Olympische Sommerspiele 2024/Teilnehmer (Deutschland)

Olympiamannschaft von Deutschland bei den Olympischen Sommerspielen 2024

Deutschland nimmt an den Olympischen Spielen 2024 vom 26. Juli bis zum 11. August 2024 in Paris teil. Es ist die insgesamt 26. Teilnahme einer gesamt- beziehungsweise bundesdeutschen Mannschaft an Olympischen Sommerspielen. Hinzu kommt eine Teilnahme einzig der Mannschaft der DDR 1980 in Moskau.

GER
Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen

Das deutsche Team wird erstmals von Olaf Tabor als Chef de Mission angeführt. Die offizielle Nominierung der Athleten für die erreichten Quotenplätze erfolgt seitens des DOSB in vier Phasen. Am 14. Mai wurden die ersten 13 Sportler nominiert.[1] Am 4. Juni wurde das Team um 54[2], am 25. Juni um 101[3] und am 2. Juli um 215 Athleten erweitert.[4] Am 5. Juli wurden abschließend 81 Leichtathleten nominiert.[5][6] Eine weitere Nachnominierung von sieben Athleten fand am 8. Juli 2024 statt.

Fahnenträger

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Seit den Olympischen Sommerspielen 2016 in Rio de Janeiro werden die deutschen Fahnenträger per Online-Abstimmung ausgewählt. Bei der zweigeteilten Wahl bestimmten Öffentlichkeit und Athleten zu je der Hälfte, wer die deutsche Mannschaft anführen darf. Wie auch schon 2021 in Tokio tragen ein Mann und eine Frau gemeinsam die Fahne. Die Wahl findet im Zeitraum zwischen dem 15. und 21. Juli 2024 statt.[7]

Zur Auswahl stehen bei den Frauen Jessica von Bredow-Werndl (Reiten, Doppelolympiasiegerin in Tokio und Weltmeisterin 2018), Alexandra Popp (Fußball, Kapitänin der deutschen Nationalmannschaft und Olympiasiegerin 2016) und Anna-Maria Wagner (Judo, zweifache Weltmeisterin und zwei Bronzemedaillen bei den Spielen in Tokio). Bei den Männern entscheidet sich die Wahl zwischen Christian Reitz (Schießen, dreifacher Weltmeister und Olympiasieger 2016), Dennis Schröder (Basketball, Kapitän der deutschen Nationalmannschaft und Weltmeister 2023) und Alexander Zverev (Tennis, Olympiasieger 2021 und zweifacher Gewinner der ATP-Finals).

Teilnehmer nach Sportarten

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Über die Race-to-Paris-Rangliste konnten Yvonne Li im Fraueneinzel und Fabian Roth im Männereinzel namentliche Quotenplätze erreichen. Zudem qualifizierte sich das Männerdoppel, bestehend aus Mark Lamsfuß und Marvin Seidel, für die Spiele in Paris. Im Frauen- und Mixed-Doppel verpassten deutsche Teams die Qualifikation. Im Frauendoppel wurde Deutschlands bestes Doppel mit Linda Efler und Isabel Lohau auf Platz 38 der Rangliste geführt, das beste Mixed-Doppel Mark Lamsfuß und Isabel Lohau war 32. zum Abschluss des Qualifikationszeitraums. Somit verpassten beide Teams die Qualifikation der jeweils 16 besten Doppel. Die vier Spieler wurden im Rahmen der dritten Nominierungsrunde am 25. Juni 2024 durch den DOSB offiziell nominiert.[3]

Athleten Wettbewerb Gruppenphase Achtelfinale Viertelfinale Halbfinale Finale/Platz 3 Rang
Gegner Ergebnis Punkte Rang Gegner Ergebnis Gegner Ergebnis Gegner Ergebnis Gegner Ergebnis
Frauen
Yvonne Li Einzel China Volksrepublik  Chen Y.
Danemark  M. Blichfeldt
Männer
Fabian Roth Einzel Indien  H. S. Prannoy
Vietnam  Lê Đ. P.
Mark Lamsfuß
Marvin Seidel
Doppel Indonesien  F. Alfian / M. R. Ardianto
Indien  S. Rankireddy / C. Shetty
Frankreich  R. Labar / L. Corvée

Die deutschen Basketballmänner haben sich durch ihren Titelgewinn bei der Weltmeisterschaft 2023 direkt einen Quotenplatz für die Olympischen Spiele in Paris gesichert.[8] Erstmals in der Geschichte haben sich auch die deutschen Basketballerinnen für ein olympisches Turnier qualifiziert. Beim Qualifikationsturnier in Belém gewann das Team von Bundestrainerin Lisa Thomaidis ihr Auftaktspiel gegen Serbien und das abschließende Spiel gegen Brasilien. Als Gruppenzweiter hinter Australien sicherten sich die DBB-Frauen den Platz für Paris.[9]

Die Auslosung der Gruppen fand am 19. März 2024 im Verbandssitz des Weltverbandes FIBA in Mies statt. Die Männer müssen demnach unter anderem gegen Gastgeber Frankreich spielen. Die DBB-Frauen bekommen es bei ihrer Olympiapremiere unter anderem mit den Vereinigten Staaten zu tun.[10]

Im 3×3-Basketball hat sich erstmals ein deutsches Team qualifizieren können. Beim FIBA Olympic Qualifying Tournament in Debrecen sicherten sich Deutschlands Frauen durch den Finaleinzug ihr Ticket für die Spiele in Paris. Die Männer unterlagen dort im Viertelfinale gegen Frankreich und verpassten somit die Qualifikation.

Im Rahmen der vierten Nominierungsrunde am 2. Juli 2024 nominierte der DOSB für beide Wettbewerbe in der Halle und das 3×3 der Frauen einen Pool an Athleten, aus denen die konkreten 28 Sportler zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben werden.[4]

  Basketball

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Wettbewerb Frauen Männer
Athleten Romy Bär
Emily Bessoir
Frieda Bühner
Leonie Fiebich
Luisa Geiselsöder
Marie Gülich
Alina Hartmann
Alexis Peterson
Nyara Sabally
Satou Sabally
Lina Sonntag
Alexandra Wilke
Isaac Bonga
Oscar da Silva
Niels Giffey
Maodo Lô
Andreas Obst
Dennis Schröder
Daniel Theis
Johannes Thiemann
Johannes Voigtmann
Franz Wagner
Moritz Wagner
Nick Weiler-Babb
Trainer Kanada  Lisa Thomaidis Kanada  Gordon Herbert
Gruppenphase Belgien  Belgien
Japan  Japan
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten
Japan  Japan
Brasilien  Brasilien
Frankreich  Frankreich
Viertelfinale
Halbfinale
Finale
Rang

  3×3-Basketball

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Wettbewerb Frauen
Athleten Svenja Brunckhorst
Sonja Greinacher
Marie Reichert
Elisa Mevius
Gruppenphase Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten
Australien  Australien
Kanada  Kanada
Aserbaidschan  Aserbaidschan
China Volksrepublik  China
Frankreich  Frankreich
Spanien  Spanien
Play-in
Halbfinale
Finale
Rang

Über die olympische Qualifikationsrangliste qualifizierten sich insgesamt drei deutsche Teams. Den ersten Startplatz bei den Frauen sicherten sich vorzeitig Svenja Müller und Cinja Tillmann. Um den zweiten Startplatz gab es ein Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem sich schließlich das Duo Ludwig/Lippmann gegen Karla Borger und Sandra Ittlinger im direkten Duell durchsetzte.[11] Bei den Männern konnte mit Ehlers/Wickler nur eine deutsche Paarung eine Position unter den besten 17 Teams der Rangliste erreichen. Die drei Teams wurden am 25. Juni 2024 offiziell durch den DOSB im Rahmen der dritten Nominierungsrunde nominiert.[3]

Athleten Gruppenphase Achtelfinale Viertelfinale Halbfinale Finale/Platz 3 Rang
Gegner Ergebnis Punkte Rang Gegner Ergebnis Gegner Ergebnis Gegner Ergebnis Gegner Ergebnis
Frauen
Svenja Müller
Cinja Tillmann
Frankreich  Vieira / Chamereau
Tschechien  Hermannová / Štochlová
Vereinigte Staaten  Hughes / Cheng
Laura Ludwig
Louisa Lippmann
Frankreich  Placette / Richard
Schweiz  Hüberli / Brunner
Spanien  Álvarez M. / Moreno
Männer
Nils Ehlers
Clemens Wickler
Frankreich  Lyneel / Bassereau
Australien  Schubert / Hodges
Polen  Bryl / Łosiak

Mit dem Sieg im Mannschaftswettbewerb bei den Heimweltmeisterschaften 2023 in Berlin sicherte sich das deutsche Team einen Startplatz im Mannschaftswettkampf bei den Frauen. Zudem sind auch alle drei Athletinnen im Einzel startberechtigt.[12] Durch Florian Unruhs Sieg im Einzel bei den Europaspielen 2023 steht auch ein Platz im Einzel der Männer zur Verfügung.[13] Durch die bereits gewonnenen Quotenplätze steht Deutschland auch der Start im Mixed-Wettbewerb zu. Die drei Starterinnen bei den Frauen wurden bei der dritten Nominierungsrunde des DOSBs am 25. Juni 2024 offiziell nominiert.[3] In der vierten Nominierungsrunde am 2. Juli 2024 wurde auch Florian Unruh offiziell ins Team berufen.[4]

Athleten Wettbewerb Qualifikation 1. Runde 2. Runde Achtelfinale Viertelfinale Halbfinale Finale/Platz 3 Rang
Ringe Rang Gegner Ergebnis Gegner Ergebnis Gegner Ergebnis Gegner Ergebnis Gegner Ergebnis Gegner Ergebnis
Frauen
Michelle Kroppen Einzel
Charline Schwarz Einzel
Katharina Bauer Einzel
Michelle Kroppen
Charline Schwarz
Katharina Bauer
Mannschaft
Männer
Florian Unruh Einzel
Mixed
Florian Unruh Mannschaft

Bei den Europaspielen 2023 konnten sich keine deutschen Boxer qualifizieren. Beim ersten internationalen Qualifikationsturnier in Italien erreichten Maxi Klötzer im Halbfliegengewicht der Frauen und Nelvie Tiafack im Superschwergewicht der Männer die ersten Quotenplätze für Deutschland. Im Boxen werden die Quotenplätze namentlich verteilt. Somit sind ihre Teilnahmen an den Spielen in Paris unter Vorbehalt der formalen Nominierung durch den DOSB sicher. Diese erfolgte im Rahmen der vierten Nominierungsrunde am 2. Juli 2024.[4] Die letzte Chance auf ein Ticket für die Spiele erhielten die Athleten der anderen Gewichtsklassen beim zweiten internationalen Qualifikationsturnier Ende Mai 2024 in Bangkok. Hier konnten sich die deutschen Athleten kein weiteres Olympiaticket erkämpfen. Daher bleibt es bei nur zwei deutschen Athleten im Boxen bei den Spielen in Paris.

Athleten Wettbewerb 1. Runde Achtelfinale Viertelfinale Halbfinale Finale Rang
Gegner Ergebnis Gegner Ergebnis Gegner Ergebnis Gegner Ergebnis Gegner Ergebnis
Frauen
Maxi Klötzer Klasse bis 50 kg
Männer
Nelvie Tiafack Klasse ab 92 kg

Alle sechs deutschen Teams haben die Qualifikation für Paris verpasst. Über die Einzelrangliste konnten sich Anne Sauer (Florett Frauen) und Matyas Szabo (Säbel Männer) ein persönliches Startrecht sichern.[14] Beide wurden im Rahmen der ersten Nominierungsrunde am 14. Mai 2024 offiziell durch den DOSB nominiert.[1]

Athleten Wettbewerb 1. Runde 2. Runde Achtelfinale Viertelfinale Halbfinale/Klassifikation Finale/Platzierung Rang
Gegner Ergebnis Gegner Ergebnis Gegner Ergebnis Gegner Ergebnis Gegner Ergebnis Gegner Ergebnis
Frauen
Anne Sauer Florett Einzel
Männer
Matyas Szabo Säbel Einzel

Die Fußballnationalmannschaft der Frauen qualifizierte sich in der Endrunde der UEFA Women’s Nations League 2023/24 für das olympische Fußballturnier. Zunächst verlor die Mannschaft das Halbfinale gegen die bereits qualifizierten Französinnen in Lyon mit 1:2. Das entscheidende Spiel um die Teilnahme gewannen die DFB-Frauen mit 2:0 gegen die Niederlande. Sie nehmen zum sechsten Mal an den Olympischen Spielen teil.[15] Bundestrainer Hrubesch wird das Team auch in Paris weiter interimsweise trainieren.

Deutschlands U21 verpasste hingegen die Teilnahme an den Spielen in Paris. Für die Qualifikation wäre ein Abschneiden unter den besten drei Mannschaften bei der U-21-Europameisterschaft 2023 nötig gewesen. Das Team von Trainer Antonio Di Salvo schied jedoch bereits als siegloser Gruppenletzter nach der Vorrunde aus.

Die Auslosung der Gruppen fand am 20. März 2024 im Hauptquartier des Organisationskomitees der Spiele in Paris statt. Bereits zuvor stand aufgrund der Vorgaben der Ziehung fest, dass Deutschland gegen die Vereinigten Staaten spielen muss. Zudem wurden in die Gruppe B auch Australien und Sambia gelost.[16][17] Der DOSB benannte die 18 Spielerinnen sowie vier Ersatzathletinnen im Rahmen der vierten Nominierungsrunde am 2. Juli 2024.[4] Am 16. Juli 2024 zog sich die für das Aufgebot bereits nominierte Lena Oberdorf im EM-Qualifikationsspiel gegen Österreich eine Kreuz- und Innenbandverletzung zu und fällt für die Spiele aus.[18] Für sie wurde am 20. Juli Janina Minge nachnominiert sowie Pia-Sophie Wolter für diese als Ersatzspielerin benannt.[19]

Wettbewerb Frauen (Spiele/Tore)
Athleten Ann-Katrin Berger (0/0)
Merle Frohms (0/0)
Sara Doorsoun (0/0)
Giulia Gwinn (0/0)
Marina Hegering (0/0)
Kathrin Hendrich (0/0)
Sarai Linder (0/0)
Bibiane Schulze Solano (0/0)
Jule Brand (0/0)
Klara Bühl (0/0)
Vivien Endemann (0/0)
Laura Freigang (0/0)
Sydney Lohmann (0/0)
Janina Minge (0/0)
Sjoeke Nüsken (0/0)
Alexandra Popp (0/0)
Lea Schüller (0/0)
Elisa Senß (0/0)
P-Akkreditierte Stina Johannes (0/0)
Nicole Anyomi (0/0)
Felicitas Rauch (0/0)
Pia-Sophie Wolter (0/0)
Trainer Horst Hrubesch
Gruppenphase Australien  Australien
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten
Sambia  Sambia
Viertelfinale
Halbfinale
Finale
Rang

Über das Olympic Golf Ranking der IGF qualifizierten sich mit Stephan Jäger und Matthias Schmid zwei deutsche Golfer für die Olympischen Spiele.[20] Für beide Spieler wird es die erste Teilnahme an Olympischen Sommerspielen sein. Auch bei den Frauen gelang mit Esther Henseleit und Alexandra Försterling zwei Spielerinnen die Qualifikation über die Rangliste.[21] Die formelle Nominierung der vier Athleten durch den DOSB erfolgte im Rahmen der vierten Nominierungsrunde am 2. Juli 2024.[4]

Athleten Runde 1 Runde 2 Runde 3 Runde 4 Gesamt Par Rang
Frauen
Alexandra Försterling
Esther Henseleit
Männer
Stephan Jäger
Matthias Schmid

Die DHB-Männer qualifizierten sich in einem Qualifikationsturnier und nehmen zum zwölften Mal an Olympischen Spielen teil.[22]

Deutschlands Frauen haben sich zum ersten Mal seit 2008 in Peking wieder für ein olympisches Turnier qualifiziert. Bei einem Qualifikationsturnier in Neu-Ulm sicherte sich das Team nach Siegen gegen Slowenien und Montenegro bereits vor dem letzten Spiel gegen Paraguay das Ticket für Paris.[23]

Im Rahmen der vierten Nominierungsrunde am 2. Juli 2024 nominierte der DOSB für beide Wettbewerbe einen Pool an Athleten, aus denen die konkreten 34 Sportler (darunter sechs Ersatzathleten) am 8. Juli bekannt gegeben wurden.[24]

Wettbewerb Frauen (Spiele/Tor) Männer (Spiele/Tor)
Athleten Lisa Antl (0/0)
Julia Behnke (0/0)
Jenny Behrend (0/0)
Emily Bölk (0/0)
Antje Döll (0/0)
Katharina Filter (0/0)
Alina Grijseels (0/0)
Julia Maidhof (0/0)
Viola Leuchter (0/0)
Annika Lott (0/0)
Meike Schmelzer (0/0)
Xenia Smits (0/0)
Johanna Stockschläder (0/0)
Sarah Wachter (0/0)
Johannes Golla (0/0)
Marko Grgić (0/0)
Sebastian Heymann (0/0)
Tim Hornke (0/0)
Julian Köster (0/0)
Juri Knorr (0/0)
Jannik Kohlbacher (0/0)
Lukas Mertens (0/0)
Franz Semper (0/0)
David Späth (0/0)
Christoph Steinert (0/0)
Renārs Uščins (0/0)
Luca Witzke (0/0)
Andreas Wolff (0/0)
P-Akkreditierte Amelie Berger (0/0)
Dinah Eckerle (0/0)
Mia Zschocke (0/0)
Joel Birlehm (0/0)
Rune Dahmke (0/0)
Justus Fischer (0/0)
Trainer Markus Gaugisch Island  Alfreð Gíslason
Gruppenphase Korea Sud  Südkorea
Schweden  Schweden
Slowenien  Slowenien
Danemark  Dänemark
Norwegen  Norwegen
Schweden  Schweden
Japan  Japan
Kroatien  Kroatien
Spanien  Spanien
Slowenien  Slowenien
Viertelfinale
Halbfinale
Finale
Rang

Nachdem der Deutsche Hockey-Bund in Tokio erstmals seit den Spielen 2000 in Sydney ohne Medaille geblieben war, verpassten beide Mannschaften zunächst die direkte Qualifikation für die Sommerspiele in Paris bei den Europameisterschaften in Mönchengladbach. Somit mussten beide Teams bei den Qualifikationsturnieren im Januar 2024 um die Teilnahme spielen und jeweils dort einen Platz unter den besten drei erreichen. Die Frauen traten dabei im indischen Ranchi an. Durch ein 4:3 im Shoot-out im Halbfinale gegen Indien erreichte das Team von Trainer Valentin Altenburg das Finale und die Qualifikation für Paris.[25] Das Finale des Qualifikationsturniers gewannen die deutschen Frauen mit 2:0 gegen die US-Amerikanerinnen. Auch die Männernationalmannschaft erreichte, als amtierender Weltmeister, bei ihrem Qualifikationsturnier in Maskat das Halbfinale. Durch einen 4:0-Erfolg gegen Pakistan sind damit beide Hockeynationalteams in Paris vertreten.[26] Das Endspiel ihres Qualifikationsturnier gewannen die Honamas mit 1:0 gegen Großbritannien.

Da die Gruppen auf Basis der Weltrangliste eingeteilt werden standen diese mit Abschluss der Qualifikationsturniere fest. So stehen beide Teams in Gruppe A und treffen dort jeweils unter anderem auf die amtierenden Europameister aus den Niederlanden und die Gastgeber aus Frankreich.

Der DOSB nominierte die beiden Teams mit je 16 Spielern und drei Ersatzathletinnen im Rahmen der vierten Nominierungsrunde am 2. Juli 2024.[4]

Wettbewerb Frauen (Spiele/Tore) Männer (Spiele/Tore)
Athleten Nathalie Kubalski (0/0)
Kira Horn (0/0)
Amelie Wortmann (0/0)
Nike Lorenz (0/0)
Selin Oruz (0/0)
Benedetta Wenzel (0/0)
Anne Schröder (0/0)
Lisa Nolte (0/0)
Lena Micheel (0/0)
Charlotte Stapenhorst (0/0)
Sonja Zimmermann (0/0)
Viktoria Huse (0/0)
Felicia Wiedermann (0/0)
Stine Kurz (0/0)
Jette Fleschütz (0/0)
Linnea Weidemann (0/0)
Jean-Paul Danneberg (0/0)
Mathias Müller (0/0)
Mats Grambusch (0/0)
Lukas Windfeder (0/0)
Niklas Wellen (0/0)
Johannes Große (0/0)
Thies Prinz (0/0)
Teo Hinrichs (0/0)
Tom Grambusch (0/0)
Gonzalo Peillat (0/0)
Christopher Rühr (0/0)
Justus Weigand (0/0)
Marco Miltkau (0/0)
Martin Zwicker (0/0)
Hannes Müller (0/0)
Moritz Ludwig (0/0)
P-Akkreditierte Julia Sonntag (0/0)
Cécile Pieper (0/0)
Emma Davidsmeyer (0/0)
Alexander Stadler (0/0)
Paul-Philipp Kaufmann (0/0)
Malte Hellwig (0/0)
Trainer Valentin Altenburg André Henning
Gruppenphase Japan  Japan
Niederlande  Niederlande
Frankreich  Frankreich
China Volksrepublik  China
Belgien  Belgien
Frankreich  Frankreich
Spanien  Spanien
Sudafrika  Südafrika
Niederlande  Niederlande
Vereinigtes Konigreich  Großbritannien
Viertelfinale
Halbfinale
Finale
Platzierung

Bereits vor dem offiziellen Ende des Qualifikationszeitraums nominierte der DOSB im Rahmen der zweiten Nominierungsrunde sieben Judokas für die Olympischen Spiele in Paris.[2] Bei der dritten Nominierungsrunde benannte der DOSB Katharina Menz für das deutsche Team.[3] In der vierten Nominierungsrunde erfolgte die Nominierung von Erik Abramov[4], wodurch auch ein Mixed-Team an den Start gehen kann. Im Zuge der Nachverteilung von Quotenplätzen erhielt auch Eduard Trippel einen Startplatz.

Athleten Wettbewerb 1. Runde 2. Runde Achtelfinale Viertelfinale Halbfinale/Trostrunde Finale/Platz 3 Rang
Gegner Ergebnis Gegner Ergebnis Gegner Ergebnis Gegner Ergebnis Gegner Ergebnis Gegner Ergebnis
Frauen
Katharina Menz Klasse bis 48 kg
Mascha Ballhaus Klasse bis 52 kg
Pauline Starke Klasse bis 57 kg
Miriam Butkereit Klasse bis 70 kg
Anna-Maria Wagner Klasse bis 78 kg
Renée Lucht Klasse über 78 kg
Männer
Igor Wandtke Klasse bis 73 kg
Timo Cavelius Klasse bis 81 kg
Eduard Trippel Klasse bis 90 kg
Erik Abramov Klasse über 100 kg
Mixed
Katharina Menz
Mascha Ballhaus
Pauline Starke
Miriam Butkereit
Anna-Maria Wagner
Renée Lucht
Igor Wandtke
Timo Cavelius
Eduard Trippel
Erik Abramov
Mixed Team

  Kanurennsport

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Durch die Weltmeisterschaften 2023 in Duisburg hat der Deutsche Kanu-Verband 17 von 18 möglichen Quotenplätze für Paris erreicht.[27] Die entsprechenden Sportler wurden am 25. Juni 2024 durch den DOSB im Rahmen der dritten Nominierungsrunde offiziell nominiert.[3] Enja Rößeling erhielt über die Neuverteilung von Startplätzen auch noch ein Olympiaticket.

Athleten Wettbewerb Vorlauf Viertelfinale Halbfinale A/B-Finale Rang
Zeit Rang Zeit Rang Zeit Rang Zeit Rang
Frauen
Lisa Jahn C1 200 m
Maike Jakob C1 200 m
Lisa Jahn
Hedi Kliemke
C2 500 m
Lena Röhlings K1 500 m
Enja Rößeling K1 500 m
Lena Röhlings
Pauline Jagsch
K2 500 m
Paulina Paszek
Jule Hake
K2 500 m
Paulina Paszek
Jule Hake
Pauline Jagsch
Sarah Brüßler
K4 500 m
Männer
Sebastian Brendel C1 1000 m
Tim Hecker
Peter Kretschmer
C2 500 m
Jakob Thordsen K1 1000 m
Anton Winkelmann K1 1000 m
Jacob Schopf
Max Lemke
K2 500 m
Max Rendschmidt
Tom Liebscher-Lucz
K2 500 m
Max Rendschmidt
Max Lemke
Jacob Schopf
Tom Liebscher-Lucz
K4 500 m

  Kanuslalom

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Die deutschen Slalomkanuten sind in Paris allen sechs Bootsklassen vertreten. Eine letzte Chance auf weitere Startplätze gibt es noch über die erstmals ausgetragenen Cross-Wettkämpfe im K1 der Männer und Frauen zu qualifizieren.[28] Bei den vorherigen Spielen in Tokio waren die Slalomkanuten in allen Bootsklassen vertreten und konnten in jedem Wettbewerb eine Medaille gewinnen. Die Ermittlung der Athleten für Paris fand Ende April 2024 bei Qualifikationsrennen im Kanupark Markkleeberg statt.[29] Die offizielle Nominierung erfolgte durch den DOSB im Rahmen der dritten Nominierungsrunde am 25. Juni 2024.

Athleten Wettbewerb Vorlauf Halbfinale Finale Rang
Zeit Rang Zeit Rang Zeit Rang
Frauen
Elena Lilik C1
Ricarda Funk K1
Männer
Sideris Tasiadis C1
Noah Hegge K1

Boater-Cross

Athleten Wettbewerb Zeitfahren Hoffnungslauf Vorlauf Viertelfinale Halbfinale Finale Rang
Zeit Rang Zeit Rang Zeit Rang Zeit Rang Zeit Rang Zeit Rang
Frauen
Elena Lilik K1 Cross
Ricarda Funk K1 Cross
Männer
Noah Hegge K1 Cross
Stefan Hengst K1 Cross

Durch das Erreichen der Olympianormen des Weltverbandes oder entsprechende Platzierungen in der Weltrangliste qualifizierten sich zahlreiche deutsche Leichtathleten für die Olympischen Spiele. Zudem wird man in allen Staffelwettbewerben an den Start gehen können. Für die erstmals ausgetragene Mixed-Staffel im Gehen qualifizierte man sich über die Team-WM in Antalya. In vier von fünf Staffelwettbewerben auf der Bahn qualifizierte sich deutsche Teams bei den World Athletics Relays 2024. Der 4 × 400-m-Staffel der Frauen gelang schließlich die Qualifikation über die Weltrangliste. Sechs Athleten für die beiden Marathonwettbewerbe und zwei Ersatzathleten wurden in der ersten Nominierungsrunde am 14. Mai 2024 durch den DOSB nominiert.[1] Am 5. Juli 2024 nominierte der DOSB in der letzten offiziellen Nominierungsrunde 81 weitere Leichtathleten für das deutsche Team in Paris. Darunter sind elf Ersatzathleten. Für die Staffelwettbewerbe wurde zunächst ein Pool an Athleten nominiert, aus denen die genauen Starter zu einem späteren Zeitpunkt bestimmt werden.[30]

Laufen und Gehen

Athleten Wettbewerb Vorlauf Halbfinale Finale Rang
Zeit Rang Zeit Rang Zeit Rang
Frauen
Rebekka Haase 100 m
Gina Lückenkemper 100 m
Majtie Kolberg 800 m
Nele Weßel 1500 m
Hanna Klein 5000 m
Carolina Krafzik 400 m Hürden
Olivia Gürth 3000 m Hindernis
Gesa Felicitas Krause 3000 m Hindernis
Lea Meyer 3000 m Hindernis
Laura Hottenrott Marathon
Melat Yisak Kejeta Marathon
Domenika Mayer Marathon
Saskia Feige 20 km Gehen
Alexandra Burghardt
Rebekka Haase
Sophia Junk
Lisa-Marie Kwayie
Gina Lückenkemper
Lisa Mayer
4 × 100 mSP
Luna Bulmahn
Eileen Demes
Mona Mayer
Skadi Schier
Alica Schmidt
4 × 400 mSP
Männer
Owen Ansah 100 m
Joshua Hartmann 100 m
Joshua Hartmann 200 m
Jean Paul Bredau 400 m
Robert Farken 1500 m
Marius Probst 1500 m
Manuel Mordi 110 m Hürden
Joshua Abuaku 400 m Hürden
Emil Agyekum 400 m Hürden
Constantin Preis 400 m Hürden
Karl Bebendorf 3000 m Hindernis
Frederik Ruppert 3000 m Hindernis
Velten Schneider 3000 m Hindernis
Samuel Fitwi Sibhatu Marathon
Amanal Petros Marathon
Richard Ringer Marathon
Christopher Linke 20 km Gehen
Leo Köpp 20 km Gehen
Deniz Almas
Owen Ansah
Lucas Ansah-Peprah
Joshua Hartmann
Kevin Kranz
Julian Wagner
Yannick Wolf
4 × 100 mSP
Jean Paul Bredau
Fabian Dammermann
Marc Koch
Tyrel Prenz
Manuel Sanders
4 × 400 mSP
Mixed
Luna Bulmahn
Eileen Demes
Mona Mayer
Skadi Schier
Alica Schmidt
Jean Paul Bredau
Fabian Dammermann
Marc Koch
Tyrel Prenz
Manuel Sanders
4 × 400 mSP
Saskia Feige
Christopher Linke
Gehen Mixed-Staffel

*Als Ersatzathleten wurden Deborah Schöneborn (Marathon Frauen), Lena Sonntag (Gehen Mixed-Staffel), Annkathrin Hoven, Karolina Pahlitzsch, Jessica-Bianca Wessolly (alle Staffel Frauen), Hendrik Pfeiffer (Marathon Männer), Jonathan Hilbert (Gehen Mixed-Staffel), Aleksandar Ašković, Niklas Klei und Lukas Krappe (alle Staffel Männer) nominiert.

SP 
Für die Staffelwettbewerbe wurde ein Pool an Athleten nominiert. Welche konkreten Sportler an den Start gehen werden wird erst kurzfristig entschieden.

Springen und Werfen

Athleten Wettbewerb Qualifikation Finale Rang
Weite/Höhe Rang Weite/Höhe Rang
Frauen
Christina Honsel Hochsprung
Imke Onnen Hochsprung
Anjuli Knäsche Stabhochsprung
Mikaelle Assani Weitsprung
Malaika Mihambo Weitsprung
Laura Raquel Müller Weitsprung
Alina Kenzel Kugelstoßen
Katharina Maisch Kugelstoßen
Yemisi Ogunleye Kugelstoßen
Kristin Pudenz Diskuswurf
Marike Steinacker Diskuswurf
Claudine Vita Diskuswurf
Christin Hussong Speerwurf
Männer
Tobias Potye Hochsprung
Torben Blech Stabhochsprung
Bo Kanda Lita Baehre Stabhochsprung
Oleg Zernikel Stabhochsprung
Simon Batz Weitsprung
Max Heß Dreisprung
Merlin Hummel Hammerwurf
Sören Klose Hammerwurf
Henrik Janssen Diskuswurf
Clemens Prüfer Diskuswurf
Mika Sosna Diskuswurf
Max Dehning Speerwurf
Julian Weber Speerwurf

*Als Ersatzathletinnen wurden Shanice Craft (Diskus Frauen) und Julia Ritter (Kugelstoßen Frauen) nominiert.

Mehrkampf

Athletinnen 100 m Hürden Hochsprung Kugelstoßen 200 m Weitsprung Speerwurf 800 m Punkte Rang
Zeit Punkte Höhe Punkte Weite Punkte Zeit Punkte Weite Punkte Weite Punkte Zeit Punkte
Siebenkampf
Carolin Schäfer
Sophie Weißenberg
Athleten 100 m Weitsprung Kugelstoßen Hochsprung 400 m 110 m Hürden Diskuswurf Stabhochsprung Speerwurf 1500 m Punkte Rang
Zeit Pkte. Weite Pkte. Weite Pkte. Höhe Pkte. Zeit Pkte. Zeit Pkte. Weite Pkte. Höhe Pkte. Weite Pkte. Zeit Pkte.
Zehnkampf
Manuel Eitel
Niklas Kaul
Leo Neugebauer

*Als Ersatzathlet wurde Till Steinforth für den Zehnkampf nominiert.

Im Rahmen der Europaspiele 2023 konnten sich Annika Zillekens und Marvin Dogue Startplätze für die olympischen Wettkämpfe sichern.[31] Anders als in vielen anderen Sportarten sind die erreichten Qualifikationsplätze dabei an sie persönlich gebunden und können nicht durch den DOSB frei vergeben werden. Dennoch mussten beide Athleten noch abschließend durch den DOSB formal nominiert werden. Gleiches galt für Rebecca Langrehr und Fabian Liebig, die sich über das UIPM-Ranking qualifizierten. Im Rahmen der vierten Nominierungsrunde am 2. Juli 2024 wurden die vier Fünfkämpfer offiziell nominiert.[4]

Athleten Fechten Schwimmen Reiten Combined Punkte Rang
Bilanz Punkte Zeit Punkte Zeit Punkte Zeit Punkte
Frauen
Annika Zillekens
Rebecca Langrehr
Männer
Marvin Dogue
Fabian Liebig

Über die entsprechenden Qualifikationsranglisten des Weltverbandes haben sich die deutschen Bahnradsportler das maximale Startkontingent gesichert. Bei den Männern und Frauen wird man damit in allen Wettbewerben vertreten sein. Im Keirin und im Sprint können zudem je zwei Sportler an den Start gehen.[32] Die Nominierung der Sportler erfolgte im Rahmen der vierten Nominierungsrunde am 2. Juli 2024.[4]

Athleten Wettbewerb Rang Details
Frauen
Lea Sophie Friedrich
Emma Hinze
Pauline Grabosch
Teamsprint Qualifikation:
Erste Runde:
Finale:
Lea Sophie Friedrich Sprint
Emma Hinze Sprint
Lea Sophie Friedrich Keirin
Emma Hinze Keirin
Franziska Brauße
Lisa Klein
Mieke Kröger
Laura Süßemilch
Mannschaftsverfolgung Qualifikation:
Erste Runde:
Finale:
Madison
Omnium Scratch:
Temporennen:
Ausscheidungsfahren:
Punktefahren:
Männer
Teamsprint Qualifikation:
Erste Runde:
Finale:
Sprint
Sprint
Keirin
Keirin
Mannschaftsverfolgung Qualifikation:
Erste Runde:
Finale:
Madison
Omnium Scratch:
Temporennen:
Ausscheidungsfahren:
Punktefahren:

Als 15. der UCI-Straßen-Weltrangliste nach Nationen darf die Deutschland im Straßenrennen der Männer mit zwei Fahrern an den Start gehen. Einer der beiden Radsportler ist auch im Einzelzeitfahren startberechtigt. In der UCI-Straßen-Weltrangliste nach Nationen ist das deutsche Frauenteam zum Stichtag am 17. Oktober 2023 auf Platz neun geführt. Somit dürfen drei Athletinnen im Straßenrennen und eine Athletin im Einzelzeitfahren an den Start gehen. Durch den 11. Platz von Antonia Niedermaier im Einzelzeitfahren bei den Weltmeisterschaften 2023 darf im Einzelzeitfahren eine zweite Athletin an den Start gehen.[33] Die Nominierung der Sportler erfolgte im Rahmen der vierten Nominierungsrunde am 2. Juli 2024.[4]

Athleten Wettbewerb Zeit Rang
Frauen
Liane Lippert Straßenrennen
Antonia Niedermaier Straßenrennen
Franziska Koch Straßenrennen
Antonia Niedermaier Einzelzeitfahren
Mieke Kröger Einzelzeitfahren
Männer
Maximilian Schachmann Straßenrennen
Nils Politt Straßenrennen
Einzelzeitfahren

  Mountainbike

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Durch den 5. Platz im olympischen Qualifikationsranking bei den Männern und den 9. Platz in der Rangliste bei den Frauen dürfen in Paris zwei deutsche Männer und eine Frau an den Start gehen.[34][35] Die drei Sportler nominierte der DOSB im Rahmen der vierten Nominierungsrunde am 2. Juli 2024.[4]

Athleten Wettbewerb Zeit Rang
Frauen
Nina Benz Cross-Country
Männer
Luca Schwarzbauer Cross-Country
Julian Schelb Cross-Country

  BMX-Rennsport

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Zum Abschluss der Qualifikationsperiode wurden die deutschen Männer auf Platz elf des olympischen Qualifikationsrankings geführt und verpassten somit die Qualifikation um einen Platz. Da aber ein ungenutzter Gastgeber-Startplatz neu verteilt wurde, darf dennoch ein deutscher Mann an den Start gehen. Auch bei den Frauen misslang zunächst die Qualifikation über die Rangliste, in der Deutschland lediglich auf dem 20. Platz geführt wurde. Durch den 15. Platz von Regula Runge bei den BMX-Rennsport-Weltmeisterschaften 2023 erhielt man dennoch auch bei den Frauen einen Startplatz für den olympischen Wettbewerb. Die Nominierung der beiden Athleten sowie von zwei Ersatzathleten fand im Rahmen der dritten Nominierungsrunde am 25. Juni 2024 statt.[3]

Athleten Wettbewerb Viertelfinale Halbfinale Finale Rang
Punkte Rang Punkte Rang Zeit Rang
Frauen
Alina Beck BMX-Rennen
Männer
Philip Schaub BMX-Rennen

*Als Ersatzathleten nominierte der DOSB Regula Runge (Frauen) und Julian Schmidt (Männer)

  BMX-Freestyle

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Bei der erstmals ausgetragenen olympischen Qualifikationsserie konnten keine deutschen Sportler Startplätze im BMX-Freestyle für die Olympischen Spiele gewinnen. Durch den 10. Platz von Lea Müller bei den Urban-Cycling-Weltmeisterschaften 2023 erhielt Deutschland dennoch einen Startplatz für den Wettbewerb der Frauen. Am 2. Juli 2024 wurde Müller im Rahmen der vierten Nominierungsrunde durch den DOSB für den Startplatz offiziell nominiert.[4]

Athleten Wettbewerb Qualifikation Finale
Punkte Rang Punkte Rang
Frauen
Lea Müller Freestyle

Die im Rahmen der jeweiligen Weltmeisterschaften im Jahr 2022 erzielten Ergebnisse ermöglichen es, in der Dressur, im Springreiten und im Vielseitigkeitsreiten in den jeweiligen Mannschaftswettbewerben an den Start zu gehen. Die jeweils nominierten Sportler sind somit auch für die Einzelentscheidungen startberechtigt. Somit wird die Deutsche Reiterliche Vereinigung mit der Maximalstärke von neun Reitern und Pferden in Paris vertreten sein.[36] Im Rahmen der vierten Nominierungsrunde am 2. Juli 2024 nominierte der DOSB für beide Wettbewerbe einen Pool an Athleten, aus denen die konkreten 12 Reiter (darunter drei Ersatzathleten) zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben werden.[4] Am 7. Juli wurden die neun Reiter, drei Ersatzreiter und ihre Pferde benannt.[37]

  Dressurreiten

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Athleten Wettbewerb Prozent/Punkte Rang
Grand Prix
(Qualifikation)
GP Spécial GP Kür
Jessica von Bredow-Werndl mit TSF Dalera BB Einzel
Frederic Wandres mit Bluetooth OLD Einzel
Isabell Werth mit Wendy de Fontaine Einzel
Jessica von Bredow-Werndl mit TSF Dalera BB
Frederic Wandres mit Bluetooth OLD
Isabell Werth mit Wendy de Fontaine
Mannschaft

*Als Ersatzathletin wurde Ingrid Klimke mit Franziskus FRH nominiert.

  Springreiten

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Athleten Wettbewerb Strafpunkte Rang
Einzelwertung Nationenpreis
1. Umlauf 2. Umlauf Stechen 1. Umlauf 2. Umlauf Stechen
Richard Vogel mit United Touch S Einzel
Philipp Weishaupt mit Zineday Einzel
Christian Kukuk mit Checker Einzel
Richard Vogel mit United Touch S
Philipp Weishaupt mit Zineday
Christian Kukuk mit Checker
Mannschaft

*Als Ersatzathletin wurde Jana Wargers mit Dorette nominiert.

  Vielseitigkeitsreiten

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Athleten Wettbewerb Minuspunkte
Dressur
Minuspunkte
Gelände
Minuspunkte
Springen
Minuspunkte
Gesamt
Rang
Sandra Auffarth mit Viamant du Matz Einzel
Michael Jung mit fischerChipmunk FRH Einzel
Christoph Wahler mit Carjatan S Einzel
Sandra Auffarth mit Viamant du Matz
Michael Jung mit fischerChipmunk FRH
Christoph Wahler mit Carjatan S
Mannschaft

*Als Ersatzathletin wurde Julia Krajewski mit Nickel nominiert.

Die ersten Quotenplätze im Ringen wurden im Rahmen der Weltmeisterschaften 2023 vergeben. Dabei konnte einzig Luisa Niemesch durch einen fünften Platz einen Startplatz für Deutschland in der Klasse bis 62 kg bei den Frauen erringen.[38] Beim europäischen Qualifikationsturnier in Baku erreichte das deutsche Team zwei weitere Quotenplätze. Die letzten Startplätze wurden Anfang Mai 2024 beim internationalen Qualifikationsturnier in Istanbul vergeben. Dort konnte sich das deutsche Team ebenfalls zwei Quotenplätze sichern. Die fünf Ringer wurden im Rahmen der vierten Nominierungsrunde am 2. Juli 2024 offiziell nominiert.[4] Über die Neuverteilung von Startplätzen wurden Annika Wendle und Lucas Lazogianis nachnominiert.

  Freier Stil

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Legende: G = Gewonnen, V = Verloren, S = Schultersieg

Athleten Wettbewerb Achtelfinale Viertelfinale Halbfinale Hoffnungsrunde
Halbfinale
Hoffnungsrunde
Finale
Finale Rang
Gegner Ergebnis Gegner Ergebnis Gegner Ergebnis Gegner Ergebnis Gegner Ergebnis Gegner Ergebnis
Frauen
Anastasia Blayvas Klasse bis 50 kg
Annika Wendle Klasse bis 53 kg
Sandra Paruszewski Klasse bis 57 kg
Luisa Niemesch Klasse bis 62 kg
Männer
Erik Thiele Klasse bis 97 kg

  Griechisch-römischer Stil

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Legende: G = Gewonnen, V = Verloren, S = Schultersieg

Athleten Wettbewerb Achtelfinale Viertelfinale Halbfinale Hoffnungsrunde
Halbfinale
Hoffnungsrunde
Finale
Finale Rang
Gegner Ergebnis Gegner Ergebnis Gegner Ergebnis Gegner Ergebnis Gegner Ergebnis Gegner Ergebnis
Männer
Lucas Lazogianis Klasse bis 97 kg
Jello Krahmer Klasse bis 130 kg

Der größte Teil der Startplätze für Paris wurde im Rahmen der Weltmeisterschaften 2023 vergeben. So sicherte beispielsweise Oliver Zeidler durch seinen Weltmeistertitel im Einer dem Deutschen Ruderverband einen Startplatz in diesem Wettbewerb. Zwar gewannen ansonsten keine Ruderer eine Medaille in den olympischen Bootsklassen, jedoch reichten die Platzierungen in fünf weiteren Bootsklassen für das Erreichen von Quotenplätzen.[39] Bei der finalen Qualifikationsregatta im Mai 2024 erreichte nur eines von sechs Booten die Nachqualifikation für die Olympischen Spiele. Somit ist das Aufgebot der deutschen Rudermannschaft mit sieben Booten genauso klein wie bei den letzten Spielen in Tokio. Die Nominierung der Athleten in den entsprechenden Bootsklassen fand seitens des DOSB im Rahmen der dritten Nominierungsrunde am 25. Juni 2024 statt.[3]

Athleten Wettbewerb Vorlauf Hoffnungslauf/Viertelfinale Halbfinale Finale Rang
Zeit Rang Qualifikation Zeit Rang Qualifikation Zeit Rang Qualifikation Zeit Rang
Frauen
Alexandra Föster Einer
Pia Greiten
Leonie Menzel
Tabea Schendekehl
Maren Völz
Doppelvierer
Männer
Oliver Zeidler Einer
Julius Christ
Sönke Kruse
Zweier ohne Steuermann
Jonas Gelsen
Marc Weber
Doppelzweier
Max Appel
Anton Finger
Tim Ole Naske
Moritz Wolff
Doppelvierer*
Frederik Breuer
Benedict Eggeling
Laurits Follert
Torben Johannesen
Max John
Olaf Roggensack
Mattes Schönherr
Wolf-Niclas Schröder
Jonas Wiesen (Stm.)
Achter
* 
Im Doppelvierer der Männer wurde zunächst ein Pool an fünf Athleten nominiert, aus dem schließlich Julius Rommelmann gestrichen wurde.

Die Qualifikation im Schießsport erfolgt über verschiedenste globale und kontinentale Qualifikationsveranstaltungen. Seit den Europameisterschaften mit der Flinte 2022 werden Stück für Stück Quotenplätze durch die deutschen Schützen erreicht. Aktuell sind zwölf Schützen in neun Wettbewerben qualifiziert.[40] Der Qualifikationszeitraum läuft noch bis zum 9. Juni 2024, und deutsche Athleten haben noch in allen Wettkämpfen Chancen Quotenplätze zu erreichen. Die ersten sieben Schützen wurden im Rahmen der zweiten Nominierungsrunde durch den DOSB benannt.[2] Sechs weitere Athleten kamen bei der dritten Nominierungsrunde hinzu.[3]

Athleten Wettbewerb Qualifikation Finale
Ringe/
Scheiben
Rang Ringe/
Scheiben
Rang
Frauen
Josefin Eder 25 m Sportpistole
Doreen Vennekamp 25 m Sportpistole
Jolyn Beer 50 m Kleinkalibergewehr Dreistellungskampf
Anna Janßen 50 m Kleinkalibergewehr Dreistellungskampf
Lisa Müller 10 m Luftgewehr
Anna Janßen 10 m Luftgewehr
Nadine Messerschmidt Skeet
Nele Wißmer Skeet
Kathrin Murche Trap
Männer
Florian Peter 25 m Schnellfeuerpistole
Christian Reitz 25 m Schnellfeuerpistole
Maximilian Ulbrich 50 m Kleinkalibergewehr Dreistellungskampf
Robin Walter 10 m Luftpistole
Christian Reitz 10 m Luftpistole
Maximilian Ulbrich 10 m Luftgewehr
Sven Korte Skeet

Der Qualifikationszeitraum läuft seit dem 1. März 2023 und noch bis zum 23. Juni 2024. Innerhalb dieses Zeitraumes müssen die vom Weltverband vorgegebenen Normzeiten geschwommen werden. Die Tabelle führt alle Wettbewerbe auf in denen deutsche Schwimmer bereits Normzeiten erreicht haben.[41] Pro Wettkampf dürfen maximal zwei Schwimmer an den Start gehen, auch wenn die Normzeit von mehr als zwei Sportlern geschwommen wurde. Im Freiwasser hat Deutschland durch die Medaillen von Florian Wellbrock und Oliver Klemet bei den Weltmeisterschaften 2023 bereits das maximale Kontingent bei den Männern erreicht. Durch den Weltmeistertitel von Leonie Beck 2023 steht zudem ein Startplatz im Freiwasser bei den Frauen den deutschen Schwimmerinnen zu. Die Quotenplätze in den Staffelwettbewerben wurden mit Abschluss der Weltmeisterschaften 2024 verteilt. Mit Ausnahme der 4 × 100-m-Freistilstaffel der Frauen gehörten die deutsche Mannschaften zu den 13 zeitschnellsten Staffeln der Weltmeisterschaften 2023 und 2024, womit sie in sechs der sieben Staffelwettkämpfe startberechtigt sind.

Aus den nationalen Nominierungskriterien geht hervor, dass Schwimmer mit einer Top-4-Platzierung bei den Weltmeisterschaften 2023 oder den Weltmeisterschaften 2024 nominiert werden.[42] Am 4. Juni nominierte der DOSB im Rahmen der zweiten Nominierungsrunde 24 Schwimmer für die Beckenwettbewerbe und drei Athleten für die Freiwasserwettbewerbe. Oliver Klemet und Florian Wellbrock werden dabei sowohl im Becken als auch im Freiwasser an den Start gehen.[2]

Athleten Wettbewerb Vorlauf Halbfinale Finale Rang
Zeit Rang Zeit Rang Zeit Rang
Frauen
Julia Mrozinski 200 m Freistil
Isabel Gose 200 m Freistil
400 m Freistil
800 m Freistil
1500 m Freistil
Leonie Märtens 400 m Freistil
1500 m Freistil
Anna Elendt 100 m Brust
Angelina Köhler 100 m Schmetterling
Isabel Gose
Nicole Maier
Nele Schulze
4 × 200 m Freistil
Anna Elendt
Nina Holt
Angelina Köhler
Laura Riedemann
4 × 100 m Lagen
Leonie Beck 10 km Freiwasser
Männer
Artem Selin 50 m Freistil
Josha Salchow 100 m Freistil
Rafael Miroslaw 200 m Freistil
Lukas Märtens 200 m Freistil
400 m Freistil
200 m Rücken
Oliver Klemet 400 m Freistil
10 km Freiwasser
Sven Schwarz 800 m Freistil
1500 m Freistil
Florian Wellbrock 800 m Freistil
1500 m Freistil
10 km Freiwasser
Ole Braunschweig 100 m Rücken
Marek Ulrich 100 m Rücken
Melvin Imoudu 100 m Brust
Lucas Mazerath 100 m Brust
Luca Armbruster 100 m Schmetterling
Kaii Liam Winkler 100 m Schmetterling
Cedric Büssing 400 m Lagen
Luca Armbruster
Lukas Märtens
Rafael Miroslaw
Josha Salchow
Peter Varjasi
4 × 100 m Freistil
Lukas Märtens
Rafael Miroslaw
Josha Salchow
Timo Sorgius
4 × 200 m Freistil
Luca Armbruster
Ole Braunschweig
Melvin Imoudu
4 × 100 m Lagen
Mixed
Nina Holt
Angelina Köhler
Ole Braunschweig
Melvin Imoudu
4 × 100 m Lagen

Bei den Segel-Weltmeisterschaften 2023 konnte das deutsche Team insgesamt sechs Quotenplätze erreichen. Etwa durch den zweiten Platz von Sebastian Kördel im Windsurfen iQFoiL, das erstmals bei Olympischen Spielen ausgetragen wird. Bei den Kite-Europameisterschaften 2023 im britischen Portsmouth reichte Jannis Maus ein vierter Rang, um einen weiteren Startplatz für Deutschland zu gewinnen. Bei den iQFoiL-Weltmeisterschaften erhielt das deutsche Team durch Theresa Steinlein ebenfalls einen Quotenplatz im Windsurfen der Frauen, als die beste, noch nicht qualifizierte, Nation aus Europa. Über die sogenannte Last Chance Regatta qualifizierte sich Deutschland auch in den beiden 49er Bootsklassen. Damit wird das deutsche Team bei den Wettbewerben im Marseille mit voller Mannschaftsstärke, bestehend aus zehn Booten und 14 Athleten, in den Segelwettbewerben an den Start gehen. Der deutsche Verband hat dem Weltverband World Sailing bereits bestätigt, dass alle erreichten Quotenplätze auch genutzt werden.[43] Im Rahmen der dritten Nominierungsrunde am 25. Juni 2024 wurden die ersten elf Segler durch den DOSB offiziell nominiert.[3] Die verbleibenden drei Athleten wurden am 2. Juli 2024 in der vierten Nominierungsrunde nominiert.[4]

Athleten Wettbewerb Qualifikation Medal Race Punkte Rang
Punkte Rang Punkte Rang
Frauen
Theresa Steinlein Windsurfen iQFoiL
Julia Büsselberg Laser Radial
Leonie Meyer Formula Kite
Marla Bergmann
Hanna Wille
49erFX
Männer
Sebastian Kördel Windsurfen iQFoiL
Philipp Buhl Laser
Jannis Maus Formula Kite
Jakob Meggendorfer
Andreas Spranger
49er
Mixed
Anna Markfort
Simon Diesch
470er
Alica Stuhlemmer
Paul Kohlhoff
Nacra 17

Über die olympische Qualifikationsrangliste konnten sich zwei deutsche Skateboarder nach dem abschließenden Qualifikationsevent im Rahmen der Olympic Qualifier Series in Budapest qualifizieren.[44] Wie auch bei den Spielen drei Jahre zuvor in Tokio wird das deutsche Team aus Lilly Stoephasius und Tyler Edtmayer bestehen, die beide jeweils in der Disziplin Park an den Start gehen werden. Beide Sportler mussten abschließend noch formal durch den DOSB nominiert werden, was am 2. Juli 2024 im Rahmen der vierten Nominierungsrunde geschah.[4]

Athleten Wettbewerb Qualifikation Finale Rang
Punkte Rang Punkte Rang
Frauen
Lilly Stoephasius Park
Männer
Tyler Edtmayer Park

Über die olympische Qualifikationsrangliste in Shanghai und Budapest konnten drei deutsche Kletterer in den Kombinationswettkämpfen persönliche Startplätze gewinnen. Alle drei müssen abschließend noch formal durch den DOSB nominiert werden[45], was im Rahmen der vierten Nominierungsrunde am 2. Juli 2024 geschah.[4]

Kombination

Athleten Qualifikation Finale Rang
Bouldern Lead Ergebnis Rang Bouldern Lead Ergebnis
Ergebnis Rang Griffe Rang Ergebnis Rang Griffe Rang
Frauen
Lucia Dörffel
Männer
Yannick Flohé
Alexander Megos

Als eine der acht besten Surferinnen der ISA World Surfing Games 2024, die sich noch für die Spiele qualifizierten, erreichte Camilla Kemp einen namentlichen Quotenplatz. Kemp wird damit die erste deutsche Surferin in der jungen Geschichte der Sportart bei Olympischen Sommerspielen sein. In Tokio konnte sich keine deutsche Frau qualifizieren. Zudem hat Tim Elter sich ebenfalls bei den World Surfing Games einen Startplatz für die Spiele gesichert.[46] Die Wettbewerbe im Surfen finden nicht in Paris oder Umgebung statt, sondern im berühmten Surfort Teahupoʻo auf Tahiti. Beide Athleten wurden im Rahmen der ersten Nominierungsrunde am 14. Mai 2024 durch den DOSB offiziell nominiert.[1]

Athleten Wettbewerb 1. Runde 2. Runde 3. Runde Viertelfinale Halbfinale Finale/Platz 3 Rang
Punkte Rang Punkte Rang Gegner Ergebnis Gegner Ergebnis Gegner Ergebnis Gegner Ergebnis
Frauen
Camilla Kemp Shortboard
Männer
Tim Elter Shortboard

Über die olympische Rangliste steht Deutschland ein Quotenplatz im Schwergewicht der Frauen zu, der durch Lorena Brandl erreicht wurde.[47][48] Da gemäß den Kriterien des Weltverbandes nur Athletinnen aus den Besten 20 des Rankings für eine Nominierung in Frage kamen und Brandl die einzige Deutsche war, die dieses Kriterium erfüllte, war ihre Teilnahme unter Vorbehalt der endgültigen Nominierung durch den DOSB sicher.[49] Diese erfolgte im Rahmen der ersten Nominierungsrunde am 14. Mai 2024.[1] Alle anderen deutschen Athleten haben die letzte Chance auf eine Teilnahme an den Spielen beim europäischen Qualifikationsturnier verpasst.

Athleten Wettbewerb Achtelfinale Viertelfinale Hoffnungsrunde
Halbfinale
Halbfinale Hoffnungsrunde
Finale
Finale Rang
Gegner Ergebnis Gegner Ergebnis Gegner Ergebnis Gegner Ergebnis Gegner Ergebnis Gegner Ergebnis
Frauen
Lorena Brandl Klasse über 67 kg

Über die WTA- beziehungsweise ATP-Weltranglisten konnten sich insgesamt neun deutsche Tennisspieler für die Olympischen Spiele qualifizieren. Im Einzel der Frauen werden vier, im Einzel der Männer drei Spieler an den Start gehen. Zudem gibt es zwei Frauendoppel, zwei Männerdoppel und ein Mixeddoppel. Die neun Spieler wurden vom DOSB am 25. Juni 2024 im Rahmen der dritten Nominierungsrunde offiziell nominiert.[50][3] Aufgrund der kurzfristigen Absage eines anderen Spielers rückte kurzfristig auch Maximilian Marterer ins deutsche Team auf.[51]

Athleten Wettbewerb 1. Runde 2. Runde Achtelfinale Viertelfinale Halbfinale Finale/Platz 3
Gegner Ergebnis Gegner Ergebnis Gegner Ergebnis Gegner Ergebnis Gegner Ergebnis Gegner Ergebnis
Frauen
Angelique Kerber Einzel
Tatjana Maria Einzel
Tamara Korpatsch Einzel
Laura Siegemund Einzel
Angelique Kerber
Laura Siegemund
Doppel
Tamara Korpatsch
Tatjana Maria
Doppel
Männer
Alexander Zverev Einzel
Jan-Lennard Struff Einzel
Dominik Koepfer Einzel
Maximilian Marterer Einzel
Kevin Krawietz
Tim Pütz
Doppel
Dominik Koepfer
Jan-Lennard Struff
Doppel
Mixed
Alexander Zverev
Laura Siegemund
Mixed

Mit ihrem Titelgewinn bei den Europameisterschaften 2023 qualifizierten sich die deutschen Tischtennisspielerinnen im Mannschaftswettbewerb für die Spiele in Paris. Zudem dürfen auch zwei der Spielerinnen im Einzel an den Start gehen. Da Dang Qiu und Nina Mittelham bei den Europaspielen 2023 den Mixed-Wettbewerb gewannen, steht Deutschland zudem ein Quotenplatz im Mixed-Doppel zu. Die deutsche Männermannschaft qualifizierte sich durch ihren Viertelfinaleinzug bei der Weltmeisterschaft 2024.[52] Somit darf die deutsche Mannschaft das Startkontingent pro Nation voll ausschöpfen und drei Spielerinnen und Spieler nominieren, von denen auch jeweils zwei im Einzel startberechtigt sind. Im Rahmen der dritten Nominierungsrunde am 26. Juni nominierte der DOSB die sechs deutschen Spieler sowie zwei Ersatzathleten offiziell für Paris.[3] Durch die Verletzung der nominierten Han Ying rückte Shan Xiaona in den Einzel- und die eigentliche Ersatzathletin Annett Kaufmann in den Mannschaftswettbewerb nach. Als neue Ersatzathletin nominierte der DOSB Yuan Wan.[53]

Athleten Wettbewerb 1. Runde 2. Runde 3. Runde Achtelfinale Viertelfinale Halbfinale Finale/Platz 3 Rang
Gegner Erg. Gegner Erg. Gegner Erg. Gegner Erg. Gegner Erg. Gegner Erg. Gegner Erg.
Frauen
Nina Mittelham Einzel Freilos
Shan Xiaona Einzel Freilos
Nina Mittelham
Shan Xiaona
Annett Kaufmann
Mannschaft
Männer
Dang Qiu Einzel Freilos
Dimitrij Ovtcharov Einzel Freilos
Dang Qiu
Dimitrij Ovtcharov
Timo Boll
Mannschaft
Mixed
Nina Mittelham
Dang Qiu
Doppel

*Als Ersatzathleten nominierte der DOSB zunächst Annett Kaufmann (Frauen) und Patrick Franziska (Männer). Nachdem Kaufmann für die verletzte Han Ying nachrückte, wurde Yuan Wan als Ersatzathletin benannt.

Der erste Sieg einer deutschen Mixed-Staffel seit 2012 bei der Mixed-Staffel-WM 2023 in Hamburg bedeutete die Qualifikation für die deutsche Mannschaft für die Mixed-Staffel in Paris.[54] Die jeweiligen Athleten sind auch in den Einzelwettbewerben startberechtigt. Über die Einzel-Ranglisten konnten bei den Männern und Frauen noch ein weiterer Startplatz gewonnen werden, sodass Deutschland in Paris mit dem Maximum von sechs Triathleten vertreten sein wird.[55] Die entsprechenden sechs Athleten wurden vom DOSB am 4. Juni im Rahmen der zweiten Nominierungsrunde offiziell nominiert.[2]

Athleten Wettbewerb Zeit Rang
Frauen
Nina Eim Einzel
Laura Lindemann Einzel
Lisa Tertsch Einzel
Männer
Tim Hellwig Einzel
Lasse Lührs Einzel
Jonas Schomburg Einzel
Mixed
Staffel

Mit Platz sechs im Teamwettbewerb im Rahmen der Weltmeisterschaften 2023 sicherten sich die deutschen Männer einen Quotenplatz für den Mehrkampf mit der Mannschaft. Alle fünf nominierten Turner sind zudem auch im Einzel Mehrkampf und für die Wettbewerbe an den einzelnen Geräten startberechtigt. Die deutschen Turnerinnen verpassten in Antwerpen die Qualifikation für den Mannschaftswettbewerb äußerst knapp. Nur 0,169 Punkte fehlten auf die Südkoreanerinnen, die den letzten Quotenplatz bekamen. Durch dieses Resultat steht dem DTB lediglich ein Platz für den Mehrkampf Einzel und die entsprechenden Gerätewettkämpfe zu. Durch das gute Mehrkampfergebnis von Pauline Schäfer-Betz und den 19. Platz am Boden von Sarah Voss erhielten beide Turnerinnen zudem ein persönliches Startrecht.[56] Dieses musste der DOSB durch die formale Nominierung aber noch anerkennen. Erstmals seit 2004 ist damit kein deutsches Team im Mannschaftsmehrkampf bei den Frauen qualifiziert. Der DOSB nominierte am 2. Juli 2024 im Rahmen der vierten Nominierungsrunde ein Team aus 8 Athleten für die Wettbewerbe im Turnen bei den Olympischen Spielen.[4]

Athleten Wettbewerb Qualifikation Finale Rang
Punkte Rang Punkte Rang
Frauen
Pauline Schäfer-Betz Boden
Schwebebalken
Sprung
Stufenbarren
Mehrkampf Einzel
Sarah Voss Boden
Schwebebalken
Sprung
Stufenbarren
Mehrkampf Einzel
Helen Kevric Boden
Schwebebalken
Sprung
Stufenbarren
Mehrkampf Einzel
Männer
Lukas Dauser Barren
Boden
Pauschenpferd
Reck
Ringe
Sprung
Mehrkampf Einzel
Nils Dunkel Barren
Boden
Pauschenpferd
Reck
Ringe
Sprung
Mehrkampf Einzel
Andreas Toba Barren
Boden
Pauschenpferd
Reck
Ringe
Sprung
Mehrkampf Einzel
Timo Eder Barren
Boden
Pauschenpferd
Reck
Ringe
Sprung
Mehrkampf Einzel
Pascal Brendel Barren
Boden
Pauschenpferd
Reck
Ringe
Sprung
Mehrkampf Einzel
Lukas Dauser
Nils Dunkel
Andreas Toba
Timo Eder
Pascal Brendel
Mehrkampf Mannschaft

Durch den Gewinn der Silbermedaille durch Darja Varfolomeev im Mehrkampf Einzel bei den Weltmeisterschaften 2022 ist Deutschland erstmals seit 2016 wieder in der Rhythmischen Sportgymnastik vertreten. Margarita Kolosov konnte bei den Weltmeisterschaften ein Jahr später ebenfalls einen deutschen Quotenplatz gewinnen. Auch die Gruppe konnte sich hier qualifizieren, sodass das deutsche Team in Paris mit der größtmöglichen Anzahl an Gymnastinnen vertreten sein wird.[56] Die sieben Gymnastinnen wurden am 2. Juli 2024 im Rahmen der vierten Nominierungsrunde offiziell nominiert.[4]

Athletinnen Wettbewerb Qualifikation Finale Rang
Punkte Rang Punkte Rang
Frauen
Darja Varfolomeev Mehrkampf Einzel
Margarita Kolosov Mehrkampf Einzel
Anja Kosan
Daniella Kromm
Hannah Vester
Emilia Wickert
Alina Oganesyan
Mehrkampf Mannschaft

Dank konstanter Ergebnisse in der Weltcup-Serie konnte Fabian Vogel einen Quotenplatz bei den Männern für den DTB erspringen.[57] Damit ist Deutschland erstmals seit 2016 wieder für einen Wettbewerb im Trampolinturnen bei Olympia qualifiziert, bei den Männern sogar erstmals seit 2012. Vogel wurde im Rahmen der dritten Nominierungsrunde am 25. Juni 2024 durch den DOSB offiziell nominiert.[3]

Athleten Wettbewerb Qualifikation Finale Rang
Punkte Rang Punkte Rang
Männer
Fabian Vogel Einzel

Erstmals seit 2012 sind die deutschen Volleyballer wieder für die Olympischen Sommerspiele qualifiziert. Beim Qualifikationsturnier im Herbst 2023 in Rio de Janeiro feierte die Mannschaft sieben Siege in sieben Spielen. Dabei ließ man gleich fünf in der Weltrangliste vor ihr platziere Mannschaften hinter sich. Im Turnierverlauf gab das Team dabei höchstens einen Satz pro Spiel und insgesamt nur vier Sätze ab und siegte somit unter anderem mit 3:1 gegen den Zweiten der Weltrangliste Italien beziehungsweise gegen den Vierten der Weltrangliste Gastgeber Brasilien.[58] Das Team, bestehend aus 12 Spielern und einem Ersatzathleten, wurde durch den DOSB im Rahmen der vierten Nominierungsrunde am 2. Juli 2024 nominiert.[4]

Deutschlands Volleyballerinnen landeten bei ihrem Qualifikationsturnier in Polen auf dem fünften Platz. Nur die ersten beiden Mannschaften erhielten einen Startplatz für die Olympischen Spiele. Auch über die Weltrangliste konnte sich die DVV-Auswahl nicht qualifizieren.[59]

Wettbewerb Männer
Athleten Anton Brehme
Christian Fromm
Georg Grozer
Tobias Krick
Julian Zenger
Tobias Brand
Moritz Karlitzek
Lukas Kampa
Lukas Maase
Moritz Reichert
Ruben Schott
Johannes Tille
P-Akkreditierte Jan Zimmermann
Trainer Polen  Michał Winiarski
Gruppenphase Japan  Japan
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten
Argentinien  Argentinien
Viertelfinale
Halbfinale
Finale
Platzierung

Durch die erzielten Resultate bei den Schwimmweltmeisterschaften 2023 erreichten die deutschen Wasserspringer je zwei Quotenplätze im Turmspringen der Frauen (10 m) und Kunstspringen der Männer (3 m). Der Sieg bei den Europaspielen 2023 im 10-Meter-Turmspringen der Männer von Timo Barthel brachte Deutschland einen weiteren Quotenplatz in dieser Disziplin ein. Die letzten Plätze wurden im Rahmen der Schwimmweltmeisterschaften 2024 in Doha vergeben. Dabei erreichte das deutsche Team zwei Startplätze in den Synchronwettbewerben und einen im 3-Meter-Kunstspringen der Frauen. Im Kunstspringen der Frauen erhielt man über die Neuverteilung von Quotenplätzen einen weiteren Startplatz.[60] Neun Wasserspringer wurden im Rahmen der zweiten Nominierungsrunde am 4. Juni offiziell durch den DOSB nominiert.[2]

Athleten Wettbewerb Vorkampf Halbfinale Finale Rang
Punkte Rang Punkte Rang Punkte Rang
Frauen
Jette Müller Kunstspringen 3 m
Saskia Oettinghaus Kunstspringen 3 m
Pauline Pfeif Turmspringen 10 m
Christina Wassen Turmspringen 10 m
Lena Hentschel
Jette Müller
Synchronspringen 3 m
Männer
Lars Rüdiger Kunstspringen 3 m
Moritz Wesemann Kunstspringen 3 m
Timo Barthel Turmspringen 10 m
Timo Barthel
Jaden Eikermann
Synchronspringen 10 m
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  • Deutschland in der Datenbank von Olympedia.org (englisch)

Einzelnachweise

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  1. a b c d e 73 Tage vor dem Start der Olympischen Spiele Paris 2024 hat der DOSB die ersten Athlet*innen für das Team D nominiert. 14. Mai 2024, abgerufen am 14. Mai 2024.
  2. a b c d e f Weitere 54 Sportler*innen für das Team D Paris 2024 bekanntgegeben. Abgerufen am 5. Juni 2024.
  3. a b c d e f g h i j k l m Weitere 101 Sportler*innen für das Team D Paris 2024. Abgerufen am 26. Juni 2024.
  4. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u Weitere 215 Sportler*innen für das Team D Paris 2024. Abgerufen am 3. Juli 2024.
  5. 81 Leichtathlet*innen für das Team D Paris 2024 nominiert. Abgerufen am 6. Juli 2024.
  6. Team Deutschland sechs Monate vor Paris 2024. 26. Januar 2024, abgerufen am 31. Januar 2024.
  7. Sportdeutschland wählt das Fahnenträger-Dup. Abgerufen am 15. Juli 2024.
  8. Das erwartet Deutschlands Basketballer bei Olympia. In: sportschau.de. 7. September 2023, abgerufen am 31. Januar 2024.
  9. Basketballerinnen erfüllen sich Olympia-Traum. In: sportschau.de. Abgerufen am 12. Februar 2024.
  10. DBB-Teams: Olympia-Gegner stehen fest. Abgerufen am 20. März 2024.
  11. Ludwig und Lippmann für Paris qualifiziert. Abgerufen am 12. Juni 2024.
  12. Bogen-Mannschaft der Frauen qualifiziert sich für Olympia. In: sportschau.de. 2. August 2023, abgerufen am 31. Januar 2024.
  13. Sean McAlister: European Games 2023: Florian Unruh wins men’s recurve archery gold as Germany and Moldova secure Paris 2024 quotas. In: olympics.com. 29. Juni 2023, abgerufen am 31. Januar 2024 (englisch).
  14. Das Olympia-Ticket endgültig in der Tasche. 5. März 2024, abgerufen am 29. März 2024.
  15. Deutschlands Fußballerinnen fahren nach Paris. In: sportschau.de. 28. Februar 2024, abgerufen am 29. Februar 2024.
  16. Bereits vor der Auslosung klar: DFB-Frauen bei Olympia gegen die USA. In: sportschau.de. Abgerufen am 16. März 2024.
  17. Bei Olympia gegen USA, Australien und Sambia oder Marokko. In: dfb.de. 20. März 2024, abgerufen am 20. März 2024.
  18. dfb.de: Lena Oberdorf erleidet Kreuz- und Innenbandverletzung
  19. dfb.de: Minge für Oberdorf in Olympiakader berufen
  20. Golf Reallocation Reserve List (Men). Abgerufen am 18. Juni 2024.
  21. Golf Reallocation Reserve List (Women). Abgerufen am 26. Juni 2024.
  22. Handballer lösen Olympia-Ticket. In: handball.net. Abgerufen am 17. März 2024.
  23. Deutsche Handballerinnen vorzeitig qualifiziert. Abgerufen am 14. April 2024.
  24. Teams für Paris stehen. Abgerufen am 8. Juli 2024.
  25. Deutsche Frauen nach Penalty-Krimi in Paris dabei. In: sportschau.de. 20. Januar 2024, abgerufen am 31. Januar 2024.
  26. Deutsche Hockey-Weltmeister für Olympia qualifiziert. In: faz.net. 20. Januar 2024, abgerufen am 31. Januar 2024.
  27. Die zwei deutschen Gold-Boote lassen die Tribünen von Duisburg ein letztes Mal beben. Deutscher Kanu-Verband, 27. August 2023, abgerufen am 31. Januar 2024.
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