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Patience Okon George

Nigerianische Sprinterin
Patience Okon George Leichtathletik
Nation NigeriaNigeria Nigeria
Geburtstag 25. November 1991 (27 Jahre)
Geburtsort Calabar, Nigeria
Größe 169 cm
Gewicht 63 kg
Karriere
Disziplin 400-Meter-Lauf
Bestleistung 50,71 s
Verein Cross River state
Status aktiv
Medaillenspiegel
Commonwealth Games 0 × Gold 3 × Silber 0 × Bronze
Afrikameisterschaften 2 × Gold 1 × Silber 2 × Bronze
Afrikaspiele 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Logo der Commonwealth Games Federation Commonwealth Games
0Silber0 Glasgow 2014 4 × 100 m
0Silber0 Glasgow 2014 4 × 400 m
0Silber0 Gold Coast 2018 4 × 400 m
Logo der Afrikaspiele Afrikaspiele
0Silber0 Brazzaville 2015 400 m
Logo der CAA Afrikameisterschaften
0Gold0 Marrakesch 2014 4 × 400 m
0Bronze0 Marrakesch 2014 400 m
0Silber0 Durban 2016 4 × 400 m
0Bronze0 Durban 2016 400 m
0Gold0 Asaba 2018 4 × 400 m
letzte Änderung: 15. März 2019

Patience Okon George (* 25. November 1991 in Calabar) ist eine nigerianische Sprinterin, die sich auf den 400-Meter-Lauf spezialisiert hat.

Sportliche LaufbahnBearbeiten

Erste internationale Erfahrungen sammelte Patience Okon George bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2013 in Moskau, bei denen sie mit der nigerianischen 4-mal-100-Meter-Staffel im Vorlauf disqualifiziert wurde und in der 4-mal-400-Meter-Staffel in 3:27,57 min auf den sechsten Platz gelangte. 2014 gehörte sie bei den Hallenweltmeisterschaften in Sopot zur nigerianischen 4-mal-400-Meter-Stafette, die Fünfte wurde und im Vorlauf mit 3:29,67 min einen afrikanischen Hallenrekord aufstellte. Bei den IAAF World Relays 2014 auf den Bahamas belegte sie mit der 4-mal-400-Meter-Staffel in 3:23,41 min den dritten Platz und wurde mit der 4-mal-200-Meter-Staffel in 1:33,71 min Siebte. Anschließend gewann sie bei den Commonwealth Games in Glasgow Silber mit der nigerianischen 4-mal-400-Meter-Stafette und trug durch ihren Einsatz im Vorlauf zum Gewinn der Silbermedaille durch die nigerianische 4-mal-100-Meter-Stafette bei. Danach gewann sie bei den Afrikameisterschaften in Marrakesch in 51,68 m Bronze über 400 Meter hinter ihrer Landsfrau Folashade Abugan und Kabange Mupopo aus Sambia sowie Gold in der 4-mal-400-Meter-Staffel. Beim Leichtathletik-Continental-Cup ebendort kam sie mit der afrikanischen 4-mal-400-Meter-Stafette auf den dritten Platz.

2015 konnte sie sich bei den World Relays mit der Langsprintstaffel mit 3:32,16 min nicht für das Finale qualifizieren. Sie qualifizierte sich aber für die Weltmeisterschaften in Peking, bei denen sie mit 50,76 s im Halbfinale über 400 Meter ausschied. Zudem lief sie im Staffelbewerb in 3:25,11 min im Finale ursprünglich auf Rang fünf ein. Die Staffel wurde jedoch im Nachhinein wegen eines Dopingvergehens ihrer Mitstreiterin Tosin Adeloye disqualifiziert. Auch bei den anschließenden Afrikaspielen in Brazzaville siegte sie zuerst mit der Staffel, wurde aber später disqualifiziert. Im Einzelbewerb sicherte sie sich in 50,71 s die Silbermedaille hinter der Sambierin Mupopo. 2016 gewann sie bei den Afrikameisterschaften in Durban in 3:29,94 min die Silbermedaille mit der Staffel hinter Südafrika und gewann im Einzelbewerb in 52,33 s die Bronzemedaille hinter Mupopo und der Kenianerin Margaret Nyairera Wambui. Sie qualifizierte sich damit auch erstmals für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro, bei denen sie mit 52,52 s im Halbfinale ausschied.

Bei den IAAF World Relays 2017 sicherte sie sich mit der 4-mal-200-Meter-Staffel in 1:33,08 min Rang fünf, während sie mit der 4-mal-400-Meter-Staffel in 3:32,94 min den siebten Platz belegte. Es erfolgte die Teilnahme an den Weltmeisterschaften in London, bei denen sie mit 52,60 s erneut im Halbfinale ausschied und mit der Staffel in 3:26,72 min im Finale auf Rang fünf einlief. 2018 nahm sie erneut an den Commonwealth Games im australischen Gold Coast teil und wurde dort im 400-Meter-Vorlauf disqualifiziert, gewann aber in 3:25,29 min die Silbermedaille mit der Staffel hinter der Mannschaft aus Jamaika. Im August siegte sie mit der Staffel in 3:31,17 min bei den Afrikameisterschaften im heimischen Asaba. Zudem belegte sie in 52,34 s den fünften Platz im Einzelbewerb. Bei den IAAF World Relays 2019 in Yokohama schied sie sowohl mit der 4-mal-100- als auch mit der 4-mal-400-Meter-Staffel in der Vorrunde aus.

Von 2015 bis 2017 sowie 2019 wurde George nigerianische Meisterin im 400-Meter-Lauf. Sie absolvierte ein Studium an der University of Calabar.

Persönliche BestleistungenBearbeiten

WeblinksBearbeiten