Osan

Stadt in Südkorea

Osan (kor. 오산시) ist eine Großstadt im Nordwesten Südkoreas.

Osan
Koreanisches Alphabet: 오산시
Chinesische Schriftzeichen: 烏山市
Revidierte Romanisierung: Osan-si
McCune-Reischauer: Osan-si
Basisdaten
Provinz: Gyeonggi-do
Koordinaten: 37° 9′ N, 127° 5′ OKoordinaten: 37° 9′ N, 127° 5′ O
Fläche: 42,77 km²
Einwohner: 236.075 (Stand:  31. Dezember 2019[1])
Bevölkerungsdichte: 5.520 Einwohner je km²
Gliederung: dong
Karte
Osan (Südkorea)
Osan
Osan auf der Karte von Südkorea.
Hauptstraße in Osan
Luftbild der Luftwaffenbasis

GeografieBearbeiten

Die Stadt liegt im Süden der Provinz Gyeonggi-do etwa 40 km südlich der südkoreanischen Hauptstadt Seoul. Sie hat 236.075 Einwohner (Stand: 2019). Auf der Webseite der Stadt ist die Einwohnerzahl mit einem früheren Stand mit 208.656 angegeben.[2]

Die Stadt gliedert sich in folgende sechs dong:

  • Daewon-dong (대원동) mit 66.797 Einwohnern
  • Shinjang-dong (신장동) mit 54.553 Einwohnern
  • Chungang-dong (중앙동) mit 28.205 Einwohnern
  • Namchon-dong (남촌동) mit 22.510 Einwohnern
  • Sema-dong (세마동) mit 19.346 Einwohnern
  • Chopyung-dong (초평동) mit 17.155 Einwohnern

GeschichteBearbeiten

Die Stadt wurde im Jahr 600 gegründet.[3]

VerkehrBearbeiten

Osan besitzt einen Bahnhof an der Bahnstrecke zwischen Seoul und Daejeon. Hier ereignete sich in der Nähe von Osan am 31. Januar 1954 ein schwerer Eisenbahnunfall: Ein Reisezug und ein leerer Wagen stießen zusammen. 57 Menschen starben, 100 wurden darüber hinaus verletzt.[4]

Im Osten Osans verläuft in Nord-Süd-Richtung der Expressway 1 von Seoul nach Busan und im Norden der Stadt verbindet der Expressway 400 den Expressway 1 mit dem Expressway 171 und 17.

InfrastrukturBearbeiten

In der Stadt befindet sich eine Universität und die Osan Air Base, ein Luftwaffenstützpunkt der United States Forces Korea.

SchwesterstädteBearbeiten

Quelle:[5]

Söhne und Töchter der StadtBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: Osan – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. OSAN-SI, Stadt in Gyeonggi-do (Südkorea), citypopulation.de, abgerufen am 22. Juni 2021
  2. Bevölkerungsstatistik auf der Webseite der Stadt, abgerufen am 22. Juni 2021 (englisch)
  3. Stadtgeschichte, auf der offiziellen Webpräsenz der Stadt, abgerufen am 1. Dezember 2015 (englisch)
  4. Peter W. B. Semmens: Katastrophen auf Schienen. Eine weltweite Dokumentation. Transpress, Stuttgart 1996, ISBN 3-344-71030-3, S. 152.
  5. Sister-City's auf der Webseite der Stadt, abgerufen am 1. Dezember 2015 (englisch)