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Parti de Gauche
Nouveau logotype PG.svg
Partei­vorsitzende Éric Coquerel
Danielle Simonnet
Gründung 1. Februar 2009
Gründungs­ort Paris
Haupt­sitz 20-22 rue Doudeauville
75018 Paris
Aus­richtung Demokratischer Sozialismus
Ökosozialismus
Republikanismus
Kapitalismuskritik
Globalisierungskritik
Laizismus
Farbe(n) rot und grün
Parlamentssitze keine
Mitglieder­zahl 8.000[1] (2016)
Website http://www.lepartidegauche.fr
Demonstration der Parti de Gauche am 5. November 2013 in Toulouse

Der Parti de Gauche (Abkürzung: PG; deutsch: Linkspartei) ist eine politische Partei in Frankreich, die sich Ende November 2008 formierte. Die formale Gründung fand am 1. Februar 2009 statt.[2] Angeführt wurde die Partei bis 2014 von Jean-Luc Mélenchon, einem ehemaligen Mitglied des Parti socialiste, und der ehemaligen Grünen-Politikerin Martine Billard.[3] Bisweilen wird sie als linkspopulistisch klassifiziert.[4]

Bei ihrer Gründung speiste sich die Partei vor allem aus ehemaligen Anhängern des Parti socialiste, denen der Kurs dieser Partei nicht mehr links genug war, aus Bürgerrechts- und Umweltaktivisten sowie aus Kommunisten. Im März 2009 beteiligte sich der Parti de Gauche an dem Wahlkampfauftakt des Front de gauche, einer Koalition u. a. mit dem Parti communiste français für die Europawahlen. Im August 2014 traten Mélenchon und Billard vom Vorsitz der Partei zurück;[3] Mélenchon gründete wenig später die Partei La France insoumise, die von der PG unterstützt wird und mit der seither ein Wahlbündnis besteht.

Seit ihrem 3. Parteitag in Villejuif im Juli 2015 wird die Partei von zwei „Koordinatoren“ geführt, Éric Coquerel und Danielle Simonnet. Eine Exekutive von 24 Mitgliedern steht ihnen zur Seite.[5]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Militantisme : les partis sont à l'agonie. leparisien.fr, 23. April 2016, abgerufen am 31. August 2016 (franz.)..
  2. Gründungskongress des Parti de Gauche
  3. a b Politique: Quelle mouche a piqué Jean-Luc Mélenchon? In: lexpress.fr. 23. August 2014, abgerufen am 8. April 2017 (französisch).
  4. Frank Decker: Vom Protestphänomen zur politischen Dauererscheinung: Rechts- und Linkspopulismus in Westeuropa. In: Uwe Backes, Alexander Gallus, Eckhard Jesse (Hrsg.): Jahrbuch Extremismus & Demokratie, 27. Jahrgang (2015), Nomos, Baden-Baden 2015, ISBN 978-3-8487-2522-9, S. 57–72, hier: S. 59.
  5. Le Secrétariat exécutif national Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 7. Februar 2017 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.lepartidegauche.fr

WeblinksBearbeiten