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Peter Ferdinand Krause

österreichischer Studentenhistoriker und Verwaltungsbeamter

LebenBearbeiten

Als Sohn des Beamten Ferdinand Krause (1910–1991)[1] geboren, studierte Krause Rechtswissenschaften an der Universität Wien und wurde zum Dr. iur. promoviert. Nach seinem Gerichtsjahr trat er 1965 in den niederösterreichischen Landesdienst und war in den Bezirkshauptmannschaften Mistelbach, Gänserndorf und Mödling tätig. 1971 bis 1981 leitete er als Sekretär das Büro von Landeshauptmann Andreas Maurer. 1982 bis 2000 war er Direktor des Landtags von Niederösterreich.[2] Während seiner Zeit fanden dort über 250 Sitzungen statt. Unter seiner Leitung entstanden unter anderem Dokumentationen von Festsitzungen, Enqueten und das biographische Handbuch des Landtages und der Landesregierung.[3]

Er ist Mitglied in der KÖStV Waldmark Neunkirchen im MKV[4] und war 1992 wissenschaftlicher Ausstellungsleiter der Ausstellung „Gaudeamus igitur“ auf Schloss Schallaburg.[5] Er war 1969 Initiator[6] und ist Vorsitzender des Österreichischen Vereins für Studentengeschichte. Auch war er Vorsitzender des Mittelschüler-Kartell-Verbands.

EhrungenBearbeiten

VeröffentlichungenBearbeiten

  • Mit Herbert Fritz (Hrsg.): Farben tragen – Farbe bekennen 1938–1945. Katholische Korporierte im Widerstand und Verfolgung. Österreichischer Verein für Studentengeschichte, Wien 1988.
  • Die Couleurkarte. Einst und Jetzt, Jahrbuch des Vereins für corpsstudentische Geschichtsforschung, Bd. 36 (1991), S. 159–165.
  • O alte Burschenherrlichkeit. Die Studenten und ihr Brauchtum, 5. Auflage, Styria, Graz, Wien, Köln 1997.
  • Studiosus Austriacus. Handbuch des österreichischen Korporationswesens, 4. Auflage. Österreichischer Verein für Studentengeschichte, Wien 2007.

EinzelnachweiseBearbeiten