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Pfons
Wappen Österreichkarte
Wappen von Pfons
Pfons (Österreich)
Pfons
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Tirol
Politischer Bezirk: Innsbruck-Land
Kfz-Kennzeichen: IL
Fläche: 21,69 km²
Koordinaten: 47° 9′ N, 11° 28′ OKoordinaten: 47° 8′ 33″ N, 11° 27′ 38″ O
Höhe: 1043 m ü. A.
Einwohner: 1.221 (1. Jän. 2019)
Bevölkerungsdichte: 56 Einw. pro km²
Postleitzahl: 6143
Vorwahl: 05273
Gemeindekennziffer: 7 03 41
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Waldfrieden 23
6143 Pfons
Website: www.pfons.tirol.gv.at
Politik
Bürgermeister: Alexander Woertz
Lage von Pfons im Bezirk Innsbruck-Land
AbsamAldransAmpassAxamsBaumkirchenBirgitzEllbögenFlaurlingFritzensFulpmesGnadenwaldGötzensGries am BrennerGries im SellrainGrinzensGschnitzHall in TirolHattingInzingKematenInnsbruckKolsassKolsassbergLansLeutaschMatrei am BrennerMiedersMilsMühlbachlMuttersNattersNavisNeustift im StubaitalOberhofen im InntalObernberg am BrennerOberperfussPatschPettnauPfaffenhofenPfonsPolling in TirolRanggenReith bei SeefeldRinnRumSt. Sigmund im SellrainScharnitzSchmirnSchönberg im StubaitalSeefeldSellrainSistransSteinach am BrennerTelfes im StubaiTelfsThaurTrinsTulfesUnterperfussValsVölsVoldersWattenbergWattensWildermiemingZirlTirolLage der Gemeinde Pfons im Bezirk Innsbruck-Land (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Pfons.jpg
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Pfons ist eine Gemeinde mit 1221 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2019) im Bezirk Innsbruck Land in Tirol (Österreich). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Innsbruck.

GeografieBearbeiten

Pfons liegt im nördlichen Wipptal, östlich der Sill, unmittelbar angrenzend an Matrei. Gemeinsam mit Matrei und Mühlbachl hat Pfons viele infrastrukturelle Einrichtungen, insbesondere im Ortsteil Altstadt. Bei Pfons zweigt die alte Salzstraße über Ellbögen nach Hall ab.

Das ausgedehnte Gemeindegebiet umfasst die Weiler und Höfe der östlichen Wipptalterrasse bis zum Navistal.

GemeindegliederungBearbeiten

Das Gemeindegebiet umfasst folgende zwei Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2019[1]):

  • Pfons (611)
  • Schöfens (610)

Die Gemeinde besteht aus der Katastralgemeinde Pfons.

NachbargemeindenBearbeiten

GeschichteBearbeiten

 
Pfons vom Rastplatz der Brennerautobahn aus gesehen
 
Blick auf die Pfonser Altstadt mit der Mariä-Himmelfahrts-Kirche und den Mühlbachler Ortskern an der Sill
 
Pfons von Norden
 
Wiesengrund-Obpfons, Panorama von zwischen Matreiwald und Mühlbachl

Die Namensherkunft von Pfons ist ungeklärt. Der Name stammt entweder von „phanes“ bzw. „fanes“ (Berghang) oder von „pons“ (Brücke) ab. Um 1030 wird „Pfans“ erstmals urkundlich genannt[2], um 1140/47 taucht der Name „Phanese“ auf[3]. Die erste urkundliche Nennung des Ortsteils Schöfens („Schevens“) erfolgte 1315.

Seit 1811 ist Pfons eine selbständige Gemeinde. Eine Gemeindezusammenlegung mit Matrei und Mühlbachl wurde anlässlich einer Volksabstimmung 1974 abgelehnt.

Im Gemeindegebiet oberhalb des Ortes wurde früher der Matreier Marmor (Matreier Serpentin) abgebaut, der als Dekorationsstein in vielen Kirchen Tirols, aber auch in der Ausgestaltung des Burgtheaters und des Naturhistorischen Museums in Wien Verwendung fand.

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

 
 
Burg Arnholz, auf die im Wappen verwiesen wird

PolitikBearbeiten

Der Gemeinderat besteht aus 13 Mitgliedern.

  • Mit der Gemeinderatswahl 2010[4] hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 7 Bürgerliste Pfons Argen Woertz, 6 Heimatliste Pfons.
  • Mit den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Tirol 2016 hat der Gemeinderat folgende Verteilung: 6 MITEINANDER für PFONS, 5 Fair und transparent für unser Pfons, 2 Pfons-Aktiv – Vbgm. Erich Schafferer.
Bürgermeister
  • seit ? Alexander Woertz

WappenBearbeiten

Das Pfonser Wappen zeigt auf gelbem Grund einen blauen Hahn, der in der rechten Kralle einen Hammer hält. Dabei verweist der Hahn auf den ersten bekannten Besitzer der Burg Arnholz. Der damalige Abbau von Serpentin findet sich im Hammer des Hahnes wieder.[5]

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Pfons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Pfons, in der Datenbank Geschichte Tirol des Vereines „fontes historiae – Quellen der Geschichte“

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2019 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2019), (CSV)
  2. Martin Bitschnau, Hannes Obermair: Tiroler Urkundenbuch, II. Abteilung: Die Urkunden zur Geschichte des Inn-, Eisack- und Pustertals. Bd. 1: Bis zum Jahr 1140. Universitätsverlag Wagner, Innsbruck 2009, ISBN 978-3-7030-0469-8, S. 185–186, Nr. 204.
  3. Martin Bitschnau, Hannes Obermair: Tiroler Urkundenbuch, II. Abteilung: Die Urkunden zur Geschichte des Inn-, Eisack- und Pustertals. Bd. 2: 1140–1200. Universitätsverlag Wagner, Innsbruck 2012, ISBN 978-3-7030-0485-8, S. 8, Nr. 389.
  4. Kundmachung zu Wahl des Gemeinderats bzw. des Bürgermeisters durch die Gemeindewahlbehörde Pfons (PDF; 158 kB)
  5. Informationen über Pfons im Tirol Atlas tiroLexikon