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GeografieBearbeiten

Die Gemeinde liegt in der Region Oberpfalz-Nord.

GemeindegliederungBearbeiten

Püchersreuth hat 21 Ortsteile[2]:

Es gibt die Gemarkungen Eppenreuth, Ilsenbach, Püchersreuth und Wurz.

GeschichteBearbeiten

 
Toreinfahrt ins Neue Schloss in Püchersreuth
 
Doppelwappen HundtSparneck am Altar in Püchersreuth

Bis zur GemeindegründungBearbeiten

In Püchersreuth gibt es das Alte und das Neue Schloss. Während das Alte Schloss nur noch in verbauten Resten vorhanden ist, prägt das Neue Schloss den Ortskern. Das geräumige Anwesen besteht aus einem großen Innenhof, der von dem Wohntrakt und diversen Nebengebäuden eingefasst ist. Das Neue Schloss befindet sich in Privatbesitz. Zwei Doppelwappen (Hundt und Sparneck) weisen am Neuen Schloss und am Altar in der unteren Kirche auf die gemeinsame Verwaltung des Landsassengutes durch die beiden Familien hin.

Der Ort Püchersreuth war Teil des Kurfürstentums Bayern und von Mitte des 17. bis Mitte des 18. Jahrhunderts Sitz einer geschlossenen Hofmark der Familie von Hundt. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

EingemeindungenBearbeiten

Am 1. Januar 1972 wurde im Rahmen der Gebietsreform die bis dahin selbständige Gemeinde Ilsenbach eingegliedert.[3] Am 1. Januar 1978 kamen die früheren Gemeinden Eppenreuth und Wurz hinzu.[4]

EinwohnerentwicklungBearbeiten

  • 1961: 1182 Einwohner
  • 1970: 1225 Einwohner
  • 1987: 1400 Einwohner
  • 1991: 1456 Einwohner
  • 1995: 1493 Einwohner
  • 2000: 1608 Einwohner
  • 2005: 1664 Einwohner
  • 2010: 1608 Einwohner
  • 2015: 1588 Einwohner

PolitikBearbeiten

BürgermeisterBearbeiten

Bürgermeister ist seit Mai 2014 Rudolf Schopper (CWG).

WappenBearbeiten

Blasonierung: In Silber über balkenförmigem rotem Gitter ein springender schwarzer Hund mit goldenem Halsband

Die Gemeinde führt das Wappen so seit 1991; das ursprüngliche Gemeindewappen von 1986 zeigte den springenden Hund in Rot.

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

BauwerkeBearbeiten

Regelmäßige VeranstaltungenBearbeiten

Im Ortsteil Wurz finden alljährlich die Wurzer Sommerkonzerte statt. Am ersten Wochenende im September wird in Wurz der Wurzer O’Schnitt veranstaltet und Ende Juni die Püchersreuther Kirchweih.

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

Wirtschaft einschließlich Land- und ForstwirtschaftBearbeiten

1998 gab es nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 54 und im Bereich Handel und Verkehr sechs sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 33 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 563. Im verarbeitenden Gewerbe und im Bauhauptgewerbe gab es jeweils einen Betrieb. Zudem bestanden im Jahr 1999 62 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1520 Hektar, davon waren 1128 Hektar Ackerfläche und 391 Hektar Dauergrünfläche.

BildungBearbeiten

1999 gab es folgende Einrichtungen:

  • Zwei Kindergärten mit 50 Kindergartenplätzen
  • Eine Volksschule mit vier Lehrern und 82 Schülern

PersönlichkeitenBearbeiten

  • Nikolaus Eppenreuther, Waldsassener Abt (1419–1433)

LiteraturBearbeiten

  • Peter Braun: Die Herren von Sparneck – Stammbaum, Verbreitung, Kurzinventar. In: Archivband für die Geschichte von Oberfranken. Bayreuth 2002

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111107/171133&attr=OBJ&val=987
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 537.
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 652.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Püchersreuth – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien