Ormalingen

Gemeinde in der Schweiz
Ormalingen
Wappen von Ormalingen
Staat: SchweizSchweiz Schweiz
Kanton: Kanton Basel-LandschaftKanton Basel-Landschaft Basel-Landschaft (BL)
Bezirk: Sissach
BFS-Nr.: 2856i1f3f4
Postleitzahl: 4466
UN/LOCODE: CH OLG
Koordinaten: 632819 / 257718Koordinaten: 47° 28′ 10″ N, 7° 52′ 26″ O; CH1903: 632819 / 257718
Höhe: 419 m ü. M.
Höhenbereich: 407–755 m ü. M.[1]
Fläche: 6,93 km²[2]
Einwohner: 2261 (31. Dezember 2019)[3]
Einwohnerdichte: 326 Einw. pro km²
Ausländeranteil:
(Einwohner ohne
Schweizer Bürgerrecht)
11,3 % (31. Dezember 2019)[4]
Website: www.ormalingen.ch
Ormalingen

Ormalingen

Lage der Gemeinde
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Über dieses Bild
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Ormalingen, in der schweizerdeutschen Ortsmundart Ormalinge [ˈormɑˌlɪŋə],[5] ist eine politische Gemeinde im Bezirk Sissach des schweizerischen Kantons Basel-Landschaft.

GeographieBearbeiten

 
Historisches Luftbild aus 600 m von Walter Mittelholzer von 1922

Ormalingen liegt auf 423 m ü. M. im Ergolztal, östlich von Gelterkinden. Seine Nachbargemeinden sind Buus, Rickenbach BL, Gelterkinden, Tecknau, Wenslingen, Rothenfluh und Hemmiken.

Die Gemeindefläche beträgt 694 ha, wovon 52 % auf landwirtschaftliche Nutzung, 38 % auf Wald und 10 % auf Siedlungen fallen.

GeschichteBearbeiten

Ormalingen wurde schon früh besiedelt, so fand man eine römische Villa und reiche frühmittelalterliche Gräber. Die Siedlung wurde erstmals 1286 als Normandingen erwähnt. Der Ortsname leitet sich vom althochdeutschen Personennamen Nordeman, Nordmann ab.[5]

Im Mittelalter besassen nacheinander die Grafen von Frohburg, Homburg und Thierstein sowie die Freiherren von Falkenstein dieses Dorf. 1461 gelangte Ormalingen mit der Herrschaft Thierstein-Farnsburg an die Stadt Basel.

WappenBearbeiten

Blasonierung:

geteilt von Gold mit einem roten Stern und von Blau

Dargestellt ist das Siegel der Edelknechte von Zielemp, die um die Mitte des 14. Jahrhunderts Güter in Ormalingen besassen.

BevölkerungBearbeiten

WirtschaftBearbeiten

Ormalingen ist ein gewerbereiches Dorf. Daneben gibt es noch einige landwirtschaftliche Betriebe.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Ormalingens Kirche

BilderBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Dominik Wunderlin: Ormalingen. In: Historisches Lexikon der Schweiz.
  • Hans-Rudolf Heyer: Die Kunstdenkmäler des Kantons Basel-Landschaft, Band III: Der Bezirk Sissach. Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1986 (Kunstdenkmäler der Schweiz Band 77). ISBN 3-7643-1796-5. S. 205–233.

WeblinksBearbeiten

Commons: Ormalingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. BFS Generalisierte Grenzen 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Höhen aufgrund Stand 1. Januar 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. Mai 2021
  2. Generalisierte Grenzen 2020. Bei späteren Gemeindefusionen Flächen aufgrund Stand 1. Januar 2020 zusammengefasst. Abruf am 17. Mai 2021
  3. Regionalporträts 2021: Kennzahlen aller Gemeinden. Bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2019 zusammengefasst. Abruf am 17. Mai 2021
  4. Regionalporträts 2021: Kennzahlen aller Gemeinden. Bei späteren Gemeindefusionen Ausländerprozentsatz aufgrund Stand 2019 zusammengefasst. Abruf am 17. Mai 2021
  5. a b Lexikon der schweizerischen Gemeindenamen, hrsg. vom Centre de dialectologie an der Universität Neuenburg unter der Leitung von Andres Kristol, Frauenfeld/Lausanne 2005, S. 682.