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Paul Hunter Classic 2018

Snookerturnier
Paul Hunter Classic 2018
Billard Picto 2-black.svg

Turnierart: Weltranglistenturnier
Teilnehmer: 219
Austragungsort: Stadthalle,
Fürth, Deutschland
Eröffnung: 24. August 2018
Endspiel: 26. August 2018

Sieger: EnglandEngland Kyren Wilson
Finalist: EnglandEngland Peter Ebdon
Höchstes Break: 147 (Zypern RepublikRepublik Zypern Michael Georgiou, WalesFlag of Wales (1959–present).svg Jamie Jones)
2017
 
2019
Kyren Wilson mit dem Pokal

Das Paul Hunter Classic 2018 war ein Snookerturnier der Main-Tour-Saison 2018/19, das vom 24. bis zum 26. August in der Fürther Stadthalle ausgetragen wurde. Erneut blieben die meisten Topspieler dem Turnier fern. Vorjahresfinalist Shaun Murphy war der bestplatzierte Teilnehmer, aus den Top 16 der Weltrangliste waren daneben noch Kyren Wilson und Luca Brecel vertreten. Auch der Vorjahressieger Michael White trat zur Titelverteidigung an, schied allerdings in der dritten Runde gegen Zhang Anda aus.[1]

Dem Zyprer Michael Georgiou gelang in seinem Erstrundenspiel gegen den Deutschen Umut Dikme das 140. Maximum Break im Profisnooker. Es war das erste der Saison und auch Georgious erstes. Nur eine Runde später erzielte auch Jamie Jones sein erstes 147er Break. Es war das 6. in der Geschichte des Paul Hunter Classic.

Sieger wurde Kyren Wilson, der in einem englischen Finale gegen Peter Ebdon mit 4:2 gewann. Für Wilson war es der zweite Turniersieg in seiner Karriere.

Ein paralleles Frauenturnier wie in den letzten beiden Jahren gab es diesmal nicht, dafür wurde direkt im Anschluss das vierte Event der Challenge Tour der Amateure in Fürth ausgetragen, welches der Ex-Profi Mitchell Mann gewann.

PreisgeldBearbeiten

Beim Preisgeld konnte das Vorjahresniveau gehalten werden, das Turnier blieb aber mit Abstand das Turnier mit der geringsten Wertigkeit in der Main Tour.[2]

Preisgeld
Sieger 20.000 £
Finalist 10.000 £
Halbfinalist 4.500 £
Viertelfinalist 3.000 £
Achtelfinalist 1.725 £
Letzte 32 1.000 £
Letzte 64 600 £
Maximum Break 20.000 £
Insgesamt 120.000 £

Die Prämie für ein Maximum Break war nach der World Open auf 20.000 £ angestiegen. Da es diesmal zwei 147er Breaks gab, wurde das Geld zu gleichen Teilen auf Michael Georgiou und Jamie Jones verteilt.

VorrundeBearbeiten

Insgesamt 219 Spieler hatten sich diesmal angemeldet, 144 davon waren Amateure. Am 22. und 23. August wurden in zwei Runden unter ihnen die 47 Spieler ermittelt, die dann ab Freitag mit den Profis und den anderen gesetzten Spielern das Hauptturnier austrugen.[3][4][5]

39 Amateure aus Deutschland, vier Österreicher und vier Schweizer hatten für das Turnier gemeldet, 10 von ihnen schafften es bis ins Hauptturnier. Darunter waren Ex-Profi Patrick Einsle, Felix Frede und Umut Dikme – die drei Deutschen hatten in den Jahren zuvor schon einmal die Vorrunde überstanden – sowie die beiden Finalisten der österreichischen Meisterschaft Florian Nüßle und Andreas Ploner.

Auch drei Frauen nahmen am Turnier teil. Ng On Yee aus Hongkong, amtierende Weltmeisterin und Siegerin des Paul Hunter Ladies Classic 2016, schaffte es erstmals ins Hauptturnier.

Runde 1Bearbeiten

Spiel Spieler 1 Ergebnis Spieler 2
1 Julian Maschmeier Deutschland  40:40 England  Jamie O’Neill
2 Nirek Kaltenborn Schweiz  kl. Danemark  Hussam Al-Saffar
3 Michael Wild England  14:14 Deutschland  Davut Dikme
4 Johny Moermans Belgien  42:42 Polen  Antoni Kowalski
5 Louis Wakelin England  42:42 England  Matthew Glasby
6 Kevin Van Hove Belgien  04:04 Deutschland  Daniel Schneider
7 Abdullah Atmar Ghulam Jilani Afghanistan  40:40 Polen  Mateusz Baranowski
8 Callum Beresford England  14:14 Deutschland  Robin Otto
9 James Cahill England  14:14 Wales  Conor Caniff
10 Michael Heeger Deutschland  40:40 Deutschland  Patrick Einsle
11 Luis Chacon Deutschland  40:40 England  Luke Pinches
12 Michael Spooner England  40:40 Wales  Jack Bradford
13 Ben Jones Wales  04:04 Tschechien  Ján Chren
14 Tomasz Skalski Belgien  43:43 England  Daniel Womersley
15 Nutcharut Wongharuthai Thailand  04:04 Turkei  Enes Bakirci
16 Gert Kempenaers Belgien  14:14 Deutschland  Norbert Hofheinz
17 Ron Kantor Israel  kl. Wales  Tyler Rees
18 Luke Simmonds England  04:04 Deutschland  Luca Kaufmann
19 Dale Prime England  41:41 Malta  Aaron Busuttil
20 Sean Maddocks England  14:14 Deutschland  Jörg Petersen
21 Nicolai Gebhardt Deutschland  41:41 England  Curtis Daher
22 Umar Ali Shaikh Pakistan  40:40 Hongkong  Ka Wai Cheung
Spiel Spieler 1 Ergebnis Spieler 2
23 Serhij Issajenko Ukraine  14:14 Frankreich  Stephane Ochoiski
24 Ryan Davies England  04:04 Bangladesch  Shahidul Islam
25 Karam Fatima Syrien  42:42 Malta  Philip Ciantar
26 Zsolt Fenyvesi Ungarn  41:41 Belgien  Jurian Heusdens
27 Soner Sari Turkei  04:04 Deutschland  Georg Schoder
28 Ronny Buchholz Deutschland  kl. Schweiz  Luis Vetter
29 Boris Lazarkov Bulgarien  41:41 Deutschland  Horst Bendig
30 Tan Wang Chooi Belgien  43:43 Deutschland  Jürgen Kesseler
31 Ben Mertens Belgien  14:14 Schweiz  Marvin Losi
32 Pedro Chacon Deutschland  40:40 Frankreich  Fabian Monnin
33 Tom Zimmermann Schweiz  40:40 Wales  Dylan Emery
34 Patrick Whelan England  04:04 Deutschland  Andreas Hartung
35 Dechawat Poomjaeng Thailand  kl. Wales  Daniel Williams
36 Daniel Holoyda Polen  24:24 Deutschland  Fabian Haken
37 Jamie Curtis-Barrett England  40:40 Osterreich  Florian Nüßle
38 Ng On Yee Hongkong  04:04 England  Paul Thompson
39 Marcin Nitschke Polen  04:04 Deutschland  Christian Oehmicke
40 Matthew Roberts Wales  14:14 Deutschland  Bernd Strnad
41 Andrew Pagett Wales  04:04 Polen  Paweł Rogoża
42 Ralf Günzel Deutschland  41:41 Deutschland  Markus Hertle
43 David Grace England  04:04 England  John Nicholson
44 Yun Fung Tam Hongkong  04:04 Schottland  Abid Manzoor

Runde 2Bearbeiten

Spiel Spieler 1 Ergebnis Spieler 2
45 George Pragnall England  34:34 England  Jamie O’Neill
46 Itaro Santos Brasilien  14:14 Danemark  Hussam Al-Saffar
47 Loris Lehmann Deutschland  40:40 England  Michael Wild
48 Brian Cini Malta  24:24 Polen  Antoni Kowalski
49 Barry Pinches England  34:34 England  Matthew Glasby
50 Heikki Niva Finnland  43:43 Belgien  Kevin Van Hove
51 Reggie Edwards England  34:34 Polen  Mateusz Baranowski
52 Oliver Brown England  24:24 England  Callum Beresford
53 Thomas Cesal Deutschland  40:40 Wales  Jackson Page
54 Charlie Walters England  42:42 England  James Cahill
55 Jenson Kendrick England  41:41 Deutschland  Patrick Einsle
56 Kevin Vandevoort Belgien  43:43 England  Luke Pinches
57 Bartosz Utkowski Polen  40:40 Wales  Jack Bradford
58 Markus Fischer Deutschland  40:40 Wales  Ben Jones
59 Achim Belzl Deutschland  40:40 Osterreich  Andreas Ploner
60 Alex Taubman Wales  04:04 England  Daniel Womersley
61 Christopher Watts Norwegen  14:14 Thailand  Nutcharut Wongharuthai
62 Umut Dikme Deutschland  04:04 Belgien  Gert Kempenaers
63 Regis d’Anna Frankreich  04:04 Israel  Ron Kantor
64 Stefan Gerst Deutschland  40:40 England  Luke Simmonds
65 Brian Ochoiski Frankreich  43:43 Malta  Aaron Busuttil
66 Duncan Bezzina Malta  24:24 England  Sean Maddocks
67 Ebrahim Baghi Osterreich  42:42 England  Curtis Daher
68 Jake Nicholson England  04:04 Hongkong  Ka Wai Cheung
Spiel Spieler 1 Ergebnis Spieler 2
69 Carl Rosenberger Deutschland  40:40 Ukraine  Serhij Issajenko
70 Peter Devlin England  43:43 England  Ryan Davies
71 Phil O’Kane England  kl. Malta  Philip Ciantar
72 Billy Ginn Nordirland  42:42 Belgien  Jurian Heusdens
73 Mario-Željo Milošević Bosnien und Herzegowina  41:41 Turkei  Soner Sari
74 Paul Ludden Nordirland  40:40 Schweiz  Luis Vetter
75 Sompol Saetang Thailand  04:04 Deutschland  Horst Bendig
76 Dietmar Smolka Deutschland  40:40 Deutschland  Jürgen Kesseler
77 Jan Matějíček Tschechien  40:40 Belgien  Ben Mertens
78 Bhavesh Sodha England  40:40 Frankreich  Fabian Monnin
79 Iulian Boiko Ukraine  24:24 England  Brandon Sargeant
80 Tony Corrigan Irland  41:41 Wales  Dylan Emery
81 Felix Frede Deutschland  34:34 England  Patrick Whelan
82 David Elahi Deutschland  40:40 Wales  Daniel Williams
83 Tanja Ender Deutschland  40:40 Polen  Daniel Holoyda
84 Richard Wienold Deutschland  40:40 Osterreich  Florian Nüßle
85 Paul Schopf Osterreich  42:42 Hongkong  Ng On Yee
86 Ismail Türker Turkei  40:40 Polen  Marcin Nitschke
87 Wayne Brown England  14:14 Wales  Matthew Roberts
88 James Budd England  40:40 Wales  Andrew Pagett
89 Thomas Blang Deutschland  40:40 Deutschland  Markus Hertle
90 Rolf Mahr Deutschland  40:40 England  David Grace
91 Tom Egger Deutschland  40:40 Hongkong  Yun Fung Tam

HauptturnierBearbeiten

Mit der dritten Turnierrunde begann das Hauptturnier mit 128 Teilnehmern. Die obere Hälfte der Setzliste trug ihre ersten drei Runden am Freitag, dem 24. August aus, die untere Hälfte war am Samstag an den Tischen. Die letzten vier Runden vom Achtelfinale bis zum Finale wurden am abschließenden Sonntag gespielt.[3][4][5]

Runde 1 bis AchtelfinaleBearbeiten

Gleich in der ersten Runde kam es zum Topduell zwischen Shaun Murphy und Fergal O’Brien, das überraschend der Vorjahresfinalist aus England verlor. O’Brien schied aber bereits eine Runde später aus. Die zweite unerwartete Niederlage der Auftaktrunde traf Zhou Yuelong, Nummer 32 der Weltrangliste, der gegen das Nachwuchstalent Jackson Page mit 0:4 verlor. Der Waliser besiegte mit Ian Burns und Sam Baird noch zwei weitere Profis und verlor erst im Achtelfinale gegen Scott Donaldson. Enttäuschend verlief das Turnier auch für die Neuprofis Adam Stefanów und Andy Lee, die alle gleich zu Beginn gegen Amateure ausschieden. Andreas Ploner gewann sein Erstrundenspiel gegen Basem Eltahhan und war damit der einzige Amateur aus dem deutschsprachigen Raum, der es in Runde 2 schaffte. Felix Frede konnte eine 3:0-Führung gegen Zhang Jiankang nicht verwerten. Umut Dikme konnte gegen Michael Georgiou bis zum 2:2 mithalten, obwohl er zusehen musste, wie der für Zypern startende Engländer in Frame 3 das erste Maximum Break seiner Karriere erzielte. Letztlich endete die Partie aber 2:4.

Neben Ploner überstanden aber auch die drei Profis aus Deutschland bzw. der Schweiz das Auftaktspiel. Der österreichische Vizemeister hatte anschließend gegen Peter Ebdon beim 0:4 keine Chance, auch Alexander Ursenbacher und Simon Lichtenberg schieden in Runde 2 klar aus. Spannend machte es nur Lukas Kleckers, der gegen Rod Lawler ein 0:3 ausgeglichen und im Entscheidungsframe schon 61 Punkte gemacht hatte und das Marathonmatch dann doch noch auf die schwarze Kugel verlor. Höhepunkt der zweiten Runde war das zweite 147er Break des Tages durch Jamie Jones, auch für den Waliser ein erstes Mal. Anders als Georgiou fand er danach nicht mehr in die Spur und verlor die nächsten drei Frames und damit die Partie mit 2:4 gegen seinen Landsmann Lee Walker.

Außer Page hatte es kein Amateur in Runde 3 geschafft. Er erreichte ebenso das Achtelfinale wie die verbliebenen Favoriten Kyren Wilson, der an seinem ersten Tag nur 2 Frames abgab, und Jack Lisowski, der ebenfalls 2 Mal zu Null gewann und nur gegen Lu Ning zu kämpfen hatte und in den Decider ging. Den abschließenden Sonntag verpassten aber sowohl Titelverteidiger Michael White durch ein 1:4 gegen Zhang Anda, als auch die Nummer 13 der Weltrangliste Luca Brecel, der 2:4 gegen Chris Wakelin verlor. Rod Lawler hatte nach dem Kleckers-Match sein drittes Spiel als Letzter begonnen und musste gegen Jimmy Robertson erneut in den Decider. Es war nach 1 Uhr nachts, als seine 3:4-Niederlage feststand.

Einen Entscheidungsframe gab es zum Auftakt am Sonntag im Achtelfinale nicht. Lisowski mit 4:0 gegen Robertson und Kyren Wilson mit 4:1 gegen Hammad Miah wurden ihren Favoritenrollen gerecht. Für den Engländer Miah war es ohnehin das erste Achtelfinale seiner Karriere gewesen. Souverän mit 4:0 siegten auch Peter Ebdon gegen Thepchaiya Un-Nooh und Zhang Anda gegen Harvey Chandler, der in seinem ersten Profijahr auch erstmals unter den Letzten 16 stand. Peter Lines setzte sich mit 4:2 gegen Mark Davis durch und obwohl Lines bereits seit 1991 auf der Profitour spielte, kam er erst zum dritten Mal in ein Viertelfinale bei einem Ranglistenturnier. Die Letzten 8 vervollständigten neben Page-Bezwinger Scott Donaldson die beiden Waliser Lee Walker und Daniel Wells.

Teil 1Bearbeiten

  Runde 1 Runde 2 Runde 3 Achtelfinale
 Wales  Michael White 4  
 Malaysia  Thor Chuan Leong 2      Wales  Michael White 4  
 England  Rory McLeod 0      England  Allan Taylor 2  
 England  Allan Taylor 4        Wales  Michael White 1  
 China Volksrepublik  Zhang Anda 4        China Volksrepublik  Zhang Anda 4  
 England  George Pragnall 3      China Volksrepublik  Zhang Anda 4  
 Wales  Dominic Dale 4      Wales  Dominic Dale 2  
 Brasilien  Itaro Santos 0        China Volksrepublik  Zhang Anda 4
 England  Mark Joyce 4        England  Harvey Chandler 0
 England  Michael Wild 3      England  Mark Joyce 4  
 England  Sean O’Sullivan 0      Malta  Brian Cini 2  
 Malta  Brian Cini 4        England  Mark Joyce 0  
 Schweiz  Alexander Ursenbacher 4        England  Harvey Chandler 4  
 England  Barry Pinches 0      Schweiz  Alexander Ursenbacher 1       
 China Volksrepublik  Fan Zhengyi      England  Harvey Chandler 4       
 England  Harvey Chandler kl.  

Teil 2Bearbeiten

  Runde 1 Runde 2 Runde 3 Achtelfinale
 England  Sam Baird 4  
 Belgien  Kevin Van Hove 2      England  Sam Baird 4  
 Hongkong  Andy Lee 3      England  Reggie Edwards 0  
 England  Reggie Edwards 4        England  Sam Baird 3  
 England  Ian Burns 4        Wales  Jackson Page 4  
 England  Oliver Brown 0      England  Ian Burns 1  
 China Volksrepublik  Zhou Yuelong 0      Wales  Jackson Page 4  
 Wales  Jackson Page 4        Wales  Jackson Page 2
 China Volksrepublik  Niu Zhuang 4        Schottland  Scott Donaldson 4
 England  James Cahill 1      China Volksrepublik  Niu Zhuang 3  
 Schottland  Scott Donaldson 4      Schottland  Scott Donaldson 4  
 England  Sam Craigie 2        Schottland  Scott Donaldson 4  
 Schottland  Ross Muir 4        England  Tom Ford 3  
 Deutschland  Patrick Einsle 1      Schottland  Ross Muir 2       
 England  Tom Ford 4      England  Tom Ford 4       
 England  Luke Pinches 0  

Teil 3Bearbeiten

  Runde 1 Runde 2 Runde 3 Achtelfinale
 England  Mark King 4  
 England  Martin O’Donnell 3      England  Mark King 4  
 England  Stuart Carrington      Wales  Jack Bradford 2  
 Wales  Jack Bradford kl.        England  Mark King 2  
 England  Peter Ebdon 4        England  Peter Ebdon 4  
 Wales  Ben Jones 0      England  Peter Ebdon 4  
 Agypten  Basem Eltahhan 2      Osterreich  Andreas Ploner 0  
 Osterreich  Andreas Ploner 4        England  Peter Ebdon 4
 England  Ben Woollaston 4        Thailand  Thepchaiya Un-Nooh 0
 Wales  Alex Taubman 2      England  Ben Woollaston 1  
 Thailand  Thepchaiya Un-Nooh 4      Thailand  Thepchaiya Un-Nooh 4  
 Norwegen  Christopher Watts 0        Thailand  Thepchaiya Un-Nooh 4  
 Zypern Republik  Michael Georgiou 4        China Volksrepublik  Zhang Yong 2  
 Deutschland  Umut Dikme 2      Zypern Republik  Michael Georgiou 3       
 England  Elliot Slessor 3      China Volksrepublik  Zhang Yong 4       
 China Volksrepublik  Zhang Yong 4  

Teil 4Bearbeiten

  Runde 1 Runde 2 Runde 3 Achtelfinale
 England  Craig Steadman 4  
 England  Oliver Lines 1      England  Craig Steadman 4  
 Wales  Kishan Hirani 4      Wales  Kishan Hirani 0  
 Wales  Jamie Rhys Clarke 3        England  Craig Steadman 3  
 Wales  Lee Walker 4        Wales  Lee Walker 4  
 Frankreich  Regis d’Anna 0      Wales  Lee Walker 4  
 Wales  Jamie Jones 4      Wales  Jamie Jones 2  
 England  Nigel Bond 0        Wales  Lee Walker 4
 England  Chris Wakelin 4        England  Chris Wakelin 2
 England  Luke Simmonds 1      England  Chris Wakelin 4  
 Deutschland  Stefan Joachim 0      Malta  Aaron Busuttil 2  
 Malta  Aaron Busuttil 4        England  Chris Wakelin 4  
 China Volksrepublik  Chen Zifan 4        Belgien  Luca Brecel 2  
 Malta  Duncan Bezzina 0      China Volksrepublik  Chen Zifan 1       
 Belgien  Luca Brecel 4      Belgien  Luca Brecel 4       
 England  Curtis Daher 0  

Teil 5Bearbeiten

  Runde 1 Runde 2 Runde 3 Achtelfinale
 England  Kyren Wilson 4  
 China Volksrepublik  Chen Feilong 2      England  Kyren Wilson 4  
 England  Ashley Carty 3      England  Jake Nicholson 0  
 England  Jake Nicholson 4        England  Kyren Wilson 4  
 England  Liam Highfield 4        England  Liam Highfield 0  
 Ukraine  Serhij Issajenko 0      England  Liam Highfield 4  
 Deutschland  Kilian Baur-Pantoulier 0      England  Ryan Davies 1  
 England  Ryan Davies 4        England  Kyren Wilson 4
 England  Gary Wilson 4        England  Hammad Miah 1
 England  John Astley 2      England  Gary Wilson 0  
 Nordirland  Jordan Brown 4      Nordirland  Jordan Brown 4  
 Malta  Philip Ciantar 1        Nordirland  Jordan Brown 2  
 England  Hammad Miah 4        England  Hammad Miah 4  
 Belgien  Jurian Heusdens 1      England  Hammad Miah 4       
 Nordirland  Gerard Greene 4      Nordirland  Gerard Greene 2       
 Turkei  Soner Sari 0  

Teil 6Bearbeiten

  Runde 1 Runde 2 Runde 3 Achtelfinale
 England  Matthew Selt 4  
 Schweiz  Luis Vetter 3      England  Matthew Selt 3  
 England  Joe O’Connor 4      England  Joe O’Connor 4  
 Thailand  Sompol Saetang 0        England  Joe O’Connor 3  
 Wales  Daniel Wells 4        Wales  Daniel Wells 4  
 Deutschland  Jürgen Kesseler 0      Wales  Daniel Wells 4  
 England  Robert Milkins 4      England  Robert Milkins 3  
 England  Sanderson Lam 2        Wales  Daniel Wells 4
 Polen  Adam Stefanów 1        England  Billy Castle 2
 Belgien  Ben Mertens 4      Belgien  Ben Mertens 0  
 England  Andrew Higginson 4      England  Andrew Higginson 4  
 Frankreich  Fabian Monnin 1        England  Andrew Higginson 3  
 England  Billy Castle 4        England  Billy Castle 4  
 Ukraine  Iulian Boiko 1      England  Billy Castle 4       
 China Volksrepublik  Xiao Guodong kl.      China Volksrepublik  Xiao Guodong 3       
 China Volksrepublik  Yuan Sijun  

Teil 7Bearbeiten

  Runde 1 Runde 2 Runde 3 Achtelfinale
 England  Jack Lisowski 4  
 Wales  Dylan Emery 0      England  Jack Lisowski 4  
 China Volksrepublik  Zhang Jiankang 4      China Volksrepublik  Zhang Jiankang 0  
 Deutschland  Felix Frede 3        England  Jack Lisowski 4  
 China Volksrepublik  Lu Ning 4        China Volksrepublik  Lu Ning 3  
 Wales  Daniel Williams 1      China Volksrepublik  Lu Ning 4  
 Schottland  Eden Sharav 4      Schottland  Eden Sharav 0  
 Polen  Daniel Holoyda 1        England  Jack Lisowski 4
 England  Jimmy Robertson kl.        England  Jimmy Robertson 0
 Schottland  Chris Totten      England  Jimmy Robertson 4  
 Nordirland  Joe Swail 4      Nordirland  Joe Swail 1  
 England  Paul Davison 1        England  Jimmy Robertson 4  
 England  Rod Lawler 4        England  Rod Lawler 3  
 Osterreich  Florian Nüßle 0      England  Rod Lawler 4       
 Deutschland  Lukas Kleckers 4      Deutschland  Lukas Kleckers 3       
 Hongkong  Ng On Yee 1  

Teil 8Bearbeiten

  Runde 1 Runde 2 Runde 3 Achtelfinale
 England  Alfie Burden 4  
 Polen  Marcin Nitschke 3      England  Alfie Burden 4  
 Deutschland  Simon Lichtenberg 4      Deutschland  Simon Lichtenberg 1  
 England  Wayne Brown 3        England  Alfie Burden 2  
 England  Ashley Hugill 1        England  Mark Davis 4  
 Wales  Andrew Pagett 4      Wales  Andrew Pagett 2  
 England  Mark Davis 4      England  Mark Davis 4  
 Deutschland  Markus Hertle 0        England  Mark Davis 2
 Norwegen  Kurt Maflin 4        England  Peter Lines 4
 England  David Grace 2      Norwegen  Kurt Maflin 1  
 England  Peter Lines 4      England  Peter Lines 4  
 Hongkong  Yun Fung Tam 1        England  Peter Lines 4  
 Thailand  Noppon Saengkham 4        Thailand  Noppon Saengkham 2  
 England  Robbie Williams 2      Thailand  Noppon Saengkham 4       
 England  Shaun Murphy 2      Irland  Fergal O’Brien 1       
 Irland  Fergal O’Brien 4  

Viertelfinale bis FinaleBearbeiten

Das spannendste Match des Viertelfinals lieferten sich Jack Lisowski und Peter Lines. Der 27-jährige Lisowski, zu Saisonbeginn bereits Finalist beim Riga Masters, ging mit 3:0 in Führung, dann kämpfte sich sein 48-jähriger Gegner aber Punkt für Punkt zurück und glich aus. Im Decider egalisierte Lines erneut eine deutliche Führung von Lisowski und rettete sich ins Duell um die wiederaufgelegte schwarze Kugel. Lisowski ging die Entscheidung mit viel Risiko an, das zahlte sich jedoch nicht aus und Lines verwertete seine unsichere Ablage zum 4:3-Sieg. 26 Jahre zuvor war er bei der Benson and Hedges Championship schon einmal ins Halbfinale gekommen, das war aber kein vollwertiges Ranglistenturnier gewesen. In seinem 24. Profijahr erreichte der Engländer somit beim Paul Hunter Classic sein bestes Turnierergebnis.

Zu kämpfen hatte auch Kyren Wilson, der so viele Frames verlor wie in den 4 Runden zuvor. Zweimal verspielte er eine Führung und im Entscheidungsframe, in dem er und sein Gegner Daniel Wells jeweils ein 54-Punkte-Break erzielten, hatte er am Ende doch noch das bessere Ende für sich. Auch Scott Donaldson musste nach 3:1-Führung noch in den Decider, erreichte aber ebenfalls und bereits zum vierten Mal in seiner Karriere ein Halbfinale. Der Einzige, der es nicht spannend machte, war Peter Ebdon, der 4:1 gegen Lee Walker gewann.

Mit demselben Ergebnis verwehrte er anschließend Scott Donaldson den ersten Finaleinzug. Den verpasste auch Peter Lines. Nachdem er einen 0:2-Rückstand in eine 3:2-Führung verwandelt hatte, fehlte ihm noch ein Frame zum Sieg. Doch Kyren Wilson glich im 6. Frame mit Schwarz aus und holte sich mit einem hohen Break im Decider doch noch den Sieg.

  Viertelfinale Halbfinale Finale
                           
   China Volksrepublik  Zhang Anda 3        
 Schottland  Scott Donaldson 4  
 Schottland  Scott Donaldson 1
   England  Peter Ebdon 4  
 England  Peter Ebdon 4
   Wales  Lee Walker 1  
   England  Peter Ebdon 2
   England  Kyren Wilson 4
   England  Kyren Wilson 4
 Wales  Daniel Wells 3  
 England  Kyren Wilson 4
   England  Peter Lines 3  
 England  Jack Lisowski 3
   England  Peter Lines 4  

FinaleBearbeiten

Nach seinem ersten Turniersieg beim Shanghai Masters 2015 hatte Kyren Wilson eine Durststrecke mit drei Finalniederlagen. In seinem fünften Ranglistenfinale traf er auf Peter Ebdon, der in seiner langen Karriere bereits einen Weltmeistertitel und 12 weitere Profisiege errungen hatte. Trotz eines Altersunterschieds von mehr als 22 Jahren zwischen den beiden waren sie schon lange miteinander bekannt. Ebdon hatte früh das Talent von Wilson entdeckt und gefördert, beide kannten sich sehr genau und trainierten regelmäßig miteinander. Den besseren Start in das Endspiel hatte Ebdon, der das Spiel taktisch gestaltete und mit seinem Safety-Spiel Wilson unter Druck setzte. Erst im dritten Frame kam der Jüngere langsam ins Spiel und holte seinen ersten Punkt. Im vierten Frame konnte er dann seine Stärken im Lochspiel ausspielen und mit einem Century Break ausgleichen. Danach tat sich Ebdon schwer, sein Spiel durchzusetzen und Wilson sicherte sich auch die nächsten beiden Frames zum 4:2-Sieg. Mit seinem zweiten Sieg stieg er erstmals auch unter die besten 8 Spieler in der Weltrangliste auf.

Finale: Best of 7 Frames
Schiedsrichter/in: Deutschland  Luise Kraatz
Stadthalle, Fürth, 26. August 2018
England  Peter Ebdon 2:4 England  Kyren Wilson
54:20, 66:18 (66), 49:60, 4:127 (120), 23:67, 5:125 (68, 57)
66 Höchstes Break 120
Century-Breaks 1
1 50+-Breaks 3

Century-BreaksBearbeiten

VorrundeBearbeiten

Während der Vorrunde wurden offiziell vier Century Breaks von drei Spielern gespielt.[6]

Wales  Dylan Emery 104, 100
England  Charlie Walters 102
Wales  Andrew Pagett 101

HauptturnierBearbeiten

Während des Hauptturniers erzielten 29 Spieler zusammen 44 Breaks von 100 oder mehr Punkten. Zwei Spielern gelang dabei am Freitag das „perfekte Break“ von 147 Punkten, Michael Georgiou und Jamie Jones. Zwei offizielle Maximum Breaks an einem Tag hatte es zuvor schon zweimal gegeben. Es waren die Maximums Nummer 5 und 6 beim Paul Hunter Classic.[6][7]

Zypern Republik  Michael Georgiou 147
Wales  Jamie Jones 147
England  Chris Wakelin 144, 125, 116, 104, 101
Thailand  Thepchaiya Un-Nooh 143
Wales  Jackson Page 141
England  Jack Lisowski 137, 102
Wales  Lee Walker 134, 106
Schottland  Eden Sharav 129
Belgien  Luca Brecel 123, 100
England  Kyren Wilson 120, 111
England  Liam Highfield 115, 103
Schottland  Scott Donaldson 113, 107
England  Peter Ebdon 110
China Volksrepublik  Zhang Yong 109, 108 (2×)
England  Mark Davis 109, 107, 101
England  Gary Wilson 108
Irland  Fergal O’Brien 107
England  Rod Lawler 106, 100
England  Shaun Murphy 106
England  Tom Ford 105
Thailand  Noppon Saengkham 105
England  Harvey Chandler 104
Norwegen  Kurt Maflin 104
England  Peter Lines 102
Wales  Dominic Dale 101
England  Andrew Higginson 101
England  Jimmy Robertson 101
England  Michael Wild 101
England  Sam Baird 100

QuellenBearbeiten

  1. Paul Hunter Classic. In: worldsnooker.com. World Professional Billiards & Snooker Association, abgerufen am 2. August 2018 (englisch).
  2. Indicative Prize Money Rankings Schedule 2018/2019 Season. (PDF; 108 kB) In: worldsnooker.com. World Professional Billiards & Snooker Association, 18. Juli 2018, abgerufen am 2. August 2018 (englisch).
  3. a b The Paul Hunter Classic 2018. (PDF; 92 kB) In: worldsnooker.com. World Professional Billiards & Snooker Association, 1. August 2018, abgerufen am 2. August 2018 (englisch).
  4. a b Paul Hunter Classic 2018 Draw. (PDF; 720 kB) In: worldsnooker.com. World Professional Billiards & Snooker Association, 31. Juli 2018, abgerufen am 2. August 2018 (englisch).
  5. a b Paul Hunter Classic (2018). In: snooker.org. Abgerufen am 26. August 2018 (englisch).
  6. a b 2018 Paul Hunter Classic - Centuries. CueTracker – Snooker Results & Statistics Database, abgerufen am 28. August 2018.
  7. Paul Hunter Classic 2018. Centuries. In: livescores.worldsnookerdata.com. World Professional Billiards & Snooker Association, abgerufen am 26. August 2018.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Paul Hunter Classic 2018 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien