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1994Parlamentswahlen in Italien 1996[1]2001
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30
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10
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21,06
20,57
15,66
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6,81
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7,08
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 1994
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-6,14
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
f 1994: PPI, DU und SVP
g 1994 trat CCD mit FI an.
h 1994: PS
1994Parlamentswahlen in Italien 19962001
nach Koalition
 %
50
40
30
20
10
0
43,95
43,39
10,07
4,46
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 1994
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   6
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+5,96
-7,30
+1,71
+2,26
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
a 1994: PdL/PBG
c 1994: zusammen mit PdL

Die Parlamentswahlen in Italien 1996 fanden am 21. April 1996 statt.[2]

Das Mitte-links-Bündnis L’Ulivo unter Romano Prodi konnte sich gegenüber dem Mitte-rechts-Bündnis unter Silvio Berlusconi durchsetzen.

AusgangslageBearbeiten

Nach dem das Kabinett Berlusconi I im Januar 1995 an Koalitionsstreitgkeiten gescheitert war, regierte bis zur vorgezogenen Neuwahl von 1996 das aus parteilosen Fachleuten bestehende Kabinett Dini, das sich im Parlament auf die Mitte-links-Parteien sowie die Lega Nord stützte.

ErgebnisBearbeiten

AbgeordnetenkammerBearbeiten

Abgeordnetenhaus
    
Insgesamt 630 Sitze
Polo per le Libertà Stimmen % Sitze L’Unione Stimmen % Sitze
Forza Italia 7.712.149 20,57 123 Partito Democratico della Sinistra 7.894.118 21,06 172
Alleanza Nazionale 5.870.491 15,66 93 Partito della Rifondazione Comunista 3.213.748 8,57 35
CCDCDU 2.189.563 5,84 30 Popolari per Prodi (PPI, PRI und SVP) 2.554.072 6,81 72
Lista Pannella 702.988 1,88 0 Rinnovamento Italiano (PS und SI) 1.627.380 4,34 26
Federazione dei Verdi 938.665 2,50 14
Partito Sardo d’Azione 38.002 0,10 0
Andere nur Direktkandidaten 4
Insgesamt 16.475.191 43,95 246 Insgesamt 16.265.985 43,39 323
Sonstige Stimmen % Sitze
Lega Nord 3.776.354 10,07 59
Lega d'Azione Meridionale 72.062 0,19 1
Vallée d'Aoste nur Direktkandidaten 1
Andere 894.806 2,39
Insgesamt 4.743.222 12,65 61

Wahl des SenatsBearbeiten

Senat
    
Insgesamt 313 Sitze
Casa delle Libertà Stimmen % Sitze L’Unione Stimmen % Sitze
Forza Italia 12.185.020 37,35 44 Partito Democratico della Sinistra 13.434.607 41,18 93
Alleanza Nazionale 43 Partito Popolare Italiano 27
Centro Cristiano Democratico 15 Federazione dei Verdi 14
Cristiani Democratici Uniti 10 Rinnovamento Italiano 6
Unione di Centro 2 Federazione Laburista 5
Partito Federalista 1 Socialisti Italiani 5
Lista per Trieste 1 Cristiano Sociali 4
Lista Pannella 509.826 1,56 1 Patto Segni 1
Movimento Italiano Democratico 1
Partito Sardo d’Azione 1
La Rete 1
Lega Autonomia Veneta 1
Partito della Rifondazione Comunista 934.974 2,87 10
L'Abete (SVP und PATT) 178.425 0,55 2
Insgesamt 12.694.846 38,91 117 Insgesamt 14.548.006 44,59 167
Sonstige Stimmen % Sitze
Lega Nord 3.394.733 10,41 27
Fiamma Tricolore 747.487 2,29 1
Vallée d'Aoste 27.493 0.08 1
Sonstige 1.212.019 3,52
Insgesamt 5.381.732 17,00 29

RegierungsbildungBearbeiten

Die Parteien des Mitte-links-Bündnisses L’Ulivo nutzten ihre Mehrheit in beiden Parlamentskammern zur Bildung einer Regierung unter ihrem Spitzenkandidaten Romano Prodi. Das Kabinett Prodi I wurde am 17. Mai 1996 ins Amt eingeführt. Die PRC unterstützte die Regierung zunächst zwar im Parlament, war aber nicht mit Ministern am Kabinettstisch vertreten. Prodi trat im Oktober 1998 nach einer verlorenen Vertrauensabstimmung zurück und wurde durch Massimo D’Alema ersetzt. Die PRC ging anschließend in die Opposition, daraufhin spaltete sich die Partito dei Comunisti Italiani (PdCI) ab, die weiterhin die Regierung unterstützte. Grundsätzlich blieb es aber bis zum regulären Ende der Legislaturperiode 2001 bei einer Mitte-links-Koalition (Kabinett D’Alema I bzw. II), auch nachdem D’Alema als Ministerpräsident wiederum durch Giuliano Amato ersetzt wurde (Kabinett Amato II).

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Camera 21/04/1996 Italia In: elezionistorico.interno.gov.it
  2. Italy, elections held in 1996. In: ipu.org. Abgerufen am 28. Oktober 2018 (englisch).