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2007Parlamentswahl 20112015
Ergebnis (in %)
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6,6
1,3
3,3
Unabh.
Sonst.
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2007
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   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
+3,2
+5,1
-1,3
+1,4
-1,0
-7,4
Unabh.
Sonst.
Sitzverteilung
      
Insgesamt 550 Sitze

Die Wahl zur 24. Großen Nationalversammlung der Türkei fand am 12. Juni 2011 statt. Gewählt wurden die 550 Abgeordneten des nationalen Parlaments.

Die regierende islamisch-konservative Partei für Gerechtigkeit und Aufschwung (AKP) unter Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan gewann zum dritten Mal in Folge die Parlamentswahl, verfehlte aber die angestrebte Zweidrittelmehrheit, um alleine die Verfassung ändern zu können. Die kemalistisch-sozialdemokratische Republikanische Volkspartei (CHP) trat zum ersten Mal mit ihrem neuen Vorsitzenden Kemal Kılıçdaroğlu zur Wahl an, erzielte Gewinne von mehr als fünf Prozentpunkten und blieb zweitstärkste Partei.

Inhaltsverzeichnis

WahlrechtBearbeiten

In der Türkei gilt mit der Zehn-Prozent-Hürde des Art. 33 Abs. 1 des Abgeordnetenwahlgesetzes[1] die im Vergleich mit europäischen Staaten höchste Sperrklausel. Um diese Klausel zu umgehen, beschlossen einige Parteien mit örtlich begrenzter Wählerschaft wie die Barış ve Demokrasi Partisi (BDP), ihre Kandidaten als unabhängige Kandidaten in die Wahl zu schicken. Insgesamt stellten sich 230 unabhängige Kandidaten und 17 Parteien zur Wahl.

Das Mindestalter für das passive Wahlrecht wurde auf 25 Jahre (vorher 30) herabgesetzt.[2] Im Wahlkampf durfte zum ersten Mal neben der türkischen Sprache auch die kurdische Sprache der größten ethnischen Minderheit verwendet werden. Es gab 50.189.930 wahlberechtigte Bürger, darunter mehr als 7 Millionen Erstwähler (siehe auch Demografie der Türkei).

In den Provinzen Adıyaman, Ağrı, Artvin, Bingöl, Bitlis, Diyarbakır, Elazığ, Erzincan, Erzurum, Gaziantep, Giresun, Gümüşhane, Hakkari, Kars, Malatya, Kahramanmaraş, Mardin, Muş, Ordu, Rize, Siirt, Sivas, Trabzon, Tunceli, Şanlıurfa, Van, Bayburt, Batman, Şırnak, Ardahan, Iğdır und Kilis waren die Wahllokale von 07:00 bis 16:00 UTC+2 geöffnet. In den restlichen Provinzen waren die Öffnungszeiten von 08:00 bis 17:00 UTC+2.[3]

Teilnehmende ParteienBearbeiten

Der Oberste Wahlausschuss der Türkei (tr: Yüksek Seçim Kurulu) registrierte 27 Parteien, die zur Wahl antreten könnten. Doch neun der zugelassenen Parteien entschieden sich dazu, nicht anzutreten. Sie schickten entweder ihre Mitglieder als Unabhängige ins Rennen oder gingen ein Wahlbündnis mit anderen Parteien ein. Schließlich wurden noch am 19. April die Özgürlük ve Dayanışma Partisi und Yeni Parti ausgeschlossen, weil sie ihre Unterlagen nicht komplett eingereicht hatten. So traten am Ende 15 Parteien an. Im Einzelnen waren dies in der Reihenfolge des Stimmzettels:

Logo Partei Ausrichtung Spitzenkandidat
Gerechtigkeits- und Entwicklungspartei (AKP) islamisch-konservativ Recep Tayyip Erdoğan
Demokratische Partei (DP) liberal-konservativ Namık Kemal Zeybek
  Republikanische Volkspartei (CHP) kemalistisch, sozialdemokratisch Kemal Kılıçdaroğlu
  Partei der Arbeit (EMEP) marxistisch-leninistisch Haydar Kaya
Volkspartei (MP) nationalistisch Aykut Edibali
  Liberaldemokratische Partei (LDP) liberal Cem Toker
Glückseligkeitspartei (SP) islamistisch Mustafa Kamalak
Partei für Recht und Gleichheit (HEPAR) nationalistisch Osman Pamukoğlu
  Partei der Stimme des Volkes (HAS) religiös-konservativ Numan Kurtulmuş
  Partei der Nationalistischen Bewegung (MHP) rechtsextrem, nationalistisch Devlet Bahçeli
  Partei des Rechten Weges (DYP) konservativ Çetin Özaçıkgöz
  Kommunistische Partei der Türkei (TKP) kommunistisch Erkan Baş
  Nationalistische und Konservative Partei (MMP) nationalistisch Ahmet Reyiz Yılmaz
  Partei der Großen Einheit (BBP) islamistisch Yalçın Topçu
  Demokratische Linkspartei (DSP) sozialdemokratisch Masum Türker

Unabhängige KandidatenBearbeiten

Neben Parteien traten auch unabhängige Kandidaten zur Wahl an. Mit 230 unabhängigen Kandidaten gab es deutlich weniger Kandidaten als bei der Wahl im Jahr 2007 (699 Personen). 17 linke und sozialistische Parteien wie die BDP, die Emek Partisi und weitere schlossen sich zum Emek, Demokrasi ve Özgürlük Bloku (Block der Arbeit, Demokratie und Freiheit) zusammen und schickten 65 Kandidaten für 41 Provinzen ins Rennen. Der Großteil der Kandidaten stand der BDP nahe. Unter anderem traten prominente Persönlichkeiten wie Leyla Zana, Hatip Dicle, Ferhat Tunç, Şerafettin Elçi, Altan Tan und Yüksel Avşar (Cousin der Hülya Avşar) an. Auch sozialistische Kandidaten wie Ertuğrul Kürkçü (Mitgründer der THKP-C), Sırrı Süreyya Önder und Levent Tüzel (ehemaliger Vorsitzender der Emek Partisi) befanden sich darunter. Zu den Kandidaten gehörten auch Ahmet Türk und Aysel Tuğluk, die nach dem Verbot der Demokratik Toplum Partisi im Jahr 2009 ihre Mandate verloren hatten. Politikern mit kurdischer Herkunft wie Tuğluk und Türk ist es seit 1983 durch das türkische Gesetz Nr. 2820 über die politischen Parteien verboten, im Wahlkampf und im Parlament kurdisch zu sprechen,[4] die Nichteinhaltung des Kurdischverbotes wurde im Wahlkampf 2011 erstmals toleriert bzw. nicht unterbunden und verfolgt.

Abgeordnetenzahl nach ProvinzenBearbeiten

Die Zahl der Mandate für eine Provinz richtet sich nach deren Bevölkerungszahl. Somit schickt Istanbul, die bevölkerungsreichste Provinz, 85, Bayburt dagegen nur 1 Abgeordneten in das Parlament. Die einzelnen Zahlen sind:

ErgebnisBearbeiten

 
Gewinner nach Provinzen:
  • AKP
  • CHP
  • Arbeit, Demokratie und Freiheit Block
  • MHP
  •  
    Gewinner nach Landkreisen
    Ergebnis der Parlamentswahl in der Türkei 2011
    Partei Kürzel Stimmen Sitze
    Anzahl % +/− Anzahl +/−
    Partei für Gerechtigkeit und Aufschwung AKP 21.399.082 49,83 +3,25 327 −14
    Republikanische Volkspartei CHP 11.155.972 25,98 +5,10 135 +23
    Partei der Nationalistischen Bewegung MHP 5.585.513 13,01 −1,26 53 −18
    Unabhängige* 2.819.917 6,57 +1,33 35 +9
    Partei der Glückseligkeit SP 543.454 1,27 −1,07 0 ±0
    Partei der Volksstimme HAS 329.723 0,77 Neu 0 Neu
    Partei der Großen Einheit BBP 323.251 0,75 Neu 0 Neu
    Demokratische Partei DP 279.480 0,65 −4,77 0 ±0
    Partei für Recht und Gleichheit HEPAR 124.415 0,29 Neu 0 Neu
    Demokratische Linkspartei DSP 108.089 0,25 0
    Partei des Rechten Weges DYP 64.607 0,15 0
    Kommunistische Partei der Türkei TKP 64.006 0,15 −0,08 0 ±0
    Volkspartei MP 60.716 0,14 0
    Nationalistische und Konservative Partei MMP 36.188 0,08 Neu 0 Neu
    Arbeitspartei EMEP 32.128 0,07 −0,01 0 ±0
    Liberaldemokratische Partei LDP 15.222 0,04 −0,06 0 ±0
    Gesamt 42.941.763 100,00 550
    Gültige Stimmen 42.941.763 97,78 +0,57
    Ungültige Stimmen 973.185 2,22 −0,57
    Wahlbeteiligung 43.914.948 83,16 −1,09
    Nichtwähler 8.891.734 16,84 +1,09
    Registrierte Wähler 52.806.322
    Quelle: Hoher Wahlausschuss[5][6]
    * Die Friedens- und Demokratiepartei (BDP) nominierte 61 Kandidaten als Unabhängige, von denen 29[7] gewählt wurden.

    Parteien im ParlamentBearbeiten

    Von anfangs 27 zur Wahl angemeldeten Parteien traten wegen Nichtzulassung und Formfehlern nur 15 zur Wahl an. Aufgrund der in der Türkei geltenden 10%-Sperrklausel gelang nur drei Parteien der Einzug ins Parlament. Es wurden 36 unabhängige Kandidaten ins Parlament gewählt. Sie wurden von der Vereinigung Emek, Demokrasi ve Özgürlük Bloku unterstützt.

    Logo Partei Ausrichtung Vorsitzender Sitze Sitze 2007
    Gerechtigkeits- und Entwicklungspartei (AKP) islamisch-konservativ Recep Tayyip Erdoğan 327 341
      Republikanische Volkspartei (CHP) kemalistisch, sozialdemokratisch Kemal Kılıçdaroğlu 135 112
      Partei der Nationalistischen Bewegung (MHP) rechtsextrem Devlet Bahçeli 53 70
    Unabhängige 36 26

    Unabhängige WahlsiegerBearbeiten

    Die unabhängigen Kandidaten, die ein Mandat gewonnen haben, sind:

    Kandidat Wahlregion Block
    Murat Bozlak Adana Emek, Demokrasi ve Özgürlük Bloku
    Halil Aksoy Ağrı Emek, Demokrasi ve Özgürlük Bloku
    Ayla Akat Ata Batman Emek, Demokrasi ve Özgürlük Bloku
    Bengi Yıldız Batman Emek, Demokrasi ve Özgürlük Bloku
    İdris Baluken Bingöl Emek, Demokrasi ve Özgürlük Bloku
    Hüsamettin Zenderlioğlu Bitlis Emek, Demokrasi ve Özgürlük Bloku
    Hatip Dicle Diyarbakır Emek, Demokrasi ve Özgürlük Bloku
    Leyla Zana Diyarbakır Emek, Demokrasi ve Özgürlük Bloku
    Emine Ayna Diyarbakır Emek, Demokrasi ve Özgürlük Bloku
    Altan Tan Diyarbakır Emek, Demokrasi ve Özgürlük Bloku
    Nursel Aydoğan Diyarbakır Emek, Demokrasi ve Özgürlük Bloku
    Şerafettin Elçi Diyarbakır Emek, Demokrasi ve Özgürlük Bloku
    Selahattin Demirtaş Hakkâri Emek, Demokrasi ve Özgürlük Bloku
    Adil Kurt Hakkâri Emek, Demokrasi ve Özgürlük Bloku
    Esat Canan Hakkâri Emek, Demokrasi ve Özgürlük Bloku
    Pervin Buldan Iğdır Emek, Demokrasi ve Özgürlük Bloku
    Sebahat Tuncel Istanbul Emek, Demokrasi ve Özgürlük Bloku
    Sırrı Süreyya Önder Istanbul Emek, Demokrasi ve Özgürlük Bloku
    Abdullah Levent Tüzel Istanbul Emek, Demokrasi ve Özgürlük Bloku
    Mülkiye Birtane Kars Emek, Demokrasi ve Özgürlük Bloku
    Ahmet Türk Mardin Emek, Demokrasi ve Özgürlük Bloku
    Gülser Yıldırım Mardin Emek, Demokrasi ve Özgürlük Bloku
    Erol Dora Mardin Emek, Demokrasi ve Özgürlük Bloku
    Ertuğrul Kürkçü Mersin Emek, Demokrasi ve Özgürlük Bloku
    Sırrı Sakık Muş Emek, Demokrasi ve Özgürlük Bloku
    Demir Çelik Muş Emek, Demokrasi ve Özgürlük Bloku
    Gültan Kışanak Siirt Emek, Demokrasi ve Özgürlük Bloku
    Hasip Kaplan Şırnak Emek, Demokrasi ve Özgürlük Bloku
    Selma Irmak Şırnak Emek, Demokrasi ve Özgürlük Bloku
    Faysal Sarıyıldız Şırnak Emek, Demokrasi ve Özgürlük Bloku
    İbrahim Ayhan Şanlıurfa Emek, Demokrasi ve Özgürlük Bloku
    İbrahim Binici Şanlıurfa Emek, Demokrasi ve Özgürlük Bloku
    Kemal Akdaş Van Emek, Demokrasi ve Özgürlük Bloku
    Aysel Tuğluk Van Emek, Demokrasi ve Özgürlük Bloku
    Özdal Üçer Van Emek, Demokrasi ve Özgürlük Bloku
    Nazmi Gür Van Emek, Demokrasi ve Özgürlük Bloku

    AuswirkungenBearbeiten

    Die regierende AKP konnte zum dritten Mal ihre Stimmenzahl steigern. Nur in drei (Hakkâri, Iğdır und Tunceli) von 81 Provinzen erhielt sie kein Mandat. Aufgrund einer Änderung der Wahlbezirke und einer Steigerung des Prozentsatzes der zu berücksichtigenden Stimmen von AKP, CHP und MHP (Parteien mit mehr als 10 % Stimmanteil) von 81,8 % auf 88,8 %, während der Anteil der AKP am Zuwachs von 7,0 % der zu berücksichtigenden Stimmen nur 3,24 % war, erhielt die Partei weniger Sitze im Parlament als nach der Wahl 2007. Sie verfehlte ihr Wahlziel, eine Zweidrittelmehrheit zu erreichen, die zu einer Änderung der türkischen Verfassung ohne Zustimmung anderer Parteien erforderlich ist. Bei dieser Wahl, der ersten nicht vorzeitig durchgeführten seit 34 Jahren,[8] gab es die Überraschung, dass nach über 50 Jahren mit Erol Dora aus Mardin wieder ein Abgeordneter christlichen Glaubens einen Sitz im Parlament hat.

    Auch andere Gruppen sind nach der Wahl stärker repräsentiert. In das Parlament wurden 78 Frauen gewählt, die bisher größte Anzahl. Ebenfalls erhöhte sich die Zahl der „Unabhängigen“, vor allem der BDP nahestehende Kurden, um 9 auf 36. Nachdem kurdische Politiker erstmals in kurdischer Sprache im Wahlkampf auftreten durften[9] wird nach der Wahl erwartet, dass sich Erdoğan verstärkt der Lösung der kurdischen Frage zuwendet, zumal sich PKK-Führer Abdullah Öcalan verhandlungsbereit gezeigt hat.[10][11]

    Prozesse gegen gewählte AbgeordneteBearbeiten

    Vier Angeklagte der Ergenekon- und Balyoz-Prozesse (Sinan Aygün, Mehmet Haberal, İlhan Cihaner und Mustafa Balbay) wurden über die Liste der CHP und einer über die MHP ins Parlament gewählt. Außerdem sind sechs, formal unabhängige, Abgeordnete der BDP (İbrahim Ayhan, Gürsel Yıldırım, Selma Irmak, Kemal Aktaş, Faysal Sarıyıldız und Hatip Dicle) im Rahmen des Prozesses gegen die verbotene Teilorganisation der PKK Koma Civakên Kurdistan in Haft.

    Der Hohe Wahlrat entzog Hatip Dicle wenige Tage nach der Wahl sein Mandat wegen einer politisch begründeten Haftstrafe von April 2010. Die in der Direktwahl unterlegene AKP-Kandidatin Oya Eronat aus der Provinz Diyarbakır wird für Dicle nachrücken. Dadurch erhöht sich die Zahl der Sitze der Regierungspartei AKP in der türkischen Nationalversammlung um einen Sitz. Dicle will die Entscheidung anfechten. Die verbleibenden gewählten unabhängigen Abgeordneten beschlossen daraufhin einen Boykott des Parlaments. Des Weiteren wurde die Entlassung der restlichen fünf unabhängigen Abgeordneten abgelehnt.[12] Auch Mehmet Haberal und Mustafa Balbay wurden nicht aus dem Gefängnis entlassen.

    Eröffnung des ParlamentsBearbeiten

    Das neue Parlament konstituierte sich am 28. Juni 2011. Wie angekündigt blieben die unabhängigen Abgeordneten der Sitzung fern. An Stelle von Hatip Dicle leistete Oya Eronat ihren Amtseid. Die CHP war zwar anwesend, verweigerte jedoch (außer Oktay Ekşi) aus Protest gegen die Nichtfreilassung von Mehmet Haberal und Mustafa Balbay, den Eid zu schwören. Oktay Ekşi legte den Eid ab, weil er als Dienstältester die Sitzung leitete.[13]

    EinzelnachweiseBearbeiten

    1. Abgeordnetenwahlgesetz Nr. 2839 vom 10. Juni 1983, RG Nr. 18076 vom 13. Juni 1983 (online).
    2. Per Gesetz Nr. 5551 vom 13. Oktober 2006 über die Änderung eines Artikels der Verfassung der Republik Türkei, RG Nr. 26322 vom 17. Oktober 2006 sowie das Änderungsgesetz Nr. 5552 vom 19. Oktober 2006 zum Abgeordnetenwahlgesetz, RG Nr. 26330 vom 28. Oktober 2006; vgl. auch Art. 67 Abs. 7 der Verfassung.
    3. Beschlussnr. 2007-580 vom Yüksek Seçim Kurulu
    4. Gesetz Nr. 2820 vom 22. April 1983 über die politischen Parteien, RG Nr. 18027 vom 24. April 1983; Deutsche Übersetzung von Ernst E. Hirsch in: Jahrbuch des öffentlichen Rechts der Gegenwart (Neue Folge). Bd. 13, Mohr Siebeck Verlag, Tübingen 1983, S. 595 ff.
    5. Offizielles Ergebnis der Parlamentswahl 2011 (Stimmen) (PDF) Hoher Wahlausschuss, PDF-Datei (türkisch)
    6. Offizielles Ergebnis der Parlamentswahl 2011 (Sitzverteilung) (PDF) Hoher Wahlausschuss, PDF-Datei (türkisch)
    7. tbmm.gov.tr
    8. Turkey’s early elections end in disappointment for some parties
    9. Erdogans Wahlsieg Volkstribun mit gestutzten Flügeln
    10. Überraschungssieger Kurden
    11. Kurden hoffen auf den Tag danach
    12. Gericht blockiert Freilassung unabhängiger kurdischer Kandidaten
    13. Türkische Oppositionsparteien boykottieren Vereidigung in Parlament

    WeblinksBearbeiten