Onlinemedien sind nicht gegenständliche Medien. Zumeist werden hierunter Angebote oder Dienste verstanden, die über Internetdienste zugänglich gemacht werden. Hierzu zählen insbesondere Internetseiten, Chat, E-Mail, Messenger, Onlinespiele, Netzpublikationen und Video-on-demand. Dabei wird vergessen, dass auch der Rundfunk (Hörfunk und Fernsehen) ein klassisches Onlinemedium ist, das von der unkörperlichen Übertragung der Angebote, sei es im Internet, sei es über klassische Rundfunkübertragungswege (Terrestrik, Kabel, Satellit), lebt: offline hört und sieht man Rundfunk nicht.

Dem gedruckten Wort der klassischen Printmedien (Zeitungen, Magazine etc.) steht z. B. der HTML-formatierte und verlinkte Text der Onlinezeitungen gegenüber. Klassische portable Tonträger wie CDs oder Schallplatten haben ihr Online-Äquivalent in Audio-Streaming-Diensten.

Daneben haben die Möglichkeiten des Internets auch neue Medien hervorgebracht, die nicht von traditionellen Massenmedien abgeleitet wurden, z. B. Blogs, deren Wurzel eher in ehemals privaten Tagebüchern zu suchen sind.

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