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Pere Riba (Tennisspieler)

spanischer Tennisspieler
Pere Riba Tennisspieler
Pere Riba
Pere Riba 2016 in Wimbledon
Spitzname: El Mago
Nation: SpanienSpanien Spanien
Geburtstag: 7. April 1988
Größe: 183 cm
Gewicht: 80 kg
1. Profisaison: 2004
Spielhand: Rechts, beidhändige Rückhand
Trainer: Edu Grosso
Preisgeld: 1.363.323 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 24:62
Höchste Platzierung: 65 (16. Mai 2011)
Aktuelle Platzierung: 973
Grand-Slam-Bilanz
Doppel
Karrierebilanz: 24:34
Höchste Platzierung: 81 (7. Juni 2010)
Aktuelle Platzierung: 1342
Grand-Slam-Bilanz
Letzte Aktualisierung der Infobox:
1. Oktober 2018
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA und ITF (siehe Weblinks)

Pere Riba Madrid (* 7. April 1988 in Barcelona) ist ein spanischer Tennisspieler.

Inhaltsverzeichnis

LaufbahnBearbeiten

Bis 2006: Juniorenkarriere und erste Erfahrungen als ProfiBearbeiten

Pere Riba begann im Alter von sechs Jahren, Tennis zu spielen. Sein erster großer Erfolg war der Gewinn des Junioren-Davis-Cups mit Spanien im Oktober 2004. Bereits in diesem Jahr konnte er sich im Alter von 16 Jahren für Future-Turniere im Herrenbereich qualifizieren und dort Spiele gewinnen. Im Mai 2005 erreichte er sein erstes Future-Finale.

2007–2009: ATP-Debüt und Erfolge auf der Challenger TourBearbeiten

Es sollte bis zum Juni 2007 dauern, bis er erstmals ein Future-Turnier gewinnen konnte. Zudem erreichte er zwischen April und August 2007 fünf weitere Future-Finals, und gelangte dadurch in die Top 400 der Tennisweltrangliste. Im Juli 2007 konnte sich Riba in Umag zum ersten Mal für ein Turnier der ATP World Tour qualifizieren, und gegen Luka Belić gleich sein erstes ATP-Match gewinnen, bevor er gegen den ehemaligen Weltranglistenersten Carlos Moyá aus Spanien verlor. Den Rest des Jahres verbrachte er auf Challenger-Turnieren, kam dort jedoch nie über das Viertelfinale hinaus.

Dies änderte sich im folgenden Jahr, als er im Juli 2008 in Međugorje das Finale erreichte und zwei Monate später in Sevilla seinen ersten Challenger-Titel gewann. Zudem nahm Riba in diesem Jahr bei den French Open erstmals an der Qualifikation für ein Grand-Slam-Turnier teil, schied jedoch schon in der ersten Runde aus. Aufgrund seiner Erfolge auf der Challenger Tour sowie zwei Future-Titeln zu Beginn des Jahres stieg Riba 2008 bis auf Platz 155 der Weltrangliste.

Auch 2009 gelang Riba nicht die Qualifikation für eines der Grand-Slam-Turniere, dafür konnte er sich aber bei den ATP-Turnieren von Hamburg und Bukarest qualifizieren und jeweils die zweite Runde erreichen. Dabei besiegte er in Hamburg mit Jewgeni Koroljow erstmals einen Spieler aus den Top 100 der Weltrangliste. Weitere Erfolge in diesem Jahr waren die Titelverteidigung beim Challenger-Turnier von Sevilla sowie Challenger-Finalteilnahmen in Tanger, Brașov und Florianópolis.

2010–2011: Grand-Slam-Debüt und Etablierung in den Top 100Bearbeiten

Da er mittlerweile bis auf Platz 121 der Weltrangliste geklettert war, war Riba beim ATP-Turnier von Santiago de Chile direkt qualifiziert, und erreichte dort die zweite Runde. Nach seinem dritten Challenger-Titel in Barletta wurde Pere Riba im April 2010 erstmals in den Top 100 der Weltrangliste geführt. Er war nach Rafael Nadal der zweitjüngste Spanier, dem dies gelang. Durch seine Weltranglistenposition war Riba bei den French Open direkt für das Hauptfeld qualifiziert, und besiegte bei seinem ersten Grand-Slam-Match den Franzosen Marc Gicquel. In der zweiten Runde war er jedoch seinem Landsmann Juan Carlos Ferrero nach zwei umkämpften ersten Sätzen letztendlich in vier Sätzen unterlegen. Im Doppel erreichte er an der Seite von Marc López sogar das Viertelfinale. Im Juni 2010 gewann Riba in Bytom seinen vierten Challenger-Titel, schied jedoch anschließend in Wimbledon bereits in der ersten Runde aus. Einen Monat später konnte er sich wie schon im Jahr zuvor für das Hauptfeld der German Open in Hamburg qualifizieren, und zog nach zwei Dreisatzsiegen über Paul-Henri Mathieu und Albert Montañés erstmals in die dritte Runde eines ATP-Turniers ein. Auch wenn er dort in drei Sätzen gegen Potito Starace verlor, erreichte er durch diesen Erfolg mit Platz 73 seine bis dahin beste Weltranglistenposition. Im weiteren Saisonverlauf konnte er kein weiteres ATP-Match mehr gewinnen; bei den US Open schied er in der ersten Runde in fünf Sätzen gegen den Qualifikanten Adrian Mannarino aus. Im September 2010 verlor er bei den Challenger-Turnieren von Sevilla und Banja Luka jeweils im Finale, bevor er im November 2010 beim Saisonabschluss in Cancún gegen Carlos Berlocq seinen dritten Titel in dieser Saison gewinnen konnte.

Im Januar 2011 konnte Pere Riba nach Erstrundenniederlagen in Doha und Auckland bei seinem Australian-Open-Debüt durch einen Sieg über Carsten Ball zum zweiten Mal die zweite Runde eines Grand-Slam-Turniers erreichen. Dort war er jedoch chancenlos gegen den an Position 11 gesetzten Jürgen Melzer. Nach mehreren Erstrundenniederlagen erreichte Riba im April 2011 beim ATP-Turnier in Casablanca das Viertelfinale, wo er sich dem späteren Turniersieger Pablo Andújar geschlagen geben musste. Bei den Masters-Turnieren in Monte Carlo und Madrid kam Pere Riba jeweils als Qualifikant in die zweite Runde und besiegte dabei die Top-50-Spieler Potito Starace und Kei Nishikori. Auch bei den French Open konnte er wie schon im Vorjahr durch einen Sieg über Ivan Dodig die zweite Runde erreichen, wo er dem an Position 29 gesetzten Janko Tipsarević klar unterlegen war. In Wimbledon verlor Riba schon in der ersten Runde gegen Robin Haase. Im August 2011 erreichte Pere Riba nach einer Zweitrundenniederlage beim ATP-Turnier von Kitzbühel beim Challenger-Turnier von San Sebastián das Finale, unterlag dort jedoch Albert Ramos.

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ErfolgeBearbeiten

Legende (Anzahl der Siege)
Grand Slam
Tennis Masters Cup
ATP World Tour Finals
ATP Masters Series
ATP World Tour Masters 1000
ATP International Series Gold
ATP World Tour 500 Series
ATP International Series
ATP World Tour 250 Series
ATP Challenger Tour (13)

EinzelBearbeiten

TurniersiegeBearbeiten

Nr. Datum Turnier Belag Finalgegner Ergebnis
1. 13. September 2008 Spanien  Sevilla (1) Sand Italien  Enrico Burzi 6:1, 6:3
2. 12. September 2009 Spanien  Sevilla (2) Sand Spanien  Albert Ramos-Viñolas 7:62, 6:2
3. 28. März 2010 Italien  Barletta Sand Belgien  Steve Darcis 6:3 Aufgabe
4. 20. Juni 2010 Polen  Bytom Sand Argentinien  Facundo Bagnis 6:0, 6:3
5. 21. November 2010 Mexiko  Cancún Sand Argentinien  Carlos Berlocq 6:4, 6:0
6. 7. Juli 2013 Italien  Todi Sand Kolumbien  Santiago Giraldo 7:65, 2:6, 7:66
7. 23. März 2014 Panama  Panama-Stadt Sand Slowenien  Blaž Rola 7:5, 5:7, 6:2

DoppelBearbeiten

TurniersiegeBearbeiten

Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 28. Juni 2009 Italien  Reggio nell’Emilia Sand Spanien  Miguel Ángel López Jaén Italien  Gianluca Naso
Italien  Walter Trusendi
6:4, 6:4
2. 6. September 2009 Rumänien  Brașov Sand Spanien  Pablo Santos González Italien  Simone Vagnozzi
Italien  Uros Vico
6:3, 6:2
3. 31. Januar 2010 Kolumbien  Bucaramanga Sand Spanien  Santiago Ventura Brasilien  Marcelo Demoliner
Brasilien  Rodrigo Guidolin
6:2, 6:2
4. 9. Oktober 2010 Spanien  Tarragona Sand Spanien  Guillermo Olaso Spanien  Pablo Andújar
Spanien  Gerard Granollers
7:62, 4:6, [10:5]
5. 29. März 2014 Kolumbien  Barranquilla Sand Uruguay  Pablo Cuevas Tschechien  František Čermák
Russland  Michail Jelgin
6:4, 6:3
6. 3. September 2016 Brasilien  Curitiba Sand Spanien  Rubén Ramírez Hidalgo Brasilien  André Ghem
Brasilien  Fabrício Neis
6:73, 6:4, [10:7]

WeblinksBearbeiten

  Commons: Pere Riba – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien