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Opa (Lolotoe)

osttimoresischer Suco im Subdistrikt Lolotoe
Opa
Der Suco Opa liegt im Süden des Verwaltungsamts Lolotoe.
Daten
Fläche 32,40 km²[1]
Einwohnerzahl 1.581 (2015)[1]
Chefe de Suco Duarte Mendes
(Wahl 2009)
Aldeias Einwohner (2015)[1]
Raimea 560
Tepa 242
Mape 779
Lolotoe (Osttimor)
Lolotoe
Lolotoe
Koordinaten: 9° 10′ S, 125° 16′ O

Opa ist ein osttimoresischer Suco im Verwaltungsamt Lolotoe (Gemeinde Bobonaro).

GeographieBearbeiten

Opa
Orte Position[2] Höhe
Lolotoe 9° 10′ S, 125° 16′ O 807 m
Mape 9° 11′ S, 125° 16′ O 601 m
Moko 9° 10′ S, 125° 16′ O 744 m
Raimea 9° 10′ S, 125° 17′ O 744 m
Tepa 9° 11′ S, 125° 16′ O 724 m

Vor der Gebietsreform 2015 hatte Opa eine Fläche von 26,67 km².[3] Nun sind es 32,40 km².[1] Der Suco liegt im Süden des Verwaltungsamts Lolotoe. Nordwestlich liegt der Suco Deudet und nordöstlich Lupal. Im Süden grenzt Opa an die Gemeinde Cova Lima mit ihren Sucos Labarai (Verwaltungsamt Suai) und Holpilat (Verwaltungsamt Maucatar). Durch das Zentrum von Opa fließt von West nach Ost der Fluss Foura, der später einem Teil der Grenze zu Lupal folgt und dann nach Cova Lima weiterfließt. Größere Ortschaften gibt es in Opa nur nördlich des Foura.

Ganz im Norden von Opa liegt Lolotoe, der Hauptort des Verwaltungsamts. Zusammen mit den Orten Raimea und Moko in Opa und Bou-Tal und Oe-Laca im Suco Deudet bildet Lolotoe ein Siedlungszentrum mit über 3.000 Einwohnern (2006). Das Siedlungszentrum von Lolotoe verfügt im Suco Opa über eine Grundschule, eine Schule zur Vorbereitung auf die Sekundärstufe (Escola Presecundaria Opa)[4], einen Hubschrauberlandeplatz und ein kommunales Gesundheitszentrum. Eine weitere Grundschule gibt es in Tepa, etwas südlich von Lolotoe.[5] Östlich von Tepa liegt das Dorf Mape (Bunak für „Fischadler“).[6][7] Im Suco befinden sich die drei Aldeias Mape, Raimea und Tepa.[8]

EinwohnerBearbeiten

Im Suco leben 1.581 Einwohner (2015), davon sind 770 Männer und 811 Frauen. Die Bevölkerungsdichte beträgt 48,8 Einwohner/km². Im Suco gibt es 325 Haushalte.[1] Über 65 % der Einwohner geben Bunak als ihre Muttersprache an. Etwa 35 % sprechen Tetum Prasa.[9]

GeschichteBearbeiten

In den Hügeln von Zoba Zova entstand 1976 eine base de apoio, in der von der FRETILIN Flüchtlinge vor der indonesischen Invasion angesiedelt wurden. Sie wurde später von den indonesischen Truppen zerstört.[10]

Im Mai 1999, als das Unabhängigkeitsreferendum in Osttimor vorbereitet wurde, besetzten indonesische Truppen und pro-indonesische Milizen Deudet und Opa und begannen die Bevölkerung zu terrorisieren. Erst das Eintreffen der INTERFET beendete das Leiden der Bevölkerung.[11]

PolitikBearbeiten

Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Justino Belo zum Chefe de Suco gewählt.[12] Bei den Wahlen 2009 gewann Duarte Mendes.[13]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c d Direcção-Geral de Estatística: Ergebnisse der Volkszählung von 2015, abgerufen am 23. November 2016.
  2. Fallingrain.com: Directory of Cities, Towns, and Regions in East Timor
  3. Direcção Nacional de Estatística: Population Distribution by Administrative Areas Volume 2 English (Memento des Originals vom 5. Januar 2017 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/dne.mof.gov.tl (Zensus 2010; PDF; 22,6 MB)
  4. Liste der Wahllokale zu den Parlamentswahlen in Osttimor 2007 (PDF-Datei; 118 kB)
  5. UNMIT: Timor-Leste District Atlas version02, August 2008 (Memento des Originals vom 8. November 2012 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/unmit.unmissions.org (PDF; 535 kB)
  6. Geoffrey Hull: The placenames of East Timor, in: Placenames Australia (ANPS): Newsletter of the Australian National Placenames Survey, Juni 2006, S. 6 & 7, (Memento des Originals vom 14. Februar 2017 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.anps.org.au abgerufen am 28. September 2014.
  7. Timor-Leste GIS-Portal (Memento vom 30. Juni 2007 im Internet Archive)
  8. Jornal da Républica mit dem Diploma Ministerial n.° 199/09 (Memento vom 3. Februar 2010 im Internet Archive) (portugiesisch; PDF; 323 kB)
  9. Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Opa (tetum; PDF; 8,5 MB)
  10. „Chapter 7.3 Forced Displacement and Famine“ (Memento des Originals vom 28. November 2015 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.cavr-timorleste.org (PDF; 1,3 MB) aus dem „Chega!“-Report der CAVR (englisch)
  11. CAVR-Abschlussbericht: 7.4. Arbitrary, Detention, Torture, and Ill-treatment (Memento des Originals vom 4. Februar 2016 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.cavr-timorleste.org (englisch; PDF; 2,0 MB)
  12. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2004/2005 - Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)
  13. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2009 - Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)

f1  Karte mit allen Koordinaten: OSM