Osterholz (Wuppertal)

Wald in Deutschland

Koordinaten: 51° 14′ 3″ N, 7° 2′ 50″ O

Osterholz in Wuppertal-Vohwinkel, 2007
Ausschnitt Osterholz auf der Karte von Wuppertal-Vohwinkel, 1895 (genordet)

Das Osterholz ist ein Waldgebiet in Wuppertal, nördlich des Stadtteils Vohwinkel grenzt es an die Ortsteile Schöller und Dornap. Es ist der Namensgeber für das Wohnquartier Osterholz.

Der Steinbruch Oetelshofen im Norden und der Bau einer Siedlung nach dem Krieg im Osten sowie der 1980 errichteten Justizvollzugsanstalt Wuppertal-Vohwinkel im Süden verringerten im 20. Jahrhundert die Fläche des Waldes.

Eine frühe schriftliche Erwähnung des Gebietes gab es 1715 durch Erich Philipp Ploennies als „Ostertholt“ in seinem Werk Topographia Ducatus Montani. Etymologisch ist der Name als Ostwald zu deuten. In der Übersichtskarte der Gemeinde Sonnborn von 1868 wurde es als „Osternholz“ bezeichnet. Der Name der Siedlung der Gartenbaugenossenschaft Wuppertal-West zwischen Zur Waldkampfbahn und Gruitener StraßeAm Osterholz“ wurde vom Bauausschuss am 8. Februar 1952 festgelegt. Die Straße durch die Siedlung wurde am 20. Juli 1981 neu in „Am Osterholz“ benannt. Eine weitere Straße, die „Osterholzer Straße“, durchquert das Waldgebiet.[1]

Nachdem bekannt wurde, dass die Kalkwerke einen Teil des Osterholz abholzen will um Platz für Abraumhalden zu schaffen, gründete sich 2019 eine Bürgerinitiative für den Erhalt des Waldgebietes. Bis jetzt ist noch keine Lösung entschieden.

WeblinksBearbeiten

Commons: Osterholz (Wuppertal) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Wolfgang Stock: Wuppertaler Straßennamen. Thales Verlag, Essen-Werden 2002, ISBN 3-88908-481-8