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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Panketal
Panketal
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Panketal hervorgehoben
Koordinaten: 52° 39′ N, 13° 32′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Barnim
Höhe: 61 m ü. NHN
Fläche: 25,85 km2
Einwohner: 20.390 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 789 Einwohner je km2
Postleitzahl: 16341
Vorwahl: 030
Kfz-Kennzeichen: BAR, BER, EW
Gemeindeschlüssel: 12 0 60 181
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schönower Straße 105
16341 Panketal
Website: www.panketal.de
Bürgermeister: Maximilian Wonke (SPD)
Lage der Gemeinde Panketal im Landkreis Barnim
AhrensfeldeAlthüttendorfBernau bei BerlinBiesenthalBreydinBritz (bei Eberswalde)ChorinEberswaldeFriedrichswaldeHohenfinowJoachimsthalLiepeLunow-StolzenhagenMarienwerderMelchowNiederfinowOderbergPanketalParsteinseeRüdnitzSchorfheideSydower FließWandlitzWerneuchenZiethenBrandenburgKarte
Über dieses Bild

Panketal ist eine Gemeinde im Süden des Landkreises Barnim in Brandenburg direkt an der nördlichen Stadtgrenze Berlins.

Inhaltsverzeichnis

GeographieBearbeiten

Die Gemeinde Panketal liegt auf der eiszeitlich gebildeten Barnimhochfläche und wird dem Niederbarnim zugerechnet. Die höchste Erhebung des Gemeindegebiets wird auf dem Gehrenberg mit 93 m ü. NHN erreicht. Die namensgebende Panke, ein Nebenfluss der Spree, durchquert die Gemeinde von Bernau kommend und prägt sie ebenso wie der Bach Dranse. Die Bebauung der Ortsteile Schwanebeck und Zepernick geht fließend in die des Berliner Ortsteils Buch über.

GemeindegliederungBearbeiten

GeschichteBearbeiten

Die Gemeinde Panketal entstand am 26. Oktober 2003 aus dem Zusammenschluss der bis dahin selbstständigen Gemeinden Schwanebeck und Zepernick.[3] Die amtsfreie Gemeinde ist Rechtsnachfolger des Amtes Panketal, das am 2. September 1992 gegründet und im Zuge der Brandenburger Gemeindegebietsreform am 26. Oktober 2003 wieder aufgelöst wurde. Es bestand aus den Gemeinden Schönow, Ladeburg, Börnicke, Rüdnitz, Lobetal, Zepernick und Schwanebeck.

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

 
Einwohnerentwicklung von Panketal von 1875 bis 2017
Jahr Schwanebeck Zepernick Jahr Panketal
1875 353 384 2003 17 625
1910 381 1 530 2005 18 623
1925 650 3 515 2010 19 132
1939 2 611 8 927 2011 19 032
1946 2 776 9 769 2012 19 249
1950 2 784 9 639 2013 19 426
1971 2 723 9 109 2014 19 721
1990 2 618 7 653 2015 20 131
1995 2 886 8 180 2016 20 353
2000 4 522 11 542 2017 20 390
2002 5 096 12 123

Gebietsstand des jeweiligen Jahres, Einwohnerzahl[4][5][6]: Stand 31. Dezember, ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

PolitikBearbeiten

Kommunalwahl der Gemeindevertretung 2019
Wahlbeteiligung: 66,5 % (2014: 50,6 %)
 %
20
10
0
15,8 %
17,7 %
15,7 %
11,5 %
4,0 %
2,2 %
5,4 %
2,6 %
14,2 %
1,8 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2014
 %p
 16
 14
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
-7,8 %p
-4,1 %p
-5,6 %p
+1,4 %p
-4,9 %p
-4,0 %p
+5,4 %p
+0,7 %p
+14,2 %p
+1,8 %p
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
e Bündnis Panketal
f Unabhängige Grüne (Grünes Panketal)
g Gemeinsam in Panketal
 
Rathaus Panketal am S-Bahnhof Zepernick

GemeindevertretungBearbeiten

Die Gemeindevertretung der Gemeinde Panketal besteht aus 28 Gemeindevertretern und dem hauptamtlichen Bürgermeister.

  • LINKE 4 Sitze
  • SPD 5 Sitze
  • CDU 4 Sitze
  • GRÜNE 3 Sitze
  • Bündnis Panketal 1 Sitze
  • Unabhängige Grüne 1 Sitz
  • Gemeinsam in Panketal 2 Sitze
  • FDP 1 Sitz

(Stand: Kommunalwahl am 26. Mai 2019)[7]

BürgermeisterBearbeiten

  • 2003–2018: Rainer Fornell (SPD)[8]
  • seit 2018: Maximilian Wonke (SPD)

Seit 2003 übte Rainer Fornell das Amt des Bürgermeisters der Gemeinde Panketal aus. In der Wahl am 11. September 2011 wurde er mit 64,8 % der gültigen Stimmen im Amt bestätigt. Am 15. Januar 2018 ist Rainer Fornell verstorben.[9] In der Bürgermeisterstichwahl am 24. Juni 2018 wurde Maximilian Wonke mit 58,3 % der gültigen Stimmen für eine Amtszeit von acht Jahren[10] zu seinem Nachfolger gewählt.[11]

WappenBearbeiten

Blasonierung: „In Grün eine durchgehende goldene Steinbrücke unter deren Bogen ein linksgewendeter, schwarz-bewehrter silberner Schwan auf goldenen Wellen schwimmt; drauf eine silberne Eiche mit goldenen Eicheln, rechts vom Stamm begleitet von einem goldenen Wagen- und links von einem goldenen Eisenbahnrad.“[12]

Das Wappen wurde am 12. April 2005 genehmigt und vom Heraldiker Frank Diemar gestaltet.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

In der Liste der Baudenkmale in Panketal und in der Liste der Bodendenkmale in Panketal stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Kulturdenkmale.

 
Aussichtspunkt in den Rieselfeldern

Besucherzentrum Gut HobrechtsfeldeBearbeiten

Das Zentrum im denkmalgeschützten Kornspeicher zeigt eine Ausstellung über die Landschaft des Naturparks Barnim, die Geschichte von Hobrechtsfelde sowie der Berliner Abwasserbehandlung.

Steine ohne GrenzenBearbeiten

Steine ohne Grenzen ist eine Skulpturenanlage in Hobrechtsfelde. Auf etwa 15 Kilometern Wald- und Feldwegen stehen 114 Skulpturen, die von 2001 bis 2012 in fünf Symposien im Bucher Forst geschaffen wurden

NaturdenkmaleBearbeiten

Siehe Liste der Naturdenkmale in Panketal

Ehemaliger HochseilklettergartenBearbeiten

 
Hochseilklettergarten Hobrechtsfelde

Seit 2006 verfügte der Ortsteil Hobrechtsfelde über den HOBI Hochseilklettergarten, der vom SG Einheit Zepernick e. V. eingerichtet wurde. Aufgrund von Finanzproblemen beim Verein endete der Betrieb durch die SG Einheit Zepernick bereits 2008. Seitdem wurde der Klettergarten von einem externen Betreiber bewirtschaftet. Der Klettergarten wurde mit 150.000 € gefördert. Er bestand aus einem stabilen Grundgerüst aus Baumstämmen, Balken und Seilen, die in einer Höhe zwischen 8 und 10 Metern zwischen zwei Plattformen 23 Übungselemente beinhalteten. Im Frühjahr 2014 wurde der Klettergarten geschlossen. Er wurde als Vectoura-Kletterpark im Juli 2016 an einem neuen Standort in Bernau wiedereröffnet.[13]

VerkehrBearbeiten

Durch Panketal verlaufen die Landesstraßen L 200 (Dreieck Barnim–Bernau, bis 2003 Bundesstraße 2), L 313 (Berlin-BuchBirkholz) und L 314 (Berlin-Buch–Bernau).

Die Bundesautobahn 10 (nördlicher Berliner Ring) durchkreuzt das südliche Gemeindegebiet zweimal. Am Dreieck Barnim (bis 2013 Dreieck Schwanebeck) zweigt die A 11 Berlin–Stettin ab. Die nächstgelegenen Autobahnanschlussstellen sind südlich Dreieck Kreuz Barnim (A 10) und östlich Bernau-Süd an der A 11.

Panketal verfügt über zwei Haltepunkte der Berliner S-Bahn (Zepernick und Röntgental) an der Linie S2 zwischen Bernau und Blankenfelde.

Motorisierung 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016
Zugelassene PKW (zum 1.1.)[14] 10 126 10 244 10 403 10 585 10 766 10 965 11 144 11 268 11 553
PKW je 1.000 Einwohner (31.12. des Vorjahres) 528 534 542 553 566 570 574 571 574
Vergleichswert Land Brandenburg 510 514 521 528 542 546 548 551 551

PersönlichkeitenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Demographiebericht Panketal. Bertelsmann Stiftung. Gütersloh, 2015. (pdf-Datei)
  • Achim Rosenhahn: Panketal – zwischen Berlin & Barnim, Panketal 2017, ISBN 978-3-94499-021-7.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Panketal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2017 (XLSX-Datei; 223 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Dienstleistungsportal der Landesverwaltung Brandenburg
  3. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2003
  4. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Barnim. S. 18–21
  5. Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2015 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden, Tabelle 7
  6. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (Hrsg.): Statistischer Bericht A I 7, A II 3, A III 3. Bevölkerungsentwicklung und Bevölkerungsstand im Land Brandenburg (jeweilige Ausgaben des Monats Dezember)
  7. Ergebnisse Kommunalwahlen 2019 Gemeindevertretung http://141.80.70.2/wahl2019/html/App/gw2019.html
  8. Kommunalwahlen 26.10.2003. Bürgermeisterwahlen, S. 22
  9. Bürgermeister Rainer Fornell überraschend gestorben. In: Märkische Oderzeitung, 16. Januar 2018, abgerufen am 17. Januar 2018
  10. Brandenburgisches Kommunalwahlgesetz, § 74
  11. Ergebnis der Bürgermeisterstichwahl am 24. Juni 2018
  12. Wappenangaben auf dem Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg
  13. Klettern in luftiger Höhe. In: Märkische Oderzeitung, 21. Mai 2016
  14. Kraftfahrt-Bundesamt Statistik Fz3 (Memento des Originals vom 5. Dezember 2014 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.kba.de