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Ostbayerische Technische Hochschule Amberg-Weiden

Ostbayerische Technische Hochschule Amberg-Weiden
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Motto "fördern, führen, inspirieren"
Gründung 1994
Trägerschaft staatlich
Ort Amberg und Weiden
Bundesland Bayern
Land Deutschland
Präsidentin Andrea Klug
Studierende 3.100 Stand: WS 2017/18
Mitarbeiter 248
davon Professoren 85
Website www.oth-aw.de
Lagepläne der beiden Standorte: Amberg (links) und Weiden (rechts)

Die Ostbayerische Technische Hochschule Amberg-Weiden (OTH-AW) gehört zu den jüngeren Fachhochschulen Deutschlands. Sie teilt sich auf in die Heimatstandorte Amberg (LageKoordinaten: 49° 26′ 39,8″ N, 11° 50′ 50,6″ O) und Weiden (Lage) sowie den Kooperationsstandort Regensburg. Der Name „Ostbayerische Technische Hochschule“ wird aufgrund eines bestehenden Kooperationsvertrages im Verbund mit der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg getragen.

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

1991 erfolgte ein Beschluss des Bayerischen Kabinetts zur Errichtung von neuen Fachhochschul-Standorten in Bayern, darunter auch die der Fachhochschule Amberg-Weiden. Am 1. Mai 1994 erfolgte dann die tatsächliche Gründung der Fachhochschule Amberg-Weiden, Gründungspräsident war August Behr von der damaligen Fachhochschule München. Im März 2008 erfolgte die Umbenennung in „Hochschule für angewandte Wissenschaften - Fachhochschule Amberg-Weiden“. Sie trug die Abkürzung „HAW“, doppeldeutig für „Hochschule für angewandte Wissenschaften“ sowie „Hochschule Amberg-Weiden“. Im Jahr 2013 wurde der Fachhochschule der Name Ostbayerische Technische Hochschule Amberg-Weiden verliehen; die entsprechende Änderungssatzung der Grundordnung wurde im November 2013 aufgestellt.[1]

1995 kam es zur Aufnahme des Studienbetriebs mit den Studiengängen Betriebswirtschaft in Weiden und Elektrotechnik in Amberg. 1997 folgten Wirtschaftsingenieurwesen in Weiden und Maschinenbau und Umwelttechnik in Amberg, 1999 Patentingenieurwesen und Software-Systemtechnik, der im Wintersemester 2006 in Angewandte Informatik umbenannt wurde, in Amberg. 2003/2004 entstanden der Studiengang Medienproduktion und Medientechnik in Amberg und der Studiengang Management und Europäische Sprachen, mittlerweile in Internationales Technologiemanagement umbenannt, in Weiden. Es folgten die Studiengänge Erneuerbare Energien, Handels- und Dienstleistungsmanagement, Kunststofftechnik sowie Medizintechnik. Aufbauend auf einem ersten Studienabschluss werden folgende Master-Studiengänge angeboten: IT und Automation, Umwelttechnologie, Innovationsfokussierter Maschinenbau, Applied Research in Engineering Sciences, Medientechnik und Medienproduktion, Medizintechnik sowie Interkulturelles Unternehmens- und Technologiemanagement, begleitet von kooperativen Master-Studiengängen an anderen Hochschulen. Es sind aktuell 3.000 Studierende in 20 Studiengängen eingeschrieben, betreut von 83 Professoren.

FakultätenBearbeiten

Abteilung AmbergBearbeiten

 
Gebäude der Fakultät für Maschinenbau/Umwelttechnik (Standort Amberg)
 
Gebäude der Fakultät für Elektrotechnik, Medien und Informatik (Standort Amberg)

Abteilung WeidenBearbeiten

StudiengängeBearbeiten

Betriebswirtschaft (Bachelor)Bearbeiten

Ziel des Studiums ist es, Studierende mit zukunftsweisenden, wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen der Führung und Administration von Unternehmen vertraut zu machen und deren Anwendung im praktischen Alltag zu vermitteln. Diesem Ziel dient auch die in das Studium integrierte Praxisphase, durch die der Lernort zeitweilig von der Hochschule in die Unternehmen und andere Einrichtungen der Berufspraxis verlagert wird. Die Studierenden sollen befähigt werden, Vorgänge und Problemstellungen der Wirtschaftspraxis zu analysieren, praxisgerechte Problemlösungen zu erarbeiten und dabei auch internationale Bezüge zu beachten („betriebswirtschaftliche Problemlösungskompetenz“). Hierzu wird das notwendige Rüstzeug auf fachlicher, methodischer und persönlich sozialer Ebene vermittelt. Darüber hinaus sollen die Studierenden dazu angeleitet werden, über Werte und Normen heutiger Wirtschaftssysteme zu reflektieren. Die Studierenden sollen nach ihrem Studium in der Lage sein, Sach- und Führungsaufgaben in Unternehmen und Verwaltung zu übernehmen, unternehmerisch oder freiberuflich tätig zu werden und auch künftig neue wissenschaftliche Erkenntnisse in der Praxis nutzbringend anzuwenden. Durch die Vorgabe von Vertiefungsrichtungen erfolgt dabei eine maßvolle Spezialisierung, die der Interdisziplinarität dieses Faches Rechnung trägt.

Handels- und Dienstleistungsmanagement (Bachelor)Bearbeiten

Der Studiengang Handels- und Dienstleistungsmanagement vermittelt sowohl das notwendige betriebswirtschaftliche Grundwissen als auch wahlweise Vertiefungen in den Bereichen Handelsmanagement, Finanz- und Versicherungsmärkte sowie im industriellen Dienstleistungsmanagement. Damit werden Studierende angesprochen, die sich frühzeitig auf spezifische Anforderungen des Handels, der Finanzmärkte oder industrieller Dienstleistungsfunktionen ausrichten wollen. Wahlweise ist es möglich, das Studium vollzeit oder berufsbegleitend zu absolvieren.

Elektro- und Informationstechnik (Bachelor)Bearbeiten

Der Studiengang Elektro- und Informationstechnik hat das Ziel, durch eine praxisorientierte Lehre eine auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und Methoden beruhende Ausbildung zu vermitteln, die zu einer eigenverantwortlichen Berufstätigkeit als Ingenieur/Ingenieurin in der Elektro- und Informationstechnik befähigt.

Industrie-4.0-Informatik (Bachelor)Bearbeiten

Der Bachelor-Studiengang Industrie-4.0-Informatik ist an der Schnittstelle zwischen Informatik und Ingenieurswissenschaft angesiedelt. Er bereitet die Studierenden auf die Anforderungen der Industrie 4.0 vor, die durch die zunehmende Verzahnung von industrieller Produktion mit moderner Informations- und Kommunikationstechnik gekennzeichnet sind. Die Schwerpunkte liegen u. a. auf Big Data, Data Analytics, Cyberphysische Systeme und Industrial Ethernet.

IT und Automation (Master)Bearbeiten

Der Master-Studiengang Industrial Information Technology mit den Schwerpunkten „IT für Automation“ und „IT für Produktionsprozesse“ richtet sich an Absolventen mit einem ersten Diplom- oder Bachelor-Abschluss in den Fachrichtungen Elektro- und Informationstechnik, Technische Informatik, Informatik, Maschinenbau, Automatisierungstechnik, Wirtschaftsingenieurwesen oder Wirtschaftsinformatik. Der Abschluss „Master of Engineering“ eröffnet Berufsfelder in den Bereichen Automatisierung, Automotive und IT-Einsatz in Entwicklung, Produktion und Logistik.

Innovationsfokussierter Maschinenbau (Master)Bearbeiten

Der Masterstudiengang „Innovationsfokussierter Maschinenbau“ ist von seiner Grundstruktur interdisziplinär angelegt und soll dadurch den zukünftig noch verstärkt auftretenden komplexen fächerübergreifenden Problemstellungen in der Unternehmenspraxis des Ingenieurs gerecht werden. Der Masterstudiengang vermittelt seinen inhaltlichen Schwerpunkt im technischen Bereich sowie mit juristischen und betriebswirtschaftlichen Inhalten in modernen Lehrformen wie Projektarbeiten, um das Querschnittsdenken und die Schnittstellenkompetenz der Studierenden zu fördern. Dies wird durch Vorlesungen im Bereich Soziale Kompetenz, „Moderationstechniken“ sowie durch eine enge Zusammenarbeit mit der Industrie unterstützt. Der Masterstudiengang bietet Absolventen eines technischen Bachelor- oder Diplomstudiengangs die Möglichkeit, aufbauend auf einer fundierten technischen Ausbildung, sich als Nachwuchsführungskraft im Bereich der Forschung und Entwicklung, des Produktmanagements oder des technischen Vertriebs zu qualifizieren.

Umwelttechnologie (Master)Bearbeiten

Der Masterstudiengang „Umwelttechnologie“ bietet eine vertiefte umwelttechnische Qualifikation für überdurchschnittliche Bachelor- und Diplomabsolventen technischer und naturwissenschaftlicher Studiengänge. Zielgruppen sind Bachelor-/Diplomabsolventen der Fachrichtungen Verfahrenstechnik, Maschinenbau, Versorgungstechnik, Bauingenieurwesen, Fertigungstechnik, Technische Physik, Wirtschaftsingenieurwesen, Patentingenieurwesen, Umwelttechnik, Chemieingenieurwesen, Mechanical Engineering, Chemical Engineering, Environmental Engineering sowie mit Einschränkung Studierende naturwissenschaftlicher Fächer, die im Anschluss an ihr Diplom bzw. ihren Bachelor einen tieferen wissenschaftlichen Einblick in die Ingenieurwissenschaften und verstärkten Anwendungsbezug suchen (Biologie, Chemie, Physik). Der Masterstudiengang ist konsekutiv angelegt und stärker anwendungsorientiert.

Maschinenbau (Bachelor)Bearbeiten

Der Bachelor-Studiengang Maschinenbau gliedert sich in Module, die nach inhaltlichen Gesichtspunkten zu Modulgruppen zusammengefasst sind. Weitere Bestandteile des Studiums sind ein Grundpraktikum sowie ein praktisches Studiensemester. Das Studium schließt mit dem Bachelor of Engineering (B. Eng.) ab. Im Anschluss besteht an der OTH Amberg – Weiden die Möglichkeit, den Masterstudiengang „Innovation Focused Engineering and Management (IFEM)“ zu belegen.

Patentingenieurwesen (Bachelor)Bearbeiten

Das Studium vermittelt technische Kernkompetenzen, begleitet von intensiven juristischen und betriebswirtschaftlichen Kenntnissen im Patentwesen. Die Studieninhalte teilen sich in die Modulgruppen Naturwissenschaft/Technik, Recht, Betriebswirtschaft und Integration/Vertiefung auf. Die Nachfrage aus Industriepatentabteilungen und Patentanwaltskanzleien ist stetig gestiegen. Der Anteil der Studentinnen liegt bei rund 30 %. Der Studiengang wird deutschlandweit einmalig nur in Amberg angeboten.

Erneuerbare Energien (Bachelor)Bearbeiten

Neben rein technischen und ökologischen Aspekten werden auch ethische und wirtschaftliche Implikationen der verwendeten Technologien gelehrt. Im Rahmen des Studiums werden daher neben den klassischen Energiewandlungsprozessen insbesondere CO2-neutrale Technologien wie z. B. die Nutzung von Solar-, Wind- und Bioenergie intensiv behandelt. Ein besonderer Schwerpunkt wird auf die Methoden der rationellen Energienutzung gelegt.

Kunststofftechnik (Bachelor)Bearbeiten

Das 7-semestrige Bachelorstudium gliedert sich in drei Studienabschnitte und enthält ein Praxissemester. Neben wissenschaftlichen und technischen Grundlagen wie Mathematik, Physik und Technische Mechanik werden vertiefende Kenntnisse wie Konstruktion, Automatisierungstechnik und Strömungsmechanik vermittelt. Kunststofftechnische Inhalte im zweiten und vor allem im dritten Studienabschnitt umfassen Aufbau und Eigenschaften von Kunststoffen und deren Verarbeitung. Besonderes Augenmerk wird auf Schlüsseltechnologien wie Verbundwerkstoffe gelegt. Zusätzlich zu den technischen Fächern werden „Social Skills“ wie Teamarbeit gelehrt. Insgesamt wird Wert auf die Vermittlung von maschinenbaulichen und kunststofftechnischen Kompetenzen gelegt, die in der kunststoffverarbeitenden Industrie dringend benötigt werden, während chemische Inhalte nur dort vermittelt werden, wo sie für das Verständnis von Kunststoffen wichtig sind. Absolventen können ihre Kenntnisse z. B. im Masterstudiengang „Innovation Focused Engineering and Management“ an der Hochschule in Amberg erweitern. Mit dem Studiengang Kunststofftechnik, den die OTH Amberg – Weiden seit dem Wintersemester 2009/2010 anbietet, wird der Tatsache Rechnung getragen, dass in der Oberpfalz und in Oberfranken eine Vielzahl mittelständischer Unternehmen der Kunststoffverarbeitung ansässig ist.

Umwelttechnik (Bachelor)Bearbeiten

Ingenieure der Umwelttechnik befassen sich mit der Entwicklung und dem Einsatz technischer Anlagen zum vorbeugenden oder nachsorgenden Schutz der natürlichen Umwelt. Sie entwickeln technische Methoden und Verfahren, mit denen sich künftige Umweltschäden durch integrierte Technologien von Anfang an vermeiden und entstandene Belastungen durch nachsorgende Maßnahmen vermindern lassen.

Medizintechnik (Bachelor)Bearbeiten

Der Studiengang Medizintechnik vermittelt die notwendige Fach- und Methodenkompetenz zur Entwicklung, Erprobung, Fertigung und Anwendung von medizintechnischen Komponenten, Geräten und Systemen. Die Studierenden erwerben das erforderliche medizinische Fachwissen in direkter Verbindung mit praxisbezogenen Kenntnissen aus den Natur- und Ingenieurwissenschaften. Bei der Entwicklung und Herstellung von medizintechnischen Produkten wird insbesondere die Thematik der Zulassungsverfahren und des Qualitätsmanagements berücksichtigt. Mit den im Studiengang vermittelten Fähigkeiten können nach dem Abschluss entsprechende Aufgaben in national und international tätigen Unternehmen der Medizintechnik übernommen werden. Das Studium qualifiziert sowohl in beruflicher Hinsicht für Tätigkeiten im Bereich der Medizintechnik als auch für weiterführende Master-Studiengänge.

Wirtschaftsingenieurwesen (Bachelor)Bearbeiten

Ziel der Ausbildung zum Wirtschaftsingenieur ist eine Integration von technischen und betriebswirtschaftlichen Kompetenzen mit betontem Praxisbezug. Das Studium vermittelt Kenntnisse und Fähigkeiten in wirtschaftlichen, ingenieurtechnischen und naturwissenschaftlichen Disziplinen sowie interdisziplinäre Kompetenzen. Das Einsatzgebiet des Wirtschaftsingenieurs befindet dich in der Regel an Schnittstellen zwischen technischen und wirtschaftlichen Bereichen wie beispielsweise Arbeitsvorbereitung, Controlling, Datenverarbeitung, Arbeitswissenschaften, Finanzierung, Logistik, Marketing, Organisation, Projektmanagement, Qualitätsmanagement, technischer Einkauf, Unternehmensberatung und im Vertrieb.

Das Studium umfasst sieben Semester und besteht aus drei Studienabschnitten sowie einem Vorpraktikum. Im ersten Abschnitt, dem Grundstudium, werden ingenieurtechnische und betriebswirtschaftliche Grundlagen gelegt. Die beiden folgenden Abschnitte, die auch ein Praxissemester in einem Unternehmen beinhalten, vermitteln fundierte Kompetenzen in ingenieurtechnischen, wirtschaftswissenschaftlichen und übergreifenden, integrativen Disziplinen sowie Schlüsselqualifikationen mit Methoden- und Sozialkompetenzen.

Internationales Technologiemanagement (Bachelor)Bearbeiten

Der Studiengang Internationales Technologiemanagement legt den Schwerpunkt auf die Vermittlung von Sprachkenntnissen in mindestens einer mittelosteuropäischen Sprache oder Chinesisch, in English (Business) und weiteren, sprachenbezogenen Wahlfächern. Die Fremdsprachenausbildung wird nicht auf das klassische Übersetzen und Dolmetschen begrenzt, sondern im Sinne moderner, querschnittsbezogener Studiengänge mit Inhalten aus den Ingenieurwissenschaften und der Betriebswirtschaft sowie der interkulturellen Kompetenz bis hin zur Regionalökonomie Mittelosteuropas ergänzt. Mit Blick auf die beruflichen Anforderungen gerade im Zuge der EU-Erweiterung um mittelosteuropäische Staaten ist der Studiengang praxisbezogen konzipiert. Die ursprüngliche, mittlerweile überholte Bezeichnung des Studiengangs war Management und Europäische Sprachen. Die Regelstudienzeit beträgt sieben Semester und ist in drei Studienabschnitte mit sechs theoretischen Studiensemestern und einem Praxissemester eingeteilt.

Interkulturelles Unternehmens- und Technologiemanagement (Master)Bearbeiten

Der Masterstudiengang Interkulturelles Unternehmens- und Technologiemanagement vermittelt, aufbauend auf einem ersten Studienabschluss in den Ingenieur- oder Wirtschaftswissenschaften, Handlungskompetenzen für Führungskräfte in einem interkulturellen und technologiegeprägten Umfeld. Der Studiengang soll dazu befähigen, technologische Entwicklungen und deren Bedeutung, betriebs- und volkswirtschaftliche Zusammenhänge sowie die Relevanz kultureller Faktoren in der internationalen Dimension zu verstehen, entsprechende Zusammenhänge zu erkennen und dieses Wissen in die betriebliche Praxis umzusetzen.

Medieninformatik (Bachelor)Bearbeiten

Der Bachelor-Studiengang Medieninformatik ist interdisziplinär angelegt: An der Schnittstelle zwischen Technik, Gesellschaft und digitalen Medien beschäftigen sich die Studierenden mit Lösungen für die digitale Lebens- und Arbeitswelt. Neben klassischen Themen der Kerninformatik gehören Inhalte über digitale Medien, die Entwicklung benutzerfreundlicher interaktiver Softwaresysteme, Web-Engineering oder die Entwicklung mobiler Applikationen zum Studienprogramm.

Medienproduktion und Medientechnik (Bachelor)Bearbeiten

Die OTH Amberg-Weiden hat im Wintersemester 2003/2004 den Studiengang Medienproduktion und Medientechnik eröffnet. Ziel des Studiums ist es, durch die Verbindung von technischen, informationstechnischen und gestalterischen Fertigkeiten eine breit einsetzbare Nutzungs- und Anwendungskompetenz bei der Erstellung und der Verwendung von Medienprodukten zu vermitteln. Die Absolventen des Studiengangs haben fundierte Kenntnisse in den Kompetenzfeldern Technik und Produktion audiovisueller und computergestützter Medien sowie Content-Entwicklung und Mediengestaltung.

In einem Umfang von sieben Semestern wird vor diesem Hintergrund eine Kombination von technischem Wissen mit mediengestalterischen Fähigkeiten für den Einsatz moderner multimedialer Produkte und Dienstleistungen vermittelt. Kooperationen mit der Medienwirtschaft leisten einen zusätzlichen Beitrag für die Attraktivität des Studiengangs. Es werden jene Studieninteressenten angesprochen, die neben (medien)technischen Kenntnissen insbesondere auch gestalterische und journalistische Inhalte in ihr Ausbildungsprofil integrieren wollen.

Aktuell sind dem Studiengang fünf Professuren zugeteilt (Stand: November 2010):

  • Professur für Medien- und Videotechnik
  • Professur für Medienlehre- und Mediengestaltung
  • Professur für Audioproduktion
  • Professur für Medieninformatik
  • Professur für Computergraphik und Bildbearbeitung

Medientechnik und Medienproduktion (Master)Bearbeiten

Seit dem Sommersemester 2008 wird an der OTH Amberg-Weiden in Kooperation mit der TH Deggendorf auch ein Masterstudium in Medientechnik und Medienproduktion - aufbauend auf einem ersten, abgeschlossenen Studium im Bereich der Medientechnik - angeboten. Der zeitliche Ablauf beträgt drei Semester, mit dem Abschluss „Master of Engineering“. Die Hochschule ist Mitglied im MedienCampus Bayern, dem Dachverband für die Medienaus- und -weiterbildung in Bayern.

Marketing Management (Master)Bearbeiten

In Kooperation mit der HAW Hof.

Wirtschaft und Recht (Master)Bearbeiten

In Kooperation mit der FH Aschaffenburg.

Human Resource Management (Master)Bearbeiten

Ziel des Studiums Human Resource Management in Kooperation mit der OTH Regensburg ist es, die Fähigkeit zur selbständigen und eigenverantwortlichen Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden auf dem Gebiet des betrieblichen Personalmanagements zu vermitteln.

WeiterbildungBearbeiten

„OTH Professional“ steht im Rahmen des Angebotes der OTH Amberg-Weiden für die Verbindung von Beruf und Bildung bzw. Weiterbildung auf Hochschulniveau.

Schulabgängern, ausgebildeten Fachkräften und Akademikern wird ein duales Studium in einem der Studiengänge der OTH Amberg-Weiden, einzelne Weiterbildungsmaßnahmen oder ein komplettes berufsbegleitendes Studium mit staatlichem Abschluss ermöglicht.

OTH Professional bietet außerdem Studien-Vorbereitungskurse an, die speziell auf die Bedürfnisse beruflich qualifizierter Studieninteressenten abgestimmt sind. Mit diesen Propädeutika können sich Studienanwärter ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung, d. h. ohne klassisches Abitur oder Fachabitur, in der Zeit vor Studienbeginn parallel zu ihrem Beruf und fachlich gezielt auf das Studium vorbereiten. Die OTH Amberg-Weiden ist die einzige bayerische Hochschule, die eine solche Studienvorbereitung bereits seit über 10 Jahren anbietet.[2]

EinzelnachweiseBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Hochschule Amberg-Weiden – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien