Hauptmenü öffnen

Der Paul-Spiegel-Preis für Zivilcourage ist ein vom Zentralrat der Juden in Deutschland gestifteter Preis, der seit 2009 verliehen wird und mit 5000 Euro dotiert ist.

Benannt ist die ehrende Auszeichnung nach Paul Spiegel, der von 2000 bis zu seinem Tod im Jahr 2006 Präsident des Zentralrats gewesen ist. Es soll damit an eine „starke Bürgergesellschaft, ohne die eine stabile und lebendige Demokratie nicht denkbar wäre“, appelliert und Menschen geehrt werden, „die sich im Sinne einer Bürgergesellschaft engagieren und Zivilcourage zeige.“[1]

PreisträgerBearbeiten

  • 2012: Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus e.V. (KIgA).[4]
  • 2018: Wilfried Manneke, evangelischer Pastor aus Unterlüß, Niedersachsen.[8]

WeblinksBearbeiten

  • Paul-Spiegel-Preis (mit weiterführenden Informationen zu den Preisträgern) auf der Website des Zentralrats der Juden in Deutschland.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Paul-Spiegel-Preis für Zivilcourage. In: zentralratderjuden.de. Abgerufen am 27. Juni 2018.
  2. Paul-Spiegel-Preis für sächsischen Polizeichef. In: lr-online.de. 26. Juni 2009, abgerufen am 27. Juni 2018.
  3. Franca Niendorf: Wismar: Zentralrat der Juden vergibt heute den Paul-Spiegel-Preis: „Schließlich gibt es keine Alternative“. In: svz.de. 12. Mai 2011, abgerufen am 27. Juni 2018.
  4. Mit Quiz-Tricks gegen Antisemitismus. In: welt.de. 15. Januar 2013, abgerufen am 27. Juni 2018.
  5. Franca Niendorf: Paul-Spiegel-Preis für Lübtheen. Emotionen hinterm Demokratie-Preis. In: svz.de. 18. Januar 2013, abgerufen am 27. Juni 2018.
  6. Paul-Spiegel-Preis für Politologin. In: rp-online.de. 18. Juni 2015, abgerufen am 27. Juni 2018.
  7. Regine Müller: Paul-Spiegel-Preis für Verein „Gesicht zeigen!“ In: rp-online.de. 19. Mai 2016, abgerufen am 27. Juni 2018.
  8. Pastor Manneke bekommt Paul-Spiegel-Preis. In: ndr.de. 21. Februar 2018, abgerufen am 27. Juni 2018.