Peter Alexander

österreichischer Sänger und Schauspieler

Peter Alexander, eigentlich Peter Alexander Ferdinand Maximilian Neumayer (* 30. Juni 1926 in Wien; † 12. Februar 2011 ebenda), war ein österreichischer Sänger, Schauspieler, Pianist, Parodist und Entertainer. Von Mitte der 1950er bis Mitte der 1990er Jahre gehörte er zu den populärsten Unterhaltungskünstlern im deutschsprachigen Raum.[1]

Peter Alexander mit Erni Bieler (1952)

LebenBearbeiten

 
A-Seite der Single Komm und bedien dich (1968)

Peter Alexander war Sohn des Bankrates Anton Neumayer (1900–1947) und dessen Ehefrau Bertha, geb. Wenzlick (1896–1987), Tochter eines Musikalienhändlers aus Pilsen; die Eltern wohnten 1926 in Wien 9., Sechsschimmelgasse 4.[2] Bereits während seiner Schulzeit zeigte sich Alexanders Hang zum Parodieren. Nach dem Besuch der Volksschule wechselte er auf das humanistische Gymnasium in Döbling (19. Bezirk), das er jedoch wegen verschiedener Streiche durch Schulverweis vorzeitig verlassen musste. Daraufhin schickte ihn sein Vater nach Znaim, wo Alexander 1944 die Kriegsmatura ablegte. Peter Alexander widmete der Zeit, als sein Vater seine Mutter kennenlernte, das Lied Wie Böhmen noch bei Österreich war. Im selben Jahr wurde er Flakhelfer, kam danach zum Arbeitsdienst nach Breslau und meldete sich auf seine Einberufung hin schließlich zur Kriegsmarine. 1945 geriet er in britische Kriegsgefangenschaft. Die Monate in – nach seiner eigenen Aussage – „vier oder fünf Gefangenenlagern in Ostfriesland[3] nutzte er, um seine Talente in Form von Theaterabenden (unter anderem Aufführungen des Dramas Jedermann von Hugo von Hofmannsthal) oder musikalischen Improvisationen zu erproben.

Schauspieler und SängerBearbeiten

Zurück in Wien, 1946, sollte Alexander nach dem Willen seiner Eltern ein Studium der Medizin beginnen und immatrikulierte an der Universität Wien, besuchte aber nur eine Vorlesung. Er wollte Schauspieler werden, strebte ein Engagement am Burgtheater in Wien an und absolvierte daher eine Schauspielausbildung am Max-Reinhardt-Seminar in Wien, die er 1948 mit Auszeichnung abschloss. (1947 war sein Vater gestorben.) Dabei nannte er sich erstmals unter Weglassung aller weiteren Namen (Ferdinand Maximilian Neumayer) nur noch „Peter Alexander“. Zu seiner Klasse gehörten unter anderen Ernst Stankovski, Erwin Strahl und Gerhard Riedmann. Schon hier zeichnete sich ab, dass Alexander eher für das komödiantische Fach bestimmt war. Er brachte sich Gesang und Klavierspiel autodidaktisch bei. So trat er etwa 1949 gemeinsam mit Waltraut Haas in Ludwig Schmidseders Operette Abschiedswalzer im Wiener Bürgertheater auf.[4] Ab den Nachkriegsjahren verehrte er Frank Sinatra, den er 1950[3] in London zum ersten Mal sah. Sodann wandte er sich von seiner Idee, ein Engagement am Burgtheater zu erreichen, ab und strebte Entertainment, Gesang, Orchester und Jazz[3] an.

Bereits 1951 erschien bei der Plattenfirma Austroton Alexanders erste Schallplatte („Das machen nur die Beine von Dolores“). 1953 wechselte er zu Polydor, wo das Erfolgsduo Kurt Feltz und Heinz Gietz viele Lieder für ihn schrieb. Für Polydor nahm Alexander nicht nur Schlager, sondern auch mit großem Erfolg Operettenquerschnitte auf, jeweils dirigiert von Franz Marszalek. Hier waren Sängerinnen wie Herta Talmar, Renate Holm und Rita Bartos seine Partnerinnen. Im selben Jahr gewann er den Münchner Schlagerwettbewerb. Ende 1965 schließlich ging er zu Ariola. Bis 1981 hatte Alexander als Sänger 38 Top-Ten-Hits in der Bundesrepublik Deutschland und war 80 Mal in den Top-Hundert vertreten. Für seine Schallplatten, Filme und Fernsehshows erhielt er zahlreiche Preise und Auszeichnungen. Von 1965 bis 1983 wurden allein bei Ariola über 15 Millionen LPs und 25 Millionen Singles von Alexander verkauft, wobei die Schaffenszeiten bei Austrophon und Polydor sowie die ab 1983 im deutschsprachigen Raum noch nicht mit einbezogen sind. Er brachte insgesamt über 156 Singles und über 120 Original-Langspielplatten auf den Markt sowie mehrere Dutzende EP-Produktionen. Eng verbunden mit Alexanders Gesangskarriere war die Karriere der Produzenten Kurt Feltz und Ralph Siegel. Allein in Deutschland werden seine Tonträgerverkäufe seit 1956 auf 46 Millionen Stück geschätzt.

Einer von Alexanders erfolgreichsten Titeln war 1976 „Die kleine Kneipe“ (Österreich-Version: „Das kleine Beisel“, ursprünglich „In ’t kleine café aan de haven“ von Vader Abraham). Ende der 1980er Jahre war er zeitweise mit Hits wie „Zeit der Rosen“ oder „Gestern jung, morgen alt“, die Roland Heck und Gerd Köthe für ihn produzierten, in den Hitparaden zu finden. 1986 sang er mit der deutschen Fußballnationalmannschaft für das Album Mexico mi Amor zur anstehenden Fußball-WM in Mexiko. Seine letzte offizielle LP-Veröffentlichung war 1991 die von Dieter Bohlen produzierte LP „Verliebte Jahre“.

Ariola gab anlässlich seines 80. Geburtstages bekannt, dass Alexander als einziger deutschsprachiger Sänger sechs Jahrzehnte mit seinen Produktionen in den deutschen Hitparaden vertreten war. Passend dazu erschien die Doppel-CD „Herzlichen Glückwunsch!“, die in Österreich auf den ersten Platz der Album-Charts gelangte.[5]

Filmschauspieler, Entertainer und ShowmasterBearbeiten

In seiner ersten Rolle agierte Alexander 1948 als Statist in Der Engel mit der Posaune.[6] Er trat von 1952 bis 1972 als Darsteller in insgesamt 39 Unterhaltungs- und Revuefilmen auf, in denen er zumeist auch als Sänger zu hören war. Oft war Gunther Philipp sein Partner. Popularität erlangte Alexander durch die Verkörperung des Kellners Leopold in der Operettenverfilmung Im weißen Rößl (Regie Werner Jacobs, 1960). Diese Art von Unterhaltungsfilmen, die leichte Muse, wurde auch kommerziell erfolgreich. So wurde Alexander 1957 von Deutschlands Kinobesitzern zum besten Nachwuchskünstler gewählt und erhielt später unter anderem die „Goldene Leinwand“ und die „Berolina“.

Von 1963 bis 1996 erzielten die Peter-Alexander-Shows – 1963 bis 1966 im WDR (schwarz-weiß), 1969 bis 1996 im ZDF/ORF –, in denen er als moderierender Gastgeber, Entertainer, Parodist und Sänger auftrat, mit bis zu 38 Millionen Fernsehzuschauern allein in Deutschland sehr hohe Einschaltquoten, die es sonst nur bei Übertragungen von Fußball-Weltmeisterschaften gab. Auch die damaligen ZDF-Samstagabend-Shows Peter Alexander präsentiert Spezialitäten und Wir gratulieren nach den Büchern von Hans Hubberten und unter der Regie von Ekkehard Böhmer, Dieter Pröttel und Dieter Wendrich erreichten eine hohe Zuschauerzahl.[5]

Insgesamt trat Alexander von 1955 bis 1998 in etwa 200 Fernsehsendungen (ohne Wiederholungen einzelner Programme) auf. Das letzte Mal war er am 20. Dezember 1998 in der ORF-Sendung Lebens-Künstler zu sehen. Dort wurde er vom früheren Wiener Bürgermeister Helmut Zilk interviewt.

Alexander etablierte sich in dieser Zeit als erfolgreichster Showstar im gesamten deutschsprachigen Raum. Seine Tourneen in der Bundesrepublik, in Österreich und der Schweiz erzielten große Resonanz. Sie gaben dem Künstler die Möglichkeit, seine Vielseitigkeit, z. B. als Pianist im Swing-Bereich, über das Fernseh-Show-Format hinaus zu präsentieren.

Im Zeitraum von 1969 (erste Deutschland-Tournee) bis zu seiner letzten Tournee 1991 war Alexander, neben Udo Jürgens, der erfolgreichste Tourneekünstler im gesamten deutschen Sprachraum, vor allem aber in Deutschland errang er größte Beliebtheit. Die Eintrittskarten zu seinen Konzerten waren jeweils binnen kurzer Zeit ausverkauft. 1975 sahen ihn 450.000 Menschen bei seinen Konzerten in Deutschland, Österreich und der Schweiz; 1982 erhielt Alexander den neugeschaffenen Musikjournalistenpreis, weil er in wenigen Wochen über 250.000 Konzertkarten verkaufte. Im Laufe seiner Karriere füllte Alexander die Westfalenhalle in Dortmund mehrmals mit jeweils 12.000 Zuschauern vollends; von der Stadt Köln erhielt er eine Auszeichnung dafür, im Laufe seiner Karriere insgesamt vierzehnmal in der stets ausverkauften Kölner Sporthalle aufgetreten zu sein; 1991 füllte er viermal die rund 10.000 Plätze der Wiener Stadthalle.

1987 moderierte Alexander unter großem Zuschauerinteresse die Eröffnung des Austria Centers in Wien.

Am 16. Jänner 2005 war Alexander erstmals wieder im ZDF zu sehen, als sein vorab aufgezeichneter Gratulationsbeitrag zum 70. Geburtstag des Produzenten Wolfgang Rademann in der Sendung ausgestrahlt wurde. Im Mai 2006 erschien zu seinem eigenen 80. Geburtstag die von Autor Michael Wenk und Alexander-Fanclub-Leiterin Barbara Löhr zusammengestellte Bildbiografie Peter Alexander – Das tat ich alles aus Liebe ….[7][8] Alexander verfasste das Vorwort. Am 16. Juli 2006 wurde Alexander in einer ZDF-Gala anlässlich seines runden Geburtstages per Videoübertragung von seinem Zuhause aus zugeschaltet. Er gab aus diesem Anlass eine Kurzversion von Dankeschön am Piano zum Besten. Das ZDF wiederholte im Anschluss an die Geburtstagssendung noch einmal die Gala Treffpunkt Herz von 1975.

Ehe und FamilieBearbeiten

Im Mai 1952 lernte Alexander die Schauspielerin Hildegarde Haagen (1922–2003)[9] kennen, die er am 22. September 1952 heiratete. Sie gab die Schauspielerei auf, um ihren Mann zu managen. Das Paar hatte zwei gemeinsame Kinder, die Kunsthistorikerin und Malerin Susanne Haidinger-Neumayer (1958–2009) und Michael (1963–2019).[10] Alexander ließ 1959 in Morcote (Ortsteil Arbostora, Tessin, Schweiz) ein 10-Zimmer-Haus mit Schwimmbad und eigenem Wäldchen, „Casa la Sorgente“ genannt, errichten, wo er über mehrere Jahrzehnte mit seiner Familie lebte. Nach dem Verkauf des Hauses 1990 mietete er in Morcote eine Wohnung.[11] Ehefrau Hilde starb am 30. März 2003.[12] Nach ihrem Tod lebte Alexander zurückgezogen in Grinzing im 19. Wiener Gemeindebezirk Döbling. Am 8. März 2009 starb seine Tochter Susanne auf Ko Samui (Thailand) durch einen Autounfall.[13] Sein Sohn Michael verstarb acht Jahre nach seinem Tod 2019 in Belek, Türkei.[14]

Einen Tag vor Alexanders Tod wurde Anfang Februar 2011 in seinem Namen beim Landgericht Berlin eine Klage gegen einen Zeitschriftenverlag wegen der Verletzung seines Persönlichkeitsrechts durch Berichte über seine Trauer um seine verstorbene Tochter und über seinen Gesundheitszustand eingebracht. Im März 2011 wurde die Klage den Beklagten zugestellt. Der Erbe führte den Prozess fort und verlor in allen Instanzen (LG Berlin, Urteil vom 21. Juni 2011, Az.: 27 O 145/11, KG Urteil vom 3. Mai 2012, Az.: 10 U 99/11). Der Bundesgerichtshof stellte letztlich klar, dass strikt zwischen der Verletzung von vermögenswerten Bestandteilen des Persönlichkeitsrechts (z. B. unberechtigte Nutzung des Bildes für Werbung) und immateriellen Beeinträchtigungen zu unterscheiden sei. Nur im ersten Fall könne ein Erbe den Schadensersatzanspruch weiterverfolgen, während aufgrund der reinen Genugtuungsfunktion im zweiten Fall der höchstpersönliche Charakter des Persönlichkeitsrechts betroffen sei, bei dem es keine Vererblichkeit des Anspruches gebe (BGH Urteil vom 24. April 2014, Az.: VI ZR 246/12, abgedruckt in BGHZ 201, 45 = GRUR 2014, 702 = NJW 2014, 2871).

TodBearbeiten

Am 12. Februar 2011 starb Peter Alexander im Alter von 84 Jahren. Die Todesursache wurde der Öffentlichkeit nicht bekanntgegeben. Er hinterließ seinen Sohn Michael sowie zwei Enkelkinder.[15] Um der Bevölkerung die Möglichkeit der Verabschiedung zu geben, wurde er am 19. Februar 2011 am Wiener Zentralfriedhof öffentlich aufgebahrt.[16] Ein Ehrengrab lehnte die Familie ab. Alexanders Beisetzung fand am 28. Februar 2011 im Kreis der Verwandten auf dem Grinzinger Friedhof (Gruppe 7, Reihe 1, Nummer 2) statt.[17][18]

Am 16. Oktober 2015 sollte Alexanders letzter Wohnsitz, eine Villa in Wien 19., Paul-Ehrlich-Gasse zwischen Unter-Sievering und Grinzing, im Auftrag des Sohnes Michael Neumayer versteigert werden.[19] Der Versuch misslang, die Villa wurde im Dezember 2015 an einen Geschäftsmann verkauft.[20][21] Die Villa auf dem 1500 Quadratmeter großen Grundstück wurde vom 18. Juni 2018 an abgerissen. Als die Wiener Bauordnungsnovelle ab Juli 2018 vorsah, dass in solchen Fällen die Erhaltungswürdigkeit zu prüfen sei, war der Abriss bereits vollzogen.[22][23]

FilmografieBearbeiten

KinoBearbeiten

FernsehenBearbeiten

Von 1963 bis 1996 präsentierte Alexander mehrere eigene Personality-Reihen, Shows in großen Studios und Hallen zu besonderen Themen und gefilmte Specials ohne Publikum.[24] Dazu gehören:

eigene Show-ReihenBearbeiten

  • 1969 bis 1978: Peter Alexander präsentiert Spezialitäten (12 Shows), ZDF
  • 1979 bis 1985: Peter Alexander: Wir gratulieren (7 Shows), ZDF
  • 1987 bis 1995: Peter-Alexander-Show (6 Shows), ZDF/ORF

EinzelausgabenBearbeiten

  • 1973: Peter Alexanders Wunschkonzert (2. Dezember 1973)
  • 1975: Die kleinen Engel von Korea (27. Februar 1975)
  • 1975: Treffpunkt Herz (4. Oktober 1975)
  • 1980: Peter Alexander – Danke Robert Stolz! (zum 100. Geburtstag des Komponisten, 23. August 1980)
  • 1987: Soirée in Wien (Eröffnungsgala aus dem Austria Center, 17. Mai 1987)
  • 1990: Peter Alexander – Ein Herz für Berlin (24. November 1990)

Live-KonzerteBearbeiten

  • 1973: Peter Alexander – Ein Abend, ein Mann und seine Musik (ZDF)
  • 1976: Peter Alexander. Ein Konzert mit Johannes Fehring und seinem Orchester (ZDF)
  • 1984: Peter Alexander. Ein Gala-Konzert aus der Dortmunder Westfalenhalle (ZDF)
SpecialsBearbeiten
  • 1963: Spaziergang in Wien (26. Dezember 1963)
  • 1964: Spaziergang durch das Land der Operette (5. Dezember 1964)
  • 1966: Spaziergang durch das Land des Films (11. Mai 1966)
  • 1966: Ein Wiener in Paris (3. Dezember 1966)
  • 1976: Peter Alexander präsentiert Walt Disneys Welt (2. Dezember 1976)
  • 1977: Peter Alexanders Wiener Geschichten (29. September 1977)
  • 1985: Ein Tag in Wien mit Peter Alexander und Günter Pfitzmann
  • 1986: Wir gratulieren Peter Alexander (2 Shows zu seinem 60. Geburtstag, 20. und 27. November 1986)
  • 1996: Peter Alexander – Was sind schon 70 Jahre (30. Juni 1996)

Gastauftritte (Auswahl)Bearbeiten

DiskografieBearbeiten

 
Schellackplatte des Nummer-eins-Hits Der Mond hält seine Wacht, 1955

Nummer-eins-Erfolge in den deutschsprachigen Single-Hitparaden

  • 1955: Der Mond hält seine Wacht (D)
  • 1956: Eventuell (D)
  • 1957: Ich weiß, was dir fehlt (D)
  • 1968: Der letzte Walzer (D)
  • 1968: Delilah (A)
  • 1969: Liebesleid (D)
  • 1971: Hier ist ein Mensch (A)
  • 1976: Die kleine Kneipe (CH)

Seine Lieder waren zwischen 1955 und 1992 in den Hitparaden des deutschsprachigen Raums vertreten. Der jeweilige Sprung auf Platz 1 gelang ihm in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Auszeichnungen und EhrungenBearbeiten

 
Peter Alexander Steg in Pörtschach am Wörther See

Zu den Auszeichnungen und Ehrungen[25] Alexanders gehören unter anderem:

AuszeichnungenBearbeiten

  • 1966, 1973, 1974 und 1976: Goldener Bildschirm
  • 1966: Goldenes Mikrophon als qualitativ bester männlicher Musikstar des europäischen Showbusiness
  • 1968 und 1969: Löwe von Radio Luxemburg in Gold
  • 1968: Löwe von Radio Luxemburg in Bronze
  • 1969, 1974 und 1979: Goldene Europa
  • 1969 und 1977: Löwe von Radio Luxemburg in Silber
  • 1970, 1980 und 1984: Goldene Kamera 1970, 1980, 1984 (Deutschland)
  • 1970, 1971, 1972, 1973, 1974, 1977, 1978, 1987 und 1990: Bambi, zusätzlich 1996 für sein Lebenswerk
  • 1970 und 1971: Silberner Bildschirm
  • 1971: Bravo Otto in Bronze
  • 1973: Ehrenlöwe als bester Sänger
  • 1973: Goldener Bär
  • 1979: Goldene Kamera (Österreich) als bester Musikstar eines ganzen Jahrzehnts
  • 1979: Goldene Super-Kamera (Deutschland) als größter Star aller Zeiten, mit Beteiligung von über 11 Mio. Lesern der Hörzu
  • 1979: Hermann-Löns-Medaille in Gold
  • 1980: Deutscher Schallplattenpreis
  • 1983: Goldene Schallplatte in Deutschland für LP Aus Böhmen kommt die Musik
  • 1986: Goldener Cleo als beliebtester Star Österreichs
  • 1992: Rosenhügelpreis für Mitschreiben österreichischer Filmgeschichte
  • 1992: Goldene Romy
  • 1993: Platin Romy
  • 2004: Platz 4 in der Liste der 50 wichtigsten Österreicher der letzten 50 Jahre bei einer Leserumfrage der Tageszeitung Kurier
  • 2006: Platin-Auszeichnung in Österreich für Doppel-CD Herzlichen Glückwunsch!
  • 2006: Platin-Auszeichnung in Österreich für DVD Herzlichen Glückwunsch! Die schönsten Show-Momente – Folge 1
  • 2006: Gold-Auszeichnung in Österreich für DVD Herzlichen Glückwunsch! Die schönsten Show-Momente – Folge 2
  • 2006: Gold-Auszeichnung in Österreich für DVD Herzlichen Glückwunsch! Die schönsten Show-Momente – Folge 3
  • 2007: Gold-Auszeichnung in Österreich für DVD-Box Die schönsten Show-Momente – Folge 1–4
  • 2011: Aufnahme in die Echo Hall of Fame im Rahmen der Vergabe des Echos 2011 als zweiter Künstler (nach Michael Jackson im Jahr 2010)

EhrungenBearbeiten

posthum:

  • 2012: Benennung des Peter-Alexander-Platzes in Wien-Döbling (19. Bezirk)

Literatur (Auswahl)Bearbeiten

  • Peter Alexander: Gestatten, Peter Alexander. Bertelsmann, Gütersloh/ Wien 1971, ISBN 3-570-00005-2.
  • Michael Wenk, Barbara Löhr: Peter Alexander – „Das tat ich alles aus Liebe …“ Ueberreuter, Wien 2006, ISBN 3-8000-7181-9 (Bildbiografie zum 80. Geburtstag im Jahr 2006 mit einem Vorwort von Alexander).
  • Claudio Honsal: Peter Alexander – Das Leben ist lebenswert. Amalthea, Wien 2006, ISBN 3-85002-564-0.
  • Eva Roither, Andreas Kloner: Es war bezaubernd, danke schön. ORF-Radiofeature, 2006, 54 Min., anlässlich des 80. Geburtstages von Alexander.
  • Eva Kresic: Ein Stückchen vom Himmel. Ueberreuter, Wien 2019, ISBN 978-3-8000-7724-3. (Online – Erinnerung an seine letzten Lebensjahre von seiner Haushälterin und Vertrauten).

Dokumentarfilme (Auswahl)Bearbeiten

  • Legenden – Peter Alexander. Dokumentarfilm, ARD, Deutschland, 2007, 45 Min., Buch und Regie: Birgit Kienzle, Produktion: SWR, Reihe: Legenden, Erstsendung: 19. August 2007, Inhaltsangabe von Das Erste. Nach seinem Tod 2011 wurde die Sendung aktualisiert wiederholt.
  • Hier ist ein Mensch – Peter Alexander. Porträt zum 90. Geburtstag, Erstsendung: 31. Januar 2016 im Schweizer Fernsehen.[27]
  • Peter Alexander – der Große! Porträt zum 50. Jubiläum der Peter Alexander Show, NDR, Deutschland, 2019, Erstsendung: 23. Dezember 2019.[28]
  • Kulenkampffs Schuhe. Dokumentation, Deutschland 2018, 92 Minuten, Buch und Regie: Regina Schilling. Entstanden im Auftrag des SWR.
  • Unsere Väter – die größten Showmaster Deutschlands. Porträt u. a. über Peter Alexander, NDR, Deutschland, 2020, Erstsendung: 25. Dezember 2020.[29]

WeblinksBearbeiten

Commons: Peter Alexander – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Peter Alexander Nachruf bei filmportal.de.
  2. Lehmann's Allgemeiner Wohnungsanzeiger, Wien, Ausgabe 1926, Band 1, S. 967 (= S. 1016 der digitalen Darstellung)
  3. a b c Peter Alexander – Interview 2001 zu seinem 75. Geburtstag am Wörthersee.
  4. Biografie Waltraut Haas
  5. a b Biografie von Peter Alexander Neumayer (Memento des Originals vom 6. April 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.digitalvd.de
  6. Peter Alexander – Filme (Memento des Originals vom 29. Mai 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.peter-alexander.at auf peter-alexander.at
  7. Buch (Memento des Originals vom 20. Mai 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.peter-alexander.at „Peter Alexander: Das tat ich alles aus Liebe …“ auf peter-alexander.at
  8. Michael Wenk, Barbara Löhr: Peter Alexander – Das tat ich alles aus Liebe Buchkritik.
  9. Vgl. Lebensdaten und Vornamensschreibweise auf dem Grabstein, vgl. Peter Alexander in der Datenbank von Find a Grave. Abgerufen am 25. Januar 2013 (englisch). Abbildung des Grabsteins (Wien, Grinzinger Friedhof) bei findagrave.com; andere Quellen geben fälschlich 1932 als ihr Geburtsjahr an.
  10. Leichnam von Peter Alexanders Sohn in Wien gelandet, www.meinbezirk.at/, 17. Januar 2019
  11. Peter Alexander bei Ticin ARTE (abgerufen am 5. August 2014)
  12. Ein Star und seine Lebensliebe, orf.at, 30. Juni 2006 (abgerufen am 27. März 2009)
  13. Tochter von Peter Alexander verunglückt, orf.at, 9. März 2009 (abgerufen am 27. März 2009)
  14. Sohn von Peter Alexander in Türkei gestorben. 16. Januar 2019, abgerufen am 7. April 2019.
  15. Peter Alexander – Geheimnisse eines großen Stars, SUPERillu.de, 3. Juli 2006 (abgerufen am 27. März 2009)
  16. Begräbnis nur mit Familie auf ORF vom 19. Februar 2011.
  17. Peter Alexander im Familiengrab beigesetzt in: ORF vom 1. März 2011.
  18. knerger.de: Das Grab von Peter Alexander
  19. Leiser Verkauf der Alexander-Villa. 16. Oktober 2015 (orf.at [abgerufen am 21. Mai 2018]).
  20. Peter-Alexander-Villa im freien Verkauf. 22. Oktober 2015 (orf.at [abgerufen am 21. Mai 2018]).
  21. Villenmarkt in Währing und Döbling boomt (ORF.at, abgerufen 12. Juli 2018)
  22. Peter Alexanders Villa wurde abgerissen. 12. Juli 2018 (orf.at [abgerufen am 12. Juli 2018]).
  23. Peter Alexanders Villa abgerissen. In: Salzburger Nachrichten. 14. Juli 2018, S. 13.
  24. Peter Alexander – Shows (Memento des Originals vom 19. Februar 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.peter-alexander.at auf peter-alexander.at
  25. Auszeichnungen und Ehrungen (Memento des Originals vom 29. Mai 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.peter-alexander.at auf peter-alexander.at
  26. Aufstellung aller durch den Bundespräsidenten verliehenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ab 1952 (PDF; 6,9 MB)
  27. Programmankündigung auf der Webseite des Senders
  28. Programmankündigung auf der Webseite der ARD
  29. Programmankündigung auf der Webseite der NDR