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Peter Honnen

deutscher Sprachwissenschaftler

Peter Honnen (* 1954 in Rheinhausen) ist ein deutscher Sprachwissenschaftler und Spezialist für die Sprachen des Rheinlands.

LebenBearbeiten

Er studierte Sprachwissenschaften und Geschichte in Bonn. Er lebt mit seiner Frau in der Bonner Südstadt.[1]

Peter Honnen ist seit Jahren als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Referent an der Abteilung Sprachforschung beim LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte (vormals: Amt für Rheinische Landeskunde – ARL) im Bonner Stadtteil Endenich tätig. Es handelt sich dabei um eine Untergliederung des Landschaftsverbands Rheinland (LVR), dessen Hauptsitz in Köln-Deutz liegt. Peter Honnen ist der Verfasser oder Mitverfasser zahlreicher Bücher und Zeitschriftenartikel zum Regiolekt, den Dialekten, Sprachinseln und Sondersprachen, den Rotwelschen Sprachen sowie zum Jiddischen im Rheinland. Er hat in den 1980er Jahren an der Entwicklung der Rheinischen Dokumenta mitgewirkt, einer einfachen Lautschrift für die lokalen Sprachen der weiteren Regionen vom Niederrhein bis zur südlichen Pfalz. Er war beratend an zahlreichen Publikationen zu Dialekten im Rheinland beteiligt.[2] Er hat an über 80 Dialektwörterbüchern mitgewirkt oder sie selbst verfasst.[3] Er konzipierte[1] und ist Betreuer und Redakteur des Rheinischen Mitmachwörterbuchs, mit dem das Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte die neuesten Entwicklungen des Regiolekts im Rheinland erforscht und dokumentiert.

PublikationenBearbeiten

Eine Auswahl Monographien:

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Jörg Manhold, Rolf Kleinfeld: Lieblingswörter der Rheinländer: Verliebt in Plüschprumm und Poppesköchekäppesje. In: Bonner Generalanzeiger. 24. April 2015, abgerufen am 2. Mai 2015.
  2. Andreas Fasel: Peter Honnen: „Für Fremde gibt es fast nur Schimpfwörter“. In: welt.de. 21. Oktober 2015, abgerufen am 8. Mai 2019.
  3. Andreas Fasel: Sprachforschung: Über Fuppes, beömmeln und den Muckefuck. In: welt.de. 12. Juni 2018, abgerufen am 8. Mai 2019.