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Eingangsschild
Der Eingang zum P1
Eingang Playboy Clubtour 2007

Das P1 ist eine Diskothek im Münchener Stadtbezirk Altstadt-Lehel.

GeschichteBearbeiten

Gegründet wurde das P1 1949 als Offiziersclub für die US-amerikanischen Besatzungstruppen nach dem Zweiten Weltkrieg im Haus der Kunst. Der Name des Clubs stammt von der Adresse: Er war früher in der Prinzregentenstraße 1. Die Amerikaner taten sich mit der Aussprache schwer und nannten den Stützpunkt einfach „P-One“.

In den 1960er Jahren erhielt der Offiziersclub den Namen „Künstleratelier“, damals hatte ein „Alecco“ genannter Grieche das Geschäft übernommen. Michael Käfer erhielt das Atelier am 20. März 1984 von seinem Vater Gerd Käfer, gestaltete es zur Diskothek um und nannte diese P1. Sie wurde später in den Keller des Hauses der Kunst verlegt und erwarb sich unter der Ägide der Veranstalter Klaus Gunschmann, Norbert Schmitz und Roman Libbertz ihr bis heute anhaltendes Renommee.[1]

2002 wurde das P1 umfassend renoviert und erweitert. 2003 eröffnete das P1 seine von Matteo Thun neu gestalteten Räume als P1 Lounge & Club.

Am 20. Oktober 2009 eröffnete im Haus der Kunst die P1 Bar. Diese ist im Gegensatz zum P1 Club bereits ab 18 Uhr geöffnet und zeigt ein Bar-Ambiente mit entsprechenden Speisen, Cocktails und sonstigen Getränken sowie eher ruhiger Musik. Die P1 Bar befindet sich im Westflügel des Hauses der Kunst, also in den gleichen Räumlichkeiten des Gebäudes, in dem 1949 das Original-P1 eröffnete.

Kurz nach Eröffnung der P1 Bar zog der P1 Club vorübergehend in die ehemaligen Theaterräumlichkeiten des Hauses der Kunst. Nach einer umfassenden Renovierung konnte der Club Ende Oktober 2010 wieder in seine alten Örtlichkeiten zurück. Neben einer neuen Baraufteilung wurde auch ein innovatives 3-D-Soundsystem entwickelt. Eine weitere Besonderheit stellt auch der große Toilettenbereich dar, der bei den Herren mit Baumstämmen ausgestaltet wurde.

Unter Münchnern ist das P1 auch als „Einser“[2] (sprich: „Oanser“) oder „Stüberl“[2] bekannt.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. 30 Jahre P1: Skandal-Partys und Promis. tz.de. 19. März 2014. Abgerufen am 10. Januar 2017.
  2. a b Münchner Insider-Jargon sueddeutsche.de

WeblinksBearbeiten