolo Orsis zum Direktor des Nationalmuseums in Palermo ernannt wurde. Dazu erlangte er das Ufficio alle Antichità della Sicilia occidentale (bis 1932). 1928 wurde die gemeinsame Tochter, die spätere Marina Marconi Causi geboren.[1] Nachdem er kurze Zeit an der Universität Palermo gelehrt hatte, ging er 1931 nach Ancona und übernahm 1935 in Neapel den Lehrstuhl für Archäologie von Biagio Pace.

1936 erhielt er die Leitung der archäologischen Mission in Albanien. 1938 starb er auf dem Rückweg von dort bei einem Flugzeugunglück.

WerkeBearbeiten

  • Agrigento, Topografie ed Arte, Vallecchi Editore, Florenz 1929.
  • Agrigento arcaica: il santuario delle divinita Chtonie e il tempio detto di Vulcano, Rom 1933.
  • Agrigento, Rom 1933. 2. Auflage 1949 (Itinerari dei musei, gallerie e monumenti d'Italia / Ministero della Pubblica Istruzione 26).

LiteraturBearbeiten

  • Jole Bovio Marconi: Pirro Marconi: In memoriam, Palermo 1938.

WeblinksBearbeiten

AnmerkungenBearbeiten

  1. Marinella Fiume: Siciliane. Dizionario biografico, E. Romeo, 2006, S. 21.