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Bei piranha chur handelt es sich um einen Schweizer Damen-Unihockeyverein aus Chur. Die erste Mannschaft der Bündnerinnen spielt in der Nationalliga A und ist fünffacher Schweizermeister. Der Verein zählt mit über 100 lizenzierten Spielerinnen zu den führenden Vereinen im Schweizer Damen-Unihockey.

piranha chur
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Basisdaten
Name piranha chur
Sitz Chur
Gründung 1998
Farben orange, schwarz
Präsident Schweizer Stefan Caprez
Website www.piranha.ch
Erste Mannschaft
Cheftrainer Schweizer Daniel Darms
Spielstätte Gewerbeschule Chur
Plätze bis 1000
Liga Nationalliga A
Saison 2018/19 Vizemeister

GeschichteBearbeiten

Der Verein „piranha chur“ entstand 1998 aus einer Fusion zwischen der Unihockeysektion des BTV Chur und Civitas Chur, mit dem Ziel, die Kräfte in der Region zu bündeln. Der reine Mädchen- bzw. Frauenverein hat sich seither in der Schweiz als auch international etablieren können.

Im Jahr 2010 konnte der erste Meistertitel nach der Fusion gefeiert werden, worauf die Mannschaft in der Folge erstmals am EuroFloorball-Cup (heute Champions Cup) teilnahm. Im Kampf um den Europameistertitel mussten sich die Bündnerinnen erst im Final gegen den schwedischen Meister IKSU Innebandy knapp mit 5:4 geschlagen geben. Mit dem Vizemeistertitel bei der ersten Teilnahme konnte ein deutliches Zeichen gesetzt werden, dass die Bündnerinnen auch im internationalen Vergleich mithalten können.

Nach dem Vizemeistertitel in der Saison 2010/2011 konnte in der darauffolgenden Saison der Meistertitel wieder nach Chur geholt werden. In der Saison 2012/2013 konnte neben der Verteidigung des Meistertitels auch der Cup gewonnen werden. Ein Jahr nach dem sogenannten Double ging der Cupfinal gegen Zug United verloren, der Meisterpokal blieb aber wiederum in den Händen der Bündnerinnen. Im Jahr 2015 konnte piranha chur den ersten Superfinal in der Schweizer Unihockeygeschichte gegen den UHC Dietlikon bestreiten. In der Kolping Arena in Kloten konnten sich die Churerinnen vor 6375 Zuschauern den vierten Meistertitel in Serie sichern. Das Spiel wurde live auf SRF zwei übertragen.

Auch in der zweiten Ausgabe des Superfinals im Jahr 2016 konnte die Mannschaft von Mirco Torri den Pokal in die Höhe stemmen. Im Final trafen die Churerinnen erneut auf den UHC Dietlikon. Nach einem 1-3 Rückstand gelang es den Damen diesen sensationell zu drehen und in die Verlängerung einzuziehen. Nach zwanzig torlosen Minuten musste das Penaltyschiessen entscheiden. Von 16 Versuchen traf nur die Finnin Luomaniemi. Durch den Treffer gelang der Churerinnen die fünfte Meisterschaft in Folge.[1]

Ein Jahr später standen sich im dritten Superfinal wieder dieselben Teams gegenüber. Dieses Mal konnte der UHC Dietlikon die Partie mit 7:2 für sich entscheiden. Zwei der Tore fielen dabei am Schluss ins leere Tor. Damit war die Serie von fünf Meistertiteln der Churerinnen gebrochen.

Nach einer Saison ohne Titel konnte piranha in der Saison 2017/18 unter dem abtretenden Trainer Mirco Torri das Triple aus Supercup, Meisterschaft und dem Schweizer Cup feiern.

Auch in der Saison 2018/2019 traf man im Cupfinal und auch im Superfinal wieder auf den UHC Dietlikon. Im Cupfinal führte man zwar nach dem 1. Drittel mit 2:0, aber das reichte nicht, und Dietlikon glich aus und gewann am Schluss mit 4:2. Am Superfinal wollte man es besser mach. Nach einem 0:1 Rückstand nach dem 1. Drittel drehte piranha mächtig auf und führte nach dem 2. Drittel 3:1. Nachdem zu Beginn vom 3. Drittel sogar noch das 4:1 fiel, war eigentlich klar, dass piranha diesen Superfinal gewinnen wird. Leider kam es anders und Dietlikon dreht in knapp 10 das Spiel auf dramatische Weise und erzwang eine Verlängerung. In der 9. Minute der Verlängerung fiel das Tor zu Gunsten von Dietlikon, die den Final somit mit 5:4 gewannen.

Kader der Saison 2018/19Bearbeiten

Nr Name Nationalität
Torhüterinnen
1 Jill Münger Schweiz  Schweiz
36 Corinne Waldburger Schweiz  Schweiz
Verteidigerinnen
3 Luisa Cotti Schweiz  Schweiz
5 Catrina Cotti Schweiz  Schweiz
6 Sanni Nieminen Finnland  Finnland
15 Livia Danuser Schweiz  Schweiz
17 Luana Rensch Schweiz  Schweiz
24 Flurina Marti Schweiz  Schweiz
Stürmerinnen
7 Mari Aanerud
12 Margrit Scheidegger Schweiz  Schweiz
13 Alessandra Schneller Schweiz  Schweiz
16 Nicole Capatt Schweiz  Schweiz
19 Anja Dellagiovanna Schweiz  Schweiz
21 Corin Rüttimann Schweiz  Schweiz
22 Seraina Ulber C Schweiz  Schweiz
23 Chiara Rensch Schweiz  Schweiz
27 Sereina Buchli Schweiz  Schweiz
61 Katrin Zwinggi Schweiz  Schweiz
88 Geraldine Rossier Schweiz  Schweiz
96 Chiara Gredig Schweiz  Schweiz
Trainerstab/Betreuer
HC Dani Darms Schweiz  Schweiz
AC Stephan Eiholzer Schweiz  Schweiz
KC Ruedi Zulauf Schweiz  Schweiz
KC Freddy Zulauf Schweiz  Schweiz
PT Tuula Krokfors Finnland  Finnland
  • HC = Headcoach
  • AC = Assistenzcoach
  • KC = Konditionscoach
  • PT = Physiotherapeutin

ErfolgeBearbeiten

„piranha chur“Bearbeiten

BTV ChurBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Schweizer Radio und Fernsehen. (Nicht mehr online verfügbar.) In: www.srf.ch. Archiviert vom Original am 30. April 2016; abgerufen am 30. April 2016.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.srf.ch