Pierre-Gabriel Buffardin

französischer Flötenvirtuose des Barock

Pierre-Gabriel Buffardin (* 1690 in Avignon; † 13. Januar 1768 in Paris) war ein bedeutender französischer Flötenvirtuose des Barock.

LebenBearbeiten

 
Porträt aus der Porträtsammlung Carl Philipp Emanuel Bachs, zeigt vermutlich Johann Gotthilf Ziegler

Buffardin wurde am 26. November 1715 zum Soloflötisten des sächsischen königlich-kurfürstlichen Orchesters in Dresden ernannt. Buffardin war vier Monate lang Lehrer von Johann Joachim Quantz. Weiterhin war auch Johann Jacob Bach, ein Bruder von Johann Sebastian Bach, sein Schüler, den er in Konstantinopel kennengelernt hatte. Von Quantz liegen Aussagen vor, die die außerordentliche Virtuosität seines Spiels hervorheben. Buffardin muss sich am sächsischen Hofe großer Wertschätzung erfreut haben, da sein Gehalt im Jahre 1741 verdoppelt wurde.

Am 23. Juni 1749 wurde Buffardin in den Ruhestand versetzt und zog bald darauf mit seiner Familie nach Paris.

WerkeBearbeiten

Als einziges gesichert authentisches Werk gilt seine „Flötensonate“. Zugeschrieben wird ihm ebenfalls ein „Konzert für Querflöte in e-Moll“ sowie ein weiteres Konzert in f-Moll, dass sich unter den anonymen Musikalien der Dresdner Hofkapelle befindet.

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten