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grobes Schema einer Pfosten-Riegelkonstruktion
Interbook Trier – Pr-Konstruktion mit innen liegenden Pressleisten u. Türelement.
Interbook Trier von innen.

Eine Pfosten-Riegelkonstruktion ist eine Konstruktionsmethode für Fassaden, mit der sich äußerst filigrane Glasfassaden herstellen lassen.

Der Lastabtrag erfolgt hierbei über die senkrechten Pfosten, an die die horizontalen Riegel angeschlossen sind. Gehalten werden die Füllungselemente durch horizontale und vertikale Pressleisten, die auf die Pfosten oder Riegel geschraubt werden.

Als tragende Materialien kommen Stahl, Alu oder Holz zum Einsatz. Zwischen Fassadenfeldern und dem tragenden Fassadengerüst werden elastische Dichtungselemente verwendet.

Inhaltsverzeichnis

EntwässerungBearbeiten

Um die Fensterelemente vor stauender Feuchtigkeit zu schützen, gibt es eine innere Drainage zur Ableitung von Schwitz- und Kondenswasser.

VorteileBearbeiten

Der große Vorteil im Bezug auf Glasfassaden sind sehr schlanke äußere Pressleisten, die je nach Fall nur 5 cm breit sind. Es ist auch von Vorteil, dass neben festem Glas oder Paneelen auch einfach Fenster- oder Türelemente eingespannt werden können.

NachteileBearbeiten

Nachteile der Pfostenriegelfassade sind vor allem die sich addierenden Rahmenbreiten bei der Integration eines Öffnungsflügels. Diese erhöhen die sichtbare Rahmenbreite der ansonsten sehr schmalen Konstruktion. Eine Alternative bei vielen Öffnungselementen stellt die Elementfassade dar, in der innerhalb der Konstruktion Teile der Öffnungselemente untergebracht werden können. Im Vergleich zu konventionellen Lochfassaden kostet ein Pfostenriegelsystem etwa 30 % mehr.

AlternativenBearbeiten