Original (Gemälde)

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Als Original gilt ein Gemälde, das von einem Künstler nach eigener Vorstellung, in eigener Technik (Maltechnik) und eigenem Stil (Stilkritik) angefertigt und nicht durch fremde Eingriffe (Übermalung, Restaurierung) verändert wurde[1][2].

BedeutungBearbeiten

Die Bedeutung und der Wert eines Originals liegt in seiner Einmaligkeit. Bedeutende originale Gemälde gelten in der Kunstgeschichte als künstlerische Erfindungen, die mit Erfindungen auf naturwissenschaftlichem Gebiet im weitesten Sinne vergleichbar sind.

Bedeutende Originale wurden von Künstlern aller Zeiten zum Zwecke der eigenen Schulung, aber auch zur ökonomischen „Weiterverwertung“ kopiert.

MerkmaleBearbeiten

Originale besitzen charakteristische, nur bei ihnen feststellbare maltechnische Merkmale, wie z. B. Pentimenti, Aussparungen oder Fluchtpunkte, mit deren Hilfe sie der Fachmann als Originale identifizieren kann.

GegensatzBearbeiten

Im Gegensatz zum Original stehen die Replik, die Zweitfassung, die zahlreichen Formen der Kopie und die Fälschung.

NachweisBearbeiten

Zum sicheren Nachweis der Originalität eines Gemäldes werden die Stilkritik und die naturwissenschaftliche Gemäldeuntersuchung mit all ihren möglichen Methoden eingesetzt.[3]

LiteraturBearbeiten

Theodor von Frimmel: Gemäldekunde, Leipzig 1920

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Theodor von Frimmel: Gemäldekunde. Leipzig 1920.
  2. Max J. Friedländer: Der Kunstkenner. Berlin 1920.
  3. Knut Nicolaus: DuMont’s Bild-Lexikon zur Gemäldebestimmung. DuMont Buchverlag, Köln 1982, ISBN 3-7701-1243-1, S. 169.