Die Photovoltaic Austria (PVA) ist die Interessensvertretung der Photovoltaik- und Speicherindustrie in Österreich.

GeschichteBearbeiten

Im Jahr 1996 wurde der „Bundesverband Photovoltaik Österreich“, als Teil der ARGE Umwelt-Energie der Wirtschaftskammer Österreich, gegründet. Ziel der ARGE war es den Ausbau der Photovoltaik-Industrie in Österreich voranzutreiben. Im April 2005 wurde die ARGE in einen Verein mit dem Namen „Photovoltaic Austria“ übergeführt. Erster Präsident war Mitbegründer Bernd J. Rumplmayr, Sitz des Vereins war in Wels, Oberösterreich.

Im April 2008 kam es bei der Generalversammlung der PVA zu einem Wechsel des Vorstandes und der Vereinsführung. Seither ist der Vereinssitz in Wien.[1] Die PVA vertritt aktuell (Stand: Juni 2018) rund 230 Mitglieder. Hauptaufgaben des Vereins sind Mitgliederinformation, Beratungstätigkeit und Öffentlichkeitsarbeit.

Präsident war von 2008 bis 2018 Hans Kronberger.[2] Im Juli 2019 wurde Herbert Paierl zum Vorstandsvorsitzenden des Bundesverbands Photovoltaic Austria gewählt.[3]

Ziele des VereinsBearbeiten

  • Rasche Novellierung des Ökostromgesetzes in Anlehnung an das deutsche Erneuerbare Energien Gesetz zur Entwicklung eines starken Heimmarktes.
  • Unterstützungsprogramme für Unternehmensgründungen in der Photovoltaikbranche und Investitionssicherheit für Unternehmer.
  • Verankerung der verbindlichen Nutzung von Photovoltaik in der Wohnbauförderung, der Bauordnung und der Gebäuderichtlinie.
  • Freier Zugang zu und uneingeschränkte Nutzung von erneuerbaren Energieträgern für alle Bürger.
  • Abbau der Wettbewerbsverzerrung bei Energieträgern durch Berücksichtigung der externen Kosten von Energieträgern.
  • Schaffung eines Klimaaktivprogrammes für Photovoltaik.

WeblinksBearbeiten

FußnotenBearbeiten

  1. http://www.pvaustria.at/der-verband/#tab3
  2. Bundesverband Photovoltaic Austria trauert um Hans Kronberger. Abgerufen am 18. Juli 2018.
  3. PVA-Generalversammlung wählt Herbert Paierl zum neuen Vorstandsvorsitzenden. 4. Juli 2019, abgerufen am 5. Juli 2019.