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Pablo Bengoechea

uruguayischer Fußballspieler

Pablo Javier Bengoechea Dutra (* 27. Februar 1965 in Rivera, Uruguay) ist ein ehemaliger uruguayischer Fußballspieler und derzeitiger Trainer.

Pablo Bengoechea
Personalia
Name Pablo Javier Bengoechea Dutra
Geburtstag 27. Februar 1965
Geburtsort RiveraUruguay
Größe 172 cm
Position Mittelfeldspieler
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1985–1987 Montevideo Wanderers ?? (??)
1987–1992 FC Sevilla 135 (26)
1992 Gimnasia y Esgrima de La Plata 16 0(5)
1993–2003 Club Atlético Peñarol 118 (48)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1986–1997 Uruguay 43 0(6)
Stationen als Trainer
Jahre Station
2014 Peru
2015–2016 Club Atlético Peñarol
2017– Alianza Lima
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: 1997 (!)

SpielerkarriereBearbeiten

VereinBearbeiten

Der offensive Mittelfeldspieler begann seine Karriere 1985 bei den Wanderers aus Montevideo in der Primera División. 1987, dem Jahr in dem die Wanderers das Torneo Competencia gewannen, wechselte Bengoechea von den Wanderers zum FC Sevilla und spielte dort bis in die Saison 1991/92 in der höchsten spanischen Spielklasse. 135 Spiele und 26 Tore stehen für den Uruguayer als Bilanz bei den Spaniern zu Buche. In der Apertura 1992 absolvierte er dann 16 Begegnungen in der argentinischen Primera División für Gimnasia y Esgrima de La Plata und erzielte dabei fünf Treffer. Ab 1993 stand er schließlich bis zum Ende seiner Karriere im Jahr 2003 bei Peñarol in Montevideo unter Vertrag.[1] Im Zeitraum seiner Vereinszugehörigkeit gewannen die Aurinegros siebenmal den uruguayischen Meistertitel (1993, 1994, 1995, 1996, 1997, 1999 und 2003). Zudem erreichte er mit seinem Klub in den Jahren 1993 und 1994 das Endspiel der Copa Conmebol. Bei der Copa Parmalat gewann er mit Peñarol in diesen beiden Jahren jeweils den Titel.[2] 1997 war er mit zehn Toren der erfolgreichste Schütze in der uruguayischen Primera División.

Bengoechea absolvierte für die Aurinegros während seiner Karriere insgesamt 545 Partien (166 Tore), womit er nach Néstor Goncalves (574 Spiele) derjenige Spieler mit den meisten Einsätzen in der Historie Peñarols ist. Bengoechea ist darüber hinaus der Spieler Peñarols, der mit 35 im Rahmen der Meisterschaft bestrittenen Clásicos die meisten Einsätze in dieser Hinsicht in der Vereinsgeschichte aufweist. Wettbewerbsübergreifend lief er in 48 Clásicos auf und erzielte 26 Tore. (Stand der Ranglisten: 30. Juli 2011)[3]

NationalmannschaftBearbeiten

Vom 2. Februar 1986 bis 12. Oktober 1997 absolvierte El Profesor 43 Länderspiele (sechs Tore) für die uruguayische Fußballnationalmannschaft.[4] Mit ihr nahm er auch 1990 an der Weltmeisterschaft in Italien teil und kam dort zu einem Einsatz im Gruppenspiel gegen Belgien, wo er bei der 1:3-Niederlage den uruguayischen Treffer nach seiner Einwechslung beisteuerte. 1987[5] und 1995 wurde er als Teil des uruguayischen Aufgebots Sieger der Copa América. 1995 hatte er dabei im Finale durch seinen 1:1-Ausgleichstreffer, der das spätere Elfmeterschießen erst ermöglichte, entscheidenden Anteil am Titelgewinn.[6] Bei der Austragung des Turniers im Jahr 1989 war er ebenfalls Teil des Kaders.

TrainerlaufbahnBearbeiten

Im März 2014 wurde er Nachfolger seines Landsmanns Sergio Markarián, dessen Assistent er zuvor war, als Nationaltrainer von Peru.[7] Nachdem wenige Tage zuvor sein Engagement bei der peruanischen Nationalelf aufgrund einer an die Präsidentschaftswahlen des peruanischen Fußballverbandes FPF gekoppelten und vom neuen Präsidenten Edwin Oviedo gezogenen Klausel-Option im eigentlich bis zur Copa América 2015 laufenden Vertrag endete[8], wurde Bengoechea am 23. Dezember 2014 als neuer Cheftrainer Peñarols ab dem Jahr 2015 vorgestellt. Das Amt trat er am 5. Januar 2015 an. Sein Trainerteam bestand aus den beiden Co-Trainern Óscar Aguirregaray und José Enrique De Los Santos, Modesto Turrén ("preparador físico") und Torwarttrainer Oscar Ferro.[9][10][11] Am 22. Januar 2016 verkündete Juan Ahuntchaín, der Sportdirektor der "Aurinegros", dass die Zusammenarbeit mit Bengoecheas beendet sei.[12][13] Mitte November 2016 präsentierte der peruanischen Klub Alianza Lima ihn als neuen Trainer ab 1. Januar 2017.[14]

ErfolgeBearbeiten

VereinBearbeiten

  • 7× Uruguayischer Meister: 1993, 1994, 1995, 1996, 1997, 1999 und 2003
  • 2× Copa Parmalat: 1993, 1994
  • Torneo Competencia: 1987
  • Torschützenkönig der Primera Division: 1997

NationalmannschaftBearbeiten

  • 2× Sieger der Copa América: 1987, 1995

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Profil auf www.playerhistory.com (Memento vom 13. Februar 2013 im Webarchiv archive.today), abgerufen am 27. Oktober 2012
  2. Pablo Javier Bengoechea (spanisch) auf zonacharrua.com, abgerufen am 6. Juni 2013
  3. Marcos Silvera Antúnez: Club Atlético Peñarol - 120, Ediciones El Galeón, Montevideo 2011, S. 197 - ISBN 978-9974-553-79-8
  4. Statistische Daten zu den Länderspieleinsätzen in der uruguayischen Nationalmannschaft auf rsssf.com, abgerufen am 27. Oktober 2012
  5. Copa América 1987
  6. Copa América 1995
  7. fifa.com: „Bengoechea neuer Nationaltrainer in Peru“
  8. Pablo Bengoechea dejó el Perú: "Triste por irme" (spanisch) auf elcomercio.pe vom 20. Dezember 2014, abgerufen am 18. Januar 201
  9. Bengoechea será el DT de Peñarol@1@2Vorlage:Toter Link/www.elobservador.com.uy (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (spanisch) in El Observador vom 22. Dezember 2014, abgerufen am 18. Januar 2015
  10. Pablo Bengoechea fue presentado como nuevo técnico del Peñarol (spanisch) auf libero.pe vom 23. Dezember 2014, abgerufen am 18. Januar 2015
  11. Peñarol: Comenzó la era de Pablo Bengoechea (spanisch) auf lr21.com.uy vom 5. Januar 2015, abgerufen am 18. Januar 2015
  12. Pablo Bengoechea fue cesado como técnico de Peñarol (spanisch) auf subrayado.com.uy vom 22. Januar 2016, abgerufen am 1. November 2016
  13. Profil auf soccerway.com, abgerufen am 16. Oktober 2016
  14. Pronto y con tiempo (spanisch) auf vom 15. November 2016, abgerufen am 17. November 2016