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Peter Böhm (Architekt)

deutscher Architekt

Peter Böhm (* 1954 in Köln) ist ein deutscher Architekt, der in Köln lebt und arbeitet.

Inhaltsverzeichnis

HerkunftBearbeiten

Peter Böhm ist der Sohn des Architektenehepaars Gottfried und Elisabeth Böhm, sein Großvater Dominikus Böhm begründete die Kölner Architektendynastie. Zwei seiner Brüder, Stephan und Paul Böhm sind Architekten, einer ist Künstler.

Berufliche LaufbahnBearbeiten

 
Das Stadthaus Köln (Seitenansicht) und Kölnarena

Peter Böhm studierte von 1975 bis 1985 Architektur an der Technischen Hochschule in Berlin. Seine erste Anstellung bekam er im Berliner Büro von Otto Steidle (1985–1986). Im Zuge eines Kurzaufenthalts in den USA arbeitete er in Boston im Büro McKinnell+Wood. Nach seiner Rückkehr gründete er 1987 ein Büro mit Friedrich Steinigeweg in Köln. Ein Jahr nach seinem älteren Bruder Stephan Böhm stieg er 1990 in das Architekturbüro des Vaters als Partner ein.

Peter Böhm sieht sich in der Tradition dieses 1921 gegründeten Architekturbüros Böhms, das sein Vater 1954 übernommen hat. Nach einigen bemerkenswerten Bauten wie der Kölnarena und des Kölner Stadthauses machte er sich 2002 selbständig. Das Büro stellt sich den verschiedensten Aufgaben, als da sind Großprojekte wie Rathäuser, Hallen und Museen aber auch große und kleine Wohn- und Bürobauten sowie Modernisierungen im Bestand. Seit 2015 ist Peter Böhm Professor im Lehrgebiet „Bauen und Gestalten mit massiven Baustoffen (Ziegelstoffe und Beton)“ an der Hochschule Trier.[1]

Erwähnenswert ist seine zweimalige Teilnahme an der Biennale Venedig 1992 und 2001.[2]

Bauten (Auswahl)Bearbeiten

vor 2002 mit Architekturbüro Böhm[3]

 
Hennef, Quartier Chronos, Luftaufnahme (2017)

AuszeichnungenBearbeiten

  • Mies van der Rohe Award – European Union Prize for Contemporary Architecture nominiert für Philosophisches Seminar am Domplatz in Münster[5]
  • Deutscher Ziegelpreis 2019 – German Brick Award 201 für Philosophisches Seminar am Domplatz in Münster
  • BDA Architekturpreis Nordrhein-Westfalen 2018 für Philosophisches Seminar am Domplatz in Münster
  • Wienerberger Brick Award 2018 Nominierung für Philosophisches Seminar am Domplatz in Münster
  • Association of German Architects (BDA) 2017 für Philosophisches Seminar am Domplatz in Münster
  • Architekturpreis Nordrhein-Westfalen 2004 für Quartier Chronos, Hennef 2002[6]
  • Deutscher Architekturpreis 2003, Anerkennung[7]
  • Association of German Architects (BDA) Rhein Sieg Kreis für Quartier Chronos, Hennef 2002
  • 3. Prices Sternstadt Wettbewerb 2002 für Quartier Chronos, Hennef 2002
  • BDA Award of good Buildings 2001 Rathaus Hennef
  • Prize of the South German Brick Association 1993 für Bürgerhaus in Selm
  • BDA-Preis NRW “Bauen für die öffentliche Hand” 1992 für Bürgerhaus in Selm

LiteraturBearbeiten

  • Ulrich Weisner Hrsg.: "Böhm: Väter und Söhne." Katalog zur Ausstellung in der Kunsthalle Bielefeld 1994, Kerber Verlag
  • Weisser Bilder, Hrsg. Hans Günter Gröner, Dorfgemeinschaft Weiß, 25 Drucke von Tusche-Zeichnungen über Köln-Weiß, u. a. von Peter Böhm und Clemens Hillebrand, Köln, 1973.

DokumentarfilmBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Peter Böhm – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Peter Böhm | Architektur Hochschule Trier. (Nicht mehr online verfügbar.) In: www.architektur-hochschule-trier.eu. Archiviert vom Original am 25. September 2015; abgerufen am 25. September 2015.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.architektur-hochschule-trier.eu
  2. Kurzvita bei burgauer-architekturtage.de (Zugriff März 2013)
  3. Peter Böhm auf competitionline.com (Zugriff März 2013)
  4. http://www.wn.de/Muenster/3016631-Spektakulaere-Architektur-Das-neue-Philosophikum-Kuehne-Regalwand-am-Domplatz (Zugriff Oktober 2017)
  5. german-architects.com: Peter Böhm Architekten
  6. Auszeichnung auf competitionline.com (Zugriff März 2013)
  7. Anerkennung auf competitionline.com (Zugriff März 2013)