Ostfriesen-Zeitung

deutsche Tageszeitung in Ostfriesland

Die Ostfriesen-Zeitung (OZ) ist eine regionale Tageszeitung für Ostfriesland (Landkreise Aurich, Leer und Wittmund, Stadt Emden) und erscheint in der Zeitungsgruppe Ostfriesland (ZGO) in Leer (Ostfriesland). Die verkaufte Auflage beträgt 30.730 Exemplare, ein Minus von 25,2 Prozent seit 1998.[1]

Ostfriesen-Zeitung
Ostfriesen-Zeitung.PNG
Beschreibung deutsche Tageszeitung
Sprache Deutsch
Verlag Zeitungsgruppe Ostfriesland
Erstausgabe 1949
Erscheinungsweise Montag bis Samstag
Verkaufte Auflage 30.730 Exemplare
(IVW 2/2020, Mo–Sa)
Chefredakteur Joachim Braun
Herausgeber ZGO Zeitungsgruppe Ostfriesland GmbH
Weblink www.oz-online.de

GeschichteBearbeiten

Die Geschichte der Zeitung reicht zurück bis ins Jahr 1848, als am 15. April zum ersten Mal das Leeraner Abendblatt erschien. Anfangs erschien es nur dienstags und samstags mit einem Umfang von vier Seiten. Später kamen weitere Erscheinungstage und zusätzliche Seiten hinzu. 1936 änderte sich der Titel in Ostfriesische Tageszeitung.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs erschien am 1. September 1949 zum ersten Mal die Ostfriesen-Zeitung. Sie war eine Unterausgabe der Oldenburger Nordwest-Zeitung für den Regierungsbezirk Aurich. Am 1. November 1950 gründeten die vier ostfriesischen Verleger die Ostfriesen-Zeitung GmbH. Bis 1956 wurde die Zeitung in Leer von der Druckerei Rautenberg gedruckt, dann übernahm die Leeraner Druckerei D. H. Zopfs und Sohn. Dort wurden auch Zeitungsredaktion und -verwaltung angesiedelt.[2]

Im Jahr 2002 ging die ZGO aus der Fusion von OZ und General-Anzeiger hervor. Die Nordwest-Zeitung in Oldenburg war bis Oktober 2007 an der ZGO beteiligt, verkaufte ihre Anteile aber wegen Bedenken des Bundeskartellamts.

ErscheinungsweiseBearbeiten

Die Ostfriesen-Zeitung erscheint als Morgenzeitung sechsmal in der Woche (montags bis sonnabends) im Berliner Format in den vier Teilausgaben Leer, Emden/Norden, Aurich/Wittmund und Rheiderland. Die verkaufte Auflage beträgt 30.730 Exemplare.[3] Hauptsitz der Redaktion ist Leer. Neben dieser Redaktion, zu der auch eine Lokalredaktion in Weener gehört, gibt es zwei weitere Bezirksredaktionen in Aurich (mit Wiesmoor und Wittmund) und in Emden (mit Norden). Zudem funktioniert die Redaktion des General-Anzeigers für die Leeraner Ausgabe der OZ ähnlich wie eine Lokalredaktion. Chefredakteur der Ostfriesen-Zeitung ist seit November 2018 Joachim Braun, er ist gleichzeitig Chefredakteur des General-Anzeigers.

Auf ihrer Internetseite bietet die OZ Inhalte an, die zum Teil kostenfrei sind. Die kompletten Ausgaben der Ostfriesen-Zeitung sind allerdings kostenpflichtig als so genanntes E-Paper zu beziehen. Zudem gibt es unter dem Namen ostfriesen.tv freie Videonachrichten aus der Region.

AuflageBearbeiten

Die Ostfriesen-Zeitung hat wie die meisten deutschen Tageszeitungen in den vergangenen Jahren an Auflage eingebüßt. Die verkaufte Auflage ist in den vergangenen 10 Jahren um durchschnittlich 1,5 % pro Jahr gesunken. Im vergangenen Jahr hat sie um 2,6 % abgenommen.[4] Sie beträgt gegenwärtig 30.730 Exemplare.[5] Der Anteil der Abonnements an der verkauften Auflage liegt bei 87,1 Prozent.

Entwicklung der verkauften Auflage[6]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. laut IVW (Details auf ivw.eu)
  2. Die Geschichte des Verlages. Abgerufen am 6. März 2015.
  3. laut IVW, zweites Quartal 2020, Mo–Sa (Details und Quartalsvergleich auf ivw.eu)
  4. laut IVW (online)
  5. laut IVW, zweites Quartal 2020, Mo–Sa (Details und Quartalsvergleich auf ivw.eu)
  6. laut IVW, jeweils viertes Quartal (Details auf ivw.eu)